Juni 24 2016

still ist es hier geworden…..

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zuletzt hat mich eine gute Bekannte gefragt, was denn mit meinem Blog los sei. Still ist es geworden, ob ich denn nun gar keine Zeit mehr hätte. Nun Zeit ist natürlich ein wichtiger Faktor, aber ich muss auch zugeben – es ist auch eine bequeme Ausrede. Ausrede nicht zu Bloggen, und vor allem eine Ausrede, nicht darüber nachzudenken, warum es so still geworden ist.

Kann man vielleicht sogar von einer Schreibblockade reden? Ich glaube schon. Ich mag nicht mehr so frei von der Leber aus weg schreiben. Hinzu kommen noch die verlagerten Schwerpunkte. Heute habe ich mal geschaut, wann und mit was ich angefangen habe:

Gründe zu Bloggen

Es ist ziemlich genau 7 Jahre her als ich anfing. Es war genauer gesagt der 13.6.2009. Die Gründe waren vielfältig. Zum einen wollte ich mich mit dem Medium WordPress auseinandersetzen, zum anderen hatten wir starke Probleme mit meinem Jüngsten. ADHS und Legasthenie. Da fühlt man sich als Mutter oft unverstanden und alleine gelassen. Mir ging es dann um Austausch, das was ich mühsam lernen musste, weiter zu geben, damit vielleicht jemand diese Fehler nicht auch nochmal machen muss.

Damals hat es mir sehr geholfen und ich habe mit dem Blog auch viel erlebt. Er war immer meine Spielwiese, auch meine Möglichkeit was auszuprobieren. Mich selbst zu verwirklichen und Kontakte zu knüpfen.

Veränderungen

Diese Bedürfnisse haben sich gewandelt. Der Jüngste ist schon lange gut im Internat angekommen und macht hauptsächlich nur pubertäre Probleme, wie mein Großer auch. Dennoch läuft bis jetzt die Pubertät bei beiden recht normal und harmlos ab *klopfaufholz*. Wenn Probleme da sind, gibt es für mich Lehrer, Erzieher, Psychologen, die zusammen mit uns allen nach Lösungen suchen, dabei in einem freundschaftlichen und netten Ton. Zudem wird nun, wenn dann, alles so individuell, dass ich darüber nicht mehr schreiben mag.

Desweiteren arbeite ich wieder Vollzeit, dass natürlich auch die Zeit eingeschränkt ist. Allerdings auch die Themen. Darf ich über die Sachen, die mich beschäftigen noch schreiben? Oftmals leider nicht, denn Arbeitgeber sehen es sicher nicht gerne, wenn sich die Angestellten über die Kunden auslassen oder über Kollegen lästern. Auch die manchmal echt dummen Fragen, genauso wie fehlendes Wissen bei anscheinend vielen Leuten darf nicht so einfach in einem privaten Blog behandelt werden. Das gehört hier nicht rein.

Tja, so verliefen immer mehr Tage eintönig und mit wenig Blogpotenzial.

Was sich geändert hat – ich habe endlich entdeckt, woher meine gesundheitlichen Beschwerden kommen – es sind Lebensmittelallergien, die mich nun vor manchen Herausforderungen stellen. Es klappt so ganz gut, aber zu guten Rezepten gehören Bilder. Und ich bin jetzt nicht gerade ein begnadeter Hobbyfotograf.

Dies sind alles eher die wirklichen Gründe, warum es hier so ruhig geworden ist.

Wie geht es weiter?

Nun, mittlerweile habe ich einen Arbeitsplatz, bei dem ich nicht so weit fahren muss. Vielleicht bin ich auch nicht mehr so ausgelastet, dass ich nur noch mit Scheuklappen durch das Leben laufe, weil es sonst so anstrengend wird. Vielleicht löst sich auch einfach meine Schreibblockade. Auf jeden Fall fände ich es schade, wenn ich 7 Jahre Trampelpfade.com einfach wegwerfen würde. Daher werde ich mich nun wieder mehr mit meinem Blog beschäftigen.

Hoffe, dass ich das auch alles entsprechend durchhalte und vor allem muss ich auch wieder anfangen bei anderen Leuten vermehrt mitzulesen. Das habe ich auch sträflich vernachlässigt.

Mai 13 2016

Spanien und Italien Vorbild für Deutschland?

