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Facebook – Hass und Liebe zugleich

Ich bin ja eigentlich kein wirklicher Fan von Foren und auch bei Facebook war ich lange echt skeptisch und nicht dabei.

Anfänge

Doch wenn man wie ich als Webworker tätig ist und Blogs betreibt, irgendwann kommt man um dieses Netzwerk nicht wirklich dran vorbei, wenn man sich nicht das Leben selbst erschweren möchte.

Anfänglich hatte ich nur wenige Freunde und Kontakt. Auch keine Fanpages für meine Blogs – da ich diese für mich selbst auch nicht nutze. Beim ersten Buchwichteln mit einer Facebookgruppe – da habe ich erst Facebook schätzen gelernt.

Heute

Bald auch habe ich Fanpages errichtet. Zögerlich für Trampelpfade und auch wenig pomoted, was vielleicht ein Fehler war. Ich habe mich mehr auf Facebook eingelassen und bei Buchkritik – da habe ich gesagt, ich will es wissen.

Gleich Fanpage – Kontakte über Facebook gesucht, Artikel und Page promoted.

Dazu natürlich Buchwichteln auch wieder in der Gruppe.

Ergebnis

Das Ergebnis ist mehr als erstaunlich. Zwar frisst Facebook einen Haufen Zeit, aber ich bekomme auch sehr viel zurück. Viele Kontakte, die ohne dieses Netzwerk nicht möglich sind, wie etwa die zu Autoren. Aber auch viele Fans und dergleichen. Auch interessant – ich habe viele Fans und nicht alle meine Freunde sind Fans meiner Seiten. Also die Reichweite ist doch eine ganz andere, als gedacht.

Zahlen

Ich habe für mich erstaunliche 292 Freunde, wo ich die meisten sogar zuordnen kann. Trampelpfade hat 52 Fans und Buchkritik stolze 221 Fans. Das, obwohl ich weder viel werbe noch mich besonders aktiv um Freunde bemühe. Da bin ich schon stolz darauf  

Fazit

Um Facebook rum gibt es wohl keinen Weg und eigentlich hat dieses Netzwerk auch mein Leben bereichert. Vieles läuft dort ab, es gibt Tipps und Hilfe. Auch der Kontakt ist viel direkter und persönlicher, als er auf den Blogs möglich ist.

Es war wohl doch die richtige Entscheidung für mich.

 

11 Kommentare

  • Iris

    Hallo Mella,

    ich gehörte auch lange Zeit zu den Facebook-Skeptikern, was noch durch den Umgang, den viele Jugendliche damit pflegen und der eigentlich fast nur negativ in meine Arbeit reinschwappt (v.a. in Form von mobbing usw.), verstärkt wurde. Nüchtern betrachtet ist Facebook wie so vieles andere aber immer nur das, was du davon zulässt und daraus machst.

    Mittlerweile gehe ich z.B. sehr gelassen damit um, dass Facebook ja „so gefährlich“ sein soll, weil man überall nachgelesen werden kann und sein Leben offenbart. Häh? Ist doch meine freie Entscheidung, was ich poste, like oder so, wie ich mein Profil in der Privatspäre einrichte. Da geht sehr viel. Meine Tochter finde ich z.B. gar nicht auf Facebook, obwohl ich ihren Namen dort kenne. Und so finde ich dieses grundsätzliche Verteufeln, das ich z.B. bei Kollegen höre, schon sehr fragwürdig. Die schauen einen teilweise an wie von anderen Stern, wenn sie mitkriegen, dass man dort angemeldet ist, warnen vor Belästigungen durch Schüler und haben keine Ahnung, dass es sehr einfach ist, sich da abzugrenzen. Das geht so weit, dass bei uns in der Schule der Zugang zu FB gesperrt ist. Auch meine Kinder hatten am Anfang wenig Verständnis, dass ich mich da angemeldet hab. Ich habe es anfangs getan, um mit bestimmten Leuten unkompliziert zu chatten, über neue Blogartikel informiert zu sein. Meine Tochter sagte nur: Die Leute und ide Gruppen entsprechen doch gar nicht deinem Leben und musste sich auch erst dran gewöhnen, dass es jede Menge Nutzer über 20 gibt und thematisch auch für Leute ab 50 Gruppen da sind. Und dass man FB nicht zum Absturz bringt, wenn man ganz normale Sätze schreibt 😉 Ich finde es gut und richtig, dass man auch als älterer Erwachsener dieses Medium nutzt, und zwar nicht als Weltanschauung, sondern als technische Möglichkeit. Früher haben schließlich auch alle telefoniert.

