Lucky-Fanclub

Unser Hund ist ja eine Seele von Hund.  Kinderlieb bis zum geht nicht mehr, sieht aus wie ein Kuscheltier  und absolut friedlich. In den Jahren, seit wir ihn haben, hat er noch nie irgendein aggressives Verhalten an den Tag gelegt. Dies macht es wieder wett, dass er nicht gerade der Schlauste aller Hunde ist.

Doch eines kann er absolut perfekt:

Herzen sammeln.

Damit meine ich, dass dieser Hund sehr viele Fans hat. Alle lieben ihn, sogar diejenigen, die normalerweise keine Hunde mögen. Das ist schön, doch komme ich damit auch manchmal in komische und peinliche Situationen:

Normal für mich ist ja schon, wenn wir an der Schule auf den Kleinen warten, dass eine Horde Kinder (gestern waren es etwa 10) um den Hund herumstehen und ihn von allen Seiten streicheln. Er genießt es sichtlich und die Kinder freuen sich schon immer, wenn sie ihn sehen.

Peinlicher wird es schon, wenn wir durch die Stadt gehen und der Hund zu jeden an die Bushaltestelle geht (er läuft kurz vor, bleibt so lange an der Bushaltestelle stehen, bis die Leine nicht mehr reicht und geht erst dann weiter). Dies dauert nur Sekunden, doch erreicht er zu 80% sein Ziel: Streicheleinheiten.

Der geht nicht Gassi. Nein, der lässt sich Gassi streicheln.

Komisch finde ich dann die Tage (es ist nicht jeden Tag so, aber immer mal wieder), da geht man nichtsahnend durch die Stadt. Wie jeden anderen Tag auch. Auch die gleiche Tour. Nur an diesen komischen Tagen hört man von allen Seiten:

“Ist der nicht süß”, “Hast du den niedlichen Hund gesehen?”, etc.

Erstaunlicherweise sind das nicht die Tage an denen mein Hund seinen “gespinnterten” hat, sondern dann, wenn er normal geht. Mit “gespinnert” meine ich, er hat ja oft einen Tennisball dabei – das finden ja auch schon viele Leute süß, vor allem, wenn er damit noch bellt. Was die meisten erstaunt. Nein, manchmal hat er auch ein

Kuscheltier

dabei.

Ja mit diesem Hund erlebe ich so einiges und hauptsächlich schönes. Und durch sein Benehmen sammelt er Herzen ein, die ihm auch nur so zufliegen.

Lucky der Herzensbrecher

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Ach ja, meine Kids überlegen ja schon lange, ob sie einen Lucky-Fanclub gründen sollen. Doch ich glaube der wäre zu groß, denn der Hund hat viele Fans

Luckys Lieblingsfutter

Hunde stürzen an den Napf und schlingen alles in sich rein? Vor allem ehemalige Straßenhunde, die sonst nicht überlebt hätten?

Das ist so ganz normal?

Hm, dann haben wir wohl keinen Hund und vor allem keinen ehemaligen Straßenhund oder einen Hund der im Tierheim mit ca 40 anderen Hunden einen Napf teilen mussten.

Wenn ich aber Lucky anschaue, sieht er aus wie ein Hund und hört sich auch so an.

Aber beim Fressen???? Ja beim Naßfutter verhält er sich meist so, was aber nicht heißt, das Oskar unser Kater sich nicht auch noch bedienen könnte. Normalerweise ist ja andersrum. Lucky geht an den Napf von Oskar.

Doch Nassfutter ist bei Lucky auch eine Zumutung – für denjenigen der danach Gassigehen muss. 7 ! Tüten bei einem Gassigang und der Geruch – da hilft nur noch eine Wäscheklammer.

Also doch Trockenfutter.

Nur das schaut er gar nicht an. Keine Sorte. Spätestens nach der 3. Fütterung bekommt man von dem “armen, kleinen” Hund einen Blick ab, der nur eines Bedeuten kann:

Das willst du mir wirklich antun? Was habe ich Dir getan? Gibt es nichts besseres????

Egal welches Trockenfutter, auch bei teuren, mit vorheriger Probefütterung und auch diese, die man in Geschäften gar nicht bekommt – Der Blick bleibt gleich.

