Experiment 52 – Woche 22

Experiment 52Die erste richtige Woche im Jahr ist vorbei und ich habe mir nun nochmals ernsthaft vorgenommen an meiner Figur zu arbeiten. Jaja, ich weiß alle Jahre wieder. Doch so bin ich nunmal und da meine Freundin nun auch bei mir im Fitnessstudio ist, und ich die Freigabe der Ärzte wieder habe – ist die Motivation wieder größer.

Neuerung der Woche

Beim Aufräumen bin ich auf ein Booklet von Fitforfun gestoßen “Motivation Hoch 3″. Hier drin gibt es einen tollen Plan, der alle möglichen Empfehlungen berücksichtigt. Wie etwa 5 mal am Tag Obst/Gemüse, 2 Liter am Tag trinken, so und so viel Sport in der Woche oder dass es mindestens einmal Fisch geben soll. Zum Glück gibt es im Internet noch einige Pläne hierzu zum Ausdrucken. Dabei wird ganz einfach mit Ampelfarben gearbeitet. Ich soll also in allen Bereichen möglichst im Grünen landen. Wer mag kann es sich hier nochmal genau anschauen motivationhoch3

Nun ja, in der ersten Woche ist es mir noch nicht ganz geglückt überall im grünen Bereich zu landen. Sport war noch nicht ganz ausreichend und ich mache zu wenige kurze Pausen. Denn auch darauf wird geachtet. Leider muss ich auch gestehen, dass die Schokoladengelüste recht groß waren.

Sport

Wie schon gesagt habe ich es nicht geschafft. Doch dies lag auch an den Ferien und an zwei ganztägigen Terminen, die mir hier einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Aber ab nächster Woche ist wieder Alltag und ich habe bessere Sportmöglichkeiten. Hier wird sich sowieso einiges ändern, denn ich möchte dieses Jahr den Fokus auf die Ausdauer legen. Das bedeutet, dass ich an meiner Grundlagenausdauer mal so richtig arbeite, denn ich möchte hier endlich wieder zum Joggen kommen und die ersten Erfolge zeichnen sich langsam ab. Da meine Freundin auch nur Abends Zeit hat, werden wir den Rückenkurs besuchen.  Desweiteren zwei mal die Woche Walken/Joggen und einmal Kraftraining und einmal Zumba. Auf Bodypump werde ich erst mal verzichten, da ich hier auch den Eindruck habe, dass sich zu viel Muskelmasse bildet und ich hier ziehmlich an Umfang zulege. Das gefällt mir gerade bei den Oberschenkeln nicht.

Essen

Da gab es einiges Neues für mich. Oder eher gesagt altbekanntes  aber gerne ignoriertes. Wie etwa 5 mal am Tag Obst oder Gemüse. Mist, dass hatte ich so gekonnt ignoriert. Tja hier heißt es nun wieder angreifen. Auch zweimal die Woche Fisch wird für mich nicht ganz einfach werden. Tja, da muss ich durch.

Trinken

2 Flaschen Wasser und eine Kanne Tee abends. Nun komme ich endlich wieder auf die entsprechende Menge, die ich trinken soll. Aber mit 3 Flaschen habe ich noch ein Problem. Gut, dass Winter ist und der Tee dann richtig schmeckt.

Entspannung

Große Pausen, also bewusste Pausen ja. Das ging diese Woche noch ganz gut. Vor allem, weil ich mir hier auch mal bewusst gesagt habe – nee ich tue jetzt nichts und genieße noch ein paar freie Stunden, bevor der alltägliche Wahnsinn wieder beginnt.  Die kleinen Pausen sind eher ein Problem. Einfach mal für 10 Minuten nichts tun. Das war einfacher, als ich vor 10 Jahren noch geraucht habe. Aber nun einfach zu sagen 10 Minuten Pause? Nee, mache ich nicht. Noch nicht.

Beauty

wieder mal am Wochenende nicht geschafft. Doch ansonsten schön brav gecremt. Schön ist, dass durch die Solebehandlung meine Pickel wieder alle verschwunden sind bzw. nur noch letzte Reste abheilen. Das ist immer so schön, wenn es so einfach klappt. Nur dran bleiben müsste ich halt… Nun ja, es wird.