Das mag erst mal ein wenig komisch erscheinen, doch gerade Spanien und Italien haben uns Deutschen einiges voraus. Damit meine ich jetzt nicht das bessere Wetter, die schönen Strände und überhaupt den mediterranen Lebensstil. Nein, diese beiden Länder sind für Allergiker, speziell Lebensmittelallergiker tolle Urlaubsdestinationen.

Denn in jedem kleinen Supermarkt findet man glutenfreie Produkte. Viele sind hier in Deutschland nicht erhältlich. Wenn dann noch Sonnenblumenöl als Ausschluss hinzukommt, findet man sich fast im siebten Himmel wieder. Chips, Brot, Cräcker, Grissinis und und und. Alles leicht und überall zu vernünftigen Preisen erhältlich.

Auch im Hotel war es üblich, dass neben Milch zusätzlich laktosefreie Milch und Sojamilch angeboten wird. Ebenfalls als Joghurt. Ohne Aufpreis, ohne Nachfrage, komplett selbstverständlich. Auch konnte man vom Kellner glutenfreies Brot oder abends eine glutenfreie Pizza bekommen. Ohne großes heckmeck, ohne Probleme. Da ich ja leider noch mit Sonnenblume, Guarkernmehl und Ei  (erstaunlich wie schnell man diese Vokabeln vor Ort lernt) allergisch bin, habe ich meist auf diesen Service verzichtet. Denn in vielen Glutenfreien Broten sind diese Stoffe enthalten und ich habe mein eigenes Brot genutzt. Welches ich übrigens vor Ort problemlos nachkaufen hätte können.

Trotzdem bin ich locker satt geworden, denn gekocht wird mit Palmöl oder Olivenöl. Für mich zum Glück kein Problem. Dazu viele Gemüsespeisen, Fleisch, Reis, Kartoffeln, Mojos und und und. So konnte ich mich eine Woche lang sehr abwechlsungsreich und lecker ernähren ohne auf etwas verzichten zu müssen.

Hier in Deutschland sieht es ja leider ganz anders aus.

Wenn dann findet man diesen Service oft nur in hochwertigen Wellnesshotels. In Gaststätten nur, wenn man gezielt danach sucht und die arme Kellnerin quält. Ob die dann nicht vor lauter Frust einfach irgendwas sagt – sei mal dahingestellt. Hauptsache der Gast nervt nicht mehr. Die Allerigieordner sind manchmal auch sehr unübersichtlich und abenteuerlich zusammen gestellt. Momentan gehe ich vorzugsweise Asiatisch essen, da ich hier die wenigsten Allergieanteile für mich finde. Doch das ist leider nicht jedermanns Geschmack und irgendwann möchte man auch etwas anderes essen.

Nun ja, ich weiß zumindest gegen was ich allergisch bin und wenn ich doch mal sündige, das Ganze auch büßen muss, da fällt dann der Verzicht wieder leicht. Zum Glück werden die Produkte für Allergiker immer zahlreicher und ich finde auch immer mehr. Momentan bin ich ganz begeistert von den Eigenmarken vom Aldi. Hier gibt es eine Margarine ohne Sonnenblume und ohne Milch und leckere Sesamriegel. Auch die dunkle Schokolade von Lindt schmeckt echt lecker und auch wenn das Einkaufen oft drei mal so lange dauert – wir ernähren uns alle gesund und lecker.

Übrigens – ich koche für meine Familie höchstens die Nudeln extra (die müssen noch weg), sonst essen sie alle bei mir mit. Gerade mal ab und an dass es Käse gibt und normale Milch, während ich bei der Sojamilch bleibe. Trotzdem schmeckt es meinen Kindern sehr gut und sie finden es echt lecker. Mein Großer wird vom Backen her langsam ein Experte, denn wenn er sich American Cookies einbildet – dann muss er sie auch selbst backen. Er wurde bereits 4 mal nach dem Rezept der eifreien, glutenfreien Cookies ohne Milch aber mit Schokolade gefragt. :-)

Wir müssen auf jeden Fall noch mindestens 2 Jahre weiter verzichten, bevor sich vielleicht etwas ändert. Aber so – wie es momentan läuft, halten wir es gut durch.

 

Übrigens, – alle Allergiker (speziell Gluten) sollten mal auf schaer.com schauen. Da gibt es auch Tipps und Tricks und sogar eine Buchungsplattform von Hotels, die Glutenfreies Essen in Italien anbieten und hier ist eine Roadmap mit Einkaufsmöglichkeiten, Übernachtungen und Restaurants für alle die mit Allergieproblemen gegen Weizen, Gluten etc geplagt sind.

