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Veränderungen

Ich habe jetzt lange gezögert, ob ich diesen Artikel jetzt so schreiben soll oder nicht.

Auslöser war mal wieder die Schule des Kleinen. Wir haben auf einen Bericht von denen gewartet und dann stand darin „Mit Absprache der Eltern“. Doch wie es bei dieser Schule anscheinend üblich – war nichts mit uns abgesprochen. Wir wurden nur im Vorbeigehen darüber informiert, dass dieses im Bericht stehen wird, doch ob wir was dazu anmerken möchten oder ein Problem damit haben könnten- Pustekuchen.

Da frage ich mich doch wirklich, was das mit „in Absprache mit den Eltern“ bedeutet.

Doch Schwamm drüber, ich will mich nicht weiter darüber aufregen. Doch soll ich jetzt darüber bloggen? Ist es zu früh? Lesen zu Viele mit? Könnte meine ungeschminkte Meinung dem Kleinen schaden?

Doch was ist Trampelpfade für mich bzw. was ist aus Trampelpfade geworden?

Trampelpfade ist für mich in erster Linie ein Ventil. Eine Möglichkeit mir meinen Frust, Freude aber auch Ärger von der Seele zu schreiben. Mit Euch eine Diskussion anzufangen, ob ich nur überreagiere oder ob sich die Welt wirklich so verändert, dass ich sie nicht mehr verstehe. Dass wirklich Kinder mit ADHS und Legasthenie so ausgegrenzt werden können? Wie es sein kann, dass dem einen Bruder alles hinterhergeschmissen wird und der andere sich jeden Schritt erkämpfen muss.

Das war Trampelpfade und dass soll es auch sein.

Doch ich verändere mich und somit hat sich dieser Blog auch verändert. Ich bin im Bereich der Webseiten tätig. Ich weis meine genaue Berufsbezeichnung immer noch nicht, nenne mich jetzt aber Webservices. Damit ist eigentlich das abgedeckt was ich tue. Ich bin kein Spezialist in einem einzelnen Bereich, kenne aber verschiedene Bereiche aus dem Webseiten-Thema und kann so eine sinnvolle Verknüpfung und Verbindung darstellen. Ich bin diejenige, die den Überblick hat und zumindest so viel Fachchinesisch versteht, dass sie mit den Fachleuten reden kann.

Dieser Job macht mir sehr viel Spaß und obwohl ich immer davon ausgegangen bin, dass ich nur für meinen Mann und für uns selbst tätig sein werde, so kommt es jetzt doch öfter zu Kundenkontakten. Zwangsläufig bilde ich mich dadurch auch gleich wieder weiter und beschäftige mich intensiver mit dem Thema. Ihr werdet das auch hier im Blog schon bemerkt haben. Es tauchen immer mehr technische Themen auf, wie etwa der Webmasterfriday.

Ich kenne den Webmasterfriday schon lange, habe aber immer gezögert daran teilzunehmen. Bis ich es nicht mehr ausgehalten habe und hier mein Wissen rausplatzen musste.

Doch eigentlich gehört das nicht hier herein. Was ist mit dem Familien-Blog geworden?

Versteht mich jetzt bitte nicht falsch – mir ist Trampelpfade fast ein bißchen zu groß geworden. Natürlich freue ich mich über jeden einzelnen Leser und Besucher und Ihr seid hier wirklich sehr herzlich willkommen. Doch je bekannter dieser Blog wird und je mehr Leser da sind, um so gehemmter werde ich. Ich traue mich nicht mehr so zu schreiben wie am Anfang.

Das war jetzt auch lange kein Problem, da es beim Kleinen in der Schule bis jetzt einigermaßen ruhig ist (3mal klopf auf Holz). Entweder ist das die Ruhe vor dem Sturm oder – Resignation.

Er ist jetzt in der 4. Klasse und bald steht der Schulwechsel in die nächsthöhere Schule an. Ich weiß jetzt schon, da wird noch einiges auf uns zukommen, denn wie bei ihm üblich, wird hier nichts normal verlaufen. Ich habe eben auch die ersten Schritte eingeleitet und ja, ich schätze hier gibt es wieder einiges zu erzählen.  Oder besser gesagt – gäbe es einiges zu erzählen.

Doch das passt mit Webseiten-Optimierung überhaupt nicht zusammen und auch potentielle Kunden sollten hier bitte nicht unbedingt gleich darauf hingewiesen werden, dass mein Kind Probleme hat.

