Landfrauenküche – Suppen

Zu Suppen habe ich ehrlich gesagt ein zwiespältiges Verhältnis. Ist sie erst mal im Teller vor meiner Nase, schmeckt sie mir meistens auch sehr gut. Ich weiß auch, dass Suppen meist recht kalorienarm sind und gesund.

Doch.

Wenn ich ein Rezept sehe, glaube ich zumeist nicht an den guten Geschmack, genauso auf Restaurantkarten und bei Buffets. Zudem unterlege ich dem alten Aberglauben, dass Suppen nicht satt machen können.

Und dann suche ich mir bei BlogDeinBuch ausgerechnet ein Suppenkochbuch aus? Ja, denn wie soll ich denn mit meinen Vorurteilen aufräumen, wenn ich der Suppe keine Chance gebe. Und außerdem – ich will mich ja gesünder ernähren.

Und dann kam das Buch. Beim ersten Durchblättern – mein üblicher Gesichtsausdruck – obwohl ja da waren Rezepte drin, die mich doch ansprachen. So gibt es in dem Buch eigene Kapitel für Gebundene Suppen, Kalte Suppen, Süße Suppen, und Eintöpfe mit und ohne Fleisch.

Jedes Familienmitglied durfte sich nun eine Suppe aussuchen und es wurde Probegekocht. Denn ich möchte ja wissen, wie die Rezepte so sind, auch beim Nachkochen. Dabei reichen die Schwierigkeitsstufen von kinderleicht bis nee, das überlasse ich lieber meinem Mann, der das ja als ausgebildeter Koch sicher kann :-) Angaben zu Schwierigkeitsstufen und Zeitaufwand fehlen leider im Buch.

Getestet haben wir:

1. Kartoffelsuppe mit Lauch von Seite 34- Sehr einfaches Rezept. Dabei wirklich lecker. Siehe auch Bild.Kartoffel-Lauch-Suppe

2. Tomatensuppe mit Eierstich von Seite 54 und den Eierstich von S. 24 – auch recht einfach zum Nachkochen und eine der besten Tomatensuppen, die ich je gegessen habe!

3. Geflügelcremesuppe S 56. Die Zubereitung dieser Suppe habe ich meinem Mann überlassen, denn dazu muss zuerst eine Hühnerbühe nach Rezept von S. 18 angefertigt werden. Danach wird das Fleisch und die Brühe weiter zu dieser gebundenen Geflügelcremesuppe verarbeitet. Das Rezept hat für 5 Personen leicht gereicht und wiederlegte mein Vorurteil, dass Suppen nicht satt machen. Obwohl wir die Pilzeinlage weggelassen hatten, waren alle fast pappsatt. Der Nachtisch wurde nur noch gegessen, weil es so selten Nachtisch gibt und er etwas besonderes war. Nötig war hier nichts mehr!

4. Feuertopf S. 104 – sehr sehr einfaches Rezept. Macht keinen Aufwand und schmeckt vorzüglich. Sogar unserem Suppenkaspar hat diese Suppe geschmeckt. Dabei wird sie mit Sauerkraut gemacht.

Lustige Anekdote zu dieser Suppe: Sauerkraut ist nicht gerade eines der Lieblingsgemüse der Kinder – wenn möglich wird gerne darauf verzichtet. Doch ein Freund war zu Besuch und es ging um das Thema Gemüse. Was sie denn so mögen. Antwort vom Großen. Sauerkraut. Das kann wirklich gut schmecken. Gedacht hat er wohl an diese Suppe .

Nach diesen vier Testrezepten kann ich wohl zurecht sagen, ja, dieses Kochbuch ist es wert in meinem Kochregal einzuziehen. Die nachgekochten Rezepte waren allesamt gut und wir werden noch sicher einige mehr davon testen. Gerade bei den Eintöpfen gibt es noch ein paar Rezepte die ich probieren möchte.

