September 4 2016

Plünderung von Bücherschränken

Mietze auf dem Bücher-SUB

Auf dem Flohmarkt fallen mir vermehrt Buchhändler auf. Diese lassen sich nicht selten Bücher schenken und verkaufen diese für viel Geld weiter. Meist sind diese Stände leider sehr gut besucht, auch wenn mir diese Geschäftspraxis nicht gefällt.

Noch weniger gefällt mir, dass es sehr auffällig ist, dass während der Flohmarktsaison in den Bücherschränken generell nur alte Schinken zu finden sind und alles was ansatzweise nach Krimi oder neuerer Literatur aussieht nicht mehr vorhanden ist. Ich verdächtige diese „Händler“ ja, dass sie sich auch gerne mal an den Bücherschränken an den neuen Büchern bedienen und ihren Schrott dort ablegen.

Das finde ich sehr schade, denn so wird eventuell der normale Bücherschrank, der von den Anwohnern bedient wird leider verkommen und manchmal, wenn es keine Pflege gibt, dieser einfach richtig verkommt.

Leider und sehr schade.

Dabei finde ich Bücherschränke super. Oft findet man dort tolle Bücher und ich stelle dort auch gerne Bücher ab, die ich gerade ausgelesen habe. Es ist ein geben und nehmen und ich versuche dabei immer fair zu bleiben und stelle dort natürlich auch neuere Bücher rein.

Doch diese Mitnahmementalität und dann teuer zu verkaufen – das geht mir gegen den Strich.

Wenn es Leute gibt, die Euch die Bücher schenken – okay, aber verkauft sie nicht weiter.

Das Gleiche gilt auch für Bücher vom Welttag des Buches. Diese wurden an Euch verschenkt und daher dürfen sie höchstens weiterverschenkt werden aber nicht verkauft oder gegen andere Bücher eingetauscht.

Bookcrossing ist toll. Aber es ist ein Buch zum Verschenken. Ich tausche solche Bücher nicht. Schenkt sie her, vor allem, wenn ihr sie auch gefunden habt. Denn die Bücher von Bookcrossing und vom Welttag des Buches sind Markiert, bzw. Sondereditionen. Das zu Verkaufen ist absolut unfair, da ich nie auf die Idee kommen würde, genau diese Bücher gegen Geld oder andere Bücher herzugeben!

Die Liste könnte man noch um Leseexemplare und Rezensionsexemplare erweitern. Schenkt solche Bücher weiter, wenn ihr sie nicht behalten wollt. Aber Bereichert Euch nicht daran.

Etwas Fairness – manchmal vermisse ich es doch schon sehr.

Und dann wundern, wenn es keine Rezi-Exemplare mehr gibt oder die Bücherschränke verkommen

September 2 2016

Mama, du bist pseudosportlich

Gondel am Hexenwasser

Hä? Was soll ich mit dieser Aussage anfangen, die mein Teenie-Sohn mir zuletzt an den Kopf geworfen habe. Immerhin gehe ich 3 mal die Woche Joggen, mache regelmäßig ein Sportprogramm mit der Wii und wir gehen zuletzt auch oft wandern.

Wann immer es möglich ist, bewege ich mich. Ja, ich gebe zu, noch habe ich Übergewicht, obwohl ich 10 Kilo abgespeckt habe, ist noch was da. Aber ich arbeite daran und habe mich auf jeden Fall verbessert.

Was sollte jetzt nun diese Aussage. Sie kam, als er mich zuletzt für unsere Bergtour gesehen hatte. Wir hatten eine Wanderung von etwa 4 Stunden vor, in die Berge. Also mit Steigung. Es war ein warmer Sommertag. Was zieht man da also an? Ich hatte eine bequeme Sporthose an, die wie eine normale Hose geschnitten ist mit Taschen und Knopf und alles was dazu gehört. Nur eben aus Funktionsmaterial. Da es warm war und ich sicher ins Schwitzen komme, gab es dazu ein Sport-Shirt.

Das wäre pseudosportlich. Aber warum? Wandern zählt zu den Ausdauersportarten. Wenn ich schwitze und Funktionskleidung eh zu Hause habe, kann ich diese auch tragen. Besser als mit Baumwoll-T-Shirt später am Gipfel frieren und auskühlen. Die Kleidung ist auf jeden Fall praktisch.

