Kinder,  Produkte im Haushalt

Hilfen für die richtige Stifthaltung

Unser Kleiner hat ein Problem mit der richtigen Stifthaltung. Wenn ich den Stift genauso halten würde wie er, wäre meine Schrift genauso unleserlich. Da ich aber das ständig Ermahnen leid bin und er sich wirklich schwer tut, habe ich mich mal nach Alternativen umgesehen:

1. Schreiblernbleistift von Stabilo Easy Move

[aartikel]B0014DP87C:left[/aartikel] Diesen Stift kann er gar nicht mehr falsch halten. Alles was von einer normalen Stifthaltung abweicht ist sehr unbequem und die Finger rutschen automatisch in die richtige Position. Die Mine für den Bleistift ist übrigens recht dick, wodurch diese auch nicht so schnell abbricht. Dieser Stift ist für Links- und Rechthänder erhältlich. Neben dem Bleistift sind noch ein Rollerball, ein Wachsmalstift und und als Tintenroller.

Allerdings hat er auch Nachteile:

  • Er braucht viel Platz im Federmäppchen,
  • seine Anschaffung und die Ersatzminen sind recht teuer
  • Für die Minen ist ein extra Spitzer nötig

Fazit:

Für alle, die Probleme mit der Stifthaltung haben eine geniale Sache. Durch die ständige richtige Haltung ist mir aufgefallen, daß nun auch andere Stifte wie etwa Buntstifte nun endlich richtig (zumindest fast) gehalten werden.

Für alle anderen: Nicht unbedingt nötig, außer es wird ein cooler Bleistift gebraucht (das Schreiben macht damit schon mehr Spaß)

2. Pelikan Griffix

[aartikel]B0016OU7NO:right[/aartikel]Hier hatten wir uns bereits vor dem Stabilo diesen Füller gegönnt. Auch dieser Stift weißt Einkerbungen für die Finger auf. Zusätzlich weist ein Smilie zwieschen den Fingern darauf hin, wo die Finger genau hingehören. Die Feder vom Füller ist weit nach unten verdeckt. Auch diesen Stift gibt es als Wachsmalstift, Bleistift, Tintenroller und Füller sowie für Rechts- und Linkshänder. Im Gegensatz zum Stabilo wird kein Tintenroller angeboten sondern ein richtiger Füller, was mir positiv aufgefallen ist.

Zudem hat dieser Füller ein sehr großes Fenster um den Füllstand der Patrone zu überprüfen. Neben den normalen Tintenpatronen können noch speziell für den Füller angebotene längere Patronen genutzt werden. Diese sind farbig bedruckt und gut durch das Fenster zu sehen.

Als nachteilig empfinde ich bei diesem Stift:

  • Trotz der Griffzone hat es unser Kleiner geschafft den Stift anders zu halten. Fragt mich nicht wie, ich hätte es nicht gekonnt.
  • Die Kappe geht bei uns immer ab.
  • Der Stift ist so dick, daß er im Federmäppchen in kein Stiftegummi reinpasst.

Fazit:

Von der Stifthaltung nicht so gut wie der Stabilo, aber besser als andere Füller auf  jeden Fall. Da ich der Meinung bin, daß ein Füller ein anderes Schriftbild als ein Tintenroller erzeugt, war der Pelikan die einzige Lösung auf dem Markt (zumindest als wir den Füller gebraucht haben). Er ist ein guter Füller und auch für alle anderen gut geeignet, da durch die Fingermulden ein ermüdungsfreies Schreiben ermöglicht wird.

3. Stiftaufsätze/Stifthalter

[aartikel]B000R9YHRQ:left[/aartikel] Diese kleinen aus gummiartigen Material gefertigten Aufsätze werden einfach auf jeden beliebigen Stift gesteckt und sorgen für eine richtige Stifthaltung. Die Stifthalter gibt es in verschiedenen Größen und Formen. Im Bild seht Ihr die übliche Form (auch im Handel üblich) in klein.Die Aufsätze sind für Rechts- und Linkshänder geeignet. Eine kleine Drehung genügt.

Laut Schreibwarenhandel sind die kleinen Aufsätze für die Erwachsenen und die großen Aufsätze für die Kinder. Dies kann ich leider so nicht bestätigen. Es kommt auf das Kind und die Kraft beim Aufdrücken an. Unser Kleiner kommt mit den kleinen Aufsätzen viel besser zurecht als mit den Großen.

Dagegen kommt unser Großer mit den großen Aufsätzen viel besser zurecht (er wollte auch unbedingt einen Aufsatz- wie meine Freundin übrigens auch)

Nachteile:

  • Bei den großen Aufsätzen muss sehr fest aufgedruckt werden, allerdings neigen sie nach einer gewissen Weile zum Rutschen
  • Die Stifthaltung ist auch nicht optimal. Sie ist besser als ohne Aufsatz, aber beim Kleinen immer noch nicht ganz richtig.
  • Nach einer Weile im Gebrauch schauen sie ziehmlich heruntergekommen aus
  • Sie gehen leicht verloren oder werden von den Kindern leicht verschenkt da andere diese kleinen Glitzerdinger auch so cool finden (erst seit dem der Kleine einen rosa Aufsatz hat geht es es war der letzte im Geschäft und er muss diesen dann benutzen, wenn er seinen letzten roten auch „verliert“ und rosa ist für Jungs ein absolutes Nogo )

Fazit:

Die Nachteile werden von den Vorteilen leicht aufgewogen. Man kann normale Stifte kaufen und benutzen und den Aufsatz von Stift zu Stift weiterreichen. Auch für alle, die keine Haltungsprobleme haben, kann dieser Aufsatz ein ermüdungsfreies Schreiben bedeuten. Es kommt immer auf den- oder diejenigen an. Ich persönlich mag es nicht so, meine Freundin ist hingegen ganz begeistert.

Ach ja, zum Schluß noch:

In der dritten Klasse hatten wir Anfangs Probleme, daß die Lehrerin diese Aufsätze oder Stifte akzeptiert. Wir konnten mit Hinweis auf seine Schrift und auf die Ergotherapie durchsetzen, daß er den Bleistift und den Stifthalter trotzdem nutzen darf. Ich finde es nicht in Ordnung, daß die Lehrerin in der Hinsicht so rückständig ist und diese neuen Produkte nicht zulassen wollte. Das erinnert mich an die Zeit, als die Linkshänder noch umgeschult wurden, weil sie sonst nicht ins „Gesamtbild“ passten.

Die Zeiten ändern sich – hoffentlich

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