Experiment 52 – Woche 6

Da bin ich letzte Woche wohl beim Zählen ein wenig durchgeinander geraten, das habe ich nun korrigiert und ich bin bereits in Woche 6 meines Experimentes. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Leider viel schneller und besser als die Fettreserven emines Körpers .

Neuerung der Woche

Da ich beim Arzt die Order bekommen habe wirklich viel zu trinken, laut Arzt mindestens 2 Liter, wenn nicht sogar mehr, war diesmal die Neuerung eine weitere Steigerung meines Wasserkonsums. Jetzt fielen mir die 1,5 Liter schon schwer genug und nun noch einmal 500 ml mehr.

Doch was soll ich sagen – es geht erstaunlich gut. Mein Körper gewöhnt sich langsam an die Menge und fordert sie auch ein. Jetzt steht neben mir immer eine offene Flasche Wasser, bei der ich immer wieder einen Schluck raushole. Am Montag bei Sport brauchte ich sogar noch mehr.

Wichtig ist anscheinend hier nur noch, dass ich dabei bleibe und nicht wieder zum Schludern anfange.

Trinken

Deshalb bleibt dieser Punkt immer erhalten und ich werde so erinnert, dass ich 2 Liter Wasser am Tag schaffen muss.

Was mich aber richtig ärgert: trotz vermehrten Trinken steigt der Wasseranteil im Körper laut unserer Analysewaage nicht. Menno, das kann doch nicht alles einfach durchlaufen.

Sport

Letzte Woche ging es endlich wieder in Bodypump nach 6 Wochen Ferien-Zwangspause. Es war schön, die Übungen gingen gut von der Hand, vielleicht auch, weil ich relativ wenig Gewicht drauf hatte.

Doch hatte ich den Muskelkater meines Lebens. Meine Beine haben nur noch weh getan. Jetzt habe ich in den Ferien doch auch Sport getrieben, wie 2 mal die Woche Joggen. Doch meine Beine müssen total abgebaut haben. Am Mittwoch sind wir dann gejoggt, in der Hoffnung, dass die Bewegung und das lockere Laufen die Anspannung in den Muskeln löst – es ist zwar besser geworden, doch richtig Gehen konnte ich erst wieder am Freitag.

Am Samstag ging das Joggen von den Beinen her wieder gut, doch leider steigt meine Kondition nicht und wir werden immer langsamer statt schneller. Das frustriert im Moment ganz schön.

Ernährung

Obst und Gemüse zu jeder Mahlzeit hat sich ganz gut eingespielt und macht auch keine großen Probleme. Nächste Woche wird es deshalb hier eine Neuerung geben.

Fazit

Gewichtsmäßig tut sich noch nicht viel, doch das habe ich auch nicht erwartet. Wichtiger ist, dass es mir gesundheitlich besser geht, ich langsame Änderungen durchführe und diese in meinem Leben fest verankere. Jetzt fängt auch die Phase an, bei der ich darauf achten muss, dass ich bei den alten Neuerungen in den alten Trott zurückfalle.

Und langsam gehen mir die Ideen aus. Doch ein paar habe ich noch und mal schauen, was mir sonst noch so einfällt.

Auf zur Bikinifigur

Manche von Euch haben sicher mitbekommen, dass ich anscheinend ein wenig mit meiner Figur hadere. Anscheinend nicht zu unrecht, denn gestern wurde ich gefragt ob ich schwanger sei.

Schock

Da muss ich nun dringend ran, doch nächste Woche sind Ferien und die Kids für die Kinderbetreuung zu groß, aber zu klein um alleine daheim zu bleiben.  Doch die Zeit der Aussreden ist vorbei und die Zeiten des Frustfressens auch!!!

Doch meine letzten Anläufe um meine Figur zu verbessern landeten irgendwie auf der Waage. Doch was tun?

  • Ich gehe mal davon aus, dass ich nicht die einzige Betroffene bin, die nach dem langen Winter ein paar Speckröllchen mehr im Spiegel bestaunen kann.
  • Gemeinschaft macht stark, aber ich bin jetzt niemand der dann und dann in der Gruppe zusammenfindet und dafür noch Geld zahlt.
  • Familie hat keine Gewichtsprobleme und zeigt mir deshalb auch nicht das Verständnis oder die Unterstützung.

