Richtig Skaten

Der Große und sein Freund haben sich mal mit den Skateboards auseinander gesetzt. Der Große kann es im Gegenzug zu seinem Freund nämlich nicht. Damit er bis zum nächsten Besuch üben kann, haben die 3 nun zusammen einen Film über das richtige Skaten gemacht:

Wie man richtig Skatet

Haben sie doch gut gemacht oder?

Kinder und Technik

Aus keinem besondern Grund haben wir unsere alte Videokamera wieder in die Finger bekommen. Sie war für uns ein klassischer Fehlkauf – wir haben die Möglichkeiten dieser besonderen und guten Kamera nie genutzt, sie lag eher einige Jahre im Schrank und staubte vor sich hin.

Nun kam das Gespräch irgendwie wieder auf diese Kamera und wir wollten einfach mal aus Spaß wissen, ob wir dieses Analoggerät eigentlich theoretisch auch digitalisieren könnten und so weiter.

In Amazon bin ich dann fündig geworden (Testbericht wird dann folgen), dass dies sogar relativ einfach und günstig zu bewerkstelligen ist.

Also mal schauen ob die Kamera komplett ist. Die Kinder waren sofort hin und weg von diesem tollen Gerät.

Okay, würdet ihr die denn benutzen????????

Ja

Das war ja wohl klar. Damit keine Streitereien aufkommen nochmal in den Schränken gewühlt. Hier ist ein längst verdrängtes unerwünschtes Weihnachtsgeschenk – eine Billigdigitalkamera. Nichts wirklich besonderes, aber sicher für den Kleinen geeignet. Denn wenn diese mal den Geist aufgrund seiner etwas rüden Behandlung aufgibt, tut mir das nicht so weh, als wenn die teure 1200 DM- Kamera stirbt.

Diese darf der Große benutzen. Denn er hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er auf seine Sachen gut aufpasst.

So sitzen nun meine Kinder den ganzen Tag über die Bedienungsanleitungen gebeugt und ab und zu hört man einen kleinen Jubelschrei, wenn sie wieder eine besondere Funktion gefunden und erfolgreich getestet haben.

Gerade das ist für den Kleinen super. Die Kamera ist relativ einfach und hat auch keine besonderen Funktionen, doch muss er sich mit der Bedienung ganz alleine auseinander setzen, denn keiner außer ihm kennt das Gerät.

Aber auch der Große lernt die komplexe Kamera immer besser kennen und lieben. Jeden Tag wird seitdem herumgetüftelt und getestet und gefilmt.

Nun sind wir sogar schon so weit, dass er sich richtige Themen überlegt und diese mit einem Freund umsetzen möchte. Der Kleine erstaunt mich dabei mit seinem Engagement und seiner ordentlichen und strukturierten Arbeit.  Da bin ich richtig baff.

Lucky der Wunderhund

Wie in den meisten Familien auch, wohnen bei uns ein Herr Niemand und ein Herr Keiner. Frau “ichwarsnicht” darf natürlich auch nicht fehlen.  Gemein wie wir Eltern nun mal sind, schimpfen wir nicht nur die Gesellen, sondern auch mal vorsichtshalber unsere Kinder mit, denn sie könnten es ja doch gewesen sein…

Doch nun gibt es einen neuen “Übeltäter”. Unser Hund Lucky.

Ja, wenn ich den Kindern glauben darf, dann ist er es, der überall Licht anmacht, es aber nicht ausmachen kann. Er geht sogar bei uns auf die Toilette, spült aber nur selten ab.

Auch die Kleidung, die überall verteilt in Wohnung hingeworfen wird – gehört seit neuestem unserem Hund.

Ganz besonders frech war folgende Begebenheit:

Es gab Schokoladenkuchen. Der Kleine wusste, dass das Abendessen nicht so nach seinem Geschmack sein wird, der Kuchen aber umso mehr. Da es aber ohne Aufessen auch keinen Nachtisch gibt ist er hingegangen und hat sich ein Stück Kuchen abgeschnitten und gut versteckt, zumindest nach meiner Theorie. Leider war das Versteck nicht besonders gut gewählt, denn der Hund hat den Kuchen gefunden und

laut sc hmatzend vertilgt.

Natürlich ist er dabei erwischt worden.

Also ich fasse zusamme:

Unser Hund trägt Unterhosen, Hemden und Pullis, aber nur dann wenn sie schön dreckig sind. Er geht auf die Toilette und kann Licht anmachen. Und zudem kann er mithilfe eines Messers sich Kuchen abschneiden und für schlechte Zeiten verstecken.

Sag ich doch ein Wunderhund .

