Juni 22 2009

Kindergeburtstag – Teil 1

Wir haben gut „geplant“ ;-).

Meine Kinder haben beide im Sommer Geburtstag. Das Wetter ist zumeist auch so, daß draußen gefeiert werden kann, was dem Bewegungsdrang kleiner Jungs entgegen kommt.

Doch welche „Party“ soll gefeiert werden? Bis ca. 7 Jahre war eine Piratenparty total IN.

Für uns auch einfach zu realisieren. Lesen Sie weiter

Juni 20 2009

Fußball im Verein – Nur dann wenn ich Lust habe?

Unser Sohn ist ein leidenschaftlicher Fußballspieler.

Obwohl die Mannschaft relativ oft verliert und das letzte Tabellendrittel anführt, geht er gerne zu den Spielen und zum Training. Als Mutter bin ich froh, daß mein Kind sich bewegt und engagierte Trainer sich um die Jungs kümmern.

Doch die Mannschaft müsste gar nicht auf den unteren Tabellenplatz stehen und könnte auch bei Turnieren viel besser abschneiden, wenn…..

Ja wenn was? Nämlich dann, wenn alle Jungs regelmäßig am Training teilnehmen würden und vor allem zu den Spielen und Turnieren gehen würden. Dann wären mehr Spieler zum Auswechseln da und die Kinder müssten nicht durchspielen, wie in der E-Jugend üblich.

Eine Selbstverständlichkeit denken Sie?

 

Wir auch. Letztens war unsere Mannschaft zu einem Turnier eingeladen. Fahrtzeit ca. 1 Stunde, aber lauter tolle Mannschaften wie z.B. Bayern München- und wir dabei! Die Eltern durften mitfahren, mussten aber nicht, da auch ein Bus zur Verfügung stand.

Unsere Mannschaft war mit den wenigsten Spielern vertreten da Familienausflüge und Ausschlafen oder Unlust im Vordergrund stand. Natürlich wurden wir mit so wenig Spielern letzter, da bei uns insgesamt 1 Auswechselspieler vorhanden war und bei den anderen Mannschaften etwa 10 zusätzliche Spieler auf ihren Einsatz warteten.

Ach ja, zur Erinnerung in der E-Jugend werden die Spieler immer wieder raus- und reingewechselt Unsere Kinder waren entsprechend k.o in den letzten Spielen und somit ein gefundenes Fressen. Die Enttäuschung war natürlich groß.

Ich finde es traurig, daß so tolle Angebote, die nicht überall selbstverständlich sind, mit den Füßen getreten werden.

Juni 19 2009

Warum eigentlich immer ich?

Diese Frage höre ich von unserem Großen in letzter Zeit immer öfter. Immer muß er alles ganz alleine machen! z.B. Spülmaschine ausräumen, immer nur er!

Abwechselnd mit seinem Bruder

Immer muß er auch seine Jacke aufhängen und seine Schuhe wegräumen und seinen Teller und und und.

Ich frage mich hingegen, warum immer nur ich?

Als ich die Kinder bekommen habe hat mir niemand gesagt, daß ich mein Leben lang hinter ihnen herräumen muß. Klar, so lange sie klein sind ist es logisch, daß die Sachen aufgeräumt werden, doch ab einem gewissen Alter bin ich der Meinung, daß sie selbst mal mit Hand anlegen können und zumindest ihren Anteil auch wieder zurücktragen können wo sie ihn herhaben.

Wie heute – gerade eben.

Wie üblich verlasse ich den Frühstückstisch als erstes um mit dem Hund eine Runde zu drehen. Ich gehe davon aus, daß meine 3 Männer (36, 10 und 7 Jahre) in der Lage sind ihre Bretter, die Butter, Wurst, Käse etc in den Kühlschrank zu packen.

Sollte frau meinen.

Sind sie nicht!

Als ich vom Schulweg zurückkomme -ich war vorher nicht mehr im Eßzimmer, wir waren wie üblich knapp dran- entdecke ich folgendes:

unser Hund und unser Kater haben sich in gemeinsamer Eintracht ein weiteres Frühstück aus Wurst und Käse gegönnt.

Warum immer ich?

Warum liegt die Verantwortung immer bei mir?

Und warum darf ich dann den Durchfall vom Hund und die ausgekotzte Wurst vom Kater wieder wegputzen, weil der sich überfressen hat (die Leberwurst war noch fast ganz da)?

Werden die den nie Groß?

Juni 18 2009

Belohnungsprinzip

Unser Belohnungsprinzip haben wir aus der Ergotherapie übernommen, da es sich dort in der Gruppe gut bewährt hat.

Die Kinder haben täglich als Guthaben je 3 Klammern (Büroklammern oder Wäscheklammern) als Guthaben, ohne daß sie dafür etwas leisten müssen. Bei kleinen Kindern können Büroklammern gut am Pulliärmel befestigt werden, so daß sie immer daran erinnert werden. Bei uns hängen bunte Wäscheklammern am Kalender im Eßzimmer.

Wenn die Kinder besonders brav sind oder im Haushalt helfen, Lesen Sie weiter

Juni 16 2009

Wie holt man am meisten für sich heraus?

Wir waren auf dem Frühlingsfest – eine Art Mikro-Oktoberfest.

Natürlich dauerte es nicht lange bis zur Frage:

„Mama, krieg ich Lose?“ – „Wenn Du welche möchtest, dann kauf dir welche von deinem Taschengeld“

Die Antwort war dann doch überraschend : „Ich will doch nicht  mein Geld verschwenden!“

Was soll man da noch sagen? Genauso wie wir heute perplex an der Kasse standen. Lesen Sie weiter