Es gibt nur 2 Möglichkeiten:

  1. Futter aufwerten. Vorzugsweise mit Essensresten von uns . Am liebsten Nudeln, Krautsalat, Spinat, Reis, Kartoffeln und Bitte Tomaten.

Das ist kein Scherz, dann stürzt sich Lucky aufs Futter, hebt kurz dankbar den Kopf und ist seelig. Je nachdem, wie sich die Essensreste mit seinem Futter verbinden, wird das Hundefutter von ihm auch kurzerhand aussortiert. Hier hilft am Besten Soße

2. Frolic.

Diese Sorte scheint er einigermaßen zu mögen. Doch -

er nimmt ein Röllchen, trägt es ins Esszimmer, schaut es kurz an. Nee doch nicht.

Zurück an den Napf. Nächstes Röllchen. Vielleicht schmeckts im Flur besser? Nee da auch nicht.

Unsere Wohnung schaut aus, wie nach den Brotkrumen von Hänsel und Gretel. Ist denn unser Hund ein Eichhörnchen?

Manchmal braucht er so einen ganzen Tag um seinen Napf zu leeren.

"Wachhund" Lucky

"Wachhund" Lucky beim bewachen des leeren Schlafzimmers

Manchmal glaube ich unser Hund hat eine Identitätskrise und weiß nicht was ein normaler Hund so fressen soll. Natürlich ist eine Ernährung mit Essensresten nicht optimal und wahrscheinlich klingeln bald alle Tierschützer an unsere Haustüre, doch was soll ich machen?

Nassfutter mit Durchfall – nicht gerade gesund

Trockenfutter für Katzen – würde ihm zwar schmecken, aber auch nicht Hundegeeignet

Trockenfutter für Hunde – pur – Unser Hund würde aus Haut und Knochen bestehen – auch nicht gesund

Trockenfutter für Hunde, mit etwas Beilagen aufgemöbelt – Ein gesunder Hund, der regelmäßig auch die Tierärzte mit seiner robusten Gesundheit überzeugt. Das Fell ist glänzend und er hat weder Über- noch Untergewicht, ist sportlich und vital.

Es ist mir lieber, dass ich sein Fressen bestimme als dass er sich selbst aus dem Abfall bedient. Denn bei mir bekommt er keine Knochen, die ihn schaden könnten oder anderes Fressen, was für Hunde ungeeignet ist (salzige Wurst, Schokolade etc).

Trotzdem ein verrückter Hund, der beim Fressen aus dem Rahmen fällt.

Turnschuh-Express

Ich bin nun auch Jemand, der gerne zu Fuß geht. Einerseits, weil wir einen Hund haben, der sowieso Gassi muss, zum anderen, weil wir relativ zentral wohnen.

Gut mit dem Auto brauche ich im flüssigen Verkehr ca. 5 Minuten zur Schule, zu Fuß, wenn ich schnell gehe ca.12 Minuten. Da der Verkehr aber oft nicht flüssig läuft, bin ich zu Fuß genauso schnell.Zudem habe ich dann keine Parkplatzsorgen.

Auch zum Einkaufen habe ich es nicht weit. Maximal 15 Minuten zu Fuß. Doch fahre ich da mit dem Auto, wenn die Tasche verspricht etwas schwerer zu werden. Da sind dann 15 Minuten zu viel.

Auch mit dem Rad fahre ich relativ oft, doch in der Stadt finde ich das Rad wieder etwas unpraktisch, wenn ich in mehreren Geschäften etc. etwas zu erledigen habe. Immer das Rad auf- und absperren nervt.

In unserer Straße fahren erstaunlich viele mit dem Auto in der Stadt herum. Diese haben meist die gleichen Wege wie ich. Dies ist mir manchmal unverständlich, denn wenn ich darüber mal nachdenke, wieviel Sprit und Geld ich mir dabei spare, gehe ich auch gerne zu Fuß.

Die Ferien habe ich jetzt zum Schulbeginn wieder richtig gemerkt. Ich bin viel weniger gegangen.  Doch gleich am ersten Schultag ging es wieder los.