Deswegen der Aufruf:

Macht mit! Bis Pfingsten in den Bikini (oder Badehose).

Ich habe mir das folgendermaßen vorgestellt.

Ihr meldet Euch bei mir an Mella at trampelpfade.com und ich trage Euch in eine Liste ein.

Jeder versucht durch Sport und Ernährung seine Figur positiv zu beeinflussen. Sport bedeutet übrigens ein Mehr an Bewegung, also etwas mehr oder schneller mit dem Hund Gassi gehen oder die Treppe statt den Aufzug zu benutzen oder halt wie ich ein richtiges Sportprogramm.

Es ist Euch überlassen, welchen Sport und welche Ernährung ihr bevorzugt.

Jeden Donnerstag möchte ich Eure Namen und Euere Erfolge oder auch Misserfolge auflisten. Dazu brauche ich die verlorenen oder gewonnenen Kilos, und ein oder zwei Maße (evtl. Bauch und Po?). Dabei interessiert mich nur das Minus oder das Plus. Also angenommen ihr hättet vorher 100 kg gehabt und 2 kg verloren, erfahre ich nur die 2 kg. Die 100 kg gehen niemanden was an! Genauso auch bei den Umfangsmessungen.

Donnerstags veröffentliche ich hier die Werte und es gibt Lob oder Trost. Wenn es besonders gut war, würde ich mich freuen, das Geheimnis des Gewichtsverlustes veröffentlichen zu dürfen. Doch auch wenn das Ergebnis eher mau war, würde ich das gerne als grobe Info erfahren, damit Trost, Stärke und Moral gespendet werden kann.

Ich würde mich ehrlich freuen, wenn sich einige Mitstreiter finden liesen um mit mir zusammen eine Bikinifigur zu erreichen.

Die Aktion könnte ab nächster Woche, spätestens aber ab Ostern starten und endet an Pfingsten. Von Ostern bis Pfingsten ist die Zeit so überschaubar, dass man durchhalten kann, doch ist sie so lange, dass Erfolge sichtbar werden.

Zudem könnte ich mir vorstellen, dass Kontakte über Skype und Telefon möglich sind – so als Ablenkung zu der Tafel Schokolade, die da so laut nach mir ruft.

Blogt über die Aktion oder twittert darüber.

Ach ja, mitmachen kann hier Jeder. Ihr braucht keinen Blog oder ähnliches, sondern nur den Willen hier mit zulesen, Erfolge und Misserfolge zu kommentieren und wöchentlich brav Eure Daten abzuliefern.

Auch unterstützende Kommentare von allen Anderen, die nicht mitmachen sind willkommen!

Kölln Müsli Karibik

Wenn man, wie ich, Diät nach Weight-Watchers macht, schaut man manchmal ziehmlich blöd aus der Wäsche, wenn man ein Müsli möchte. Ich habe deswegen schon ziehmlich lange auf Müslis verzichtet, weil mich die hohe Punktzahl für die recht kleine Menge abgeschreckt hat.

Natürlich darf man so viel von diesem Basismüsli ohne Zucker oder reine Haferflocken für 4 Punkte essen, wie man will. Doch ehrlich ist das nicht so ganz mein Geschmack und das Basismüsli ohne Zucker sucht man doch meist recht vergebens.

Nachdem meine Männer zuletzt wieder das halbe Müsliregal leergekauft haben, konnte ich mich auch nicht ganz zurück halten und habe das Karibik Müsli von Kölln mitgenommen.Es besteht aus Hafer-Vollkornflocken mit 32% topischen Früchten und ist ohne Rosinen. Obwohl ich Rosinen mag, im Müsli kann ich sie nicht ausstehen und wenn schon Frucht, dann halt solche, die mir getrocknet am besten schmecken. Hier sind natürlich nicht nur die obligatorischen gerösteten Bananenchips (sehr lecker!) drin, sonder noch Kokoschips (mjam) Cantaloupe-Melone, Papaya, Ananas und Mango. Alles Früchte, die getrocknet sehr gut schmecken.

