Ex Libris Lesejournal

Wow, ich gehöre zu den glücklichen Bloggern, die ein Lesetagebuch von Torquato testen dürfen. Vor etwa einem Monat habe ich bereits schon mal von einem Lesetagebuch gehört und mich erst mal gefragt, was mir das bringen könnte.

Zunächst mal nichts, oder?

Doch eine ganze Menge. Denn wenn man erst mal darüber nachdenkt, fallen mir jede Menge Nutzungsmöglichkeiten ein. So habe ich es auch gleich meiner Freundin weiterempfohlen, die sich hier wunderbar Notizen zu ihren zukünftigen Buchrezensionen machen kann. Hier hat sie gleich alles an Ort und Stelle. Da sie “nur” Videorezensionen machen wird, müsste das Buch eine ganze Weile reichen, da sie eben diese aufwendige Rezensionen nicht jede Woche machen möchte.  Das ist sicher sinnvoller als ihre anvisierte Schulheftmethode. Vor allem, wenn ihr seht, was das Lesetagebuch bietet.

Und ich? Wie soll ich eine Lesetagebuch von Leuchtturm1917  nutzen. Wirklich so wie es gedacht ist?

Halt Stopp Ich werde erst mal schreiben, was das Buch bietet und wofür es gedacht ist. 

In diesem wunderschön gestalteten Buch gibt es eine Seite für jeden Bucheintrag. Hier kann man erst mal den Titel, Autor, Wann und Wo gelesen, Erscheinungsdatum, Originalsprache und Genre eingeben. Sowie der Hinweis ob Buch oder Hörbuch. 

Dann gibt es Platz für Bemerkungen und Zitate. 

Unten ist noch Bewertung, 

Geschenkt bekommen von/Entdeckt durch und der Hinweis verschenkt an. 

Vor etwa einem Monat fand ich das ganze zwar interessant. Aber – Zitate aus einem Buch??? Nein eher nicht für mich.

Aber ich habe mich umentschieden und ich werde das Buch wie folgt nutzen. Und zwar gibt es Buchserien. Wie etwa die Kluftinger-Serie. Da ich mir aber die Reihenfolge nie merken kann….Lesetagebuch gut genutzt

Ja, genau perfekt für das Buch.

Auch habe ich einige Bücher (Krimis) mit Rezepten drin. Teilweise echt gute Rezepte. Ich suche mich daher immer dumm und dämlich, wo zwischen der Mörderjagd nun die leckeren Sachen versteckt sind.

- Ja genau – das gehört in das Buch

Suchst Du dich dann nicht in diesem Buch dumm und dämlich?

Ne, den am Buchende gibt es zwei ganz tolle Register. Einmal das Alphabetische Register und vor allem noch ein wichtigeres Register, welches folgende Punkte hat:

  • Lesen
  • Verschenken
  • Verliehen
  • Geliehen
  • und ein leeres

Zudem habe ich am Buchende noch eine Tasche gefunden und ein leere Buchaufkleber.

Verarbeitung des BuchesAußeneinband

Der schwarze Einband des Buches fühlt sich sehr gut an. Zudem hilft ein Gummiband das Buch geschlossen zu halten.

Das verwendete Papier ist schön glatt und nicht reinweiß. Ich empfinde es als sehr angenehm. Die verwendete Schrift ist zwar klein aber gut leserlich und die Farbe ist eher gräulich. Was dem Buch insgesamt einen sehr edlen Eindruck verschafft.

Da die Bücher angeblich tintenfest sein sollen, habe ich natürlich auch gleich mit dunkler Tinte reingeschrieben. Wie ihr unten auf dem Foto sehen könnt, schimmert diese zwar leicht durch, was mich aber nicht stört. 

Die Kanten sind alle schön abgerundet und ein Einmerker ist auch verarbeitet.

Insgesamt hinterlässt das Buch einen sehr hochwertigen und qualitativ guten Eindruck.

Verbesserungsideen

Ich hätte mir noch ein Feld für E-book gewünscht. zudem noch die Möglichkeit die ISBN-Nummer zu vermerken. Denn manchmal kann man sich ein Buch nur leihen und besitzt es nicht selbst, auch wenn man es hier vermerken möchte. Dann ist eine ISBN-Nummer sinnvoll.