Die Mengen sind reichhaltig, so dass Niemand mit halbleeren Teller aufstehen muss. Für 4 Personen ausreichend dosiert, sogar eine 5. Person wird meist noch satt.

Als kleinere Nachteile würde ich die fehlenden Schwierigkeitsgrade bemängeln und eine Überblick, wie hoch der Zeitaufwand ungefähr ist. Auch sind fertige Brühen in dem Kochbuch eher verpönt. Doch habe ich keinerlei Hemmungen gute gekörnte Brühe (ohne Glutamat!!!) einzusetzen.

Die Küche ist gutbürgerlich und passt gut zum Namen. Exotische Gerichte wie etwa Chili Con Carne findet man in diesem Buch nicht, dafür aber deutsche bodenständige Küche aus allen Regionen.

Die Bilder im Buch sind sehr ansprechend und schön fotografiert, nur ist leider nicht für jedes Rezept.

Ich danke dem Ulmer Verlag, der mir dieses klasse Buch zur Verfügung gestellt hat und die Sonderausgabe ist gerade für günstige 7,95 € zu bekommen. Lohnt sich :-) Schaut doch direkt beim Verlag zur Bestellung rein.

 

Bikinifigur nächste Runde

Gleich vorweg die Neugier befriedigen:

Es geht bergauf – in beiden Bedeutungen. Das Gewicht wird leider auch mehr aber am Bauch wird es weniger. Keine Ahnung warum. Okay, vielleicht beim Gewicht schon, da ich mich diese Woche nicht wirklich an die Weight-Watchers gehalten habe. Fiel mir wieder sehr schwer, auch mit grillen und wenn es jetzt endlich warm war, musste ich auch ein Eis schlecken.

Doch andererseits denke ich mir, dass bei dem Sportprogramm eigentlich auch so einiges verschwinden sollte, auch wenn mein Essverhalten nicht immer super und optimal ist.

Okay letzte Woche Sport:

Insgesammt 4 mal, davon Montag Bodypump, Dienstag Joggen, Donnerstag und Samstag Kraftraining mit anschließenden Joggen. Ich habe es nun auch geschafft 30 Minuten am Stück zu laufen – denkt daran, ich habe erst mit Joggen angefangen. Auch das Laufen nach dem Krafttraining geht erstaunlich gut, doch muss ich erst noch das richtige Tempo auf dem Laufband finden. Am Sonntag haben wir noch eine Radtour gemacht.

Diese Woche werde ich so ähnlich wie letzte Woche gestalten. 4 bis 5 Mal Sport in der Woche ist absolut in Ordnung. Auch wenn das Joggen nach dem Krafttraining klappt, komme ich so doch auf mein 3 Mal laufen. Zudem habe ich mir am Samstag meinen Kraftplan ein wenig verändern lassen. So habe ich nun für den Rücken und für den Bauch sowie für die Beine leicht andere Übungen. So habe ich nun wieder neue Trainingsreize.  Auch bei Bodypump sind seit April neue Übungen und so bin ich jetzt einfach mal weiter neugierig wie es geht.

An die Weightwatchers werde ich mich auch diese Woche nur schwer halten können, doch werde ich schon auf die Ernährung achten aber ab Donnerstag bin ich schon wieder 2 mal eingeladen und das Wochenende kommt dann ja erst noch….

Am nächsten Montag gehts weiter…..

Liebe geht durch den Magen

Kennt Ihr das auch? Euer Kind soll etwas üben hat aber absolut keine Lust dazu?

Bei uns ist es Gitarre. Der Große will nicht üben, aber auch nicht mit Gitarre aufhören. Da man aber Gitarrespielen ohne üben nicht lernen kann…

Die Diskussionen waren immer recht groß, bis mir eine geniale Idee gekommen ist:

Die Qualität des Gitarrespiels bestimmt die Qualität des Essens.

Da er kein Chili, Gulasch, Käsespätzle etc mag, gibt es am Tag 2 Essen zur Auswahl. Also z.B. entweder Chili oder Spagetti Bolognese.

