Kinder

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Irgendwann sollen Kinder eine entsprechende Selbständigkeit entwickeln. Dazu braucht man als Mutter ein gewisses Vertrauen.

Doch was ist zu tun, wenn das Kind regelmäßig das Vertrauen missbraucht bzw. beweist, dass es dieses Vertrauen nicht verdient.

Anfangs habe ich mir noch gedacht, okay, war vielleicht ein bißchen früh, doch auch nach weiteren Versuchen kommen immer wieder Situationen vor, die mir beweisen, dass da Vertrauen teilweise noch nicht gerechtfertigt ist.

Aber vielleicht liegt es ja auch an mir??? Habe ich meine Kinder zu sehr verwöhnt, so dass eine Selbständigkeit später oder gar nicht kommt? Oder bin ich einfach nicht relaxt genug um über ein gewisses Maß an Unfug hinweg zu sehen.

Egal wie man es dreht und wendet, eine Verunsicherung bleibt. Bei mir ebenso wie beim Kind. Und das Vertrauen fehlt. Da lässt sich nichts dran rütteln. Dieses muss erst wieder aufgebaut werden. Doch wie? Entweder, dass ich mich wieder einmische und eine gewisse Kontrolle ausübe, so dass kein Unfug passiert oder

ich drücke alle Augen zu – stecke sozusagen den Kopf in den Sand – und hoffe, dass kein weiterer Unfug passiert. Dies heißt aber nicht, wenn ich etwas erfahre, dass ich dann nicht schimpfe oder dergleichen.

Zum zweiten Schritt braucht es Mut und ein gewisses Maß an  – ja weiß ich nicht. Vertrauen? Hoffnung? Glück?

Schwierig – was ist nun gut oder besser? Vertrauen und Selbständigkeit oder Kontolle ohne den Schritt zur weiteren Selbständigkeit?

Ein Kommentar

  • Freundin A.

    Es gibt da einen alten Spruch über Eltern und Kinder: „Wenn sie jung sind, gibt ihnen Wurzeln, wenn sie groß sind gib ihnen Flügel“ -wobei es sicher sehr schwer ist zu sehen, wann sind sie noch jung und brauchen Halt und wann sind sie groß und brauchen Flügel?

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