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Theater, Theater der Vorhang geht auf

Ähm so oder so ähnlich, nur dass der Vorhang gestern gefehlt hat. Also zumindest der vor der Bühne. Doch dieser ist ja im Theater ja nicht sooo wichtig. Viel wichtiger sind die Darsteller und das Bühnenstück.

Das Stück, welches wir uns gestern angeschaut haben, heißt:

Als am 26. Oktober kurz nach 12 Uhr Mittag mehrere Gruppen unabhängig voneinander im Monument Valley, Arizona, aufeinander treffen, ist die Hölle los und niemand wusste, wie es enden wird…..“

oder als Kurzfassung: Western

Der Titel klingt ja schon mal  – hm ungewöhnlich und ungewöhnlich finde ich auch die Theatergruppe unserer Realschule. Denn das Theaterstück war ein Schultheater und unser Großer hat mitgespielt und sogar eine Sprechrolle bekommen. Doch warum ist die Theatergruppe so ungewöhnlich für mich?

Nun zum einen spielen sage und schreibe etwa 100 Personen mit. Das ist doch mal eine Anzahl und es ist bestimmt nicht leicht 78 Personen auf die Bühne zu bringen und jeder darf seinen Teil beitragen. Daher hat die Gruppe auch das Glück, dass ein professioneller Regisseur (von einem größeren Theater) und dessen professionelle Beleuchterin ihre Zeit opfern und ein Stück schreiben und in der Endphase mit den Kindern proben.

Entsprechend gut war es auch! Wahnsinn, wie gut die Kinder spielen können und auch mit längeren Textpassagen. Gerade bei den 5. Klässlern die auch große Rollen hatten. Während die 9. Klässler äh Klässlerinnen eher einen besonderen Part zugesprochen kamen.

Jetzt wollt ihr sicher wissen welchen und um was es eigentlich geht – oder?

Also die Indianer, die Kavallerie – einige Wasserburger Frauen (die wegen Frauenmangel im Westen auswandern) und die Bande von Jesse James ziehen Richtung Monument Valley, wo bereits Billy the Kid mit seiner Bande (1 Person) zusammen mit Calamity Jane warten. Diese führen auch mittels Rückblenden durch das Progamm. Als Auflockerung kommen immer wieder die Showgirls (jaja, die großen Mädels hatten hier ihren Auftritt).

Das Stück hat uns stark an 40 Wagen Westwärts erinnert und ähnlich lustig war es auch.

Die Kinder hatten keine Scheu vor Publikum zu spielen und man hat den Spaß und die Spielfreude eindeutig gesehen.

Wir selbst haben nicht gedreht oder fotografiert, da dies wahrscheinlich doch gestörrt hätte (Blitz von Kamera und so). Zudem wusst ich, dass die Generalprobe gefilmt wurde und ich hoffe, dass der Film doch recht bald im Netz auftaucht und dann werde ich diesen auch verlinken.

Vorab nur der Link zur Realschule selbst.

Ach ja und etwas hat mich sehr positiv überrascht:

Im Publikum saßen etwa 10 Punks. Also diese Jugendlichen, die man in seinen Vorurteilen eher linksradikal mit einer Bierflasche im Park sieht, aber ganz gewiß nicht in einem Schultheater. So kann man sich täuschen

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