Und siehe da. Er übt freiwillig und fleißig und seitdem gibt es nix mehr zum meckern. Angeblich macht es nun auch wieder Spaß

Mal schauen, wie lange wir das durchhalten und wie lange wir mit der Methode erfolgreich sind.

Erziehung bedeutet für mich immer wieder neue Wege gehen und neue Ideen ausprobieren. Dabei bin ich Kreativ und benutze auch ganz gerne mal unorthodoxe Methoden.

In dem Fall – dass die Liebe doch durch den Magen geht

Experiment 52 – Woche 4

Zur gesunden Lebensweise gehört nicht nur Essen, Trinken und Sport, sondern auch die richtige Abwechslung zwischen Arbeit und Entspannung. Nicht ohne Grund leiden immer mehr Menschen unter Burn-Out. Diejenigen, die Kinder haben und arbeiten gehen, werden mir sicher zustimmen, wenn ich jetzt mal behaupte, dass man als Mutter meist irgendwie dauerbeschäftigt. ist. Besonders schlimm ist es in den Ferien, und ganz schlimm sogar, wenn mein Mann noch zu Hause ist und wir nicht wegfahren. Denn dann wird gearbeitet….

Neuerung der Woche

Um Entspannung zu bekommen und einfach runterfahren und dabei den Akku aufladen und Kraft tanken, dachte ich, wäre es schön, wenn ich 10 Minuten mal nichts tue. Nicht trinken,nicht lesen, einfach nur die Sonne genießen, dem Regen zuhören. Ansonsten nichts. Kein Fernsehen, kein Radio. Einfach bewusst abschalten.

Soweit der Plan. Doch die Umsetzung ist bei mir eine Katastrophe. Am ersten Tag hochmotiviert im Liegestuhl das Gekreisch der Kinder mehr oder weniger erfolgreich ausgeblendet. Am nächsten Tag fleißigst unterbrochen und ich habe mich erwischt, wie ich mir einen imaginären Merkzettel geschrieben habe. Am dritten Tag wurde aus den 10 Minuten kurzerhand 2, am vierten Tag war nichts mehr da. Gestern ein neurer Anlauf – doch nach einer Minute habe ich meinen Kaffee vorgezogen.

Wenn ich also meine Augen schließe und versuche nichts zu tun, fällt mir alles mögliche wichtige ein, was ich noch erledigen muss. Vielleicht bin ich hier auch zu ungeduldig, doch etwas habe ich immerhin in dieser Woche gelernt. Von bewusster Entspannung und aktiven Abschalten bin ich noch meilenweit entfernt. Deshalb versuche ich lieber mir immer wieder kleine Freiräume zu erarbeiten, in denen ich gemütlich meinen Kaffee trinke oder ein Buch lese.

Sport

Noch sind Ferien, noch bin ich Fahrdienst und Aufpasser meiner Kinder. Noch kann ich nicht ins Fitnessstudio gehen. Genausowenig wie heute. Denn die Herren möchten ausschlafen und das dauert mindesten so lange, bis BodyPump beginnt. Okay, habe ich halt erst nächste Woche Muskelkater. Eh schon egal. Immerhin sind wir 2 mal gelaufen und meine Bauchübungen habe ich bis auf einmal auch brav gemacht. Doch langsam werden sie langweilig! So was von! Gut dass in der nächsten Woche wieder am Sport geschraubt wird.

Trinken

Ja, ich habe es geschäft. Jeden Tag 1,5 Liter. Mittlerweile habe ich schon richtig Durst darauf und es geht mir etwas ab, wenn es nicht so klappt. Das habe ich gestern schön gesehen, als wir das Schulzeug hergerichtet haben und gleichzeitig einen Teil von meinem Schreibtisch in Ordnung gebracht haben. Normalerweise vergesse ich hier vor lauter wursteln das Trinken, doch diesmal nicht. Ich werte das als gutes Zeichen.