Da meine Söhne keinen Berg hinaufgehen, sondern im Gegenteil den Berg hinaufrennen (bei mir stimmen zumindest die Zeitangaben auf den Wegweisern meist noch), ist es mir egal. Wir gehen ja nicht zusammen.

Heute oder morgen geht es wieder in die Berge – ich freue mich schon darauf, wissen nur noch nicht genau, wohin

 

August 28 2016

warum sind die Bayern so unbeliebt?

Abstieg von der Pölscherscheid

Hmm, als Bayer kann ich das kaum verstehen , dennoch hatten wir zuletzt ein Erlebnis, bei dem ich es zumindest ansatzweise nachvollziehen kann.

Bayern ist ein Urlaubsland, es kommen viele Touristen und Tagesausflügler her, was ich ehrlich gesagt immer besser verstehen kann. Bayern ist unbestritten schön und wenn wir selbst in den Urlaub fahren, stellen wir immer mehr fest, in welch einer touristischen Gegend wir leben. Gerade der Alpenrand bietet extrem viel. Von Kultur (Schlösser, Ausstellungen, Konzerte Museen) über Natur (Berge, Seen) über Städte und hübsche Dörfer. Dabei nie langweilig, sondern abwechslungsreich und vor allem meist mit sehr kurzen Wegen. Wir z.B. sind innerhalb von einer Stunde locker in den Bergen (Anfahrt etwa 30 Minuten), an verschiedensten Seen (bis Chiemsee 30 Minuten, schönere nähere Seen etwa 5 Minuten, wobei wir immer die Qual der Wahl haben), auch der Starnberger See ist innerhalb einer Stunde gut zu erreichen. In etwa 1 Stunde sind wir locker in München, Knapp in Landshut, in Rosenheim (30 Minuten) Kufstein (etwa 50 Minuten) oder Mühldorf, Traunstein oder Dorfen. Alles mittelgroße bis große Städte. Auch Sehenswertes gibt es in nächster Umgebung, wie etwa das Schloss Herrenchiemsee, das Kloster Seeon, diverse Burgen, Salinen, Silberbergwerk oder das Salzbergwerk oder Zoos, Schwimmbäder, wie die Therme in Erding oder oder die längste Burg Europas in Burghausen.

Bei der Auflistung habe ich bestimmt noch einige wichtig Dinge vergessen und ja, es ist eine absolut bevorzugte Gegend. Die meisten Städte sind auch im zweiten Weltkrieg verschont geblieben, so dass auch viel historische Bausubstanz vorhanden ist. Dazu ein gutes Straßennetz und der nahe Flughafen in München. Da erstaunt es wenig, dass sich hier viele Urlauber einfinden.

Doch daran liegt auch oft das Problem. Manchmal ist es einfach zu viel. Gerade hier in Wasserburg kann man die negativen Auswirkungen schön beobachten. Es ist eine kleine Stadt, ziemlich original gotisch erhalten. Ohne viel Schnickschnack, ohne „Disney-Kitsch“ (damit meine ich diese Malereien an den Häusern, die zwar heute mit Mittelalter verbunden werden, aber nicht original sind). Wasserburg lockt einige Tagesausflügler an. Sie kommen in Bussen, laufen durch die Stadt, verstopfen die Bürgersteige und sammeln am Inndamm Pflanzen. Geld wird leider von diesen Besuchern hier in der Stadt nicht gelassen, denn in 2 Stunden geht es ja schon weiter, zu dem gebuchten Gasthaus. Geschäfte – uih wie schön, aber kaufen? Nein. Dafür wird sich eher beschwert, warum hier die Häuser so wenig geschmückt sind. Hallo – so war es nun mal im Mittelalter. Einheimische werden angemosert, wenn sie mit ihren Hunden Gassi gehen und wenn man es eilig hat – dann steht bestimmt der halbe Reisebus auf der Straße.

Jetzt sind wir noch mehr oder weniger ein Geheimtipp. Zu uns kommen meist Busse oder Radtouristen, wenige sonstige Tagesausflügler, dennoch merke ich an mir, wie ich manchmal wenig Geduld aufbringe.