Fazit

Der Motivationhoch3 Plan deckt alle wichtigen Bereiche ab und er wird für mindestens den letzten Wochen hier im Experiment mein ständiger Begleiter sein. Dies hat auch den Hintergrund, dass mir einige Ärzte geraten haben, mich dauerhaft gesund zu Ernähren, genug zu trinken und auch viel Sport zu machen. Denn für den Warnschuss den mir mein Körper verpasst hat, bin ich erstens zu jung und vor allem anscheinend anfällig dafür. Da ich auf weitere Hinweise in dieser Hinsicht verzichten kann, nehme ich das auch ernst.

 

Experiment 52 Woche #15

Die letzte Woche war recht stressig – was auch ein wenig am Buchwichteln lag. Aber das macht nichts. Denn wir haben uns eine tolle Wochenaufgabe ausgedacht:

Neuerung der Woche

Jeden Tag etwas Neues beim Essen ausprobieren. Irgendwie sind wir immer gleich in der Obstabteilung fündig geworden, so dass wir es noch begrenzt haben auf Jeden Tag ein neues Obst oder Gemüse testen.

Es war interessant und wir haben unseren Horizont doch ganz schön erweitert. Leider haben wir es nicht jeden Tag geschafft, sondern nur 5 mal, aber das ist auch okay. Zu den Rüben und den Schwarzwurzeln ist es nicht mehr gekommen. Einiges war nicht so unser Ding, anderes hingegen werden wir öfter kaufen.

Sport

Bodypump, Zumba und einmal Walken, mehr war zeitlich nicht drin. Walken ist auch nichts, was mir wirklich Spaß macht und als Ausrede muss auch immer wieder Spazierengehen, Gassigang oder Einkaufen herhalten.

Trinken

Immerhin trinke ich auch bei Streß mehr. Zumindest etwas.

Essen

War okay, und wir konnten doch einiges Neues kennenlernen.

Entspannung.

War in Ordnung, zur Zeit bin ich recht ausgeglichen. Doch am Sonntag nach dem Wichtelmarathon, bin ich richtig unter Strom gestanden. Wo ich ziehmlich lange gebraucht habe, wieder runter zu kommen.

Fazit -

eine Woche ohne Höhen und Tiefen – zumindest in dem Bereich. Im Gesundheitlichen muss ich einfach noch abwarten.

Konsequenz

Gestern habe ich mir ja Gedanken über gesunde Ernährung gemacht. Grau ist alle Theorie und das Wissen über die Ernährung ist gut in meinem Gehirn verankert, genauso wie das Wissen über die richtige Erziehung und wie man Ordnung hält und und und.

Doch was bringt mir das Wissen also die graue Theorie, wenn ich in meinem bunten Alltag dieses Wissen nicht konsequent einsetzen kann?

Zum einen halten sich die Kinder selten an Erziehungsvorschriften. Sie haben ihren eigenen Kopf und was der Herr kinderlose Superwissenschaftler in der Kindererziehungstheorie so toll findet – ignorieren meine Kids einfach. Also doch wieder Versuchskind 1 gegen Versuchskind 2. Mal schauen, welche Methode bei welchem Kind anschlagen könnte…..

Oder: Mjami, lecker, Mango. Bäh was soll ich da jetzt mit dem Apfel. Mango ist doch auch gesund, oder? Doch hat sie eine lange Anreise, ist unreif geerntet worden, ziehmlich klimaschädlich – aber wenn 2 Personen sabbernd vor dem Mangoregal stehen – Naja hauptsache die Kinder essen Obst.

Mist schon wieder nicht konsequent gewesen. Oder? Würden sie denn den Apfel essen? Wohl eher nicht oder doch? Meine verwöhnte Bagage würde wahrscheinlich schon den Apfel essen, wenn es keine Auswahl gäbe, doch die gibt es aber.

Da ist es schon schwer, ständig konsequent zu sein, wenn einen doch das gelüstet.

Auch ist diese doofe Konsequenz meist bei mir das eigentliche Problem beim Abnehmen. Ja ich weiß genau was ich essen darf und wieviel – doch

doch wenn mein Mann Kaiserschmarrn macht ….. ja dann gibt es nur eine Konsequenz:

Teller raus und bitte ich auch!!!!

