Kinder

Spielzeugmenge

Weihnachten nähert sich mit Riesenschritten und langsam fange ich an über die Weihnachtsgeschenke nachzudenken. Auch weil die Kinder bereits Ihre Wunschzettel fertig gestellt haben.

Doch was wünschen sie sich und was sollen wir schenken?

Wir haben genügend Brettspiele und die Legokiste ist auch schon sehr gut gefüllt. Zudem wird es immer schwieriger im Kinderzimmer eine vernünftige Ordnung reinzubringen, ganz einfach aus Platzmangel. Dabei haben wir einige Spielsachen, mit denen kaum oder gar nicht gespielt wird. Gut, diese könnten wir wegräumen, doch ist der Keller auch bereits gut gefüllt und sie spielen ja immer wieder damit und wachsen teilweise noch richtig rein. Zudem machen wir jedes Jahr eine Aufräumaktion um die Menge im Kinderzimmer zu reduzieren.

Die Wünsche der Kinder sehe ich zudem mit gemischten Gefühlen. Einerseits will ich einige Wünsche nicht erfüllen, da sie meiner Meinung nach schon genug Sammelkarten haben und nicht noch mehr brauchen und auch bei Gameboyspielen stehe ich sehr distanziert gegenüber.

Der Große wünscht sich die Gameboyspiele, doch wann soll er denn damit noch spielen? Durch die neue Schule hat er mehr Hausaufgaben auf und muß nun auch etwas mehr lernen und neben den anderen Hobbys und Freundebesuchen bleibt jetzt schon kaum noch Zeit für Gameboy. Natürlich kann er in den Ferien mehr spielen, doch ist es dann so, daß er nur noch im Pokémon-Land ist und seine Umgebung damit tierisch nervt. Schon aus diesem Grund verstehe ich nicht, warum er neben der Perl-Version die neue Diamant-Version braucht, wenn er doch selbst zugibt, dass sich die Versionen alle ziehmlich gleichen und er mit der Perl-Version noch nicht fertig ist.

Die anderen Wünsche wie Süßigkeiten sind glaube ich normal und werden zu Weihnachten sowieso meist erfüllt. Doch haben meine Beiden ein neues Hobby entdeckt, welches ich gerne fördern werde. Zudem wachsen sie gerade in die nächste Schwierigkeitsstufe hinein.

Sie puzzeln.

Sie haben ein 300-er Puzzle, welches an manchen Wochenenden mehrfach auf- und abgebaut wird. Nun haben sie sich beide größere Puzzles gewünscht. Der kleine eines mit 500 Teilen, der Große will gleich 1000 Teile.

Ich freue mich darüber, denn ich finde daß Puzzeln ein schöner Zeitvertreib ist und gerade für ADHS-Kinder sowieso ein Bereich, der gefördert werden soll – Stichwort stillsitzen.

Doch welche Wünsche wir noch weiter erfüllen wollen und werden dass muss sich noch zeigen. Ja natürlich reichen die Puzzles von unserer Seite aus, doch haben uns die Großeltern gebeten auch ihre Geschenke zu besorgen, was ich mit Freuden mache. Nach einigen schlechten Erfahrungen mit der Menge und der Art der Geschenke suche ich lieber die Geschenke aus und besorge sie, da ich meine Kids und deren Vorlieben doch etwas besser einschätzen kann und auch weiß was bereits zu Hause rumliegt.

So hatten wir für den Großen Kristalle züchten bekommen. Dies war ab dem Alter von 12 zugelassen und er war damals erst 8 Jahre alt. Zudem war das System so kompliziert, dass sogar wir Erwachsenen damit Probleme hatten und es entstanden Kristalle von einer Größe von ca. 5 mm. Also eher eine enttäuschende Sache.

Auf solche Geschenke, die die Kids sowieso nicht interessieren und auch die falsche Altersgruppe betreffen, auf diese Geschenke kann ich gut verzichten.

2 Kommentare

  • Freundin A.

    ich find das sehr lobenswert, dass Du für andere Schenker Geschenke aussuchts. Die Eltern kennen die Kinder doch besser und bekommen dann doch eher mit, was sich das Kind wünscht, durch z.B. begeisterte Erzählungen oder Fragen oder vielen anderen mehr, was die Großeltern oder -wie in meinem Fall- die Patentante einfach nicht mitbekommen können (auch wenn der Kontakt sehr eng ist)
    oder wenn dann doch nach langem Nachdenken ein Geschenk gekauft wird, was die Großeltern -ebenfalls nach langem Nachdenken – auch schenken

  • Karneval Jeck

    Find ich klasse, dass die Kids noch puzzlen und nicht den ganzen Tag vorm Fernseher/Spielkonsole hängen.. Hab da schon Dinge erlebt, die mich an der Menschheit haben zweifeln lassen. 😉 Liebe Grüße, Peter

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