Essen

Das mit dem Obst und/oder Gemüse zu jeder Mahlzeit ziehen wir weiterhin erfolgreich durch und wir ernähren uns jetzt auf jeden Fall gesünder. Letzte Woche haben wir an mindestens 3 Tagen vegetarisch gelebt und lauter leckere Sachen gegessen. Vor allem auf den Großen bin ich stolz, denn dieser zieht den Bereich auch total streng durch und sogar bei seinem Freund besteht er auf Obst und Gemüse zu den Mahlzeiten. – Finde ich gut.

Fazit

Das mit der Entspannung war so wohl nichts. Mal schauen, ob mir hierzu etwas besseres einfällt. Vielleicht in Zusammenhang mit Trinken – vielleicht einen Tee? Auch am Sport muss sich etwas ändern, denn er wird so langsam langweilig. Mal schauen, was ich in nächster Woche so teste – Liegestütze?

Auch ob weiterhin jeden Tag Sport sinnvoll ist, weiß ich nicht. Normalerweise gehe ich am Montag in Bodypump, und jogge Dienstag und Donnerstag. Da könnte ich am Mittwoch, Freitag und Samstag sicher auch Sport machen und es wäre immer noch genug. Bauch ist zwar gut und schön – aber nicht unbedingt nötig.

Ach ja, an der Waage zeigt sich nichts, aber der Bauchumfang war etwas kleiner. Immerhin.

Ich hab so Hunger!!!

Behauptet zumindest mein Großer. Auch wenn er gerade vom Tisch aufgestanden ist. Ich frage mich da oft, wo steckt er das Essen hin?

1,5 normale Portionen, Nachtisch und immer noch Hunger? Ich kann mich bei einer kleineren Portion kaum mehr rühren, weil ich so satt bin und er jammert?

Komischerweise meckert er aber, wenn wir ihm noch Karotten, Äpfel, Birnen etc anbieten.

Da frage ich mich ob es wirklich Hunger ist oder eher Lust auf was Süßes etc.

So lange er schlank ist, sollen wir da nachgeben? Muss er wirklich alle 2 Stunden gefüttert werden – wie ein Baby? Hat er zur Zeit so einen hohen Energiebedarf? Oder….

oder landen wir in den Teufelskreis, in dem die meisten rundlichen Menschen feststecken. Futtern aus Langeweile, Lust oder weil es schmeckt.

Gut ich habe schon öfter gehört, dass Jungs in einem gewissen Alter ständig futtern können. Meine Freundin hat einmal gejammert:

Da kaufst Du Mittag schon fürs Abendessen ein und machst den Kühlschrank voll und Abends ist nichts mehr drin

Sie hat auch 2 Söhne (etwas älter als meine) und wenn sie recht hat – dann kommt noch einiges auf uns zu. Vielleicht sollten wir schon mal das Sparen anfangen

Kölln Müsli Karibik

Wenn man, wie ich, Diät nach Weight-Watchers macht, schaut man manchmal ziehmlich blöd aus der Wäsche, wenn man ein Müsli möchte. Ich habe deswegen schon ziehmlich lange auf Müslis verzichtet, weil mich die hohe Punktzahl für die recht kleine Menge abgeschreckt hat.

Natürlich darf man so viel von diesem Basismüsli ohne Zucker oder reine Haferflocken für 4 Punkte essen, wie man will. Doch ehrlich ist das nicht so ganz mein Geschmack und das Basismüsli ohne Zucker sucht man doch meist recht vergebens.