Lieblingskuchen – der mit den Karotten

Als ich das letzte Mal Kuchen für die Schule backen musste, habe ich natürlich meine Kids nach ihrem Lieblingskuchen gefragt.

Als Antwort kam Karottenkuchen

So gesund? Allerdings ist dieser wirklich lecker und da ich ihn gestern wieder gemacht habe und das Rezept sowieso rumsaust, wollte ich Euch den Lieblingskuchen meiner Kinder kurz vorstellen. (Auch der Kleine als anerkannter Gemüsemuffel liebt diesen Kuchen!)

Einsame Socke sucht….

passenden Partner.

So oder so ähnlich könnte der Slogan von meinem Sockenkorb lauten. Wenn ich die Wäsche wasch und aus dem Trockner bzw. von der Leine hole, dann wird sie sogleich gefaltet und im Wäschekorb aufgeräumt. Genauer gesagt, nur die Sachen von meinem Mann und vom Kleinen. Der Große und ich schnappen unsere Stapel sofort und lassen sie im Schrank verschwinden.

Jetzt passiert es immer wieder, dass nur eine Socke in der jeweiligen Wäsche ist oder ich im Eifer des Faltens nicht sofort den Gegenpart finde. Dann landet die einzelne Socke mit im Wäschekorb meines Mannes.

Es ist ja eigentlich auch nicht zu viel verlangt, dass diese Beiden sich einmal in der Woch zu ihren Schränken begeben und den Wäschekorb leeren und dann die Socken möglichst zusammenführen.

Doch weit gefehlt. Erst dann wenn ich ernergisch durchgreife wird aufgeräumt. Allerdings nicht alles. Socken bleiben meistens drin liegen und/oder landen unsortiert im Sockenkorb.

Jetzt fängt die kühle Zeit an und der Socken-Notstand. Keiner hat mehr Socken (außer ich, die in weiser Voraussicht die eigenen immer rausnimmt, egal ob einzeln oder zu zweit) und die morgentlichen Suchspiele dauern immer länger.

Doch meint Ihr, einer würde auch nur auf die Idee kommen und den Sockenkorb mal auszuräumen und die Doppelten zusammenführen? Nee wirklich nicht.

Schlechtes Frühlingswetter und Kinder

Der Frühling bis jetzt war ja nicht gerade das gelbe vom Ei, vor allem Wettertechnisch. Ich merke es extrem bei den Kindern. Natürlich sind sie von dem Wetter genauso genervt wie wir Erwachsenen doch im Gegensatz zu uns möchten sie sich nicht mit dem Wetter abfinden. Bzw. können ist hier wohl der bessere Ausdruck. 

Ich hab so Hunger!!!

Behauptet zumindest mein Großer. Auch wenn er gerade vom Tisch aufgestanden ist. Ich frage mich da oft, wo steckt er das Essen hin?

1,5 normale Portionen, Nachtisch und immer noch Hunger? Ich kann mich bei einer kleineren Portion kaum mehr rühren, weil ich so satt bin und er jammert?

Komischerweise meckert er aber, wenn wir ihm noch Karotten, Äpfel, Birnen etc anbieten.

Da frage ich mich ob es wirklich Hunger ist oder eher Lust auf was Süßes etc.

So lange er schlank ist, sollen wir da nachgeben? Muss er wirklich alle 2 Stunden gefüttert werden – wie ein Baby? Hat er zur Zeit so einen hohen Energiebedarf? Oder….

oder landen wir in den Teufelskreis, in dem die meisten rundlichen Menschen feststecken. Futtern aus Langeweile, Lust oder weil es schmeckt.

Gut ich habe schon öfter gehört, dass Jungs in einem gewissen Alter ständig futtern können. Meine Freundin hat einmal gejammert:

Da kaufst Du Mittag schon fürs Abendessen ein und machst den Kühlschrank voll und Abends ist nichts mehr drin

Sie hat auch 2 Söhne (etwas älter als meine) und wenn sie recht hat – dann kommt noch einiges auf uns zu. Vielleicht sollten wir schon mal das Sparen anfangen

Gesunde Küche und Kinder

Bei ADHS hört man immer dass die Ernährung eine Rolle spielen soll. Ich möchte das jetzt weder groß bestätigen oder abstreiten, doch stelle ich ein verändertes Verhalten bei mancher Ernährung fest. Bei beiden Kindern, egal ob jetzt mit oder ohne ADHS.

Gerade zu Ostern oder zu Weihnachten, wenn sie außnahmsweise mal mehr naschen dürfen, sind die Kinder durch den Zucker so richti auf- bzw. überdreht. Vielleicht sollt ich erwähnen, daß es bei uns zwar jeden Tag ein paar Süßigkeiten gibt, aber eben nur in Maßen und nicht in Massen. So reichen 5 Gummibärchen als Nachtisch in der Regel aus.