Verschiedene Kulturen

Dazu kommen noch die verschiedenen Kulturen. In Bayern geht man nicht mit offenen Armen auf andere zu. Bussi hier und Bussi da, dazu Umarmung – ist hier eigentlich fremd. Auch wird gleich mal „geflucht“. Kruzinesn – geh halt weiter – wird bei Urlaubern sicher schnell als Beleidigung aufgefasst, dabei ist es hier halt einfach die Übersetzung von „Ach – macht mal bitte zu“

Dazu auch noch verschiedene Umgangsformen. In Bayern wird schnell geduzt. Nur Leute, die man nicht mag, oder die Oberen, die werden gesiezt. Auch das führt leicht zu Missverständnissen. Auf dem Berg würde mir nie einfallen, dass ich Sie zu jemanden sage. Kommt mir gar nicht in den Sinn.

Dies führt auch alles leicht dazu, dass Bayern als unfreundlich gelten.

Bauernschlau und geschäftstüchtig

Das sind die Bayern auch. Auch das führt oft zu Ärger und manchmal sogar zurecht. Eingangs hatte ich erwähnt, dass auch wir ein unerfreuliches Erlebnis hatten. Wir waren auf dem Rückweg vom Urlaub und wollten die Partnachklamm in Garmisch besuchen. Parkplatz mit Parkschein – okay, Partnachklamm offen – gut, können wir ja hingehen. Fussweg etwa 20 Minuten. Obwohl wir uns alle Schilder angeschaut haben, hatten wir nach 20 Minuten eine unerfreuliche Überraschung. Die Klamm kostet Eintritt. Ja Himmelherrgottnochmal – könnt ihr das nicht früher hinschreiben? Lasst uns da 20 Minuten durch die Gegend ziehen und dann das! Dabei geht es mir gar nicht um den Eintritt. Den verstehe ich sogar sehr gut, denn die Wege und die Sicherungen müssen unterhalten werden und klar kostet das Geld. Doch schreibt es halt vorher hin! Vor allem, weil es noch verschiedene andere Wege und Alternativen vor der Klamm gibt und ich vielleicht sonst eher auf den Gipfel gegangen wäre (oder mit Seilbahn) oder zur Alm abgebogen wäre. Aber dann das!

Dumm war, dass wir zusätzlich noch einen Tag erwischt haben, an dem es extrem zuging und etwa 200 Leute vor uns angestanden sind. Das haben wir nicht mitgemacht, denn wenn man in der Partnachklamm im Gänsemarsch durchgeschleust wird, macht es doch auch keinen Spaß. Wir werden sie ein andermal besuchen, denn Garmisch ist etwa 3 Stunden Fahrzeit von uns entfernt.

Erkenntnis 

Die Geschäftstüchtigkeit und Bauernschläue kann wirklich zu Ärger führen und ich kann mir vorstellen, dass einige Touristen daher die Bayern nicht mögen. Dennoch könnt ihr mir glauben – Bayern sind nett und gastfreundlich. Nur muss man halt das bärbeißige verstehen und nicht gleich beleidigt sein, wenn man geduzt wird.

Bayern ist wirklich wunderschön und nach diesem Erlebnis in der Partnachklamm haben wir angefangen in unserer näheren Umgebung die Berge zu entdecken. Im Artikelbild könnt ihr einen Ausblick von sehen, der für uns nicht ungewöhnlich ist, da wir diese Blicke meist beim Wandern genießen dürfen.

Es wird wieder schön werden, das ist mir klar. Auch beim Berg gehen am letzten Freitag wurde wieder bestätigt was Sache ist. Wir waren auf dem Almgipfel bei den Hütten (unserem Ziel) angelangt. Leider werden die Hütten nicht mehr, bzw. nur am Samstag oder Sonntag bewirtschaftet. Das wussten wir nicht. Wir haben einen gefragt, der gerade zu der Hütte kam um nach den Kühen zu schauen. Folgender Dialog:

Wir: Servus

Bauer: Grias Eich (Grüß Euch)

Wir: Ist eine Hütte bewirtschaftet?