Statt von wem ich das Buch bekommen habe, hätte ich das Feld in “gleichgesinnte Leser” umbenannt. Denn man trifft immer wieder Personen, mit denen man sich gerne über das Buch ausgetauscht hat und wenn es eine Fortsetzung/neuen Roman vom Autor gibt, dann wüsste man gleich mit wem man die gleichen Interessen teilt.

Aber sonst finde ich nicht viel zu meckern.

Eigentlich nur, dass ich anscheinend nicht gut Fotografieren kann. Denn meine Bilder sind im Vergleich zu denen anderer Blogger hundsmiserabel. Sorry dafür.

Fazit

Mir gefällt das Lesetagebuch nach anfänglicher Skepsis wirklich gut und ich finde es richtet sich nicht nur an Vielleser, sondern an alle, die Bücher lieben und sich an etwas erinnern möchten. Schön ist vor allem, dass man die Nutzung nach eigenen Bedürfnissen toll abwandeln kann, denn das leere Register wird von mir sicher für die Rezepthinweise genutzt werden. Die leere Tasche wird von ungenutzen Lesezeichen bevölkert und das Lesetagebuch sicher gerne und oft gebraucht werden.

Die Firma Leuchtturm1917 steht für schöne und durchdachte Notizbücher und mit dem Ex Libris Lesetagebuch haben sie dieses wieder einmal eindrucksvoll bewiesen. Dabei ist das hochwertige Lesetagebuch Ex-Libris  mit 19,19€ gar nicht mal so teuer.

Landfrauenküche – Suppen

Zu Suppen habe ich ehrlich gesagt ein zwiespältiges Verhältnis. Ist sie erst mal im Teller vor meiner Nase, schmeckt sie mir meistens auch sehr gut. Ich weiß auch, dass Suppen meist recht kalorienarm sind und gesund.

Doch.

Wenn ich ein Rezept sehe, glaube ich zumeist nicht an den guten Geschmack, genauso auf Restaurantkarten und bei Buffets. Zudem unterlege ich dem alten Aberglauben, dass Suppen nicht satt machen können.

Und dann suche ich mir bei BlogDeinBuch ausgerechnet ein Suppenkochbuch aus? Ja, denn wie soll ich denn mit meinen Vorurteilen aufräumen, wenn ich der Suppe keine Chance gebe. Und außerdem – ich will mich ja gesünder ernähren.

Und dann kam das Buch. Beim ersten Durchblättern – mein üblicher Gesichtsausdruck – obwohl ja da waren Rezepte drin, die mich doch ansprachen. So gibt es in dem Buch eigene Kapitel für Gebundene Suppen, Kalte Suppen, Süße Suppen, und Eintöpfe mit und ohne Fleisch.

Jedes Familienmitglied durfte sich nun eine Suppe aussuchen und es wurde Probegekocht. Denn ich möchte ja wissen, wie die Rezepte so sind, auch beim Nachkochen. Dabei reichen die Schwierigkeitsstufen von kinderleicht bis nee, das überlasse ich lieber meinem Mann, der das ja als ausgebildeter Koch sicher kann :-) Angaben zu Schwierigkeitsstufen und Zeitaufwand fehlen leider im Buch.

Getestet haben wir:

1. Kartoffelsuppe mit Lauch von Seite 34- Sehr einfaches Rezept. Dabei wirklich lecker. Siehe auch Bild.Kartoffel-Lauch-Suppe

2. Tomatensuppe mit Eierstich von Seite 54 und den Eierstich von S. 24 – auch recht einfach zum Nachkochen und eine der besten Tomatensuppen, die ich je gegessen habe!

3. Geflügelcremesuppe S 56. Die Zubereitung dieser Suppe habe ich meinem Mann überlassen, denn dazu muss zuerst eine Hühnerbühe nach Rezept von S. 18 angefertigt werden. Danach wird das Fleisch und die Brühe weiter zu dieser gebundenen Geflügelcremesuppe verarbeitet. Das Rezept hat für 5 Personen leicht gereicht und wiederlegte mein Vorurteil, dass Suppen nicht satt machen. Obwohl wir die Pilzeinlage weggelassen hatten, waren alle fast pappsatt. Der Nachtisch wurde nur noch gegessen, weil es so selten Nachtisch gibt und er etwas besonderes war. Nötig war hier nichts mehr!