Hier meine Strecken:

  • 1,7 km die Kinder zur Schule bringen
  • 1,7 km nach Hause
  • 1,7 km den Kleinen von der Schule abholen
  • 1,7 km mit dem Kleinen nach Hause gehen
  • 1,7 km mit dem Kleinen zur Schule, da er die Hausaufgaben nicht leserlich aufgeschrieben hat.
  • 0,5 km zur Therapie
  • 0,5 km Wartezeit vertrödeln und noch schnell Schulzeug für den Großen kaufen
  • 1,5 km mit den Kleinen von der Therapie heim

Schwups waren wieder 11 km zusammen.

Diese gehe ich mindestens 3 mal die Woche. An manchen Tagen kommt noch mehr zusammen, an manchen Tagen muß ich nur zur Schule den Kleinen abholen.

Positiv gesehen, habe ich meine Walkingeinheiten schon hinter mir. Den Hund nehme ich natürlich oft mit, der freut sich über jeden Gassigang, besonders, wenn wir den Kleinen von der Schule holen.

Lucky eigentlich ein lieber Hund

Warum nur eigentlich ein lieber Hund? Ganz einfach, ich sehe seine Fehler jeden Tag. Wie etwa daß er Autos anbellt, an der Leine zieht, der Katze das Frühstück wegfrißt oder daß er beim Einkaufen bellt.

Diese Fehler stören mich, auch wenn ich teilweise sein Verhalten verstehen kann. Sie sind aber auch sehr schwer abzutrainieren.  Dann treffe ich andere Hunde, die genau diese Probleme nicht haben und still, brav und geduldig warten, bis Frauchen oder Herrchen aus dem Geschäft kommen. Dann packt mich ehrlich gesagt der Neid.

Obwohl, wenn ich genau nachdenke, sind das aber auch so ziehmlich die einzigen Fehler, die unser Hund hat. Er hat keinen Jagdtrieb, läuft nicht weg, zieht nur anfänglich an der Leine, weil er sich so aufs Gassigehen freut und würde nie im Leben ein Kind anfallen oder anknurren.  Zum Anderen hört er einigermaßen gut. Auf mich, genauso wie auf die Kinder oder sonst jemand anderen. Okay, er macht nicht unbedingt Platz, aber er bleibt zumindest stehen. Das ist für mich okay so, ich will vielleicht auch nicht meinen Bauch oder nackten Po auf die nasse Straße setzen oder in den Schnee.

Eigentlich ist unser Hund wirklich brav und lieb. Er läßt sich von den Kindern alles gefallen. Er mag es wenn es laut ist. Er akzeptiert, wenn ein Mensch Angst vor ihm hat (z.B. begrüßt er meine Freundin sehr zurückhaltend, da er genau weiß, nur so wird er gestreichelt). Ängstliche Kinder schaut er dann oft nur an und legt ihnen einen Ball vor die Füße. Entweder der Ball bewegt sich oder nicht. Beides ist für ihn okay.

Auch Radfahrer haben nichts vor ihm zu befürchten. Er bleibt auf seiner Seite und schnüffelt noch eine Runde. Das Gleiche gilt auch für andere Tiere. Wir haben ihm mal eine Maus vor die Nase gehalten, die war absolut uninteressant für ihn, er hat nur geschnüffelt. Katzen liebt er abgöttisch, auch wenn diese Liebe nicht immer erwidert wird.

Ich weiß, nicht jeder Hund ist so brav wie er und manche machen erheblich mehr Probleme.

Wenn wir also so einen tollen Hund haben, den wir überall mitnehmen können (auch dahin wo es laut ist) warum bin ich nicht zufrieden? Muß alles immer 100% toll sein?

Nein muß es nicht! Doch wurde ich als Kind immer dazu angehalten mit den Besten mitzuhalten. Dies habe ich oft nicht geschafft und entsprechend ist mein Selbstbewußtsein.

Doch habe ich teilweise auch die gleiche Erwartungshaltung. Ich arbeite allerdings fleißig daran nicht immer und überall 100% zu erwarten. Im Gegenzug werde ich auch nicht immer versuchen 110% zu geben und mich auf meine Stärken besinnen.

Als Mutter und Frauchen werde ich auch die Stärken meiner Kinder, Tiere und Mitmenschen mehr beachten und über die Fehler hinwegsehen.

Sobald man einen Fehler erkannt hat, kann man daran Arbeiten. Falsch ist es zu meinen, daß man keine Fehler hat und macht oder sie einfach ignoriert.

