Warum es hier kaum Bilder gibt

Bilder in Blogartikel sind so ein Thema für sich. Einerseits wird geraten Bilder zu nutzen, da diese einen Blogartikel ergänzen, auflockern und erweitern können. Zumal auch die Leser gerne Bilder in Artikeln mögen (echt?). Doch andererseits woher nehmen, wenn nicht stehlen.

Und genau das ist ein gutes Stichwort. Denn jedes Bild unterliegt dem Urheberrecht und wer ein Bild verwenden möchte, muss sich an Regeln halten. Die Namensnennung ist noch die harmloseste Variante. Oft dürfen Bilder nicht verändert werden, der Urheber muss nicht nur mit ganzen Namen genannt sein, sondern auch noch oft verlinkt werden oder man muss für ein verwendetes Bild zahlen.

Dies kann für einen Hobbyblogger schon recht teuer werden, vor allem, wenn er eine der Regeln verletzt.

Ganz gemein ist es, wenn sich mittlerweile die Nutzungsbedingungen ändern. Dies ist uns auch geschehen, bei Pixelio, nein die verlinke ich mit Absicht jetzt nicht. Als ich damals anfing, reichte es im Impressum Pixelio zu erwähnen und den Namen des Fotografen beim Bild irgendwie zu hinterlegen. Mittlerweile muss der Fotograf sogar beim Bild selbst verlinkt werden.

Und stellt Euch mal eine schöne Firmenwebseite vor und unter/neben jedem Bild steht der Name und der auswärtige Link des Fotografen und woher das Bild ist. Das geht doch nicht.

Also woher die Bilder nehmen?

Entweder kaufen oder

Eigene Bilder verwenden

schön und gut. Das ist die sicherste Variante. Wenn ich keine fremden Leute drauf habe, nicht gerade den Eiffelturm in  der Nacht fotografiere, keine Militär-Einrichtungen bestimmter Länder und so weiter, dann kann mir mit eigenen Bildern recht wenig passieren.

Gut, wenn man fotografieren kann . Und auch gerne fotografiert. Ich kann es ehrlich nicht besonders gut, auch wenn ich es trotzdem mache und mache es auch nicht sehr gerne. Am liebsten würde ich immer meinen Kleinen losschicken, denn der kann es echt gut, aber er hat auch meist nicht so viel Zeit.

Also fotografieren wir nur das, was unbedingt nötig ist. Ich ergänze meine Blogartikel ausschließlich mit eigenen Bildern und wenn keine da sind, dann halt nicht.

Aktionsbilder und Co

Buttons für Paraden nehme ich nur, wenn es ausdrücklich erlaubt ist und von anderen Bloggern. Meine eigenen Buttons oder Artikelbilder zu Paraden, Gewinnspiele, Wichteln und Co erstelle ich alle selbst. Da ich schlecht malen kann, verwende ich freie Schriften, wo es auch erstaunlich viele und schöne Symbole bzw. Zeichnungen gibt, die man gut als Grundlage verwenden kann.

Auch nehme ich zur Not den Stift selbst in die Hand.

Unprofessionell?

Ja. Kann sein. Doch ich betreibe Hobby-Blogs. Ich muss nicht professionell arbeiten und ich muss nicht unnötig viel Geld in die Hand nehmen, was an anderer wichtigerer Stelle fehlen würde. Und ich verbessere mit jedem Bild meine Kenntnisse.

Es ist hier ein Familienblog mit ein paar technischen Meinungen. Ich erhebe keinen Anspruch auf einen künstlerisch wertvollen Beitrag. Das muss ich nicht und das bin ich nicht und lieber bleibe ich mit dilettantischen Bildern authentisch, als mich zu verbiegen.

 

17 thoughts on “Warum es hier kaum Bilder gibt

  1. Hey Mella,

    Bilder sind wirklich schwierig. Vor allen Dingen, nachdem die Suchmaschinen jetzt auch noch große Vorschauen direkt anbieten. Aber das ist ein anderes Thema und mehr für Martin *g*.

    Aber die Rechtsunsicherheit ist wirklich ein blöder Faktor, der richtig teuer werden kann. Aus diesem Grund verstehe ich Deine Vorsicht. Am besten nur selbst erstellte Bilder verwenden. Das müssen ja nicht immer Fotos sein, manchmal reichen auch einfache Grafiken.

    1. Hi Malte, ja das setzt ein gewisses Talent beim Zeichnen voraus ;-)
      Meist verzichte ich halt auf Bilder, dafür kann ich dann das Theme etwas lebendiger gestalten, welches mit weiteren Bildern überladen wirken würde.