4. Feuertopf S. 104 – sehr sehr einfaches Rezept. Macht keinen Aufwand und schmeckt vorzüglich. Sogar unserem Suppenkaspar hat diese Suppe geschmeckt. Dabei wird sie mit Sauerkraut gemacht.

Lustige Anekdote zu dieser Suppe: Sauerkraut ist nicht gerade eines der Lieblingsgemüse der Kinder – wenn möglich wird gerne darauf verzichtet. Doch ein Freund war zu Besuch und es ging um das Thema Gemüse. Was sie denn so mögen. Antwort vom Großen. Sauerkraut. Das kann wirklich gut schmecken. Gedacht hat er wohl an diese Suppe .

Nach diesen vier Testrezepten kann ich wohl zurecht sagen, ja, dieses Kochbuch ist es wert in meinem Kochregal einzuziehen. Die nachgekochten Rezepte waren allesamt gut und wir werden noch sicher einige mehr davon testen. Gerade bei den Eintöpfen gibt es noch ein paar Rezepte die ich probieren möchte.

Die Mengen sind reichhaltig, so dass Niemand mit halbleeren Teller aufstehen muss. Für 4 Personen ausreichend dosiert, sogar eine 5. Person wird meist noch satt.

Als kleinere Nachteile würde ich die fehlenden Schwierigkeitsgrade bemängeln und eine Überblick, wie hoch der Zeitaufwand ungefähr ist. Auch sind fertige Brühen in dem Kochbuch eher verpönt. Doch habe ich keinerlei Hemmungen gute gekörnte Brühe (ohne Glutamat!!!) einzusetzen.

Die Küche ist gutbürgerlich und passt gut zum Namen. Exotische Gerichte wie etwa Chili Con Carne findet man in diesem Buch nicht, dafür aber deutsche bodenständige Küche aus allen Regionen.

Die Bilder im Buch sind sehr ansprechend und schön fotografiert, nur ist leider nicht für jedes Rezept.

Ich danke dem Ulmer Verlag, der mir dieses klasse Buch zur Verfügung gestellt hat und die Sonderausgabe ist gerade für günstige 7,95 € zu bekommen. Lohnt sich :-) Schaut doch direkt beim Verlag zur Bestellung rein.

 

Buchwichteln zum Advent

LINK: Buchwichteln Zusammenfassung und Buttons

Gestern ist bei uns der erste Schnee gefallen und Weihnachten ist auch schon in 2 Monaten. Alle reden schon von Plätzchen und Co. Die Kinder überlegen schon welche Geschenke sie wollen und ich habe gestern ein Buch von Susi geschenkt bekommen…..

Da hat Susi von Schmunzelbiene  mich mit Ihrer Aktion “Verschenke Buch” auf eine Idee gebracht. Nicht nur ich lese sehr viel, sondern auch anscheinend Susi und bestimmt noch einige, die hier immer wieder mal vorbeischauen.

So bin ich auf das Buchwichteln gekommen. Das Prinzip ist ganz einfach :

  1. Ihr bzw. ich melde mich hier an und stelle ein Buch zur Verfügung. Es sollte gut erhalten sein, darf aber schon gelesen sein. Wer unbedingt will, darf natürlich auch ein neues Buch verschenken.
  2. Der Name kommt in einen Lostopf und auf eine Liste.
  3. Am 30.11.2010 zieht mein Mann als Geburtstagskind  jeweils einen Namen und dieser wird der Reihe nach der Liste zugeordnet.
  4. Derjenige auf der Liste schickt dem zugeordneten Teilnehmer ein Buch seiner Wahl (Wünsche nach Genre können mitgeteilt werden, müssen aber nicht erfüllt werden)
  5. Jeder bekommt natürlich auch ein Buch!
  6. Für die teilnehmenden Kinder würde eine extra Liste geführt werden, also mein Großer würde an ein anderes Kind ein Buch schicken und von einem anderen jungen Teilnehmer auch ein Buch bekommen.