Doch ganz andersherum habe ich hier Leser und Leserinnen, die sich bestimmt auch wieder für Webseiten-Optimierung interessieren – denn fast jeder von Euch hat einen eigenen Blog.  Doch glaube ich fast, dass die wenigsten von Euch bei den reinen SEO und Webseiten-Profis mitlesen. Ist auch verständlich, denn meist wird dort doch mit Fachbegriffen gearbeitet und die Materie ist auch so schon kompliziert und umfangreich genug. Dort liest man dann mit, wenn man sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigen möchte und auch schon ein paar Grundlagen hat.

Hier kann ich SEO für Anfänger und Verlinkung für Newbies schreiben und komme genau an die Zielgruppe heran. An die Gelegenheits- und Spaßblogger, die ein bißchen in die Materie reinschnuppern möchten.

Was soll ich also tun? Ich sitze ein wenig zwischen 2 Stühlen.

Soll ich den privaten Bereich mit einem Passwort versehen? Ich halte nicht viel davon, denn das mag ich auch nicht, ich fühle mich dann immer so ausgeschlossen und lese nicht mehr gerne mit. Was anderes ist es, wenn es in dem Bereich dann um einen Premium-Bereich handelt, bei dem ich für die Inhalte zahle. Das ist was anderes, aber so?

Oder

Soll ich den Blog trennen. In einen Blog wie er einmal war – Kinder, Familie und Schule  und in einen Technischen mit Webseiten, Domain und auch Spaßblog? In dem ich alles reinpacke, was nicht direkt mit Familie zu tun hat? In dem es trotzdem Persönliches  gibt, wie etwa den Ausflug in den Bayerischen Wald. Bei dem auch die Kinder eine Möglichkeit bekommen sich zu Zeigen und nicht immer Anonym sein müssen?

Gerade letzteren Punkt wird immer akuter. Der Große hat sehr viel Spaß an der Kamera und hat sich nun auch eine neuere und bessere Digitalkamera gekauft. Er ist absolut im Filmfieber und möchte auch mit seinen Freunden weitere Filme machen. Dazu gehört aber auch, dass er aus der Anonymität heraussteigt. Dies ist hier in diesem Blog fast nicht möglich.

Der Nachteil ist aber, dass ich bei einem neuen Blog wieder ganz von Vorne anfangen müsste. Verlinkung, Leserkreis aufbauen und und und.

Ihr seht, Fragen über Fragen. Ich weiß nur, dass dieser Blog so wie er ist noch dieses Jahr bestehen bleibt und nach Weihnachten, wenn das Buchwichteln abgeschlossen ist, eine Entscheidung gefällt wird. Trotzdem möchte ich gerne Eure Meinung hören und ich bitte hier um eine Diskussion (nein, ich flehe).

Denn Ihr als Leser und Kommentatoren seid mir wichtig und ich möchte auch genau deshalb Eure Meinung wissen.

Familienblog und einen „Webseitenblog für Anfänger“ getrennt oder jetzt hier doch lieber alles zusammenlassen und evtl. Ärger in sich reinfressen. Und was mache ich mit meinen Filmemachern????

18 Kommentare

  • Sylvia

    Ach Mella, ich kann dich soooo gut verstehen ! Ähnliche Fragen stelle ich mir auch. Momentan sortiere ich, es gibt ein (neues) reines Hundeblog, noch ganz in den Kinderschuhen, ein (schon lange vor sich hinstaubendes) Hausverwalterblog, und Dukes Blog als Sammelbecken. Doch auch hier war irgendwann die Anonymität weg, ich zensiere mich selbst und schreibe vermutlich immer noch zu viel *seufz*. Ventil halt…. So richtig zufrieden bin ich nicht damit.

    Ich möchte dein „Trampelpfade“ nicht missen. Gerade weil es diese Mischung hat. Reine Familienblogs langweilen mich nach einiger Zeit, genauso wie andere monothematische Blogs. Da schaue ich nur ab und zu rein, nicht täglich. Bei dir hier weiß ich aber nie, ob es nun um Websites geht und ich viel dazulernen könnte (wenn ich es mir merken könnte, ich bin wohl leicht verkalkt *heul*), oder geht es um Familiendinge, die ich entweder selbst kenne oder wo ich einfach „nur“ gut unterhalten werde.

    Passwörter finde ich als Leser doof. Ich traue mich nicht, den Autor zu fragen, kann ja sein, dass der geschützte Artikel nur für die Familie gedacht ist, und ich möchte nicht nerven. Vermutlich denken viele Leser so.