Irgendwann wollte ich bei einer Brühe nur wissen, ob es sich um Gemüse-, Rind-, oder Hühnerbrühe handelt und habe dann mal auf die Zutatenliste geschaut. Diese war ehrlich gesagt ein Schock für mich und seitdem achte ich immer stärker darauf, was wir so essen. Von den ganzen “Fertigfutter” bin ich komplett abgekommen, man kann auch selbst würzen und auch bei den Gummibärchen achte ich auf Farbstoffe.

Wir sind sicher noch meilenweit von BIO oder ähnlichen entfernt und ich schaue noch nicht jedes Produkt genau an (immer wieder eines mehr), doch ich habe das selbstmachen wieder entdeckt. Macht zwar manchmal eine Heidenarbeit, doch ist es das Ergebniss meistens auch wert. So lange ich mir die Zeit dafür nehmen kann (bleibt halt der Hausputz liegen), werde ich es auch fortführen.

Bei den Kindern merke ich mittlerweile auch die ersten Anzeichen. Der Große ißt hauptsächlich zu Hause und bekommt eigentlich (außer Tomatensoße, Ketchup etc. ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker)  keine Fertignahrung mehr. Alles selbst gemacht. Wenn er dann mal Fertigkost bekommt, dann schmeckt es ihm nicht mehr.

Der Kleine bekommt jeden Tag in der Schule Mittagessen und Abends von mir gekochtes Essen. Seine Geschmacksnerven stehen voll auf Fertigkost. Erzählt mir jetzt nicht, dass im Schulessen sicher keine Fertigkomponenten verwendet werden und alles für die Kinder gesund gekocht wird. Dem ist sicher nicht so und ich weiß, wie es in Großküchen zu geht, mein Mann hat da ja jahrelang drin gearbeitet. Das Essen mag trotzdem gut schmecken, doch wird mit sehr vielen fertigen Komponenten gearbeitet und darin sind dann oft Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker drin. Sicher.

Ich kann mir schon sehr gut vorstellen, dass gerade aber die Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, zu viel Zucker etc. Einfluss auf das Verhalten von Kindern mit ADHS nehmen. Wenn jemand darauf sensibel reagiert, kann es das ungeliebte Verhalten sicher verstärken. Doch Eltern sind hier oft die Hände gebunden. Denn auch wenn ich darauf achte, dass diese künstlichen Zusätze möglichst nicht genutzt werden, so bekommt das Kind diese oft auf anderen Wegen. Wie hier bei der Schulspeisung. Raus nehmen kann ich ihn nicht, Essen mitgeben auch nicht etc.  Deshalb kann ich es auch nie wirklich Testen, ob meine Theorie stimmt, denn wie ich beim Großen gemerkt habe, dauert es anscheinend eine ganze Weile, bis die vorhanden Giftstoffe abgebaut werden und sich der Geschmack ändert.

Bei mir hat sich der Geschmack auch schon geändert und auch mein Mann greift gar nicht mehr zu fertigen Soßen und achtet auch vermehrt beim Einkaufen, was denn so in der Packung drin ist.

Ansichten

Wenn mehrere Kinder zusammentreffen und wir Eltern auch mal die Möglichkeit bekommen ein paar andere Ansichten oder das Benehmen von weiteren Kindern zu erfahren, ja dann kann es direkt zu ein paar Überraschungen kommen.

Letzte Woche vor allem positive Überraschungen.

So kam die Diskussion der Kinder so langsam auf, wer welches Handy hatte und wer welche Spiele hatte. Doch da war nichts mit Neid oh der hat was besseres. Nein eher im Gegenteil.

Es wurde hemmungslos über die Kinder und Klassenkameraden gelästert, die alles haben. Boah, der hat einen ganzen Schrank voller DS-Spiele, das ist doch verrückt. Der kann ja gar nicht richtig damit was Anfangen und das ist eh zuviel. Und jede Konsole zu haben -

Was soll der Schwachsinn? Da kann man sich ja gar nicht mehr freuen bei einem Freund was anderes zu spielen.

So war der Originalton und so waren auch die Meinungen. Auch war weder das Modell des eigenen Handys interessant, sondern vielmehr, wer welche Musik drauf hat. So wurden eher die Musikstücke verglichen, und nicht die Menge oder die Qualität.

Auch sehr interessant: Die alten Musikstücke stehen sehr hoch in der Gunst, ganz vorne ACDC. Mich freuts, denn die mag  ich auch.

