Experiment 52 – Woche 14

Letzte Woche war relativ viel los, und ich habe nun einen neuen Termin in der Woche, auf den ich mich regelrecht freue:

Zumba

Neuerung der Woche: Zumba

Wie soll man Zumba beschreiben, für alle, die noch nichts davon gehört haben. Hm heiße Lieder, dazu tanzen. Klingt erst mal harmlos nach Tanzstudio. Doch das ist es nicht. Zumba ist erstaunlich schweißtreibend und verbraucht massig an Kalorien. Dabei muss man ganz schön fit sein. Zumba ist auch etwas für den Kopf, denn sonst hat man ganz schnell einen Knoten in den Beinen. 

Was gefällt mir an Zumba? 

Experiment 52 – Woche 7

Letzte Woche wollte ich wieder mal am Essen schrauben. Ich bin leider eine nebenher-Nascherin und kann selten meine Finger weglassen, wenn ein Schokolade oder ähnliches rumliegt. Es ist oft gar nicht so, dass ich richtig Hunger drauf habe, sondern es ist griffbereit und manchmal auch einfach tröstlich, oder eine Belohnung nach dem Sport und und und. Das dies nicht gerade gut für die Figur ist – dürfte wohl auch klar sein.

Neuerung der Woche

Um mir in der Hinsicht einen Anreiz zu schaffen, diese Nascherei aufzuhören – verbieten bringt nichts, werde ich mir ein Sparschwein einrichten. Dieses darf immer dann, wenn ich nichts genascht habe, einen Euro futtern.

Darf ich vorstellen – MampfSparschweini, das Schwein:

Letzte Woche hat es immerhin schon 4 € zum Fressen bekommen und an den anderen Tagen war die Chipsschüssel schuld, die mein Mann dorthin gestellt hat. Nun ja, der Anfang ist gemacht und tagsüber habe ich mich auch an diesen Tagen ganz gut zurückgehalten. Da ich ja auf etwas für mich selbst spare, wird mir der “Verzicht” wohl auch nicht so schwer fallen.

Sport

Die Woche mein übliches Sportpensum bewältigt mit einmal BodyPump und zwei mal Joggen. Nachdem ich letzte Woche ja den Muskelkater meines Lebens hatte, blieb dieser erstaunlicherweise diese Woche komplett aus.

Auch gut.

Ernährung

Obst/Gemüse zu jeder Mahlzeit auch noch ganz gut, obwohl es ein oder zwei Mahlzeiten ohne dieser Beilage gab. Werde mich aber bessern, versprochen. Naschen reduziert, ist auch gut und wird beibehalten.

Trinken

Die 2 Liter sind momentan ein Klacks. Fühle mich wie ein ausgetrockneter Schwamm und schaffe die 2 Liter mit Leichtigkeit. Irgendwas hat sich bei mir wohl verändert.

Entspannung

Ähm, was ist das? Leider geht hier gar nichts weiter, sondern ich Arbeite vermehrt (sogar am Feiertag ) und bin auch so den ganzen Tag über gut beschäftigt. Stehe also immer irgendwie unter Strom. Ein Thema also, welches ich nächste Woche mal anpacken sollte.

Fazit

Obwohl alles so ganz gut klappt, hat meine Wage davon noch gar nichts mitbekommen und zeigt weiterhin frisch fröhlich ein zu hohes Gewicht (keine Änderung), zu wenig Wasseranteil etc. an. Das ist schon wirklich frustrierend!

Experiment 52 Woche #3

Oh weh, ich habe geschlampt. Vor lauter Arbeit (Umzug hat doch mehr Arbeit verursacht als gedacht) habe ich keine Zeit gefunden für meine Bauchgymnastik, und was noch viel schlimmer ist, ich habe nichts getrunken. Also viel zu wenig. Der Blick auf die Waage hat mir auch gleich gezeigt, dass dies nicht so gut war, denn ab diesem Zeitpunkt ist die Waage wieder nach oben gegangen, also ganz falsche Richtung.

Ich gelobe Besserung.