HTML für Kids

Vor gut einem Jahr habe ich angefange mich mit Webseiten – Erstellung auseinander zu setzen. Dafür habe ich erst mal spaßeshalber mit HTML über eine Internet-Lernseite angefangen.

Doch mir fehlte irgendwie das Papier und die Möglichkeit zum Nachschauen etc. Ein Buch musste her.

Doch haben mich die meisten HTML-Bücher irgendwie abgeschreckt. Als Anfänger habe ich oft schon nach den ersten Seiten den Überblick verloren.

Durch Zufall bin ich dann auf HTML für Kids gestoßen .

Wenn das Kinder können, kann ich das auch. Jawoll. Und tatsächlich, ich habe die Anleitungen richtig verstanden und bin mit genügend Hintergrundwissen gefüttert worden. Meine erste Webseite (reines Tabellenlayout brrr) habe ich nach dem Buch erstellt. Der nächste Schritt ging dann auch ganz schnell Richtung CSS, wo ich mir auch CSS für Kids zulegte. Mit diesen beiden Büchern war ich dann recht schnell in der Lage, meine eigenen Webprojekte modern und ordentlich zu erstellen. Auch sind die Quellcodes nach W3C fehlerfrei.

Doch warum schreibe ich erst jetzt darüber????

Immerhin handelt es sich um Bücher für Kinder. Mein Großer hat sich nun auch durch das HTML-Buch gewühlt. Anfangs viel es ihm etwas schwer, da er erst die Grundlagen aufbauen musste und ihm die Geduld dazu gefehlt hat. Doch nun hat er eine Webseite mit Hilfe dieses Buches fertig gestellt und ich muss sagen, dass ich schwer begeistert bin!

Unter bleigiessen.org hat er die Seite mit einem Tabellenlayout selbst programmiert. Wir haben absichtlich das Thema Bleigiessen gewählt, da für die einzelnen Bedeutungen sowieso eine Tabelle Sinn macht.

Eigentlich sollte sie ja bereits zu Silvester fertig sein, nun ist sie für Silvester 2010 bereit. Er hatte ja wie gesagt teilweise Motivationsprobleme, da es ihm mit den Grundlagen zu lange gedauert hat. Doch nun ist er irrsinnig stolz nicht aufgegeben zu haben und freut sich über das nun vorhandene Wissen.

Ja, dieses Buch (HTML) ist auf jeden Fall für 10-jährige geeignet. CSS für Kids hat er sich bereits geholt und ist schon fleißig am lesen. :-)

52 Bücher 5 – Russische Literatur

52 BücherHatte ich letzte Woche die leise und heimliche Hoffnung, dass es vielleicht ein wenig einfacher wird – Pustekuchen.

Thema:  Russische (und was so drumherum liegt) Literatur

Och Menno Fellmonsterchen, Dein Projekt fordert mich aber echt!

Denn ehrlich gesagt, habe ich nur ein einziges Buch jemals gelesen, welches in die Kategorie passt.

Zumindest, an welches ich mich erinnern kann.

Naja, Erinnern ist wohl auch zu viel gesagt, denn ich weiß nur noch:

  1. Ich habe es gelesen
  2. Es war recht kompliziert (zumindest damals für mich)
  3. Ich habe es zu Ende gelesen
  4. Es ist Weltliteratur.
Ja, bereits im zarten Alter von etwa 14/15 Jahren war ich am Bücherschrank meiner Mutter und habe mir folgendes Buch rausgesucht und gelesen:
Doktor Schiwago
Nur über das Buch selbst kann ich jetzt nichts mehr sagen, denn seitdem hatte ich es nicht mehr in der Hand. Ich wusste ja ehrlich nicht mehr den Autor *schäm*. Doch immerhin konnte ich es geografisch richtig zuordnen, bei dem sogar meine Freundin versagt hat.
ABER

Die Geschichte des Buches selbst ist richtig interessant:

Denn laut Wikipedia gilt folgendes:
von 1946 bis 1955 hat Boris Pasternak den Roman geschrieben. Seinen einzigen.
1957 erschien der Roman auf italienisch – ähm wohlgemerkt es war ein russischer Schriftsteller
1958 erschien der Roman auf russisch, aber nur im Ausland
1988 erschien der Roman zum ersten Mal in der Sowjetunion – hat ganz schön gedauert…..
1958 erhielt Pasternak den Nobelpreis, den er nicht annehmen konnte/wollte – wohl Druck von oben. Später
1989 nahm ihn sein Sohn stellvertretend an….
2009 vertrat Tolstoi in einem Buch die These, dass die CIA die russischsprachige Veröffentlichung finanziert hätte, damit der Nobelpreis verliehen werden konnte und damit die Vorrausetzungen dafür erfüllt worden wären.