Ja eigentlich dreht sich  in meinem Leben viel um Konsequenz. Nicht nur in der Ernährung und in der Erziehung, sondern auch in der Arbeit (ich arbeite jeden Tag konsequent mein Pensum ab, da bin ich echt brav) und auch im Sport (auch brav bin :-)  ).

Wenn dann die Konsequenz vorhanden ist, kann man oft gute Erfolge erzielen. Wenn diese dann fehlt, dann läuft es auch oft nicht so rund.  Doch ist es absolut anstrengend und schwer konsequent zu sein und man hat nicht immer und ständig die Kraft sich durchzusetzen denn

Konsequenz ist anstrengend

führt aber oft zum Ziel.

Der Wille ist da, doch…

Wenn man Abnehmen  möchte und seine Figur verändern will, dann ist es ein harter Weg, der einen zwangläufig nicht nur am Körper, sondern auch seine Einstellung verändert.

Gerade am Anfang ist es besonders schwer und man ist auf viel Hilfe angewiesen. Das beginnt bei der Familie und dem engen Freundeskreis, der bitte einen nicht immer in Versuchung führen sollte (ach komm, das kleine etwas macht doch nix) sondern eher sich über jedes Gramm weniger freuen sollte.

Doch Abnehmen nur über die Ernährung ist sehr schwer und meiner Meinung nach auch auf Dauer nicht oder kaum zu schaffen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Nur durch die Ernährung habe ich kaum oder nur sehr langsam abgenommen und wurde auch sehr schnell wieder in Versuchung geführt – Oh dieses eine Stück Schokolade….

Auch wurde meine Figur sehr schwabbelig, so daß ich mich auch nicht sehr wohl gefühlt habe. Und wenn ich aufgehört habe “vernünftig” (= kalorienreduziert) zu Essen, war das Gewicht schnell wieder drauf. Ist ja auch logisch, denn nur unsere Muskeln verbrennen die Kalorien, während die Fettschicht uns warm hält und den Kalorienverbrauch senkt. Erzählt mir nichts anderes, nach ca. 10 Kilo weniger habe ich im Winter gefroren wie ein Schneider, während mir sonst eher warm war. Die Isolation war einfach nicht mehr so gegeben.

Und wenn man keine Muskeln hat, sondern nur Isolationsschichten, dann bleibt das Gewicht halt nicht stehen, wenn man mal sündigt, sondern geht fleißig nach oben, während durchtrainierte Menschen ein Sück Schokolade einfach mit den Muskeln verschmelzen. Das gilt aber nur für ein Stück und nicht für ein bis x Tafeln Schokolade!

Gerade die etwas fülligeren unter uns trauen sich aber viel zu wenig zu. Gerade was Sport betrifft.

Ich weiß das, denn ich habe vor 2,5 Jahren auch noch dazu gehört. Ich habe mir nichts aber auch gar nichts zugetraut.

Geholfen hat mir dabei mein Hund. Ich habe angefangen mit ihm zu walken. Immer größere Strecken. Er hat sich irrsinnig darüber gefreut und ist immer vorgelaufen und wieder zurück – so nach dem Motto:

Komm, schneller, das schaffst Du! Weiter! Wo bleibst Du, da vorne ist es ganz toll!

So bin ich durch den Hund relativ bald zum Joggen gekommen. (Abgelegene Strecken, wo ich sicher so gut wie keinen Menschen begegne)

Leider hat mir der Winter und eine Erkältung einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Couch war ja auch so schön und gemütlich.

Durch meine Rückenschmerzen bin ich dann in einem Fitnessstudio gelandet, bei dem auch Rückengymnastik angeboten wurde. Nach ca. 2 Stunden waren die Rückenschmerzen weg, doch wenn ich faul wurde waren sie wieder da. So kam ich dann zum regelmäßigen Sport.

Was besonders toll an meinem Fitnessstudio ist: Es sind viele Ältere da und auch viele Molligere. Es wird keiner doof angeschaut, nur weil er nicht so fit ist und keine Traumfigur hat. Sondern es wird viel motiviert.