April 17 2016

Verlust von Kreativität

Es gibt Arbeitsplätze, die sind fürchterlich anstrengend. Das muss nicht alleine nur körperlich sein, sondern es gibt auch Arbeitsplätze, die einen mental aussaugen.

Anscheinend habe ich zur Zeit einen solchen, denn ich merke, dass wenn ich nach Hause komme, keine Lust mehr zu irgendetwas habe. Sei es stricken, bloggen, lesen oder sonst etwas. Lesen geht noch so halbwegs, wenn es ein wirklich gutes Buch ist, aber Bücher, die mir nicht so ganz gut gefallen, finden nur noch in der Mittagspause den Weg in meine Hand.

Dieser Zustand gefällt mir nicht, denn vor allem vermisse ich meine Kreativität. Texte fallen mir sehr schwer, der Kleine wartet seit Oktober auf ein paar Socken und auch ansonsten merke ich eine gewisse Unzufriedenheit.

Momentan versuche ich durch gezielte Aktionen meine Kreativität wieder zu erlangen. Für den Urlaub habe ich mir mal ein Erwachsenenmalbuch gekauft. Zumindest hilft es für die Entspannung, die ich teilweise wohl ziemlich nötig habe.

Wie ist es bei Euch so, habt ihr auch schon mal so etwas erlebt? Was hat Euch geholfen?

April 8 2016

Einen Monat Nahrungsmittelunverträglichkeit

Gut einen Monat ist es her, als ich erfahren habe, dass ich gegen viele Dinge der täglichen Küche allergisch bin. Das fängt bei Gluten an, geht über Milch und hört leider bei Ei nicht auf.

Mittlerweile haben wir uns ganz gut mit der Situation arrangiert. Ich koche gerade mal meine Maisnudeln separat, sonst ist die Familie genau das, was ich auch esse. Meist schmeckt es auch wirklich gut, nur Buchweizen wusste bisher nicht wirklich zu überzeugen.

Anfangs haben wir uns recht fleischlastig ernährt, da ich erst mal nur 90 Lebensmittel getestet hatte und ich alleine davon schon gegen 18 allergisch reagiert habe. Als ich den Test erweitert habe, hat auch unser Speiseplan mehr Möglichkeiten gewonnen. Ostern haben wir auch mit den reduzierten Möglichkeiten gut verbracht und ich habe so gut wie gar nichts vermisst.

Einzig, dass wir nun alles, wirklich alles selbst kochen und backen müssen nervt, und dass ich nur ganz selten Brot bekomme ist auch nicht so toll.

In zwei Wochen geht es in den Urlaub und ich bin schon neugierig, was ich überhaupt dort essen darf. Heute habe ich mal beim Hotel angerufen und an der Rezeption haben sie gleich mal gesagt, dass es kein Problem sei und mir in dem Bereich dann gerne behilflich sein wird. Dann hoffe ich mal, dass in den südlichen Ländern mehr mit Olivenöl gekocht wird und nicht mit Sonnenblumenöl, was ich leider nicht vertrage.

Insgesamt muss ich aber sagen, dass sich unsere Ernährung nochmals verbessert hat, da wir uns jetzt zwangsweise mit viel mehr Obst und Gemüse ernähren. So gesehen klappt es ganz gut.

April 3 2016

positiv gedacht 2016-04-03

positivlogoIrgendwie komme ich zur Zeit kaum zur Ruhe. Wir sind ständig beschäftigt und die Tage fliegen nur so vorbei. Das liegt nicht alleine daran, dass Ferien sind, sondern auch am schöneren Wetter und so. Trotzdem ist mir positiv gedacht sehr wichtig.

gefreut : über schönes Wetter und dass sich bei meiner Figur nun endlich auch was tut.

gelachtÜber blöde Sprüche auf Facebook

geschafft: Zahnarzt, einen Ausflug zu machen

gefundenZeit zum Lesen

geholfen : niemanden – muss auch nicht immer sein

gegönnt: eine schicke große Handtasche

gekriegt : einen neuen Termin beim Zahnarzt :-(

gelobt: habe ich glaube ich auch niemanden.

gesehen: viele Blätter, die Natur wird wieder richtig schön grün!

gelernt: nur einiges über die menschliche Natur

geplant ich glaube für nächste Woche steht nichts besonderes an.