    Ich kann dir also nur sagen, dass ich dir als Leserin folgen werde, egal wie du dich entscheidest.

    Und wenn du wegen deinem Sohn noch Rede-/Schreibbedarf hast, dann schick mir eine mail .

  • Rana

    Das ist wirklich ein Dilemma, vor dem viele Blogger stehen. Es kann ja immer sein, dass man sich mal so richtig „auskotzt“ und jemand „Unbefugtes“ es liest. Ich lese bei dir ja noch nicht so lange mit und finde eben die Mischung ganz toll! Andererseits verstehe ich deine Bedenken. Ich persönlich finde dann Passwörter doch recht praktisch! Ich selber schreibe kaum etwas Berufliches, jedenfalls nicht zu speziellen Themen! Dir und deiner Familie einen schönen 2. Advent und Gruß von Rana

  • Sascha

    Den von dir dargestellten Konflikt kann ich durchaus verstehen. Gerade, wenn man einen Blog vielleicht auch als „geschäftliches Aushängeschild“ nutzt bzw. die Adresse gegenüber Geschäftspartnern angibt, wirkt es wenig professionell, wenn darauf auch (viele) private Beiträge zu finden sind – mal ganz davon abgesehen, dass zwischen Privatleben und Geschäftsleben normalerweise ja durchaus eine gewisse, strikte Trennung besteht oder bestehen sollte.

    Ich kann dir da natürlich keinen allgemeingültigen Ratschlag geben, aber wenn ich in der Situation wäre, würde ich vermutlich diesen Blog hier stehen lassen und in erster Linie für den professionellen und geschäftlichen Bereich nutzen, da du scheinbar die Adresse ja auch bereits an Geschäftspartner weitergegeben hast – das lässt sich kaum noch widerrufen.

    Private Artikel würde ich dann in der Tat auf einen anderen Blog auslagern, den du deinen Stammlesern dann hier noch bekannt geben könntest – so würdest du wohl kaum Leser verlieren. Es ist ja noch nicht einmal nötig, für einen weiteren Blog zwingend mit neuer Domain bei Null anzufangen. Was spricht dagegen, den privaten Blog auf einer Subdomain zu betreiben? Quasi private Trampelpfade 😀 http://www.private.trampelpfade.com

    Die gleiche Lösung könntest du dann für deine Kids nehmen. Entweder dürfen die Ihre Bilder auf deinem Privatblog darstellen, oder du richtest ihnen -ebenfalls unter einer Subdomain- ein eigenes Fotoblog ein. Das hätte dann den Vorteil, dass sie sich dort (unter deiner Aufsicht) austoben können und so gleich lernen, mit der Materie umzugehen, ohne versehentlich deine Artikel oder deinen Blog zu „zerstören“ 🙂

    Klar, mancher wird sagen, dass ihm die Mischung deiner Themen auf dem Blog sehr gut gefällt. Aber wenn die Adresse auch Geschäftspartnern bekannt ist, lässt es sich auf andere Weise kaum vermeiden, eine Trennung von Privat und Arbeit zu realisieren. Zumal die Mischung der Themen -also der Themenmix- ja nicht „aufhört“, sondern sich lediglich auf zwei separate Blogs aufteilen würde. Die Artikel selbst würden ja dennoch weiterhin erscheinen. Und ich habe nicht den Eindruck, als würde dir für einen der beiden Blogs so schnell der Stoff für frische Artikel ausgehen 😉

  • yvonne

    und wenn du deinen kunden/geschäftspartnern ect. einfach nicht diesen blog hier mitteilst??
    klar veränderungen sind nicht schlecht, meist sogar gut. aber sie erinnern immer daran das alles vergänglich ist… aber es geht ja auch darum das dieser blog dein drittes kind ist und sogesehen tut man sich ja dann schon schwer damit es zu „verstoßen“ oder „umzuerziehen“.