Neuerung der Woche

Diese Woche habe ich an der Ernährung geschraubt. Obst und Gemüse sollen ein wichtiger Bestandteil der Ernährung sein und man soll mindestens 5 mal am Tag etwas davon Essen. Oder wie ich bei einer anderen Diät 500 g am Tag. Dies hört sich so einfach an, doch kann ich aus eigener Erfahrung behaupten, dass dies oft gar nicht so einfach ist. 5 mal am Tag würde ja heißen – zu jeder Mahlzeit. Und genau das habe ich mir nun vorgenommen. Doch hier nach Mella-Art. Zu jeder Mahlzeit Obst oder Gemüse – klar, doch muss es keine große Portion sein. Die Mindestmenge ist eine Essiggurke (ganz) oder ein Glas Saft. Saft natürlich ohne Zuckerzusatz und möglichst Direktsaft, sonst macht das ja keinen Sinn.

Tja, was soll ich sagen – es ist oft gar nicht so leicht! Und mit dieser kleinen Maßnahme schraubt man ganz schön an der Ernährung! So war es letzte Woche so, dass wir ein paar mal Richtung “schnelles Futter auf die Schnelle” geschaut haben und meist enttäuscht abgedreht – zu wenig Grünzeug!  Statt des Cheesburgers gab es den Veggi-Burger beim McDonalds (ja ich weiß auch nicht sehr gesund, doch 10- und 12-jährige brauchen zu unmöglichste Zeiten Futter um nicht den Hungertod zu erleiden) und auch ansonsten haben wir viel mehr zu gesünderen und meist kalorienärmeren Alternativen gegriffen.

Der Vorteil bei dieser Methode liegt glaube ich im psychologischen – man verbietet sich nichts, sondern muss etwas dazu essen. Diese Neuerung wird erst nach einigen Wochen bzw. Monaten wirklich interessant werden, ob man weiterhin durchhalten kann und wie es sich im Alltag weiter bewährt. Beim Eis war es gestern schon verdammt schwierig etwas passendes zu finden. Eigenlich hätte ich echt verzichten sollen, denn wirklich gut war meine Alternative nicht……

Sport

Wie schon gesagt – Faul. Ich war nicht im Fitnessstudio, habe zweimal meine Bauchübungen geschlampt – aber immerhin sind wir gejoggt. Ich muss unbedingt meine Arbeit besser einteilen und nicht erst um 19.30 erschrocken auf den Computer schauen – so spät…..

Trinken

Das Kloogehen nervt noch immer. Wenn ich in der Arbeit versunken bin, vergesse ich das Trinken und kann wunderbar den Durst verdrängen. Es gibt hier glaube ich immer noch genug zu tun. Der Saft zu den Mahlzeiten zählt übrigens nicht zu meiner Trinkmenge hinzu, was die Sache für mich nochmals erschwert.

Das einzig Positive was ich hierbei erkennen kann – durch das Experiment 52 gebe ich nicht gleich auf, sondern wage einen weiteren Versuch hier durchzuhalten – ich möchte ja nicht als kompletter Looser vor Euch stehen

Essen

Gemüse- und Obstverbrauch sind gestiegen. Das Essen selbst wird kreativer und gesünder.  Die Kinder finden dies so faszinierend, dass sie sich angeschlossen haben. Vor allem der Große macht hier sehr fleißig und ausdauernd mit . Der Kleine als erklärter Gemüsefeind macht mit, doch es fällt ihm schon recht schwer. Trotzdem – er hält ganz tapfer durch, zumindest größtenteils und vor allem immer dann wenn es Saft gibt – den er normalerweise nicht bekommt.

Fazit

Sport wird weitergemacht, bzw wieder so aufgenommen, denn es tut wirklich gut. Trinken – eine Baustelle, Durchhalteparolen ausgegeben. Das Essen wird so weitergeführt und mal schauen, wie es sich so auf Dauer macht.

Diese Woche hat mir allerdings gezeigt, dass ich noch immer viel zu wenig auf meinen Körper höre und dass ich oft lange richtig unter Strom stehe und nur ganz ganz schwer wieder runter komme. Dass Streß auf Dauer nicht gesund ist und auch beim Abnehmen eher hindert, habe ich schon mal festgestellt, daher werde ich nun noch ganz bewußt auf Entspannung setzen. Dies kommt nächste Woche dran.

 

Überwindung

Obwohl ich in den Sommerferien zumindest einmal in der Woche zu BodyPump gegangen bin, hat es mich heute ganz schöne Überwindung gekostet, auch wieder mit dem normalen Sport anzufangen.

Am besten wäre es wohl gewesen, wenn ich gar keine Pause gmacht hätte – doch ich wollte auch etwas von den Ferien haben.