Das ist der zweite ganz wichtige Bereich. Auch bei Figurproblemen sollte man in ein Fitnessstudio gehen! Wenn man dabei blöd angeschaut wird (Probetraining) dann ist es ganz sicher das falsche. In guten Fitnessstudios sind einige Leute, die früher die gleichen Figurprobleme hatten und die genauso wie man selbst bei Null anfangen mussten.

Das ist übrigens etwas, was man sich immer vor Augen halten sollte:

Es ist keiner als Topsportler auf die Welt gekommen und jeder Muskel muss erst trainiert werden um groß und stark zu sein. Jeder hat dabei bei Null begonnen!

Gestern hatten wir die Diskussion, ob man auch als relativer Anfänger in BodyPump gehen soll. Es ist angstrengend! Ja, aber die Gewichte bestimmt doch jeder selbst. Na, dann hebt man am Anfang einfach nur die Stange und erst nach einigen Wochen das erste Kilo. Wo ist das Problem? Und wenn man nicht mehr kann, gibt es für fast jede Übung einige Erleichterungen, die man nach und nach weglassen kann.

Wichtig ist doch, daß man sich bewegt! Durch die vermehrte Bewegung sind bald Fortschritte zu sehen – nicht nur am Gewicht, sondern auch an der körperlichen Fitness. Und dadurch hat man mehr Spaß am Sport. Das wichtige ist nur die richtige Sportart für eine zu finden. Es muß Spaß machen und auch Erfolge müssen zu sehen sein! Da hilft nur auspobieren.

Dadurch kann der Teufelskreis – Übergewicht – dadurch kein Sport- weil man sich nicht traut- dadurch Probleme bei der Gewichtsreduktion – noch mehr Übergewicht endlich durchbrochen werden.

In einem guten Fitnessstudio oder in einem guten Verein oder sonstigen Sportschule, kommt man in einen- ich nenn es mal Engelskreis – . Hier verändert sich die Figur, durch die Motivation fällt die Ernährungsumstellung noch leichter und die Figur wird immer besser und dann will man gar nicht mehr aufhörn und merkt gar nicht wie schnell die Figur sich verändert und es war kein Streß und kein Verzicht, sondern eine Bereicherung für das Leben und viel Spaß.

Dadurch, wenn der Sport Spaß macht, landet man auch gar nicht mehr bei der alten Figur, sondern hält spielerisch sein Wohlfühlgewicht.

Experiment 52 – Woche 17

Schon wieder eine Woche rum, bei der vieles passiert ist. Anscheinend auch einiges, welches meine Seele belastet, denn ich merke dies leider auch sofort bei der Figur. So unter anderem auch der Grund, warum ich beim Sport nicht so darf wie ich will oder kann.

Neuerung der Woche

Verschiedene Frühstücke. Frühstück ist ja die wichtigste Mahlzeit des Tages und als unser Sohn erzählte, dass viele Kinder anscheinend ohne Frühstück außer Haus gehen, kamen wir auf die Idee, dass es doch sehr verschiedene Frühstücksarten gibt. Wir haben sie jetzt alle durch.  Angefangen vom Brot zum Porridge über Müsli zu Semmlen und Rührei. Alles dabei.

Experiment 52 – Woche 10

Kaum sind 10 Wochen rum, habe ich auch schon ein Logo . Im Ernst, es macht richtig Spaß und als erste Erkenntnis kann ich schon mal rausziehen dass ich durch das Experiment 52 viel eher bereit bin auch unangenehmere Sachen durchzuziehen. Obwohl – langsam wird es schwierig mit den neuen Ideen und somit den Neuerungen der Woche. Macht Euch also schon mal darauf gefasst, dass ich Euch auch fragen werde.

Doch kommen wir erst mal zur

Neuerung der Woche

Gesunde Ernährung

Ernährungkonzepte gibt es wie Sand am Meer. Jeder behauptet, dass seine Idee der gesunden Ernährung entspricht und viele gehen sogar so weit, dass nur “ihre Idee” das einzig glücklich machende Konzept ist.