    aber wäre es so schlecht wenn deine kunden/geschäftspartner den menschen mella kennenlernen??
    ok so eine frage kann auch nur eine privatyvonne stellen 😉 ich denke mal wäre ich unternehmerin, dann würde ich auch drüber nachdenken was wäre wenn…

    so gern ich dir bei deiner entscheidung helfen würde, ich kanns nicht… leider 🙁

  • Mella

    Hallo an Alle! Ich war gestern nicht da, deswegen heute erst mal Danke für Eure Kommentare.
    Ich finde es ja toll, dass Ihr gerade die Mischung liebt. Schön.
    @Sascha – diesen Blog kennen eben Kunden noch nicht – und sollen ihn auch wirklich nicht kennen lernen. Denn hier bin ich Mensch mit allen Zweifeln und Verunsicherungen – die man den Kunden wirklich nicht zeigen möchte. Daher wird er nicht weitergegeben. Ansonsten wäre die Idee mit den Subdomains wirklich genial.
    @Sylvia, vielen vielen lieben Dank für Dein Angebot. Momentan ist ja noch alles ruhig, aber wenn ich wirklich am Rad drehe komme ich gerne darauf zurück – gilt übrigens auch andersrum!!!!!!

    Nun bin ich immer noch im Dilemma. Vielleicht gibt es noch ein oder zwei weitere Stimmen zu meinen Gedanken.
    Auch der neue Blog würde mit einer ziehmlichen Mischung aus allem Starten, doch der Unterschied ist dann darin, dass ich das Thema Schule und Kinderprobleme außen vor lasse, damit sie eben nicht in Kundenhände etc. geraten. Trotzdem wird darauf auch Privates erscheinen – nur halt nicht zu privat. Doch auch bei Trampelpfade kann ich mir vorstellen, daß außer den Kindern noch meine kritischen Gedanken zur Gesellschaft landen – (oh da habe ich noch so einige) oder einiges auch über Hund und Katz.
    Themen gehen mir wirklich nicht so schnell aus 🙂
    Ihr seht – bei mir geht der Trend zum 2. Blog….. Entschieden ist es aber noch nicht ganz 🙂

  • yvonne

    also willst du diesen hier so lassen wie er ist und die privaten privatsachen kommen auf einen extra blog??
    find ich eine gute entscheidung, also wenn es dann entschieden ist.
    nur heißt das dann das hier die familie total rausfällt und es „nur“ noch um mella geht?? hach ist das alles aufregend 😀
    aber andererseits, ich meine wenn hier alles was es an „problemen“ gibt wegfällt, dann wärst du doch weniger mensch bzw. zeigt das doch das du auch damit fertig wirst… soll heißen, wäre doch eine gute werbung… „kommen sie zu mir wenn mich schon meine familie nicht schafft“ oder „wir schaffen gemeinsam, denn meine familie schafft mich nicht“ 😉

    hör einfach auf dein bauchgefühl 🙂

    • Mella

      Hallo Yvonne, andersrum. Hier bleiben die Kinder und mein absolut privates drin – ist ja eh schon da – und die Technik und allgemeiner Mensch Mella wird ausgelagert.

      Jaja das Bauchgefühl…. sagt im Moment eher weniger 🙂

  • Frau_Mahlzahn

    Allein in Deinem eigenen Interesse würde ich geschäftliches von privatem im Blog deutlich trennen — ich vermute, dass es auf mich als Kunden einen ziemlich unprofessionellen EIndruck machen würde.

    Ich persönlich als „Hobbyleserin“ finde Deinen Blog oft schwer zu durchschauen — z.B. fragte ich mich gerade bei dem Möbeleintrag, ob das nun ein Werbeblog ist oder Dir persönlich das Thema von Interesse ist?

    Du schreibst ja auch oft von beruflichen Interessen und Dingen, die mit dem Blog verknüpft sind — und da blicke ich dann nicht mehr durch, was hier „private Mella“ ist und was berufliches Interesse, und was eigentlich die Intention dieses Blogs ist.

    So long,
    Corinna

    • Mella

      Hallo Corinna, gute Frage, werde ich dann ausfürhlich mal beantworten. Nur jetzt so grob:
      Jeder der was zu sagen hat, kann einem anderen Blogger einen Beitrag anbieten, der dann auf dessen Blog veröffentlicht wird – sozusagen von einem Gastautor. Dieser hat mit dem Blog normal nichts zu tun, sondern möchte sich und seine Sachen vorstellen.
      Z.B. Möbelkaufen. Hier habe ich ehrlich kein Wissen und auch keinen Bezug, doch könnte es eben für Euch Leser interessant sein, welche Möglichkeiten es gibt. Also lasse ich jemand anderen darüber schreiben, biete aber meinen Lesern den Artikel – da ihr die Zielguppe seid.

  • Thorstein B.

    Zunächst mal Hut ab und Bravo für zahlreiche interessante Artikel. Es kommt selten vor dass ich auf einem Blog immer wieder für Stunden auch die archivierten Postings lese.