Nun habe ich den Einstieg zumindest wieder angefangen und das nächstemal wird schon wieder leichter fallen. Doch viele haben noch ganz andere Probleme beim Wiedereinstieg. Da stellt sich dann oft die Frage, wohin mit dem Handy beim Sport.  Zum Glück gibt es auch hier Lösungen

Während man Sport betreibt, möchten viele Menschen das Handy eher ungern abgeben. Es könnte immer mal was passieren und gerade Geschäftsleute müssen teilweise 24 Stunden am Tag erreichbar sein und schon allein deshalb ihr Handy an jeden Ort mitnehmen. Dabei ist es beim Joggen, oder auch beim Muskeltraining eher im Weg. Darüber haben sich die Handyhersteller auch ihre Gedanken gemacht. Es wurden Taschen auf den Markt gebracht, die man fast überall befestigen kann. Für den Oberarm, als Brust, oder Bauchtasche und ebenso für die Fußgelenke. Einige Kleidung hat sogar schon eine Tasche mit eingebaut, so dass man sich keine zusätzlichen Dinge mehr kaufen muss. Wenn dann eine Kurzmitteilung hereinkommt, kann man auf diese sehr schnell antworten. Dabei nutzen viele die kostenlose SMS ohne Abo, indem sie über ihr mobiles Internet eine der Internetseiten öffnen, die kostenlose SMS verschicken lassen. Dabei wird das Handy dazu genutzt, wozu normalerweise der Computer zuständig ist. Eine SMS zu verschicken ist auch eine willkommene Pause während des Sports, allerdings sollten diese nicht zu oft vorkommen, da der Sport sonst weder im Muskelaufbau, noch bei der Gewichtsreduktion den gewünschten Erfolg bringt. Wer sich während des Trainings nicht stören lassen möchte, sollte das Handy jedoch entweder zu Hause lassen, oder aber im Fitnessstudio in einem Spint einschließen. So hat man für die Zeit seine Ruhe und kann danach mit dem Handy wieder loslegen.

Gedankenschnipsel

Irgendwie weiß ich heute nicht genau, was ich schreiben will. Viele Themen geistern durch meinen Kopf, aber keines ergibt einen vernünftigen Blogartikel.

Bauernregeln

So kündigen die Bauernregeln zur Zeit einen harten Winter an. Soll man ihnen glauben? Seit ich täglich Bauernregeln eintrage und somit einen ganz anderen Überblick habe, glaube ich, dass man darin sicher einen Trend ablesen kann. Im Februar/März diesen Jahres deutete alles auf einen eher schlechten Sommer hin. Und – wir haben ihn bekommen. Nun deutet alles auf einen strengen kalten Winter hin. Werden wir ihn auch bekommen? Und noch viel wichtiger – will ich das eigentlich auch schon im Vorfeld wissen? Soooo viel Spaß macht mir der Winter auch nicht.

Buchwichteln

Apropos Winter. Buchwichteln steht auch wieder vor der Türe.

Experiment 52 – Woche 6

Da bin ich letzte Woche wohl beim Zählen ein wenig durchgeinander geraten, das habe ich nun korrigiert und ich bin bereits in Woche 6 meines Experimentes. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Leider viel schneller und besser als die Fettreserven emines Körpers .

Neuerung der Woche

Da ich beim Arzt die Order bekommen habe wirklich viel zu trinken, laut Arzt mindestens 2 Liter, wenn nicht sogar mehr, war diesmal die Neuerung eine weitere Steigerung meines Wasserkonsums. Jetzt fielen mir die 1,5 Liter schon schwer genug und nun noch einmal 500 ml mehr.

Doch was soll ich sagen – es geht erstaunlich gut. Mein Körper gewöhnt sich langsam an die Menge und fordert sie auch ein. Jetzt steht neben mir immer eine offene Flasche Wasser, bei der ich immer wieder einen Schluck raushole. Am Montag bei Sport brauchte ich sogar noch mehr.

Wichtig ist anscheinend hier nur noch, dass ich dabei bleibe und nicht wieder zum Schludern anfange.

Trinken

Deshalb bleibt dieser Punkt immer erhalten und ich werde so erinnert, dass ich 2 Liter Wasser am Tag schaffen muss.