Dies ist natürlich Schmarrn, denn es kommt ja auch auf den Typ und auf die Lebensumstände darauf an. Ich bin eher ein Kohlehydratjunkie. Ohne diese bin ich unausstehlich und eiweißreiche Ernährung macht mich auch nicht auf Dauer satt. Dann gibt es natürlich die Gegenfraktion, die ohne ihr täglich Eiweiß die Wände hoch gehen.

Andere wiederum setzen konsequent auf Bio, oder so wie ich – eine gesunde Mischung.

Da ja nun auch mal Sonntag ist und wir uns wohl alle einig sind, dass gesunde Ernährung hauptsächlich aus Lebensmitteln besteht, die:

  • uns mit allen Nährstoffen versorgt, die wir zum Leben brauchen,
  • nicht allzuviele bzw. möglichst wenig  Zusatzstoffe enthalten
  • nicht zuviel Zucker und Salz enthalten
  • möglichst noch naturbelassen sind
  • und was für mich noch wichtig ist, nicht die Natur zertörren (Erdbeeren aus Südspanien als Negativbeispiel)

Diese Anforderungen waren jetzt recht leicht hinzuschreiben, doch die Auswahl im Supermarkt gestaltet sich erheblich schwieriger. Darum heute meine Sonntagsseiten:

  • Zusatzstoffe-online hier gibt es Infos zu den Zusatzstoffen und zwar nicht nur, was sie heißen, sondern auch wieviel noch okay ist und was sie bewirken können.
  • foodwatch.de Klare Kennzeichnungen sollten Pflicht sein meint foodwatch. Darüber hinaus werden auch Produkte selbst angesprochen, die negativ aufgefallen sind.
  • was-wir-essen Allgemeine Informationen vom Anbau bis zur Zubereitung. Über gesundes Essen, Essen für Frauen, Männer und Kinder und Ernährung bei Krankheiten.

Mit Hilfe dieser Seiten kann man, glaube ich, der gesunden Ernährung wieder ein Stückchen näher kommen. Zumindest hat man ein paar Anhaltspunkte mehr und es reicht ja oft schon aus, etwas sensibler zu werden.

Wir müssen ja deswegen nicht auf alles verzichten und /oder nur noch bio kaufen. Doch sollten wir manchmal lieber den heimischen  Apfel nehmen und nicht die weitgereiste Frucht. Dieser ist aufgrund der kürzeren Wege nicht nur umweltfreundlicher, sondern oft auch frischer, braucht weniger Behandlung und ist gesünder.

Experiment 52 – Woche 16

Irgendwie interessiert uns zur Zeit die Ernährung besonders stark. Zum einen vielleicht, weil ich zur Zeit einfach keine Lust habe, jeden Tag was neues zum Kochen zu suchen, zum Anderen, weil wir in komische Muster fallen. Hauptsache schnell fertig – und macht keine Arbeit. Oh oh, falsche Einstellung.

Neuerung der Woche

Lieblingsgerichte meines Mannes. Da er letzte Woche Geburtstag hatte, habe ich die leidige Aussucherei einfach an ihn abgegeben und er durfte sich eine Woche durch seine Lieblingsgerichte futtern. Es gab daher recht viel Fleisch, denn neben Gyros zählen auch Rouladen und mein Tandoori-Blumenkohl zu seinen Lieblingsspeisen. Zudem gab es noch Kaiserschmarrn und Dampfnudeln.

Insgesamt eine recht leckere Woche und von den Kalorien her – habe ich mich zumindest bemüht überall die besseren Varianten zu suchen. Der Blumenkohl ist immer in ein Weight-Watchers-Rezept, genauso wie der Gyrosauflauf, den ich gemacht habe. 

Experiment 52 Woche #3

Oh weh, ich habe geschlampt. Vor lauter Arbeit (Umzug hat doch mehr Arbeit verursacht als gedacht) habe ich keine Zeit gefunden für meine Bauchgymnastik, und was noch viel schlimmer ist, ich habe nichts getrunken. Also viel zu wenig. Der Blick auf die Waage hat mir auch gleich gezeigt, dass dies nicht so gut war, denn ab diesem Zeitpunkt ist die Waage wieder nach oben gegangen, also ganz falsche Richtung.

Ich gelobe Besserung.

