Allgemein

Abnehmen 2/2013

Irgendwie bin ich schon ein wenig frustriert. Auch wenn ich mich brav an die Vorgaben von den WeightWatchers halte – so richtig geht mein Gewicht nicht runter. Das ist doof, hat aber sicherlich ein paar Gründe.

Zum einen mein Zyklus – dieser beeinflusst leider immer meine Waage.

Auch was ich mit den überschüssigen Punkten mache. Nein, ich lasse sie nicht verfallen, sondern ich setze sie in Schokolade und Co um. Okay, das ist erlaubt – aber sicher nicht unbedingt soooooo sinnvoll. Davon abgesehen, werde ich dies nicht ändern, denn ich möchte ja ein Jahr durchhalten und dadurch komme ich wenigstens an meinen Süßkram ohne dann irgendwann Heißhunger darauf zu empfinden.

Allerdings liegt es wohl auch am Trinken. Letzte Woche habe ich gemerkt, dass da Tage drin waren, da habe ich zu wenig getrunken. Wenigstens habe ich es schnell gecheckt, so dass ich gleich wieder gegensteuern kann.

Was mir allerdings auch aufgefallen ist – alte Gewohnheiten lassen sich schlecht ablegen. So hatte ich in den letzten zwei Wochen echt zu kämpfen, dass ich Mittags nicht das falsche Esse und somit mit den Punkten knapp wurde.

Sport

Immerhin bin ich hier echt tapfer und halte brav durch. Drei mal die Woche mache ich etwas, zur Zeit meist auf unserem Crosstrainer. Hier sehe ich auch schon die ersten Erfolge – es fällt mir erheblich leichter. Da ich mit Rückenschmerzen zu kämpfen hatte – habe ich mir als Selbstversuch Liegestütz verordnet. Was soll ich sagen – diese reichen drei mal die Woche bereits aus um meinen Rücken wieder von den Schmerzen zu befreien, vom Muskelkater mal abgesehen. Da schaffe ich noch nicht allzu viele, doch es wird auch hier besser.

Insgesamt bin ich hier zufrieden und vielleicht liegt es auch am Sport, dass ich nicht so abnehme? Quatsch, das Märchen mit dem Muskelaufbau glaube ich schon lange nicht mehr.

Wie geht es weiter?

Ich werde auf jeden Fall so weiter machen, egal ob das Gewicht nun so flutscht oder nicht. Ich weiß, dass ich auf dem richtigen Weg bin und dass dies auch der einzige wirklich praktikable Weg ist. Denn meine Familie isst hier wirklich recht gerne mit und alle werden satt. Der Nachteil ist der erhöhte Kochaufwand – bis man das ganze Grünzeug immer klein geschnitten hat. Dafür ernähren wir und mittlerweile echt recht gesund.

Was auch praktisch ist, viele Rezepte sind für 4 Personen und für diese koche ich auch. So habe ich meist am Mittag nun ein Alternativ Essen, so dass ich mich langsam aber sicher von den bisherigen schlechten Angewohnheiten verabschieden kann.

Auch wenn es momentan etwas frustrierend ist, doch ich weiß, ich nehme nur sehr langsam ab und mein Ziel für den Januar ist, dass ich auf die 3 vor dem Komma komme. Im Februar stelle ich mich dann den nächsten Zielen.

Noch  knappe 49 Wochen   die schaffe ich!

Edit – Trinken

Ein wichtiger Hinweis zum Trinken. Ich musste lernen, wie wichtig das Trinken ist. Und zwar hat mir mein Körper hier einen harten Hinweis reingehauen. In meinem Auge ist eine Vene geplatzt. Ich habe dadurch viel schlechter gesehen.

Behandlungsmöglichkeit: Keine

Ich hatte sehr viel Glück, dass mein Körper diesen Schaden wieder mehr oder weniger selbst behoben hat. Noch ist nicht alles wieder okay, doch nach etwa 1,5 Jahren, einigermaßen wieder hergestellt. Das ist nicht der Normalfall.

Ich hatte noch mehr Glück – es war „nur“ das Auge und keine geplatzte Vene oder Ader im Gehirn, sonst wäre es ein Schlaganfall gewesen.

Auslöser: zu wenig Trinken  Nachdem ich fast ein Jahr von Arzt zu Arzt gerannt bin. In der Augenklinik war etc, wurde festgestellt, dass der Grund wirklich der war, dass ich zu wenig getrunken habe. Also überlegt es Euch doch noch mal, ob ihr eine Umstellung zu mehr Trinken nicht wirklich Ernst nehmen solltet.

7 Kommentare

  • Daggi

    Ich hab auf ein paar Blogs schon so ein Teil gesehen, dass ans Trinken erinnern soll. Ich hab mir jetzt eine App installiert und probiere, ob das hilft, dass ich mehr trinke.

    • Melanie

      Das hatte ich auch mal – hat bei mir nicht geholfen. Mein Tipp – langsam steigern. Erst mal schauen, dass Du wirklich jeden Tag Deine Flasche Wasser schaffst. Dann zwei Flaschen etc. Ich habe auch wirklich einmal in der Woche darüber nachgedacht, ob ich es geschafft habe. Das hat mir geholfen. Mittlerweile brauche ich die Flüssigkeit und trinke freiwillig so viel. Übrigens, man braucht 4 Monate mindestens, um sich umzustellen.

  • Kerstin

    Daggi meint sicher die Trinkuhr – keine schlechte Idee für Kinder und Senioren, vielleicht hilft sie dir auch?
    Ich bewundere dich trotz allem – mir graut schon, wenn ich von vielem Grünzeug lese, ich bin da kein großer Freund von, muss ich gestehen.
    Ich finde es übrigens nicht verkehrt, die Punkte in Süßkram zu investieren, ich würde das sicherlich auch machen. Die Alternative dazu lautet Unglücklichsein und damit ist ja nun auch keinem geholfen. Ich wünsche dir gutes Durchhalten!

    • Melanie

      Ja, in Süßkram investiere ich weiterhin, ich will ja auch zufrieden damit sein. Das Grünzeug ist gar nicht so schlecht und schmeckt auch erstaunlich gut, als Falafel, Lahmacun etc. So habe ich die Kinder mal umgewöhnt. Heute sind es ihre Lieblingsgerichte.

  • Susi

    Durchhalten und weitermachen ist ein guter Plan, denn oftmals scheiterts auch bei mir daran. Das mit dem Trinken muss ich mir auch noch angewöhnen, denn das vergesse ich hin und wieder.
    Viel Erfolg liebe Mella, ich bin sicher bei dir flutscht das auch bald wie von selbst. 🙂

    Liebe Grüße
    Susi

    • Melanie

      Deshalb habe ich auch beschlossen, dass ich es ein Jahr durchziehe. Merke gerade, dass ich daher auch ganz gut durchhalte, auch wenn sich bei der Waage nichts tut.
      Trinken ist sooo wichtig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.