Mein “Doktor Schiwago”

Gott, ist das lange her. Bestimmt schon 20 Jahre und das Buch ist für etwa 15-jährige zwar bestimmt interessant, doch aber die Feinheiten blieben mir sicher verborgen. Ich weiß nur noch, dass es sich ganz gut lesen lies und doch ja die Liebesgeschichte…. Vielleicht habe ich deshalb durchgehalten. Keine Ahnung.

Das Buch im Buchregal meiner Mutter war aber damals auch schon älter, deswegen war es sicher eine Ausgabe aus den 60igern oder 70iger Jahre.

Den Film habe ich mal, zumindest teilweise gesehen.

Heute reizt mich diese Geschichte irgendwie nicht so. Ich merke gerade, dass ich literarisch eher im Süden angesiedelt bin oder in den USA. Ich lese eigentlich eher wenig nordische Literatur, und da zähle ich jetzt russische Literatur dazu.

Wer jetzt aber doch mal wieder Lust bekommen hat…

 

 

Warrior Cats – Buch und Hörbuch

[Trigami-Review]
Von den Warrior-Cats gibt es bereits etwa 6 Bände und die Fangemeinde um die wild lebenden Katzen wächst in aller Welt. Also höhste Zeit sich endlich auch mal mit Ihnen zu beschäftigten.http://www.warriorcats.de/

In Warrior Cats dreht sich alles um die verschiedenen Gruppen wildlebender Katzen, die zusammen in einem Waldstück leben und sich dort die Jagdgründe teilen und sich den entsprechenden Gefahren stellen müssen.  Ich selbst habe den ersten Teil der Saga als Taschenbuch bekommen. Hier wandert das “Hauskätzchen” Samy in den Wald aus, um sich den dort lebenden wilden Katzen anzuschließen. Das Leben ist dort zwar viel anstrengender als bei den Zweibeinern, doch auch viel aufregender und freier. Samy, der nun auf den Namen Feuerpfote hört erfährt viel über das Leben des Clans in einem Wald, in dem man nur durch Zusammenhalt überleben kann und dass strikte Regeln gelten, an die sich auch die anderen Clans halten.  Zumindest sollten, denn der Anführer des Schattenclans ist da anderer Meinung und versucht die Jagdgründe neu aufzuteilen.

Anfänglich haben mich die doch sehr ähnlichen Namen verwirrt, doch je tiefer ich in die Geschichte eingetaucht bin, desto faszinierter war ich. Ich würde gerne den zweiten Teil lesen.

Die Bücher richten sich an Kinder bzw. an junge Erwachsene und sind in etwa genauso generationenübergreifend beliebt wie etwa Harry Potter oder die Tintenwelt. Kein Wunder dass nun immer mehr Erwachsene in der Kinderabteilung landen.

Doch wie sehen die Kinder die Bücher. Sind sie auch so fasziniert? Meine Jungs sind nun 9 und 11 Jahre alt und auch anspruchsvollere Lektüre gewohnt. So haben beide schon den kleinen Hobbit gelesen und nun habe ich ihnen kurzerhand das beigelegte Hörbuch in die Hand gedrückt.

Hier nun ihre Meinung:

Ich, der Große,  stelle euch jetzt Feuersterns Mission vor.

