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Schubladendenken – sind alle Schubläden schon besetzt?

Unser Hund hat eine für Deutschland seltene Rasse und sieht aus, wie ein lebendiges Kuscheltier. So werden wir oft angesprochen, was das wohl für eine Rasse sei. Nach der Antwort das ist ein Perro del Aqua Espanol, kommt immer wieder der Kommentar: das gibt es nicht.

???

Wieso er steht doch neben mir!

Warum ist es manchmal so schwer etwas Neues so zu akzeptieren, wie es ist?

Ja, dieses „Kuscheltier“ ist lebendig und ein richtiger Hund, auch wenn er so nicht in die „Schublade“ Kuscheltier oder Hund passt.

Auch meine Kinder passen nicht in die Schublade „brave, leise, gehorsame Kinder“. Höchste Zeit also mal die Schublade zu überprüfen. Da diese ziehmlich leer ist und wohl nur unter Wunschdenken abzuheften ist, höchste Zeit das Ettikett abzukratzen und eventuell mit „laute, lebhafte und wilde Kinder „zu beschriften.

Moment, die gibt es ja schon, denn diese Schublade habe ich schon vor langer Zeit angelegt.

Macht nichts, jetzt habe ich ja endlich eine Schublade frei, um etwas Neues aufzunehmen.

Vielleicht ist es wirklich nötig sein Schubladendenken manchmal zu prüfen und nicht nur immer alles als

Was der Bauer nicht kennt- ißt er nicht

abzutun, sondern offen sein  für Neues.

Viele Schubläden waren bei mir leer, da die Realität oft nicht meinem Wunschdenken entsprochen hat. Die Ettiketten sind alle ab. Dafür habe ich jetzt einen tollen Ordner:

Wunschdenken, die Welt wäre so schön wenn……

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