Was mich aber richtig ärgert: trotz vermehrten Trinken steigt der Wasseranteil im Körper laut unserer Analysewaage nicht. Menno, das kann doch nicht alles einfach durchlaufen.

Sport

Letzte Woche ging es endlich wieder in Bodypump nach 6 Wochen Ferien-Zwangspause. Es war schön, die Übungen gingen gut von der Hand, vielleicht auch, weil ich relativ wenig Gewicht drauf hatte.

Doch hatte ich den Muskelkater meines Lebens. Meine Beine haben nur noch weh getan. Jetzt habe ich in den Ferien doch auch Sport getrieben, wie 2 mal die Woche Joggen. Doch meine Beine müssen total abgebaut haben. Am Mittwoch sind wir dann gejoggt, in der Hoffnung, dass die Bewegung und das lockere Laufen die Anspannung in den Muskeln löst – es ist zwar besser geworden, doch richtig Gehen konnte ich erst wieder am Freitag.

Am Samstag ging das Joggen von den Beinen her wieder gut, doch leider steigt meine Kondition nicht und wir werden immer langsamer statt schneller. Das frustriert im Moment ganz schön.

Ernährung

Obst und Gemüse zu jeder Mahlzeit hat sich ganz gut eingespielt und macht auch keine großen Probleme. Nächste Woche wird es deshalb hier eine Neuerung geben.

Fazit

Gewichtsmäßig tut sich noch nicht viel, doch das habe ich auch nicht erwartet. Wichtiger ist, dass es mir gesundheitlich besser geht, ich langsame Änderungen durchführe und diese in meinem Leben fest verankere. Jetzt fängt auch die Phase an, bei der ich darauf achten muss, dass ich bei den alten Neuerungen in den alten Trott zurückfalle.

Und langsam gehen mir die Ideen aus. Doch ein paar habe ich noch und mal schauen, was mir sonst noch so einfällt.

Hallo Du Schweinehund!

Der Frühling kommt die Hose kneift. Menno, jedes Jahr das Gleiche.

Erschwerend kommt dieses Jahr hinzu, dass ich ein Frust- und Streßfresser bin. Dabei eigentlich weniger dass ich mich mit der Menge vollstopfe. Nein eher so als kleines Genußhäppchen. So als Pausenbrot – also statt der früheren Zigarette. Und gerade jetzt zu der Zeit, wenn wir von Ungewissheit und Sorgen gebeutelt werden. Vom Umschwung und Veränderung und in keinen Bereich eine Ahnung haben, in welche Richtung unser Leben weiterführt.

Und gerade jetzt fühle ich mich zu allem Überdruss so richtig unwohl in meiner Haut. Keine Kondition, dafür nen Bauch. Keine Zeit – oder besser ich nehme mir keine Zeit.

Doch das werden wir jetzt ändern. Es ist wichtig rauszukommen, sich zu bewegen, etwas für sich selbst zu tun. Und Zeit ist da, sie wird nur anders genutzt (zum Essen vielleicht).

Wenn da nur nicht dieser Köter wäre. Dieses Riesenkalb von Schweinehund. Der, der immer einen Teller in den Pfoten hält, mit lauter leckeren Sachen drauf und der der so gerne und bereitwillig zum Kühlschrank läuft und mir zuflüstert – “nach diesem anstrengenden Tag hast Du eine Belohnung verdient”

Zähmen oder erziehen kann man den nicht. Zumindest ich nicht und in diesem Zustand nicht. Eine Hundeschule für innere Schweinehunde habe ich noch nicht gefunden, also muss ich mit ihm leben. Doch damit nicht bald meine Hose gesprengt wird, werde ich vermehrt Sport machen. So richtig, denn da habe ich mich gut im Griff und da meckert eher der innere Schweinehund, wenn ich mal nicht gehe.

Gut also werde ich jetzt wie üblich weiter ein mal die Woche  in mein heißgeliebtes Bodypump marschieren. Doch da das anscheinend nicht reicht, noch zusätzlich meine Kondition und gleichzeitich auch meinen Stoffwechsel auf Trab bringen.

Und da mein innerer Schweinehund so gerne im Wohnzimmer sitzt, werde ich diesen Raum verlassen und Joggen gehen. Mit Mann und Maus (äh Kind) aber ohne Hund! Nein, Lucky darf auch nicht mit. Einerseits, weil er mittlerweile eine Schnecke geworden ist (Rentner halt) und zum anderen, weil er so viele Toilettenpausen einlegt.