Zuhause wollte ich es dann doch wissen, darf ich denn die Portion essen und habe danach noch genügend Punkte für den restlichen Tag oder heißt es nach Müsli nur noch Gemüse?

Ich war positiv überrascht! Die empfohlene Portion von 40 g Müsli mit 60ml fettarme Milch hat nur 3,5 Points. Super!

Nachdem ich aber nach dieser Portion nicht ganz gesättigt bin, esse ich halt noch etwas Obst. So habe ich einen super Start in den Tag.

Ach ja, das Müsli schmeckt mir total gut. Zudem ist es sicher vor den Männern im Haus, weil es ihnen zu wenig knuspert. Gut daß sie nicht wissen, daß es auch etwas durch die Bananen- und Kokoschips knuspert.

Experiment 52 Woche #3

Oh weh, ich habe geschlampt. Vor lauter Arbeit (Umzug hat doch mehr Arbeit verursacht als gedacht) habe ich keine Zeit gefunden für meine Bauchgymnastik, und was noch viel schlimmer ist, ich habe nichts getrunken. Also viel zu wenig. Der Blick auf die Waage hat mir auch gleich gezeigt, dass dies nicht so gut war, denn ab diesem Zeitpunkt ist die Waage wieder nach oben gegangen, also ganz falsche Richtung.

Ich gelobe Besserung.

Neuerung der Woche

Diese Woche habe ich an der Ernährung geschraubt. Obst und Gemüse sollen ein wichtiger Bestandteil der Ernährung sein und man soll mindestens 5 mal am Tag etwas davon Essen. Oder wie ich bei einer anderen Diät 500 g am Tag. Dies hört sich so einfach an, doch kann ich aus eigener Erfahrung behaupten, dass dies oft gar nicht so einfach ist. 5 mal am Tag würde ja heißen – zu jeder Mahlzeit. Und genau das habe ich mir nun vorgenommen. Doch hier nach Mella-Art. Zu jeder Mahlzeit Obst oder Gemüse – klar, doch muss es keine große Portion sein. Die Mindestmenge ist eine Essiggurke (ganz) oder ein Glas Saft. Saft natürlich ohne Zuckerzusatz und möglichst Direktsaft, sonst macht das ja keinen Sinn.

Tja, was soll ich sagen – es ist oft gar nicht so leicht! Und mit dieser kleinen Maßnahme schraubt man ganz schön an der Ernährung! So war es letzte Woche so, dass wir ein paar mal Richtung “schnelles Futter auf die Schnelle” geschaut haben und meist enttäuscht abgedreht – zu wenig Grünzeug!  Statt des Cheesburgers gab es den Veggi-Burger beim McDonalds (ja ich weiß auch nicht sehr gesund, doch 10- und 12-jährige brauchen zu unmöglichste Zeiten Futter um nicht den Hungertod zu erleiden) und auch ansonsten haben wir viel mehr zu gesünderen und meist kalorienärmeren Alternativen gegriffen.

Der Vorteil bei dieser Methode liegt glaube ich im psychologischen – man verbietet sich nichts, sondern muss etwas dazu essen. Diese Neuerung wird erst nach einigen Wochen bzw. Monaten wirklich interessant werden, ob man weiterhin durchhalten kann und wie es sich im Alltag weiter bewährt. Beim Eis war es gestern schon verdammt schwierig etwas passendes zu finden. Eigenlich hätte ich echt verzichten sollen, denn wirklich gut war meine Alternative nicht……

Sport

Wie schon gesagt – Faul. Ich war nicht im Fitnessstudio, habe zweimal meine Bauchübungen geschlampt – aber immerhin sind wir gejoggt. Ich muss unbedingt meine Arbeit besser einteilen und nicht erst um 19.30 erschrocken auf den Computer schauen – so spät…..

Trinken

Das Kloogehen nervt noch immer. Wenn ich in der Arbeit versunken bin, vergesse ich das Trinken und kann wunderbar den Durst verdrängen. Es gibt hier glaube ich immer noch genug zu tun. Der Saft zu den Mahlzeiten zählt übrigens nicht zu meiner Trinkmenge hinzu, was die Sache für mich nochmals erschwert.