Neuerung der Woche

Diese Woche habe ich an der Ernährung geschraubt. Obst und Gemüse sollen ein wichtiger Bestandteil der Ernährung sein und man soll mindestens 5 mal am Tag etwas davon Essen. Oder wie ich bei einer anderen Diät 500 g am Tag. Dies hört sich so einfach an, doch kann ich aus eigener Erfahrung behaupten, dass dies oft gar nicht so einfach ist. 5 mal am Tag würde ja heißen – zu jeder Mahlzeit. Und genau das habe ich mir nun vorgenommen. Doch hier nach Mella-Art. Zu jeder Mahlzeit Obst oder Gemüse – klar, doch muss es keine große Portion sein. Die Mindestmenge ist eine Essiggurke (ganz) oder ein Glas Saft. Saft natürlich ohne Zuckerzusatz und möglichst Direktsaft, sonst macht das ja keinen Sinn.

Tja, was soll ich sagen – es ist oft gar nicht so leicht! Und mit dieser kleinen Maßnahme schraubt man ganz schön an der Ernährung! So war es letzte Woche so, dass wir ein paar mal Richtung “schnelles Futter auf die Schnelle” geschaut haben und meist enttäuscht abgedreht – zu wenig Grünzeug!  Statt des Cheesburgers gab es den Veggi-Burger beim McDonalds (ja ich weiß auch nicht sehr gesund, doch 10- und 12-jährige brauchen zu unmöglichste Zeiten Futter um nicht den Hungertod zu erleiden) und auch ansonsten haben wir viel mehr zu gesünderen und meist kalorienärmeren Alternativen gegriffen.

Der Vorteil bei dieser Methode liegt glaube ich im psychologischen – man verbietet sich nichts, sondern muss etwas dazu essen. Diese Neuerung wird erst nach einigen Wochen bzw. Monaten wirklich interessant werden, ob man weiterhin durchhalten kann und wie es sich im Alltag weiter bewährt. Beim Eis war es gestern schon verdammt schwierig etwas passendes zu finden. Eigenlich hätte ich echt verzichten sollen, denn wirklich gut war meine Alternative nicht……

Sport

Wie schon gesagt – Faul. Ich war nicht im Fitnessstudio, habe zweimal meine Bauchübungen geschlampt – aber immerhin sind wir gejoggt. Ich muss unbedingt meine Arbeit besser einteilen und nicht erst um 19.30 erschrocken auf den Computer schauen – so spät…..

Trinken

Das Kloogehen nervt noch immer. Wenn ich in der Arbeit versunken bin, vergesse ich das Trinken und kann wunderbar den Durst verdrängen. Es gibt hier glaube ich immer noch genug zu tun. Der Saft zu den Mahlzeiten zählt übrigens nicht zu meiner Trinkmenge hinzu, was die Sache für mich nochmals erschwert.

Das einzig Positive was ich hierbei erkennen kann – durch das Experiment 52 gebe ich nicht gleich auf, sondern wage einen weiteren Versuch hier durchzuhalten – ich möchte ja nicht als kompletter Looser vor Euch stehen

Essen

Gemüse- und Obstverbrauch sind gestiegen. Das Essen selbst wird kreativer und gesünder.  Die Kinder finden dies so faszinierend, dass sie sich angeschlossen haben. Vor allem der Große macht hier sehr fleißig und ausdauernd mit . Der Kleine als erklärter Gemüsefeind macht mit, doch es fällt ihm schon recht schwer. Trotzdem – er hält ganz tapfer durch, zumindest größtenteils und vor allem immer dann wenn es Saft gibt – den er normalerweise nicht bekommt.

Fazit

Sport wird weitergemacht, bzw wieder so aufgenommen, denn es tut wirklich gut. Trinken – eine Baustelle, Durchhalteparolen ausgegeben. Das Essen wird so weitergeführt und mal schauen, wie es sich so auf Dauer macht.

Diese Woche hat mir allerdings gezeigt, dass ich noch immer viel zu wenig auf meinen Körper höre und dass ich oft lange richtig unter Strom stehe und nur ganz ganz schwer wieder runter komme. Dass Streß auf Dauer nicht gesund ist und auch beim Abnehmen eher hindert, habe ich schon mal festgestellt, daher werde ich nun noch ganz bewußt auf Entspannung setzen. Dies kommt nächste Woche dran.