Nachdem meine Männer zuletzt wieder das halbe Müsliregal leergekauft haben, konnte ich mich auch nicht ganz zurück halten und habe das Karibik Müsli von Kölln mitgenommen.Es besteht aus Hafer-Vollkornflocken mit 32% topischen Früchten und ist ohne Rosinen. Obwohl ich Rosinen mag, im Müsli kann ich sie nicht ausstehen und wenn schon Frucht, dann halt solche, die mir getrocknet am besten schmecken. Hier sind natürlich nicht nur die obligatorischen gerösteten Bananenchips (sehr lecker!) drin, sonder noch Kokoschips (mjam) Cantaloupe-Melone, Papaya, Ananas und Mango. Alles Früchte, die getrocknet sehr gut schmecken.

Zuhause wollte ich es dann doch wissen, darf ich denn die Portion essen und habe danach noch genügend Punkte für den restlichen Tag oder heißt es nach Müsli nur noch Gemüse?

Ich war positiv überrascht! Die empfohlene Portion von 40 g Müsli mit 60ml fettarme Milch hat nur 3,5 Points. Super!

Nachdem ich aber nach dieser Portion nicht ganz gesättigt bin, esse ich halt noch etwas Obst. So habe ich einen super Start in den Tag.

Ach ja, das Müsli schmeckt mir total gut. Zudem ist es sicher vor den Männern im Haus, weil es ihnen zu wenig knuspert. Gut daß sie nicht wissen, daß es auch etwas durch die Bananen- und Kokoschips knuspert.

Gesunde Küche und Kinder

Bei ADHS hört man immer dass die Ernährung eine Rolle spielen soll. Ich möchte das jetzt weder groß bestätigen oder abstreiten, doch stelle ich ein verändertes Verhalten bei mancher Ernährung fest. Bei beiden Kindern, egal ob jetzt mit oder ohne ADHS.

Gerade zu Ostern oder zu Weihnachten, wenn sie außnahmsweise mal mehr naschen dürfen, sind die Kinder durch den Zucker so richti auf- bzw. überdreht. Vielleicht sollt ich erwähnen, daß es bei uns zwar jeden Tag ein paar Süßigkeiten gibt, aber eben nur in Maßen und nicht in Massen. So reichen 5 Gummibärchen als Nachtisch in der Regel aus.

Irgendwann wollte ich bei einer Brühe nur wissen, ob es sich um Gemüse-, Rind-, oder Hühnerbrühe handelt und habe dann mal auf die Zutatenliste geschaut. Diese war ehrlich gesagt ein Schock für mich und seitdem achte ich immer stärker darauf, was wir so essen. Von den ganzen “Fertigfutter” bin ich komplett abgekommen, man kann auch selbst würzen und auch bei den Gummibärchen achte ich auf Farbstoffe.

Wir sind sicher noch meilenweit von BIO oder ähnlichen entfernt und ich schaue noch nicht jedes Produkt genau an (immer wieder eines mehr), doch ich habe das selbstmachen wieder entdeckt. Macht zwar manchmal eine Heidenarbeit, doch ist es das Ergebniss meistens auch wert. So lange ich mir die Zeit dafür nehmen kann (bleibt halt der Hausputz liegen), werde ich es auch fortführen.

Bei den Kindern merke ich mittlerweile auch die ersten Anzeichen. Der Große ißt hauptsächlich zu Hause und bekommt eigentlich (außer Tomatensoße, Ketchup etc. ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker)  keine Fertignahrung mehr. Alles selbst gemacht. Wenn er dann mal Fertigkost bekommt, dann schmeckt es ihm nicht mehr.

Der Kleine bekommt jeden Tag in der Schule Mittagessen und Abends von mir gekochtes Essen. Seine Geschmacksnerven stehen voll auf Fertigkost. Erzählt mir jetzt nicht, dass im Schulessen sicher keine Fertigkomponenten verwendet werden und alles für die Kinder gesund gekocht wird. Dem ist sicher nicht so und ich weiß, wie es in Großküchen zu geht, mein Mann hat da ja jahrelang drin gearbeitet. Das Essen mag trotzdem gut schmecken, doch wird mit sehr vielen fertigen Komponenten gearbeitet und darin sind dann oft Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker drin. Sicher.

