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52 – Bücher #3 deutsche Nachkriegszeit

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Dieses Fellmonsterchen. Kündigt erst ein Thema an, bei dem ich wohl nichts zu sagen hätte und dann das. Ein absolut tolles Thema, zu dem mir gleich mehrere Bücher einfallen.  Dabei dachte ich, dass ich diese Woche  in Ruhe mein Rezension zum Henker von Lemgo veröffentlichen könnte.  Tja, nun sind es halt 2 mal Bücher hintereinander. Aber ich glaube ihr könnt es verschmerzen.

Bücher zur deutschen Nachkriegszeit

dazu gehört wohl eigentlich auch das Buch von letzter Woche, bei dem es ja um die Nazis geht, die ja nicht bestraft wurden: Tag der Abrechnung von Sam Bourne.  Aber ich will mich ja nicht wiederholen.

 

Auch ein weiteres wichtiges Buch zu diesem Thema habe ich hier bereits vorgestellt. Hier geht es um die Aufarbeitung der verschiedenen Thesen und Meinung. Leider ist es vor allem Heute aktuell. Ich meine „In Ausschwitz wurde niemand vergast“.  Doch auch hier würde ich mich nur wiederholen.

Allerdings gibt es noch ein weiteres sehr gutes Buch, welches ich Euch nicht vorenthalten möchte.

Pellkartoffeln und Popkorn von Evelyn Sanders

Okay, das Buch beginnt bereits während des Krieges – geht aber danach auch noch weiter.

Der Krieg aus Sicht eines Mädchens, welches während des Krieges geboren und auch aufgewachsen ist. Es ist der Blick eines Kindes, welches in Berlin einigermaßen behütet aufwächst, aber trotzdem den Krieg erlebt.

Dieses aus Sicht eines Kindes geschriebene Buch vermittelt einen komplett anderen Blickwinkel, als die sonst oft erhältlichen historischen Bücher oder die Bücher, derjenigen, die wirklich unter dem Krieg gelitten haben.

Da aber das Thema ja Nachkriegszeit handelt, lasst Euch gesagt sein, dass dieses Buch nicht mit dem Krieg endet sondern eine Weile weitergeht. Wie erlebt dieses Mädchen den Durchmarsch der Russen. Wie die Amerikaner. Fühlt sie sich auch befreit und ist danach alles wieder gut?

Das Buch ist autobiografisch geschrieben und zeigt die Kindheit von Evelyn Sanders. Dabei ist es absolut unterhaltsam und lesenswert!

Dieses Buch hat sicher mindestens 4 Raben verdient, doch diese möchte ich hier jetzt nicht offiziell verleihen, da es doch schon eine Weile her ist, seitdem ich das Buch gelesen habe.

 

4 Kommentare

  • Fellmonsterchen

    Das Fellmonster ist böse, Dir so was zu unterstellen. 😉 (Aber es war ja nur eine allgemeine Aussage, und tatsächlich haben ja einige ausgesetzt, aber nur wenige. Ich schreibe das hier nur hin, damit Deine Leser nicht denken, ich hätte vollkommen einen an der Waffel. Obwohl … Vertiefen wir das besser nicht …)
    Und das Buch muss auf meine Wunschliste. Ja, so habe ich mir das Projekt vorgestellt, Wahnsinn, was für gute Buchtipps ich schon auf der Liste habe…

    • Mella

      Ähm Fellmonsterchen – es war doch als Lob gemeint. Dass das Thema wirklich gut ist!
      Welches Buch nimmst Du jetzt von den Dreien. Ähm obwohl, das eine hast Du ja schon auf der Liste. Aber auch das Sachbuch „In Ausschwitz wurde niemand vergast“ ist absolut empfehlenswert!!!!

      Mella

  • Fellmonsterchen

    Ja, den Bourne habe ich schon von letzter Woche auf der Liste, ich habe nun noch die Pellkartoffeln dazu gepackt. Dass das Sachbuch sehr gut ist, glaube ich, aber ich habe schon relativ viele Bücher über die Zeit gelesen und diesbezüglich auch noch einiges auf der (nicht aus dem Projekt resultierenden) Wunschliste, z. B. möchte ich unbedingt das hier lesen:
    http://www.amazon.de/%C2%BBVernebelt-verdunkelt-sind-alle-Hirne%C2%AB/dp/3835306367/ref=wl_it_dp_o_npd?ie=UTF8&coliid=I2SBK7XOJG1K3J&colid=3SRZ3U6JSPV0H
    Allerdings reicht es mir mittlerweile auch, 2 – 3 Bücher pro Jahr aus dieser finstersten Zeit zu lesen…
    Und ich glaube, ich muss zusehen, nicht fast alles auf meine Wunschliste zu packen, denn wenn ich am Ende des Projektes im 4-stelligen Bereich bin, ist das selbst mir zu wahnsinnig. 😉

    • Mella

      An dem Sachbuch selbst finde ich so toll, dass es eine Art Frage- und Antwort- Spiel ist. Stimmt es, dass die deutsche Bevölkerung von nichts wusste? Anwort – mit Fakten und Nachweisen. Das ist so gut daran.

      Aber ich verstehe Dich. Wenn Du nicht mehr weist, wo Du das lesen Anfangen sollst und nicht mehr in die Wohnung kommst wegen all der Bücher und dein Gehalt in der nächsten Buchhandlung landet – dann muss man die Bremse ziehen *ggg*

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