 

Luckys Lieblingsfutter

Hunde stürzen an den Napf und schlingen alles in sich rein? Vor allem ehemalige Straßenhunde, die sonst nicht überlebt hätten?

Das ist so ganz normal?

Hm, dann haben wir wohl keinen Hund und vor allem keinen ehemaligen Straßenhund oder einen Hund der im Tierheim mit ca 40 anderen Hunden einen Napf teilen mussten.

Wenn ich aber Lucky anschaue, sieht er aus wie ein Hund und hört sich auch so an.

Aber beim Fressen???? Ja beim Naßfutter verhält er sich meist so, was aber nicht heißt, das Oskar unser Kater sich nicht auch noch bedienen könnte. Normalerweise ist ja andersrum. Lucky geht an den Napf von Oskar.

Doch Nassfutter ist bei Lucky auch eine Zumutung – für denjenigen der danach Gassigehen muss. 7 ! Tüten bei einem Gassigang und der Geruch – da hilft nur noch eine Wäscheklammer.

Also doch Trockenfutter.

Nur das schaut er gar nicht an. Keine Sorte. Spätestens nach der 3. Fütterung bekommt man von dem “armen, kleinen” Hund einen Blick ab, der nur eines Bedeuten kann:

Das willst du mir wirklich antun? Was habe ich Dir getan? Gibt es nichts besseres????

Egal welches Trockenfutter, auch bei teuren, mit vorheriger Probefütterung und auch diese, die man in Geschäften gar nicht bekommt – Der Blick bleibt gleich.

Es gibt nur 2 Möglichkeiten:

  1. Futter aufwerten. Vorzugsweise mit Essensresten von uns . Am liebsten Nudeln, Krautsalat, Spinat, Reis, Kartoffeln und Bitte Tomaten.

Das ist kein Scherz, dann stürzt sich Lucky aufs Futter, hebt kurz dankbar den Kopf und ist seelig. Je nachdem, wie sich die Essensreste mit seinem Futter verbinden, wird das Hundefutter von ihm auch kurzerhand aussortiert. Hier hilft am Besten Soße

2. Frolic.

Diese Sorte scheint er einigermaßen zu mögen. Doch -

er nimmt ein Röllchen, trägt es ins Esszimmer, schaut es kurz an. Nee doch nicht.

Zurück an den Napf. Nächstes Röllchen. Vielleicht schmeckts im Flur besser? Nee da auch nicht.

Unsere Wohnung schaut aus, wie nach den Brotkrumen von Hänsel und Gretel. Ist denn unser Hund ein Eichhörnchen?

Manchmal braucht er so einen ganzen Tag um seinen Napf zu leeren.

"Wachhund" Lucky

"Wachhund" Lucky beim bewachen des leeren Schlafzimmers

Manchmal glaube ich unser Hund hat eine Identitätskrise und weiß nicht was ein normaler Hund so fressen soll. Natürlich ist eine Ernährung mit Essensresten nicht optimal und wahrscheinlich klingeln bald alle Tierschützer an unsere Haustüre, doch was soll ich machen?

Nassfutter mit Durchfall – nicht gerade gesund

Trockenfutter für Katzen – würde ihm zwar schmecken, aber auch nicht Hundegeeignet

Trockenfutter für Hunde – pur – Unser Hund würde aus Haut und Knochen bestehen – auch nicht gesund

Trockenfutter für Hunde, mit etwas Beilagen aufgemöbelt – Ein gesunder Hund, der regelmäßig auch die Tierärzte mit seiner robusten Gesundheit überzeugt. Das Fell ist glänzend und er hat weder Über- noch Untergewicht, ist sportlich und vital.

Es ist mir lieber, dass ich sein Fressen bestimme als dass er sich selbst aus dem Abfall bedient. Denn bei mir bekommt er keine Knochen, die ihn schaden könnten oder anderes Fressen, was für Hunde ungeeignet ist (salzige Wurst, Schokolade etc).

Trotzdem ein verrückter Hund, der beim Fressen aus dem Rahmen fällt.