Zum Schluss hin war es noch ganz interessant:

Wer hat noch welche Wünsche. Jeder der anwesenden Kinder hatte noch Wünsche, vor allem nicht materieller Art. Der eine wollte Klavier lernen, der andere Gitarre oder dass sie alle gesund bleiben. Auch so ein Geburtstagsfest wie am Mittwoch, das ist auch ein Ziel, welches die Kinder den Eltern noch klar machen wollten.

Ja, so ein Zelt ist doch was feines. Wir Eltern können draußen sitzen und sind praktisch gezwungen den Gesprächen zu lauschen . Doch ich fand es mal so richtig schön zu sehen, dass wir unsere Kinder alle anscheinend richtig erzogen haben und sie sich nicht der Masse unterordnen möchten.

Ihnen ist es noch viel wichtiger weiter Wünsche zu haben und sie sich eventuell auch selbst zu erarbeiten. Nein nicht nur eventuell, es wurde gerade über die Kinder gelästert, denen alle Wünsche von den Eltern erfüllt werden. Diese Kinder seien in den Augen der anderen Kinder verzogen und nicht bereit selbst etwas zu leisten. Auch hätten diese Kinder keinen Bezug zu den “Wertsachen” die sie hätten und wissen gar nicht wie gut das sie es hätten.

Hach, da geht einem als Mutter das Herz auf!

Sie brauchen doch nicht alles.

Bewegung für Kinder

Meine Herren Söhne sind sehr unterschiedlich – auch was die Bewegungsfreude angeht.

Der Große kann sich fast nicht genug bewegen und ist begeisterter Fussballer, rennt auf jeden Berg (von unten bis zum Gipfel!!!! ) mit Rucksack und auch ansonsten zeichnet er sich durch eine immense Ausdauer aus. Ach ja, hier in Bayern ist ein Berg ein Berg und man braucht für den Aufstieg schon ein paar Stunden!

Der Kleine ist eher ein kleiner Couchpotatoe. Das heißt nicht, dass er sich nicht auch gerne bewegt, doch nicht mit so einer Freude wie der Große. Am liebsten geht der Kleine auch in die Berge – doch seinen Rucksack – würde er lieber jemand anderes tragen lassen. Fussball ist auch nicht sein Ding und von Ausdauer ist bei ihm auch nicht viel zu spüren (außer beim Berg)

Zwar haben die Kinder in der Schule auch Sport und sogar sinnvollerweise in Doppelstunden, doch reicht dies für den normalen Bewegungsdrang von kleinen Jungs nicht aus. Glücklicherweise müssen sie zu Fuß in die Schule gehen, so dass zumindest etwas Walking noch hinzukommt – doch reicht dies immer noch nicht.

Der Große geht zumindest noch in Fussball, doch für den Kleinen haben wir noch keinen Sport gefunden, der ihm Spaß macht. Am ehesten kommt wieder Reiten in Frage – denn da kann er ja auch sitzen ;-)

Natürlich könnten wir viel mehr in die Berge gehen – doch einerseits fehlt uns Erwachsenen die Zeit dafür – und wenn die Ausrede nicht mehr reicht – müssen wir zugeben, dass wir einfach keine Berggänger sind. Bei mir geht es ja mittlerweile von der Kondition her einigermaßen- doch mein Mann hat hier doch Defizite. Und richtig Spaß macht es uns ehrlich gesagt auch nicht.

Glücklicherweise wird im Ferienprogramm öfter Bergsteigen angeboten, so dass zumindest in den Ferien die Bewegung in der Hinsicht gesichert ist, doch bis die Kids in den Alpenverein können und dort richtig mitmachen können, müssen sie leider noch etwas älter werden.

Es ist schade, dass in der heutigen Zeit so wenig  Zeit für Bewegung und Kindsein bleibt. So gehen die Kinder erst in die Schule, dann müssen sie Hausaufgaben machen, haben wenn es gut geht noch 2-3 Stunden Freizeit, bis sie Abends wieder zu Hause sein müssen. Doch die 2-3 Stunden “Freizeit” sind oft angefüllt mit Nachhilfe, Förderunterricht, Fussball, Gitarre, Therapie etc. Da sind die Freizeitstunden auch schnell wieder dahingeschmolzen.

In der heutigen Zeit wird meines Erachtens auch ziehmlich viel von den Kindern verlangt und sie haben noch zusätzlich zu viel Auswahl. Denn in ihrer ohnehin schon knapp bemessenen Freizeit würden sie am liebsten folgendes gleichzeitig erledigen:

  • Freunde besuchen
  • Lesen
  • Gameboy spielen
  • Fussball spielen
  • Rad fahren
  • Lego bauen
  • Hot Wheeles aufbauen und spielen
  • und noch viel mehr

Hier werden schnell Grenzen erreicht und auch überschritten.

Schade

Zeit zum Kindsein und für Bewegung ist oft nicht mehr da