Das einzig Positive was ich hierbei erkennen kann – durch das Experiment 52 gebe ich nicht gleich auf, sondern wage einen weiteren Versuch hier durchzuhalten – ich möchte ja nicht als kompletter Looser vor Euch stehen

Essen

Gemüse- und Obstverbrauch sind gestiegen. Das Essen selbst wird kreativer und gesünder.  Die Kinder finden dies so faszinierend, dass sie sich angeschlossen haben. Vor allem der Große macht hier sehr fleißig und ausdauernd mit . Der Kleine als erklärter Gemüsefeind macht mit, doch es fällt ihm schon recht schwer. Trotzdem – er hält ganz tapfer durch, zumindest größtenteils und vor allem immer dann wenn es Saft gibt – den er normalerweise nicht bekommt.

Fazit

Sport wird weitergemacht, bzw wieder so aufgenommen, denn es tut wirklich gut. Trinken – eine Baustelle, Durchhalteparolen ausgegeben. Das Essen wird so weitergeführt und mal schauen, wie es sich so auf Dauer macht.

Diese Woche hat mir allerdings gezeigt, dass ich noch immer viel zu wenig auf meinen Körper höre und dass ich oft lange richtig unter Strom stehe und nur ganz ganz schwer wieder runter komme. Dass Streß auf Dauer nicht gesund ist und auch beim Abnehmen eher hindert, habe ich schon mal festgestellt, daher werde ich nun noch ganz bewußt auf Entspannung setzen. Dies kommt nächste Woche dran.

 

Der Wille ist da, doch…

Wenn man Abnehmen  möchte und seine Figur verändern will, dann ist es ein harter Weg, der einen zwangläufig nicht nur am Körper, sondern auch seine Einstellung verändert.

Gerade am Anfang ist es besonders schwer und man ist auf viel Hilfe angewiesen. Das beginnt bei der Familie und dem engen Freundeskreis, der bitte einen nicht immer in Versuchung führen sollte (ach komm, das kleine etwas macht doch nix) sondern eher sich über jedes Gramm weniger freuen sollte.

Doch Abnehmen nur über die Ernährung ist sehr schwer und meiner Meinung nach auch auf Dauer nicht oder kaum zu schaffen. Ich spreche da aus eigener Erfahrung. Nur durch die Ernährung habe ich kaum oder nur sehr langsam abgenommen und wurde auch sehr schnell wieder in Versuchung geführt – Oh dieses eine Stück Schokolade….

Auch wurde meine Figur sehr schwabbelig, so daß ich mich auch nicht sehr wohl gefühlt habe. Und wenn ich aufgehört habe “vernünftig” (= kalorienreduziert) zu Essen, war das Gewicht schnell wieder drauf. Ist ja auch logisch, denn nur unsere Muskeln verbrennen die Kalorien, während die Fettschicht uns warm hält und den Kalorienverbrauch senkt. Erzählt mir nichts anderes, nach ca. 10 Kilo weniger habe ich im Winter gefroren wie ein Schneider, während mir sonst eher warm war. Die Isolation war einfach nicht mehr so gegeben.

Und wenn man keine Muskeln hat, sondern nur Isolationsschichten, dann bleibt das Gewicht halt nicht stehen, wenn man mal sündigt, sondern geht fleißig nach oben, während durchtrainierte Menschen ein Sück Schokolade einfach mit den Muskeln verschmelzen. Das gilt aber nur für ein Stück und nicht für ein bis x Tafeln Schokolade!

Gerade die etwas fülligeren unter uns trauen sich aber viel zu wenig zu. Gerade was Sport betrifft.

Ich weiß das, denn ich habe vor 2,5 Jahren auch noch dazu gehört. Ich habe mir nichts aber auch gar nichts zugetraut.

Geholfen hat mir dabei mein Hund. Ich habe angefangen mit ihm zu walken. Immer größere Strecken. Er hat sich irrsinnig darüber gefreut und ist immer vorgelaufen und wieder zurück – so nach dem Motto:

Komm, schneller, das schaffst Du! Weiter! Wo bleibst Du, da vorne ist es ganz toll!