Bauer: Na (nein). Aber wenn Ihr was trinken mögst, kann ich Euch auch was geben.

 

Gastfreundschaft, Freundlichkeit, ohne dass danach gefragt wurde.

August 26 2016

Vergeltung im Münzhaus von Petra Schier

Inhalt:

Köln im Jahre 1408. Im Haus des Münzwechslers wird ein Ermordeter erfunden. Der Knecht klagt sofort die Tochter Clara des Toten an, die vor Jahren vor ihm nach Köln geflohen war und nun wieder vom Vater gefunden wurde. Doch war sie es wirklich? Gründe dazu hätte sie jede Menge gehabt.

Zum Glück hat sie eine gute Freundin Griet, die mehr Verständnis für ihre Situation hat, als Clara ahnt. Dass sie dabei mit dem Hauptmann der Stadtwache eng zusammenarbeiten muss und dieser der einzige Mann ist, der ihr gefährlich werden kann…..

Meine Meinung

Wie man aus meiner kurzen Inhaltsbeschreibung sehen kann, handelt es sich bei dem Buch nicht um einen klassischen Krimi, sondern eine Liebesgeschichte spielt eine nicht unerhebliche Rolle. Daher fällt es mir auch sehr schwer, dieses Buch als 6. und abschließenden Teil einer Reihe zu sehen. Viel mehr handelt es sich um einen eigenen Band, bei dem zwar die liebgewonnenen Protagonisten der Serie eine Rolle spielen, aber eindeutig die Priorität auf eine der vorherigen „Nebenfiguren“ liegt. Wobei Griet selbst nie eine reine Nebenfigur war. Die Figuren sind klar gezeichnet und haben alle ein klares Profil. Die Geschichten und die Hintergründe werden alle nochmals kurz angesprochen, so dass keine großen Wissenslücken entstehen.

Fans der Adelina Reihe selbst könnten allerdings eventuell enttäuscht sein, denn das Buch erfüllt nicht die klassischen Erwartungen, die man bei dieser Reihe hat. Adelina steht nicht im Vordergrund, genauso wenig wie der Mordfall an sich. Gerade die kriminalistische Handlung war ja immer ein ausschlaggebendes Element, welches in diesem Band eher in den Hintergrund rückt. Das Buch ist spannend, keine Frage und der Kriminalfall gehört zu dieser Geschichte dazu, aber überwiegt die Liebesgeschichte doch mehr, als von dieser Reihe gewohnt. Mir hat es jedoch gefallen, aber ich selbst empfinde das Buch wie gesagt, eher als eigenständig und auch ein wichtiges Element, denn wer die Reihe kennt, hat sich immer ein gutes Schicksal für Griet gewünscht, die ja als Kind schrecklich missbraucht wurde.

Dabei ist die Liebesgeschichte alles andere als kitschig, sondern wirft ein Licht auf die oftmals dunklen Seiten der Geschichte. Wer die Serie nicht kennt, wird behutsam mit allem nötigen Wissen vertraut gemacht, daher eignet sich das Buch auch als Einstieg, selbst wenn man kein Buch von der Autorin vorher gelesen hat. Ich würde sogar so weit gehen, dass man dieses Buch auch lesen kann, um erst noch ein Petra Schier Fan zu werden. Denn dieses Buch vereint viele Elemente, die die Autorin ausmachen: leichte, angenehme Schreibweise, spannende Handlungsstränge, romantische Liebe und nie ein verklärter Blick auf die Geschichte. Denn die Verhältnisse damals waren nicht immer nur schön und von Burgfräulein und tapferen Rittern geprägt. Es gab Verbrechen und menschliche Grausamkeiten. Dies alles zusammen in einem unterhaltsamen Roman unterzubringen, der sich leicht und locker lesen lässt und den man nur ungern aus der Hand legt – das ist große Erzählkunst.

Und noch etwas macht die Autorin aus – auch wenn die Inhaltbeschreibung zuerst manchen Mann abschrecken mag – wenn sie aber mal mit Petra Schier angefangen haben – dann lesen sie auch gerne weiter. Mein Mann etwa liebt ihr Hörbücher, auch wenn dieses Buch leider wohl nicht als Hörbuch erscheinen wird, so hat er bereits einige von Petra Schier gehört und ist immer wieder begeistert.