Zu dem Inhalt:   Das Buch handelt von einer Katze die den Donnerclan anführt und den fünften Clan des Waldes wieder aufbauen soll, da dieser verloren gegangen ist. Sie träumt immer merkwürdige Träume über den verlorenen Wolkenclan. Diese Katze heißt Feuerstern. Er fragt sich natürlich was das zu bedeuten hat. Gemeinsam mit seiner Gefährtin Sandsturm macht er sich auf die Suche nach den Wolkenclan. Dabei kommt er auf eine verlassene Schlucht die nur von einem alten Kater der von zwei Hauskätzchen gehänselt wird. Wird er es schaffen Den Wolkenclan wieder aufzubauen???

Positiv ist mir aufgefallen:   Es ist gut geschrieben mit Personen Liste und sechs CD´s , es ist auch sehr spannend und fesselnd geschrieben.

Negativ ist mir aufgefallen:  Ich kann fast nicht die einzelnen Katzen durch ihre ähnlichen Namen unterscheiden.

Mir hat es insgesamt sehr gut gefallen. Das Hörbuch war gut gelesen und angenehm zum anhören.

Mir, dem Kleinen,  hat alles sehr gut gefallen und ich finde das Buch auch nicht zu schwierig. Ich werde es mir noch öfter anhören.

Tja, die Serie ist wirklich für uns alle geeignet. Der Große hat sich nun das Taschenbuch geschnappt und angefangen die Geschichte zu lesen.

Davon mal abgesehen, wusstet Ihr, dass wirklich Katzen in unseren Wäldern leben. Natürlich keine Hauskatzen oder verwilderte Ex-Hauskatzen.  Nein, die europäische Wildkatze lebt noch in unseren Wäldern und ist etwas kleiner und gedrungener als unsere normalen Hauskatzen. Leider ist sie akut vom Aussterben bedroht und auch wenn ihr großer Verwandter der Luchs, nun Tier des Jahres ist braucht auch die Wildkatze besonderen Schutz und darf nicht in Vergessenheit geraten.

Es ist daher nun dringenst nötig zumindest den Lebensraum zu schützen, damit die Katzen noch eine Chance haben. Die Verlagsgruppe Beltz & Gelberg engagiert sich zusammen mit den Fans für den Naturschutz. Dazu werden unter anderem Unterschriften-Aktionen gestartet oder Patenschaften übernommen.

Wer sich nun auch für die Bücher interessiert findet hier weitere Informationen zum Buch.

Assassini von Thomas Gifford

Es wird mal wieder Zeit Euch ein Buch vorzustellen, was ich gestern ausgelesen habe. Zur Zeit komme ich leider nicht wirklich zum Lesen, doch dieser “Schinken” hat mich jetzt doch gefesselt.

Bei dem Buch handelt es sich um einen sehr komplexen Thriller rund um den Vatikan und der anstehenden Papstwahl. Man merkt, dass dieses Buch schon älter ist und in den 80ern spielt. Einer Zeit, die ich als Kind und Teenager nur kenne, ohne großes politisches Interesse. Doch auch ich kann dieses Buch gut verstehen und nachvollziehen. Zum Inhalt: Am Besten ist wohl, ich gebe hier den Klappentext mal wieder, da er die komplexe Handlung wohl am ehesten gerecht wird:

Der Mord an der jungen Ordensschwester Valentine läßt ihren Bruder Ben, einen Anwalt und früheren Jesuiten, nicht ruchen. Sein einziger Hinweis ist ein verblaßtes Foto aus dem Paris im Jahre 1943. Auf der Suche nac den vier Männern, die auf diesem Foto abgebildet sind – und dem fünften, der es aufgenommen hat – stößt er auf eine Reihe ungeklärter Todesfälle. Interne Kirchenangelegenheiten, bedeutet man Ben, die ihn gefälligst nichts anzugehen hätten. Alle Spuren führen nach Rom, zu den geheimen vatikanischen Archien und weit in die Vergangenheit: Irgendwann in der Renaissance, soh heißt es, unter den berüchtigten Borgia-päpsten, gab es eine geheime Mördertruppe, Assassini genannt, die dann zum Einsatz kam, wenn alle anderen Mittel versagten. Har irgend jemand diese Truppe wieder zum Leben erweckt? Hat der Vatikan Interssen, die er notfalls sogar mit dem Mord schützt?