    Ich fände es sehr schade wenn Du nicht mehr offen und frei über ADHS schreiben würdest, denn so ein Thema gehört in die Mitte der Gesellschaft. Nur dann kann sich auch langfristig was ändern.

    Gerade der Mix an Themen ist eine Stärke Deines Blogs.

    • Mella

      Hallo Thorsten, willkommen im Blog. Und vielen vielen Dank für den netten Komentar *gebauchpinselt fühl* 🙂

      Ich finde eben auch, das ADHS mehr in die Öffentlichkeit gehört, und zwar von einer wirklich betroffenen Familie, denn leider ist es ja oft ein „Modekrankheit“. Jedes lebhafte Kind wird eiskalt in diese Schublade gesteckt und für die wirklich betroffenen bleibt oft leider kein Platz mehr.
      Auch wenn ich den Blog trenne, die Themenvielfalt bleibt sicherlich erhalten. Nur über den Kleinen zu schreiben ist ja langweilig und der Große würde ja zu kurz kommen *ggg*. Doch nicht gerade jetzt, wo er in die Pupertät kommt 🙂

      Der Mix bleibt und da wir wahrscheinlich eine Trennung machen, bleibt auch im neuen Blog der Mix. Ich bin ja auch im Geschäftsleben Mensch und wer mich kennt, weiß daß mich Fettnäpfen magisch anziehen…..

  • Thorstein B.

    Vielleicht kennst Du in dem Zusammenhang bereits das Buch „Eine andere Art, die Welt zu sehen“ von Thom Hartmann. Mir hat es sehr geholfen, um von dem Nachdenken über Krankheiten wegzukommen, hin zu einer Sichtweise die mirgegenüber fairer ist.

    Ob nun wissenschaftlich fundiert oder nicht, so wäre es schön wenn man Dir Mut machen könnte, damit Du das mit der weiterführenden Schule für den Sohn mit etwas Rückenwind angehst. Denn die Schule muß in gewissem Maße auf die Besonderheiten Deines Sohnes eingehen. Und diese bestehen eben nicht nur aus Mängel, weil er nicht so gut in eine Schablone paßt wie andere. Dein Sohn hat durch sein besonders beschaffenes Gehirn auch Fähigkeiten und Stärken. Und moderne Bildungseinrichtungen setzen an der Förderung eben dieser Stärken an. Bei auftretenden Schwierigkeiten darfst Du also gerne auch mal den Spieß umdrehen und auf die Mängel der Schule hinweisen, wenn sie Deinem Sohn nicht gerecht wird.

    • Mella

      Ja, mein Sohn zeigt einige Fehler im Schulsystem auf, doch die Mühlen drehen sich oft zu langsam. Manchmal haben wir es einfach satt um für eine Sache zu kämpfen, die erst dann eingesetzt wird, wir entweder eine ander Lehrkraft haben oder bereits die Schule gewechselt haben.
      Deswegen möchten wir gleich eine weiterführende Schule finden, die besser zu uns passt.
      Und der Kleine besteht keineswegs nur aus Fehlern, auch wenn dies gerne von anderen so dargestellt wird.
      Das Buch werde ich mir mal anschauen.

  • Tina

    Uff….gar nicht so einfach, oder? Ich würde schon auch „privat“ von „geschäftlichem“ trennen. Ich denke Familienstress- und glück (letzteres bitte nicht vergessen) geht Kunden gar nichts an und interessiert die in der Regel auch gar nicht. Als privater Blog ist die etwas unübersichtliche Themenvielfalt hier charmant – ein bisschen wie wenn ich bei meiner Freundin in der Küche sitze (oder umgekehrt) und drumherum tobt das tägliche Chaos. Man kennt das alles selber und fühlt sich deshalb auch wohl. Aber Kunden erwarten was anderes – sie haben ein Problem, eine Frage – und da interessiert sie dein persönliches Chaos nicht die Bohne. Ich denke ein neuer Blog für den geschäftlichen Teil ist bestimmt sinnvoll und der kann auch persönlich werden, aber eben nicht zu persönlich 🙂

    • Melanie

      Habe ich ja auch gemacht. In Nachsitzen erfährst Du nicht oder kaum etwas privates. Allerdings ist es dort auch recht ruhig geworden.
      Schön formuliert, das mit der Themenvielfalt. So ist halt das Leben und jeder hat ähnliche Erfahrungen. Das ist ja auch das schöne bei privaten Blogs.

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