Erziehungshelfer:

Zur Zeit muss ich den Großen relativ oft auffordern, einmal etwas zu machen. So auch zuletzt:

Geh dich bitte umziehen!

Doch der Große lümmelt weiterhing gemütlich auf dem Boden vor der Heizung herum.

Da dreht sich sein Schmusehund um und zeigt ihm seinen Schwanz. Doch nicht genug der Aufforderung á la Hund. Nein, Lucky setzt noch eins oben drauf:

Pffffhhh und der entströmte Duft wird mit dem Schwanz noch in Richtung Nase des Großen gewedelt.

Dieser Aufforderung konnte der Große nun doch nicht mehr widerstehen und ist nun endlich zum Umziehen gegangen.

Danke Lucky

Spielzeug für den Hund

Unser Hund spielt ja für sein Leben gerne. Vor allem mit dem Ball, dieser ist sogar wichtiger als Fressen. Doch wenn jetzt die naßkalte Jahreszeit beginnt und man nicht draußen stundenlang Ball spielen will, braucht es weitere Ideen, den Hund zu beschäftgen.

Die meisten Hundespielsachen sind entweder Bringsachen oder irgendwelche Kuscheltiere oder Gummitiere, vorzugsweise alles was quietscht.

Lucky hasst alles was quietscht und Gummispielsachen werden komplett ignoriert. Dann schon lieber Ball oder zur Not leere Joghurtbecher rumtragen. – Ist auch nicht das Wahre. Oder Kuscheltiere der Kinder…

Urlaubskatze

Ich rede jetzt ausdrücklich NICHT von Oskar, unserem Kater!!!!

Wir haben unsere Nachbarskatze während der Urlaubszeit der Nachbarn versorgt. Hier im Haus funktioniert sowas wunderbar auf Gegenseitigkeit. Doch bei dieser Katze haben wir angefangen auszulosen, wer dieses Tier versorgen muss.

Diese Katze, ein wunderschöner roter Kater mit dem Namen Willi ist eine reine Wohnungskatze. Normalerweise geht man rauf, füllt die Näpfe, macht sie natürlich vorher sauber und schaut auch nach der Katzentoilette. Dann könnte man ja noch eine Runde kuscheln und streicheln.

Doch bei dieser Katze waren wir immerhin stolz, dass wir sie beim Pfingsturlaub ansprechen durften und in Ruhe die Näpfe waschen und füllen durften. Wir verstanden gar nicht so recht, warum man die Katze einen Urlaub lang versorgt und sich dann weigert diesen Dienst wieder zu machen. Naja , kuscheln war nicht, aber muß ja auch nicht sein.

Doch dies Katze hat nun ihr ganzes psychopatisches ich gezeigt. Nicht nur, daß sie uns anknurrt (auch Katzen können knurren und das ist die allerhöchste Alarmstufe) sondern sie hat auch angefangen und anzufallen. So richtig, mit ausgefahrenen Krallen und mit Karacho.

Ich habe dann immer viel Radau vor der Wohnungstüre gemacht, damit ich die Türen vom Flur zum Wohnzimmer schnell verschließen konnte und in Ruhe zwischen Küche und Flur hantieren konnte.

Zudem gingen wir immer mindestens zu zweit rauf. Am letzten Tag hat der Große die Wohnungstüre schon geöffnet und ich habe noch schnell die Türe zum Wohnzimmer wieder geöffnet, damit die Katze an ihr Futter kann.

So schnell musste ich noch nie aus einer Wohnung flüchten, wie diese Katze auf mich zugeschossen kam. Ich konnte gerade noch die Türe schließen, als die Katze schon dagegen gekracht ist.

Da zeigt sich mal wieder, daß reine Wohnungskatzen, die zudem noch alleine leben, irgendwann sicher einen Hau bekommen. Da ist es mir schon lieber, wenn unser Kater genüßlich rein und raus geht wie es ihm passt und dabei zwar scheu ist, aber ansonsten eine liebe und sanftmütige Katze ist (außer man ärgert ihn, da haut er auch, aber daß ist ja sein gutes Recht)

Hier ein Video von einer Katze, die ungefähr die gleiche Laune wie Willi hat: schlecht gelaunte Katze

Ob wir nächsten Urlaub wieder auf ihn aufpassen?