Dafür darf der Schweinehund von meinem Mann mit. Also nicht falsch verstehen, mein Mann ist nicht der Schweinehund, sondern sein Faultier äh innere Schweinehund darf nun Gassi. Er wird mitlaufen, damit er mit den Kids im Sommer wieder Fussballspielen kann. Und nachdem die Kinder zur Zeit so wenig Auslauf haben, kommen diese auch mit!

Schadet keinen von uns, sich mal wieder mehr zu bewegen und auszupowern. Ist ja auch ein guter Ausgleich. Für alle. Für mich genauso wie für meinem Mann. Der Große kann sich auch auspowern und der Kleine hat eh zuviel Energie, die oft in den falschen Bahnen landet.

Gestern gings los. Damit wir uns auch nicht gleich überfordern, ganz brav nach Trainingsplan und ganz brav nach Herzfrequenz. Denn das ist mir wichtig. Ich hab mal den Fehler gemacht zu früh zu schnell zu viel zu wollen. Dann hing ich irgendwann fest, weil eben die Grundlagen fehlten. Mein Mann ist auch so einer der zu schnell startet. Dann hat er Rückenschmerzen.

Nein diesmal langsam. Ganz langsam, dafür ziehen wir es aber durch!

Dann kann ich auch mal ohne schlechtes Gewissen mit meinem Schweinehund zusammen den Kühlschrank inspizieren und die Hose wird trotzdem nicht mehr kneifen, mein Mann kann die Kids im Fussball fertig machen und die Kids sind wohl auch ausgeglichener.

Packen wir es an!

Ach ja Essen. Ganz auf die Leckereien werde ich nicht verzichten und ich werde auch keine Diät machen. Doch auf gesunde, abwechslungsreiche und nicht zu kalorienlastige Ernährung achte ich sowieso. Meistens. Ich werde aber hier wieder vermehrt drauf achten, aber eben ohne Zwang, denn dies halte ich sicher nicht durch und dann mache ich meistens wieder gar nichts. Lieber dann so, denn diese Veränderung können wir noch gut im Alltag einbauen und verkraften.

Experiment 52 – Woche 9

In dieser Woche hat es sich bei mir um Sport gedreht. Ich habe Zumba-Dance ausprobiert. Allerdings weiß ich noch nicht so ganz, was ich davon halten soll, deshalb später mehr dazu.

Zudem habe ich diese Woche einen Anschiss kassiert. Ich trainiere falsch. Vor allem beim Joggen bin ich mit einer viel zu hohen Herzfrequenz unterwegs und statt so Kondition aufzubauen und abzunehmen tritt der gegenteilige Effekt ein. Ich baue von mal zu mal ab und mit Abnehmen ist gar nichts. Dabei bin ich wirklich als Schnecke unterwegs!

Das Problem liegt jedoch an der Grundlagenausdauer. Das ist der Pulsbereich so um 60% Eurer Herzfrequenz.

Experiment 52 – Woche 5

Der erste Monat ist vorbei und leider leider….  Okay, fangen wir wohl besser mit der Neuerung der Woche an:

Neuerung der Woche

Ziel war zu den Bauchübungen, zumindest als Ersatz, Liegestütze zu machen. Liegestütze sind eine tolle und nicht ganz einfache Übung, die auch meine Schwachpunkte stärkt. Am Montag war auch noch alles schön und dann kamen die Ausreden: Am Dienstag war ich beim Arzt und die Wartezeit habe ich mit Spazierengehen (ich nenne es mal Walking) verbracht. Als ich zu Hause war, kamen noch Schuleinkäufe hinzu. Ich glaube an diesem Tag habe ich etwa 20 km runtergerissen. Die Wartezeit war irrsinnig lang! Ich hatte 2 Stunden vor dem Termin und 1 Stunde nach dem Termin zeit. Am Mittwoch war ich dann Joggen, am Donnerstag hatte ich Zwetschgen zu verarbeiten und am Freitag keine Zeit.  Ähm ja – die Ausreden flossen nur so dahin. Gut, dass ich diese Woche wieder mit dem Fitnessstudio anfange und heute in Pump gehe.