    LG Iris

    • Melanie

      Hi Iris,
      grad bei Dir finde ich Facebook echt Klasse. Mein Sohn bemängelt (zurecht), dass die Lehrer alle nur hetzen, aber nicht mitreden können. Warum sollte ein Schüler dann den Lehrer dazu ernst nehmen, wenn dieser vor zu laschen Umgang warnt, wenn er eigentlich keine Erfahrung hat. Sag das auch mal deinen Kollegen, dass sie so die Schüler sicher nicht erreichen.
      Wenn Du was sagst, hat das wohl ein ganz anderes Gewicht, weil Du bist ja auch dabei….
      Ansonsten stimmt schon.

  • Sandra

    Ich möchte FB auch nicht mehr missen, obwohl ich am Anfang sprichwörtlich wie der Eber im Dschungel stand und von nichts eine Ahnung hatte. Alle unser schnelles und manchmal sogar effektives chatten ist es mir wert einen Account zu haben. Auch der Infomationsgehalt für mich, z.B. über andere Blogs oder auch wie schnell mein Großcousin in den USA heranwächst, finde ich einen tolle Sache. Und, wie ihr beide sagt, ma kann alles von sich preisgeben, muss es aber eben nicht.

    Liebe Grüße

    • Melanie

      oh ja, der Chat ist oft ein superschnelles effektives Arbeiten und der Informationsgehalt nicht zu unterschätzen.
      Und es ist doch überall so, dass man aufpassen muss, was man so erzählt.

  • Diana

    Hallo, ich schließe mich der Meinung an, Fb frisst zwar einiges an Zeit, aber es erleichtert auch vieles. Ich finde es wirklich ziemlich gut, dass ich stets mit freunden in Kontakt bleiben kann, obwohl eigentlich nur wenig Zeit ist um alles zu bereden. Ich öffne einfach eine Gruppennachricht schreibe was bei mir so passiert und warte dann auf Antwort. dass ist einfach super, natürlich sollte man auch daran denken sich ab und zu zu treffen oder zu telefonieren, aber mein straffer Zeitplan lässt das einfach nicht häufig zu und so habe ich wenigstens Ahnung was bei meinen Weibern so passiert und fühle mich nicht völlig abgeschottet vom sozialen Leben.

  • Manni

    FB hat natürlich wie jedes andere soziale Netzwerk seinen Reiz. Trotzdem werden sich viele eines Tages an den Kopf fassen, weil die Skrupellosigkeit in der Geschäftspolitik des Herrn Zuckerberg die eines Größenwahnsinnigen ist und irgendwann zu viel Ärger für viele MG führen wird.

    Ich nutze den Laden so minimal wie möglich für meine Zwecke. Und es gibt viele Blogger die ohne FB auskommen.

    Deine Arbeit machst Du echt gut und Du würdest auch so „nach vorne“ kommen.

    LG Manni

    • Melanie

      Es kommt glaube ich auch, wie im richtigen Leben auch, auch darauf an, mit wem man sich umgibt und welche Dienste man nutzt 🙂

  • Beate

    Hi Melanie,
    also ich muss sagen, ich mag Facebook auch nicht. Mal ganz neutral betrachtet: ein Jugendlicher zimmert sich als erster diese Seite, weil er erkannt hat, dass seine Studentenkollegen die Vernetzung im Internet cool finden würden und er so endlich mal Kontakt zu weiblichen Studentinnen hätte….
    Nachdem er immer mehr Medieninteresse gehabt hat in den USA nimmt er eine Uni nach der anderen mit auf ins Netzwerk und schnappt sich mit einem Trick alle Emailadressen der Mitglieder und schreibt auch diese an….
    Und FB wächst und wächst und wächst…natürlich kommt es irgendwann auch mal nach Europa, nur weil hier keine die Bedeutung von dem Wort Facebook kennt….
    Alle machen mit und am meisten die Gewerbebetreibenden. Wir haben auch eine gewerbliche Seite bei Facebook, aber es kommt nicht wirklich was… Es kostet nichts und man sollte es einfach „laufen lassen“, aber wirklich was bringen tut es auch nicht. Ich habe mehr als 1000 „Freunde“ die ich alle nicht kenne und die mir auch nicht wirklich was bringen?!!! Naja, wird total überbewertet dieses Facebook….

    • Melanie

      Ich habe zwar keine 1000 Freunde, doch noch kann ich sie zumindest fast alle grob zuordnen, woher ich sie kenne und warum ich mit ihnen befreundet bin.

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