Vielleicht, wenn die Türen wieder gut zu schließen sind und wir den Adrenalinkick brauchen…

Katzen und Computer

Manche Buchautoren behaupten ja gerne, dass Ihre Katze ihnen beim Tippen “geholfen” hätte. So ein Schwachsinn waren meine ersten Gedanken. Wir besitzen ja nun ein ein Katzenvieh, welches sicher nicht zu den dümmsten gehört.

Immerhin benutzt er die Fußgängerampel an der Hauptstraße. Er geht immer bei grün über die Straße.

Doch an den Computer? Das ist wirklich zu weit hergeholt.

Dennoch

Ich habe seit Anfang diesen Jahres einen neuen Laptop. Etwas größer und schöner als der alte. Seitdem liegt der Kater oft neben der Tastatur bzw. darauf.

Mietz, geh bitte mal vom a runter!!!!!!

Pustekuchen. Stattdessen werden dezent die Krallen ausgefahren, wenn man es wagen sollte Richtung a zu schielen, welches nun direkt unter dem Bauch liegt.

Gut auf q,w,,y,x kann man meist noch ganz gut verzichten aber auf das A? Ich kann noch nicht stattdessen ä schreiben, welches ja auf der anderen Seite der Tastatur liegt.

Also Zwangspause (ich bin leicht gegen Katzen allergisch, vor allem bei Kratzern von Krallen schwillt meine Haut schön an).  Hol ich mir halt einen Kaffee, vielleicht ist die Katz dann weg.

Waren die Haare schon vorher auf der Tastatur?

Wo ist Oskar denn sonst noch so hingetrampelt. Ich habe doch diese Seiten gar nicht offen gehabt.

Spätestens da war ich mir dann doch nicht mehr so sicher, ob ich den Computer wirklich alleine nutze. Also besser immer den Deckel schließen, damit der Kater nicht Selbstbedienung macht. Sicher ist sicher……

Oskar, nein!

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Flatsch, da lag sie nun. Die Katze. Quer auf der Tastatur. Wie soll ich nun weiter bloggen? Und muss der Schwanz direkt durch den Bildschirm gehen? Wedel damit dann wenigstens nicht rum, du bist doch kein Hund!

Okay, dann mache ich halt ein Bild von dir. Glaubt mir ja sonst eh keiner.

Kaum war der Fotoapparat raus und auf die Katze eingestellt.  – Ein Satz und nun sitzt er unschuldig auf der Fensterbank.

So glaubt mir nun wirklich niemand mehr. Außer man hat selbst eine computeraffine Katze

Hehe, mal schauen, wie lange der Artikel lebt  oder ob Oskar nicht doch etwas manipuliert.  In meinem Schreibtisch war er schon…..

Gestern lag er gemütlich auf dem Schreibtisch  mit der Pfote im USB-Anschluß am Computer. Seitdem überlege ich mir allen Ernstes, ob er damit Daten runter- oder raufladen kann.

Soziale Intelligenz beim Hund

Unser Hund macht manchmal nicht gerade den schlausten Eindruck. Besonders wenn man mit ihm Ball spielt und er mindestens 3 mal über den Ball stolpert und ihn immer noch nicht findet. So steht er oft mit der Pfote fast auf dem Ball und schaut einen ganz neugierig an, “wo ist denn nun mein Balli????”

Je nach Lust und Laune findet man das zum heulen oder zum scheckig lachen.

Doch eines kann unser Hund super:

Er weiß genau wie er mit den Menschen umzugehen  hat. Bei denen die Hunde von Haus aus nicht mögen, zu denen geht er gar nicht hin.

Doch die Leute die eigentlich Angst vor Hunden haben, zu denen geht er hin, hält genügend Abstand, legt ihnen den Ball vor die Füße und schaut immer nur erwartungsfroh von Ball zu Mensch und zurück. Bisher hat sich der Ball immer irgendwann bewegt. Er wird auch mit der Zeit nicht aufdringlicher.

Dieser Trick von ihm funktioniert übrigens auch super bei Kindern!