So bin ich durch den Hund relativ bald zum Joggen gekommen. (Abgelegene Strecken, wo ich sicher so gut wie keinen Menschen begegne)

Leider hat mir der Winter und eine Erkältung einen Strich durch die Rechnung gemacht und die Couch war ja auch so schön und gemütlich.

Durch meine Rückenschmerzen bin ich dann in einem Fitnessstudio gelandet, bei dem auch Rückengymnastik angeboten wurde. Nach ca. 2 Stunden waren die Rückenschmerzen weg, doch wenn ich faul wurde waren sie wieder da. So kam ich dann zum regelmäßigen Sport.

Was besonders toll an meinem Fitnessstudio ist: Es sind viele Ältere da und auch viele Molligere. Es wird keiner doof angeschaut, nur weil er nicht so fit ist und keine Traumfigur hat. Sondern es wird viel motiviert.

Das ist der zweite ganz wichtige Bereich. Auch bei Figurproblemen sollte man in ein Fitnessstudio gehen! Wenn man dabei blöd angeschaut wird (Probetraining) dann ist es ganz sicher das falsche. In guten Fitnessstudios sind einige Leute, die früher die gleichen Figurprobleme hatten und die genauso wie man selbst bei Null anfangen mussten.

Das ist übrigens etwas, was man sich immer vor Augen halten sollte:

Es ist keiner als Topsportler auf die Welt gekommen und jeder Muskel muss erst trainiert werden um groß und stark zu sein. Jeder hat dabei bei Null begonnen!

Gestern hatten wir die Diskussion, ob man auch als relativer Anfänger in BodyPump gehen soll. Es ist angstrengend! Ja, aber die Gewichte bestimmt doch jeder selbst. Na, dann hebt man am Anfang einfach nur die Stange und erst nach einigen Wochen das erste Kilo. Wo ist das Problem? Und wenn man nicht mehr kann, gibt es für fast jede Übung einige Erleichterungen, die man nach und nach weglassen kann.

Wichtig ist doch, daß man sich bewegt! Durch die vermehrte Bewegung sind bald Fortschritte zu sehen – nicht nur am Gewicht, sondern auch an der körperlichen Fitness. Und dadurch hat man mehr Spaß am Sport. Das wichtige ist nur die richtige Sportart für eine zu finden. Es muß Spaß machen und auch Erfolge müssen zu sehen sein! Da hilft nur auspobieren.

Dadurch kann der Teufelskreis – Übergewicht – dadurch kein Sport- weil man sich nicht traut- dadurch Probleme bei der Gewichtsreduktion – noch mehr Übergewicht endlich durchbrochen werden.

In einem guten Fitnessstudio oder in einem guten Verein oder sonstigen Sportschule, kommt man in einen- ich nenn es mal Engelskreis – . Hier verändert sich die Figur, durch die Motivation fällt die Ernährungsumstellung noch leichter und die Figur wird immer besser und dann will man gar nicht mehr aufhörn und merkt gar nicht wie schnell die Figur sich verändert und es war kein Streß und kein Verzicht, sondern eine Bereicherung für das Leben und viel Spaß.

Dadurch, wenn der Sport Spaß macht, landet man auch gar nicht mehr bei der alten Figur, sondern hält spielerisch sein Wohlfühlgewicht.

Hallo Du Schweinehund!

Der Frühling kommt die Hose kneift. Menno, jedes Jahr das Gleiche.

Erschwerend kommt dieses Jahr hinzu, dass ich ein Frust- und Streßfresser bin. Dabei eigentlich weniger dass ich mich mit der Menge vollstopfe. Nein eher so als kleines Genußhäppchen. So als Pausenbrot – also statt der früheren Zigarette. Und gerade jetzt zu der Zeit, wenn wir von Ungewissheit und Sorgen gebeutelt werden. Vom Umschwung und Veränderung und in keinen Bereich eine Ahnung haben, in welche Richtung unser Leben weiterführt.

Und gerade jetzt fühle ich mich zu allem Überdruss so richtig unwohl in meiner Haut. Keine Kondition, dafür nen Bauch. Keine Zeit – oder besser ich nehme mir keine Zeit.