  2. Hi Mella,

    seh ich ganz genauso. Bilder sind einfach schwierig und wenn man keine guten hat, dann lieber drauf verzichten, statt sie irgendwo her zu nehmen und nachher Ärger zu bekommen. Ich fahr in meinem Blog die gleiche Strategie und solange man keinen Blog zum Thema Bilder hat, finde ich das auch vollkommen in Ordnung ;)

  3. Was mich jetzt erstaunt hat ist deine Aussage, nicht gut zeichnen zu können. Ich habe nämlich immer die Logos deiner Blogparaden bewundert, besonders den Nikolausi von dem Adventskalender.
    LG
    Sabienes

    1. Hi Sabienes – da ist vieles nur getrickst. Man muss nur wissen, wo man die Grundlage her bekommt, den Rest kann ich dann gut ergänzen :-)

  4. Das ist ein toller Artikel und ich habe so den Gedanken gehegt, dass ich etwas damit zu tun habe. Sehr aufdschlussreich für mich und ich werde die Tipps beherzigen. Ich verwende ja eh nur eigene Bilder. Aber das ich keine Bilder vom Eifelturm nehmen darf…ist das wirklich so??? Aber das ist doch eigenes Foto! Du bist die Fachfrau und ich bin froh, dass Du ein bißchen eine Auge auf mich hast! Liebe Grüße!

    1. Nein Peggy, damit hast Du nichts zu tun, sondern es war das Thema vom Webmaster-Friday. Trotzdem freut es mich, wenn Du interessante Informationen daraus ziehen kannst.

  5. Endlich mal ne vernünftige Einstellung zu der Verwendung von fremden Bildern. ;-) Mich ärgert es mittlerweile maßlos, wenn meine Fotos geklaut werden. Am besten noch das Wasserzeichen rausgeschnitten und ähnlichen Mist. Manche Leute sind schon kackdreist…

    Für mich völlig unverständlich, noch nie war es so einfach wie heute, schnell mal ein Foto zu machen. Und um einen Blogartikel aufzulockern, muß es ja nicht mal was aufwändiges sein. Irgendwer hat mal festgestellt, daß diese Fotos sowieso nur flüchtig wahrgenommen werden.

    @Peggy: den Eiffelturm bei Nacht darfst Du nicht öffentlich verwenden, da die Lichtinstallation urheberrechtlich geschützt ist. Fotografieren kannst Du ihn natürlich – aber dann besser auf Festplatte lassen oder im heimischen Fotoalbum. Tagsüber hingegen ist es kein Problem, ein Foto mit dem Eiffelturm in einem Blog zu verwenden… Ähnliches gilt wohl auch für die meisten zeitgenössischen Skulpturen, die in irgendwelchen Parks rumstehen.

    Ein ähnliche „Falle“ aus der Musik ist auch Happy Birthday – das ist noch ein paar Jahre geschützt und die MP3 sollte (sofern man nicht auf Abmahnungen steht) ebenfalls nicht im Blog verwendet werden.

    1. Fotos sind wirklich schnell gemacht und mit den Kameras meist sogar einigermaßen gute Qualität.
      Guter Hinweis zu Happy Birthday – hätte ich gar nicht gewußt, gut dass ich so wenig fremdes einbinde.

  6. Hm, du nutzt ja den Avatar von dieser Mangaavatarerstellseite.. steht in den AGBs nicht, dass die Avatare nicht für gewerbliche Zwecke genutzt werden dürfen? In dem Moment, wo du aufd em Blog Werbung schaltest, ist doch auch der Avatar gewerblich genutzt, oder?
    Bin mir bei den AGBs allerdings nicht sicher ;)

    1. ups, guter Hinweis. Mein Avatar ist etwa 3 Jahre alt und ich weiß gar nicht mehr, wo ich ihn genau her habe. Aber da werde ich mich wohl dran setzen müssen. Danke für den Hinweis.
      Wahnsinn, wie schnell man doch kleine Bilder und Co übersieht.

  7. Ich nehme die Teaserbilder für meine Blog-Artikel gern von Flickr. Dort kann man gezielt nach Bildern suchen, die unter Creative Commons stehen. Das Foto verlinke ich dann mit der Flickr-Seite, ebenso wie den Namen des Fotografen, das unter dem Artikel als Credit-Angabe steht. Das schützt natürlich aber nicht davor, dass der Fotograf die Lizenz seines Fotos ändert … dafür hab ich leider auch keine gute Lösung.

    1. Von Flickr habe ich Abstand genommen, da es mal den Skandal gab, dass dort ein Bild von jemand Drittes hochgeladen wurde, der es frei gegeben hatte. Daher ist Flickr mittlerweile auch gefährlich geworden. Und ja – dann noch das Rechte ändern und Co.
      Wenn ich auf Bilder verzichten kann, dann tue ich das mittlerweile ohne schlechtes Gewissen

  8. Hi Melanie,
    du hast ja recht, dass man im besten Falle eigene Bilder anfertigen und nutzen sollte. Dabei würde man sich auf einer sicheren Seite befinden. Ich nutze zwar den Anbieter Shutterstock.com und hoffe doch, dass sich die Nutzungsbedingungen dort nicht ändern werden. Eigene Bilder mache ich zwar auch, aber bei meinen web-affinen Themen ist es recht schwierig, mit eigenen Bildern zu arbeiten. Daher musste eine Möglichkeit her, sich die Bilder woanders zu besorgen. So kam ich auf Shutterstock.com.

    Zudem mag ich die kostenfreie Icon-Suchmaschinen, aber auch da muss man sich strikt an die Richtlinien halten, damit ja nichts Böses passiert. Deine Entscheidung kann ich jedoch sehr gut nachvollziehen.

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