Sport

Ist der innere Schweinehund erziehbar?

Wer kennt ihn nicht, den inneren SchweineHund. Dieses Untier, welches uns immer von allen möglichen guten Dingen ablenkt. Beispielsweise dem Sport und uns dafür zum Genuss hinführt.

Doch kann man den Schweinehund zähmen? Oder verjagen?

Nee, glaube ich nicht, aber wie jeden anderen Hund müsste man ihn doch erziehen können.

Vor einigen Jahren war ich noch ein richtiger Couchpotatoe. Also mein Schweinehund und ich. Wir waren der Meinung, dass Sport gleich Mord ist und er uns sicher nicht fehlt. Diäten schaffen auch die überflüssigen Pfunde – sofern man sich daran hält und da wir Genusstiere sind, der Schweinehund und ich sahen wir auch das eher locker.

Dann kamen die Rückenschmerzen und die schrieen lauter als der Schweinehund. So kam ich dann zum Sport. Meinen Schweinehund habe ich dann mit Leckerlis bestochen, damit ich was für meine Gesundheit tun darf. So waren es am Anfang kleine Genußmomente, die es sonst nicht gibt – etwa ein Glas Wein am Abend-  oder auch bald die ersten Erfolge. Es ist einfach ein schönes Gefühl ein oder mehrere Kilos zusätzlich auflegen zu können und die Übung trotzdem noch zu schaffen. Auch wenn dann die ersten Pfunde purzeln ist es einfach toll. Der Schweinehund war auch bald damit einverstanden und wurde süchtig nach diesen kleinen Erfolgen.

Und jetzt ist mir aufgefallen, dass ich meinen Schweinehund erzogen habe. Er will jetzt in den Sport und redet mir sofort ein schlechtes Gewissen ein wenn ich mal nicht kann. Auch wenn ich sterbenskrank im Bett liege will er in den Sport – denn er ist ja fit.

So kann man mit kleinen Belohnungen den inneren Schweinehund sehr wohl erziehen und somit gut in Schach halten. Jetzt müssen wir nur noch die Ernährung anpassen und mein Schweinehund und ich werden ein unschlagbares Team .

Da sieht man wieder – nicht gegen die Schwächen ankämpfen sondern sie gut nutzen *ggg*

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