Als das Buch damals auf dem Markt kam, war ich noch zu jung, um von einem Skandal wie bei Illuminati & Co. etwas zu erfahren. Doch dieses Buch gehört auch eindeutig in die Riege, die der katholischen Kirche auf die Füße tritt. Gerade die Rolle der Kirche im 2. Weltkrieg ist nicht gerade besonders ruhmreich, wenn man diesem Buch glauben darf. Mit seinen 813 Seiten geballte Spannung ist das Buch etwas für den gemütlichen Abend auf dem Sofa und auch für die nächsten Abende dazu. Die Kapitel sind zwar recht lang, doch gibt es immer wieder Absätze, bei denen man gut unterbrechen kann. Doch der Schreibstil selbst ist zwar flüssig, doch nicht ganz einfach. Damit meine ich, dass dies kein Buch zum schnellen weglesen ist, sondern man muss sich schon dabei konzentrieren, um der Handlung gut folgen zu können. Insgesamt aber sicher lesenswert! Das ganze gibt es auch als Hörbuch:

In Auschwitzt wurde niemand vergast

Ich möchte Euch ein sehr gutes und meines Erachtens auch wichtiges Buch vorstellen. Und zwar:

“In Auschwitz wurde niemand vergast” – 60 rechtsradikale Lügen und wie man sie widerlegt von Markus Tiedemann

Wie bereits zuletzt geschrieben (ups, schon länger her *peinlich*), finde ich es erschreckend, was unsere Jugendlichen/Kinder/Teenager mitbekommen, bzw. sich über diese Zeit zusammenreimen.

Dann kommen noch ein paar Parolen dazu, die auf den ersten Blick logisch und richtig klingen. Dann noch ein paar Aussagen von alten Leuten, dass es ja gar nicht so schlimm gewesen wäre und wir immerhin dadurch die Autobahnen erhalten hätten etc.

Und schon haben wir das Ergebnis von verunsicherten und den rechten Parolen zugeneigten Kindern.

Wir hatten ja das Glück an eine gute Bibliothekarin zu geraten, die uns eben auch jenes Buch in die Hand gedrückt hat. Hier werden die liebsten Parolen sachlich und klar wiederlegt. Es wird nichts beschönigt, aber auch nichts verschwiegen. Der Autor beruft sich auf Zeitzeugen und deren Dokumente und nennt auch die Quellen woher sie kommen.

Das Buch ist klar untergliedert:

Mit Laib und Seele

Wenn man mit Leib und Seele bei der Sache ist, dann macht man es gerne. Sehr gerne sogar und dann achtet man automatisch auf Qualität, denn zeigt man seine Wertschätzung . Glücklich sind diejenigen, die ihren Beruf mit so viel Herzblut ausleben können. Vor kurzem habe ich so Jemanden getroffen, der mit Leib und Seele den Beruf ausübt. Und zwar einen alten und nun selten gewordenen Beruf des Müllers. Doch ich rede hier von einer Frau!

Annelie Wagenstaller ist Müllermeisterin und wirklich mit Laib und Seele dem Brot verschrieben. Doch nicht nur dem Mehl und dem Brot, sondern alles was rund um die Mühle im Jahreskreis so los ist. Darüber hat sie auch ein Buch verfasst. Nach dem Buch “Brot und Heimat” heißt das Buch, welches ich Euch vorstellen möchte: “Laib und Seele”

Wie man an der Wortspielerei schon erkennen kann, lässt eine Müllermeisterin das Brot nicht außen vor. Geht auch gar nicht, denn was man mit dem Mehl so alles anstellen kann ist doch immer wieder interessant. Auch wie sich das Mehl verhält, dass es zum Sauerteig wird und wie man ihn selbst herstellt. Ja, das kommt mir doch jetzt sehr gelegen, wo meine Männer nun mehr mein selbst gemachtes Brot verlangen. Doch diese Anleitung findet man ja noch öfter, doch was mache ich mit dem Sauerteig, wenn ich in den Urlaub fahre, kann man Sauerteig auch einfrieren? Oh ja, man kann und wie! Aber noch viel cooler ist ihn selbst zu trocknen.