Doch das werden wir jetzt ändern. Es ist wichtig rauszukommen, sich zu bewegen, etwas für sich selbst zu tun. Und Zeit ist da, sie wird nur anders genutzt (zum Essen vielleicht).

Wenn da nur nicht dieser Köter wäre. Dieses Riesenkalb von Schweinehund. Der, der immer einen Teller in den Pfoten hält, mit lauter leckeren Sachen drauf und der der so gerne und bereitwillig zum Kühlschrank läuft und mir zuflüstert – “nach diesem anstrengenden Tag hast Du eine Belohnung verdient”

Zähmen oder erziehen kann man den nicht. Zumindest ich nicht und in diesem Zustand nicht. Eine Hundeschule für innere Schweinehunde habe ich noch nicht gefunden, also muss ich mit ihm leben. Doch damit nicht bald meine Hose gesprengt wird, werde ich vermehrt Sport machen. So richtig, denn da habe ich mich gut im Griff und da meckert eher der innere Schweinehund, wenn ich mal nicht gehe.

Gut also werde ich jetzt wie üblich weiter ein mal die Woche  in mein heißgeliebtes Bodypump marschieren. Doch da das anscheinend nicht reicht, noch zusätzlich meine Kondition und gleichzeitich auch meinen Stoffwechsel auf Trab bringen.

Und da mein innerer Schweinehund so gerne im Wohnzimmer sitzt, werde ich diesen Raum verlassen und Joggen gehen. Mit Mann und Maus (äh Kind) aber ohne Hund! Nein, Lucky darf auch nicht mit. Einerseits, weil er mittlerweile eine Schnecke geworden ist (Rentner halt) und zum anderen, weil er so viele Toilettenpausen einlegt.

Dafür darf der Schweinehund von meinem Mann mit. Also nicht falsch verstehen, mein Mann ist nicht der Schweinehund, sondern sein Faultier äh innere Schweinehund darf nun Gassi. Er wird mitlaufen, damit er mit den Kids im Sommer wieder Fussballspielen kann. Und nachdem die Kinder zur Zeit so wenig Auslauf haben, kommen diese auch mit!

Schadet keinen von uns, sich mal wieder mehr zu bewegen und auszupowern. Ist ja auch ein guter Ausgleich. Für alle. Für mich genauso wie für meinem Mann. Der Große kann sich auch auspowern und der Kleine hat eh zuviel Energie, die oft in den falschen Bahnen landet.

Gestern gings los. Damit wir uns auch nicht gleich überfordern, ganz brav nach Trainingsplan und ganz brav nach Herzfrequenz. Denn das ist mir wichtig. Ich hab mal den Fehler gemacht zu früh zu schnell zu viel zu wollen. Dann hing ich irgendwann fest, weil eben die Grundlagen fehlten. Mein Mann ist auch so einer der zu schnell startet. Dann hat er Rückenschmerzen.

Nein diesmal langsam. Ganz langsam, dafür ziehen wir es aber durch!

Dann kann ich auch mal ohne schlechtes Gewissen mit meinem Schweinehund zusammen den Kühlschrank inspizieren und die Hose wird trotzdem nicht mehr kneifen, mein Mann kann die Kids im Fussball fertig machen und die Kids sind wohl auch ausgeglichener.

Packen wir es an!

Ach ja Essen. Ganz auf die Leckereien werde ich nicht verzichten und ich werde auch keine Diät machen. Doch auf gesunde, abwechslungsreiche und nicht zu kalorienlastige Ernährung achte ich sowieso. Meistens. Ich werde aber hier wieder vermehrt drauf achten, aber eben ohne Zwang, denn dies halte ich sicher nicht durch und dann mache ich meistens wieder gar nichts. Lieber dann so, denn diese Veränderung können wir noch gut im Alltag einbauen und verkraften.

Ran an den Speck

Jetzt ist es soweit, ich will es jetzt noch mal wissen. Nachdem ich mit Sport und Weightwatchers-Essensprogramm ca. 17 kg verloren habe und seit etwa einem Jahr beim “Normalgewicht” festhänge, raffe ich mich auf und gehe an die letzten Kilos heran.