Sport

Ja, das eigentliche Ziel verfehlt, dafür jede Menge km geschafft. Sei es durch Gehen oder unseren 2 x die Woche 5 km Joggen. Kraft und Rumpf werde ich nächste Woche mit Pump wieder anfangen (Achtung Muskelkater!)

Ernährung

Das mit dem Obst/Gemüse zu jeder Mahlzeit spielt sich immer besser ein und unser Großer macht hier auch sehr gut mit. Er denkt oft selbst genug daran, dass wir unseren Obst oder Gemüseanteil noch nicht haben. Wie etwa gestern auf der Messe…. hier gab es nur eine Wurst mit Brot. Gut, dass auch ein Gemüsestand voranden war, bei dem wir einen Pfirsich bzw. eine Pflaume genascht haben.

Trinken

Am Dienstag hatte ich vom Arzt als Ursache eines gesundheitlichen Problems dieVermutung bekommen, dass ich wohl zu wenig trinke. Ertappt. Er hat mir zur Auflage gemacht, dass ich mindestens 2 Liter pro Tag trinken solle, eher mehr. Das bedeutet also für mich 2 Liter Wasser plus meinen Kaffee, Saft etc.

Das ist noch mehr, als ich vorhatte – da waren es noch 1,5 Liter am Tag.

Damit kämpfe ich seit letzter Woche. Und es fällt mir irrsinnig schwer. Ärgerlich ist auch, dass bei unserer Diagnosewaage der Wasseranteil in meinem Körper nicht steigt. Ich schütte rein und rein und sehe keinen Effekt! Das frustriert mich schon auch ein wenig.

Fazit

Zu Hause Sport machen ist wohl nicht so meines. Joggen halte ich gut durch, doch Gymnastik, Bauchübungen etc. werden nach einer gewissen Zeit zur lästigen Pflicht und dann fange ich das Schlampern an, bis zur Ausredenfindungsphase.  Gut, dass ich nun wieder ins Fitnessstudio gehen kann.

Das mit dem Trinken liegt mir schwer im Magen, im wahrsten Sinne des Wortes (Stichwort Wasserbauch). Dieses wird deshalb auch das Ziel nächster Woche sein – die zwei Liter Wasser/Tee am Tag.

 

Ist der innere Schweinehund erziehbar?

Wer kennt ihn nicht, den inneren SchweineHund. Dieses Untier, welches uns immer von allen möglichen guten Dingen ablenkt. Beispielsweise dem Sport und uns dafür zum Genuss hinführt.

Doch kann man den Schweinehund zähmen? Oder verjagen?

Nee, glaube ich nicht, aber wie jeden anderen Hund müsste man ihn doch erziehen können.

Vor einigen Jahren war ich noch ein richtiger Couchpotatoe. Also mein Schweinehund und ich. Wir waren der Meinung, dass Sport gleich Mord ist und er uns sicher nicht fehlt. Diäten schaffen auch die überflüssigen Pfunde – sofern man sich daran hält und da wir Genusstiere sind, der Schweinehund und ich sahen wir auch das eher locker.

Dann kamen die Rückenschmerzen und die schrieen lauter als der Schweinehund. So kam ich dann zum Sport. Meinen Schweinehund habe ich dann mit Leckerlis bestochen, damit ich was für meine Gesundheit tun darf. So waren es am Anfang kleine Genußmomente, die es sonst nicht gibt – etwa ein Glas Wein am Abend-  oder auch bald die ersten Erfolge. Es ist einfach ein schönes Gefühl ein oder mehrere Kilos zusätzlich auflegen zu können und die Übung trotzdem noch zu schaffen. Auch wenn dann die ersten Pfunde purzeln ist es einfach toll. Der Schweinehund war auch bald damit einverstanden und wurde süchtig nach diesen kleinen Erfolgen.

Und jetzt ist mir aufgefallen, dass ich meinen Schweinehund erzogen habe. Er will jetzt in den Sport und redet mir sofort ein schlechtes Gewissen ein wenn ich mal nicht kann. Auch wenn ich sterbenskrank im Bett liege will er in den Sport – denn er ist ja fit.

So kann man mit kleinen Belohnungen den inneren Schweinehund sehr wohl erziehen und somit gut in Schach halten. Jetzt müssen wir nur noch die Ernährung anpassen und mein Schweinehund und ich werden ein unschlagbares Team .

Da sieht man wieder – nicht gegen die Schwächen ankämpfen sondern sie gut nutzen *ggg*