Jetzt schreibe und schreibe ich, und  bin gerade mal beim ersten Kapitel. Dann richtet sich das Buch nach dem Jahreslauf und zu den wichtigsten Festen gibt es leckere Rezepte. So findet man zum Fasching Schuxn oder dann zu Gründonnerstag vor Ostern  schon eine Brennnesselsuppe. Womit wir bei dem zweiten Bereich sind, was mir an dem Buch sehr gut gefällt. Nein, nicht die Brennnesselsuppe. Es sind viel mehr die Informationen zu Kräutern (die auch mal vor dem Haus direkt wachsen), das alte Wissen um die Bräuche und um die Verarbeitung und um die Hochachtung vor der Natur.

Aufgelockert wird das Buch mit den vielen Rezepten und Informationen noch mit Gedichten, Geschichten und Sprüchen. Vieles rund um die Mühle der Familie Wagenstaller. Neben den üblichen Bildern von den Rezepten findet man auch gerade hierzu viele weitere schöne Fotos.  Zu guter Schluss werden dann noch die Mehltypen kurz vorgestellt und deren Verwendung erwähnt, Gott sei Dank endlich, sage ich dazu mal.

Wie schon erwähnt, hatte ich das Glück die Autorin zufällig kennen zu lernen. Ich habe bei Ihr endlich das Mehl gefunden, was in einem Rezept gebraucht wurde, denn zum Brotbacken nimmt man meistens eben nicht das Standard-Mehl her. Es war bei ihr sogar noch um einiges günstiger als im Supermarkt. Darüber sind wir ins Gespräch gekommen, dass ich eben auch im Moment leider keinen Sauerteig finde. Fertig. Wie ich den denn nun selbst machen könne etc. Zum Testen habe ich den Fertigsauerteig (in Pulverform) von ihrer Mühle gekauft und probiert.

Super!!!!

Und viel billiger, denn mit dem Päckchen für etwa 3 € bekomme ich etwa 8 Brote (laut Packungsangabe), als wie mit dem Sauerteigzeugs vom Supermarkt (welches im Moment hier eh nicht zu bekommen ist.) Misstrauisch war ich ja schon, da ich mit Trockenhefe auf Kriegsfuss stehe und sie bei mir niee aber wirklich NIIEE funktioniert. Doch dieser Sauerteig funktionert! Ganz einfach mit frischer Hefe zu kombinieren.

Wer nun auch gutes Mehl (günstig) und fertigen Sauerteig in Pulverform und noch viele weitere Dinge probieren möchte, kann auch online einkaufen. Hier geht zum Shop.

Und noch etwas, am Freitag, den 05.11.2010 stellt Amelie Wagenstetter ihr Buch im Bayerischen Fernsehen in der Sendung “Wir in Bayern” vor. Zeit zwischen 16-17 Uhr.

Wenn ich es nicht vergesse, werde ich dann einen Link auf die Sendung selbst setzen, sobald sie gelaufen ist.

Noch etwas in eigener Sache: das andere Buch “Brot und Heimat” werde ich in der Brotwoche vom 15.11.2010 bis zum 21.11.2010 vorstellen und dieses landet dann auch im Adventskalender (doch mehr wird nicht verraten!)

Blutlinie von Cody McFadyen

Vor kurzem habe ich das o.g. Buch gelesen.

Inhalt:

Nach dem Mord an einer Freundin folgt FBI-Agentin Smoky Barrett der Fährte des Killers. Doch die Spuren, die der eiskalte Serienmörder hinterlässt, sind so blutig, dss ihr ganzes Können gefragt ist…….

Der Klappentext, der hier teilweise zitiert wird verschweigt allerdings, dass der Serienkiller nicht nur Frauen im Visier hat sondern auch das gesammte F BI-Team bedroht.

Der Thriller ist irrsinnig spannend und geht vor allem an die Psyche. Nicht nur dass die Verbrechen grausig sind, sondern auch die einzelnen Agenten haben ihre eigenen Probleme zu bewältigen und werden so sehr menschlich.

Meine Meinung:

Kriminalistisch habe ich schon spannendere, bzw. bessere Bücher gelesen, doch hier geht es wirklich unter die Haut. Das ist es was das Buch ausmacht. Allerdings gehört es (vielleicht auch deshalb) nicht zu den Büchern, die ich unbedingt ein zweites Mal lesen möchte.