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Hausarrest

Seit letztem Montag war ich nicht mehr draußen. Und zwar kurz nachdem ich am Zeh operiert wurde.

Gut die Kälte und den Schnee vermisse ich jetzt nicht gerade, doch bin ich es doch gewohnt jeden Tag an die frische Luft zu kommen. Hund sei Dank. Doch nun bewege ich mich mehr hüpfend und humpelnd vorwärts und passe in keinen Schuh vernünftig rein.

Ich vermisse diese Wege nach draußen richtig und es ist für mich wirklich unangenehm nicht raus zu können. (Sandalen sind ja bei dem Wetter keine Alternative). Auch körperlich vermisse ich die Frischluftkur. Ich bin müder und auch weniger ausgeglichen.

Doch ein positiven Aspekt kann ich der Geschichte doch abgewinnen:

Der Große geht mit dem Hund (freiwillig und vernünftig) und Abends kocht er freiwillig. Aber auch nur, weil es sonst zu lange dauern würde bis der Papa kommt bzw. weil der Papa sonst Käsespätzle machen würde – die er hasst.

Das Essen schmeckt wirklich gut und er ist ganz stolz darauf. Ich bin heilfroh, dass ich da nicht in der Küche rumstehen muss, denn Abends tut der Zeh am meisten weh.

Leider kann ich in der Zeit jetzt nun auch keinen Sport machen. Ich hätte nie gedacht, dass ich diese Tätigkeit mal so wirklich vermissen würde. Tue ich aber. Mir tut es wirklich gut ein paar mal in der Woche richtig auszupowern und zu schwitzen. Ich bin danach ausgeglichener und gerade jetzt, wo der Kleine besonders anstrengend ist, wäre etwas mehr Ausgeglichenheit von Vorteil.

Nächste Woche darf ich dann wieder raus – Fäden ziehen und dann darf ich mich hoffentlich auch wieder austoben und an die frische Luft.

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