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Autoschlüssel dürfen nicht zu schwer sein

Heute möchte ich Euch einfach mal auf ein relativ unbekanntes Problem aufmerksam machen, welches aber richtig schnell ins Geld gehen kann.

Wie viele von Euch wahrscheinlich auch, hatte ich an meinem Schlüsselbund Autoschlüssel und Haustür bzw. Wohnungsschlüssel zusammen. Mein Schwager, der auch gleichzeitig unser Automechaniker ist, hat hier immer gemeckert.

Als wir vor langer Zeit in diese Wohnung hier gezogen sind und neben Hautür, Wohnung und Briefkasten nun auch Mülltonnen, Keller, Tiefgaragentor, Duplexgarage und und und dazukam, hatte ich ein Einsehen und teilte meinen Schlüssel.

Da aber nun der Autoschlüssel solo recht klein ist, habe ich mir ein Lanyard drangehengt, damit ich den Schlüssel auch finde.

Zwischenzeitlich gab es ein „neues“ Auto – einen Gebrauchtwagen.

Und ihr glaubt es nicht, nach ein paar Jahren, wusste ich plötzlich warum mein Schwager auf leichte Schlüssel besteht – das Schloss am Lenkrad war hinüber. Wahrscheinlich durch den zu schweren Schlüssel des Vorbesitzers ausgeleiert.

Ihr könnt Euch vorstellen, dass wir ganz schön gezittert haben, ob nun die ganzse Schließanlage ausgetauscht werden muss, wir nun zwei Schlüssel für ein Auto benötigen – einmal zum Öffnen der Türe und einmal zum Starten oder ob wir tatsächlich Glück haben und ein zu unserem Schlüssel passendes Schloss bekommen.

Dies ist oft gar nicht so einfach und je moderner das Auto – desto schwieriger.

Wir hatten Glück, trotzdem waren die Kosten nicht ohne.

Und das nur, weil der Schlüsselbund zu schwer ist.

Also ich bin seit dem erst Recht brav und halte den Autoschlüssel klein und leicht. Dies dankt mir das Auto auf Dauer und hat noch ein paar andere unschätzbare Vorteile, denn falls ich den einen Wohnungsschlüssel verlege, habe ich immer noch den Autoschlüssel und nehme halt dann den von den Kindern.

Kann ja immer mal passieren, dass der Wohnungsschlüssel ordentlich bei der Hundeleine hängt und man ihn aber verzweifelt am Schlüsselbrett sucht…… In die Arbeit sind wir deswegen trotzdem gekommen .

2 Kommentare

  • Iris

    Das Argument mit dem durch das Gewicht ruinierten Schloss, kannte ich noch nicht, kann es mir aber bei der ausgefeilten und empfindlichen Technik, die es heute überall gibt, durchaus vorstellen.

    Ich selber hasse auch übergewichtige und volle Schlüsselbunde. Vor kurzem hatte ich die Nase voll von meinem Dienstschlüsselbund, das mir die Hosentaschen ausgeleiert hat oder störend irgendwo rumhing und alles mögliche in Schieflage brachte. Darum habe ich kurzer Hand abgespeckt und nur noch den Schlüssel für die normalen Räume + Toilette (!) und den für meinen persönlichen Schrank dran gelassen. Alle anderen Schlüssel, die man sowieso nicht immer braucht, liegen jetzt in meinem Schrank eingeschlossen und werden nur noch bei Bedarf rausgeholt und mitgenommen.

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