Da der Sport im Moment nicht ausreicht, brauche ich noch weitere Unterstützung. Bei mir im Fitnessstudio wird seit neuestem “Slim-Belly” angeboten. Dies ist ein Gürtel der sich regelmäßg mit Luft füllt und beim z.B. Radfahren die Bauchmasse massiert und somit anregen soll zu verschwinden. Dies nur kurz und grob erklärt. Genauere Informationen kann sich jeder bei den gängigen Suchmaschinen holen, da es hier mittlerweile genügend Seiten  gibt.

Natürlich war ich anfangs skeptisch, bis zu 8 cm in 4 Wochen kann ja gar nicht gehen. Doch in meinem Studio ist nun die erste Studie und Testphase abgeschlossen und es hat bei einigen oder sogar fast allen Teilnehmern gut gewirkt und es haben zwar nicht alle die 8 cm geschafft aber im Durchschnitt ca. 6 cm am Bauch ist auch nicht zu verachten.

Jetzt probiere ich es auch aus und werde Euch alle auf dem Laufenden halten. Jeden Donnerstag gibt es meine Erfahrungen und meine Abnehmwerte hier im Blog, zwischendurch werde ich auch immer mal wieder in Twitter berichten. Da aber der Gürtel alleine keine Wunderwaffe ist, habe ich beschlossen, mich wieder streng an den Weightwatchers-Plan zu halten. Zu einem habe ich damit schon mal gut abgenommen, zum Anderen weiß ich, daß die Rezepte familientauglich und feiertauglich sind.

Da ich mein Experiment nicht nur auf 4 Wochen sondern auf 4 Monate auslegen werde und in dieser Zeit Weihnachten stattfindet und noch diverse Geburtstage und Weihnachtsfeiern, ist dies ein Grund mehr nach den Weightwatchers zu essen. Dies hat schon mal sehr gut geklappt und auch meinen Männern hat es gut geschmeckt.

Aber warum 4 Monate? Ganz einfach, einerseits habe ich (leider) genug Speck, daß ich etwa 3 Monate brauche um den loszuwerden, andererseits möchte ich im letzten Monat beobachten, wie sich mein Gewicht entwickelt, wenn ich den Gürtel nicht mehr nutze. Werde ich dann zunehmen? Was ist mit dem Bauchumfang?

Ausgangslage 1.10.2009:

Bauchumfang : 100% ganuer lasse ich dies im Fitnessstudio am Montag messen (erster Slim Belly-Tag). Die haben eine Schablone, bei der immer an der gleichen Stelle gemessen wird. Dies ist erheblich genauer.

Gewicht: 100 %

Verlust: 0 kg

Fettanteil laut meiner Waage: 27,5 % meiner Körpermasse

Ich werde meine Gewichtabnahme in Prozent angeben, da es für einen 130 kg schweren Menschen leichter ist 10 Kilo zu Verlieren als für Jemanden, der bereits ca. 63 kg wiegt. Doch sind es einmal weniger als 10 % Gewichtsverlust und einmal mehr als 10 %.

Meine Ziele sind:

Gewichtsverlust um ca. 10%

Deutliche Reduzierung des Bauchumfanges

Mein persönlicher Weg dorthin:

Essen nach den Weightwatchers ab dem 1.10.2009 bis 01.02.2010

3 x die Woche Sport mit anschließenden Slim-Belly-Training. Genauer gesagt gehe ich wie bisher in Sport doch kommt noch SlimBelly hinzu. Nur Donnerstags oder Mittwoch ersetzt der SlimBelly das Ausdauertraining

am Montag in Body-Pump, danach 40 Minuten Slim Belly

am Mittwoch oder Donnerstag normales Gerätetraining mit 40 Minuten Slim Belly

am Samstag oder Sonntag entweder in BodyPump, PowerYoga oder Gerätetraining und danach 40 Minuten Slim Belly.

So nun bin ich mal neugierig und ich freue mich auf Kommentare. Helft mir bitte auch, wenn ich Hänger habe und irgendwo feststecke.