Ich kann mir schon sehr gut vorstellen, dass gerade aber die Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel, zu viel Zucker etc. Einfluss auf das Verhalten von Kindern mit ADHS nehmen. Wenn jemand darauf sensibel reagiert, kann es das ungeliebte Verhalten sicher verstärken. Doch Eltern sind hier oft die Hände gebunden. Denn auch wenn ich darauf achte, dass diese künstlichen Zusätze möglichst nicht genutzt werden, so bekommt das Kind diese oft auf anderen Wegen. Wie hier bei der Schulspeisung. Raus nehmen kann ich ihn nicht, Essen mitgeben auch nicht etc.  Deshalb kann ich es auch nie wirklich Testen, ob meine Theorie stimmt, denn wie ich beim Großen gemerkt habe, dauert es anscheinend eine ganze Weile, bis die vorhanden Giftstoffe abgebaut werden und sich der Geschmack ändert.

Bei mir hat sich der Geschmack auch schon geändert und auch mein Mann greift gar nicht mehr zu fertigen Soßen und achtet auch vermehrt beim Einkaufen, was denn so in der Packung drin ist.

Gesunde Ernährung

Ernährungkonzepte gibt es wie Sand am Meer. Jeder behauptet, dass seine Idee der gesunden Ernährung entspricht und viele gehen sogar so weit, dass nur “ihre Idee” das einzig glücklich machende Konzept ist.

Dies ist natürlich Schmarrn, denn es kommt ja auch auf den Typ und auf die Lebensumstände darauf an. Ich bin eher ein Kohlehydratjunkie. Ohne diese bin ich unausstehlich und eiweißreiche Ernährung macht mich auch nicht auf Dauer satt. Dann gibt es natürlich die Gegenfraktion, die ohne ihr täglich Eiweiß die Wände hoch gehen.

Andere wiederum setzen konsequent auf Bio, oder so wie ich – eine gesunde Mischung.

Da ja nun auch mal Sonntag ist und wir uns wohl alle einig sind, dass gesunde Ernährung hauptsächlich aus Lebensmitteln besteht, die:

  • uns mit allen Nährstoffen versorgt, die wir zum Leben brauchen,
  • nicht allzuviele bzw. möglichst wenig  Zusatzstoffe enthalten
  • nicht zuviel Zucker und Salz enthalten
  • möglichst noch naturbelassen sind
  • und was für mich noch wichtig ist, nicht die Natur zertörren (Erdbeeren aus Südspanien als Negativbeispiel)

Diese Anforderungen waren jetzt recht leicht hinzuschreiben, doch die Auswahl im Supermarkt gestaltet sich erheblich schwieriger. Darum heute meine Sonntagsseiten:

  • Zusatzstoffe-online hier gibt es Infos zu den Zusatzstoffen und zwar nicht nur, was sie heißen, sondern auch wieviel noch okay ist und was sie bewirken können.
  • foodwatch.de Klare Kennzeichnungen sollten Pflicht sein meint foodwatch. Darüber hinaus werden auch Produkte selbst angesprochen, die negativ aufgefallen sind.
  • was-wir-essen Allgemeine Informationen vom Anbau bis zur Zubereitung. Über gesundes Essen, Essen für Frauen, Männer und Kinder und Ernährung bei Krankheiten.

Mit Hilfe dieser Seiten kann man, glaube ich, der gesunden Ernährung wieder ein Stückchen näher kommen. Zumindest hat man ein paar Anhaltspunkte mehr und es reicht ja oft schon aus, etwas sensibler zu werden.

Wir müssen ja deswegen nicht auf alles verzichten und /oder nur noch bio kaufen. Doch sollten wir manchmal lieber den heimischen  Apfel nehmen und nicht die weitgereiste Frucht. Dieser ist aufgrund der kürzeren Wege nicht nur umweltfreundlicher, sondern oft auch frischer, braucht weniger Behandlung und ist gesünder.