Fazit

Griet muss sich in diesem Teil ihrer Vergangenheit stellen und erhält ein unmoralisches Angebot, des attraktiven Hauptmanns der Stadtwache, wobei sie niemals einen Mann in ihr Leben lassen wollte.
Genau diese Geschichte von Griet steht sehr im Vordergrund, und somit ist das Buch für mich eben ein eigenständiges Werk, auch wenn Adelina und ihre Familie darin natürlich vorkommen.
Da aber diesmal die Liebe und nicht der Krimi überwiegt finde ich, ist noch ein weiterer Punkt, es als eigenständig anzusehen. Dennoch hat mir das Buch extrem gut gefallen, da hier sehr gut gelungen ist, spannende Handlung in einen Liebesroman zu packen, der nicht zu kitschig ist und alles in leichter und gefühlvoller Sprache. Dabei wird immer sensibel auf die oft schrecklichen Schicksale von Frauen zu jener Zeit eingegangen und nicht die Augen vor den oftmals schrecklichen Zuständen verschlossen.

Ich selbst empfehle das Buch eindeutig weiter und würde es begrüßen, wenn es wirklich noch einen abschließenden Band geben würde. Vielleicht wenn Adelina und Neklas so alt geworden sind, dass die Apotheke und die Aufgaben als städtischen Medikus an jüngere und fähige Hände weiter gereicht wurden und wenn die Beiden sich auf das Altenteil zurückziehen. Würde auch die Serie selbst rund machen, denn man lernt Adelina kennen, als sie noch sehr jung ist und gerade die Apotheke übernimmt – und es wäre ein schönes Ende, wenn sie zum Schluss alt und grau die Apotheke übergibt.

 

August 22 2016

Rundreise Teil III

Basel

Nach Eguisheim ging es dann weiter nach Basel. Sehr schön und mehr zu sehen, als man vorab erwartet hat. Mir hat es gefallen, auch wenn es wirklich, wirklich teuer dort ist. Wir haben deshalb nicht dort gegessen, sondern auf dem Campingplatz selbst gekocht, denn auch wenn der Urlaub sonst recht günstig war, möchten wir das Geld nicht einfach so raushauen.

Basel haben wir zwei mal Besucht und die Fähren über den Rhein sind ein recht günstiges Vergnügen, welches wir uns auch gegönnt haben. Leider hatten wir keine Badesachen dabei, um auch im Rhein ein wenig schwimmen zu gehen. Das möchte ich echt noch mal machen. Reinhupfen und wo anders wieder raus gehen und sich dabei gemütlich treiben lassen. Ist bei unseren Flüssen hier absolut unmöglich. Viel zu gefährlich, da starke Strömung und Strudel.

Basel ist auf jeden Fall eine Reise wert.

Zurück wollten wir am Bodensee den nächsten Stop einlegen. Nachdem in Frankreich und in Basel die Campingsaison anscheinend schon langsam zu Ende ging und es leicht Plätze gab, sind wir einfach losgefahren und waren entsetzt. An etwa 10 Campingplätzen haben wir gefragt und es war alles voll! Wirklich überlaufen. Dazu noch irrsinnig viel Verkehr und Stau. Abgelegen vom Bodensee etwa 10 km von Lindau entfernt haben wir auf einem riesigen Campingplatz so ziemlich den letzten Platz ergattert. Der Campingplatz ist super für Familien mit Kindern, da hier entsprechend viel geboten wurde. Uns war er zu wuselig und zu laut. Am nächsten Tag wollten wir noch einen Tag Wellnesscampen an der Zugspitze. Am Bodensee selbst haben wir nichts mehr unternommen.

Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als wir am Campingplatz ankamen, waren es nur noch 13 °C und da hatten wir echt keine Lust, eine Nacht im Zelt zu verbringen. Hotelzimmer oder ein Schlaffass waren auch ausgebucht.

Da es nicht mehr allzuweit nach Hause war, sind wir den Heimweg angetreten. Auf dem Rückweg haben wir uns noch kurz geärgert, aber ein neues Hobby für uns entdeckt. Dazu aber das nächste Mal mehr.