Da haben ja auch öfter die Mütter mehr Angst, vor allem bei kleinen Kindern, die eventuell nicht ganz so zärtlich mit Hunden umgehen. Das ist auch absolut richtig so, denn unser Hund ist schon extrem gutmütig im Vergleich zu anderen. Doch wenn dann das Kleinkind an unseren Hund drandarf und auch etwas grober ist, dann lässt sich das unser Hund ohne Probleme gefallen. Er dreht sich vielleicht ein bißchen weg oder macht Sitz, so daß das Büschel Haare sich aus der Kinderfaust löst. Ansonsten lenkt er da Kind eher wieder mit Ball oder anderen Kasperlereien ab.

Leute die Hunde mögen haben bei Lucky leichtes Spiel. Er kommt sofort her und läßt sich streicheln und beschmusen. Das ist manchmal richtig peinlich:

An der Bushaltestelle warten Leute. Lucky macht einen Bogen, so weit die Leine reicht, um ja zu den Streichelhänden zu gelangen. Meistens funktioniert das nach der anfänglichen Verblüffung der Leute auch noch sehr gut. Was haben wir nur für einen Hund.

Nun ja, er ist auch schon bekannt wie ein bunter Hund. Wenn ich den Kleinen von der Schule abhole, stehen mindestens 3-7 Kinder um Lucky herum um ihn zu streicheln. Ich glaube er wünscht sich in diesen Gelegenheiten doppelt so groß zu sein, damit mehr Streichelfläche da ist.

Apropos, was besonders intelligent von ihm ist:

er merkt sich genau, was die Leute mögen:

  • Meine Freundin war am Anfang gar nicht begeistert, daß ein Hund hier ins Haus kommt. Doch Lucky hat sie bekehrt, in dem er sie nicht anspringt (im Gegensatz zu manchen anderen Freunden bei der Begrüßung) und er kommt nicht zu ihr ins Bett kuscheln, wenn sie auf der Couch übernachtet. (Er weiß genau, daß er nicht auf die Couch darf, doch wenn wir im Bett sind schläft er trotzdem dort…)
  • Eine Freundin der Kinder tobt liebend gerne mit ihm und krault ihn von vorne bis hinten durch. Das liebt er und bietet sich sofort an. Es ist übrigens lustig, wenn wir an ihrem Haus vorbei Gassi gehen. Lucky biegt dort immer ab und setzt sich vor die Haustür. Es fehlt nur noch, daß er klingeln kann….
  • Einige Kinder haben noch etwas Respekt vor dem Hund. Diese läßt Lucky die meiste Zeit in Ruhe.
  • Postboten werden immer freundlich begrüßt und am liebsten mit einem “Geschenk” bedacht. Vorzugsweise bringt er dann Kuscheltiere an. Notfalls auch einen leeren Joghurtbecher aus dem Plastikmüll. Dies entlockt den meisten Postboten-Paketboten ein Lächeln und sie kommen gerne zu dem witzigen Hund.

Wenn man es aus dieser Sichtweise betrachtet, ist unser Hund unheimlich schlau. Warum nur habe ich beim Gassigehen dann immer eine andere Meinung. Vor allem dann, wenn er mit der Nase vor dem Ball steht und diesen einfach nicht findet oder wenn er meint, dass sein Bellen die Autos anhalten lässt.

Ist wohl alles eine Ansichtssache.

Sommerhund

Unser Hund Lucky verliert zum Glück keine Haare. Dies hat in einem Haushalt einige Vorteile, doch führt der Hund selbst keinen Wechsel ins Sommerfell herbei. Hierbei müssen wir ihm Helfen. So ist es nötig, daß wir ihm regelmäßig in der warmen Jahreszeit das Fell scheren.

Da unser Hund ein Zappelhund ist und vor dem Haareschneiden einen gehörigen Respekt hat, haben wir mal selbst Hand angelegt. Zu Zweit geht es relativ gut, einer schneidet vorne, der andere hinten und bis Lucky weiß, was schlimmer ist, kann man sich dem nächsten Fleckchen Fell zuwenden.

Leider hält er auch beim Kämmen genauso still wie beim Haarescheren oder Fotografieren, also gar nicht. Deshalb kommt man nicht immer an den ganzen Hund heran. Da er sehr feine und lange Haare hat, verfilzen diese in kürzester Zeit. Wenn ich den Lucky schneide und bei den verfilzten Stellen ankomme, dann hat er da immer eine Glatze. Ich glaube, an der Technik muss ich noch etwas feilen.

In den letzten Tagen hat unser Hund auf jeden Fall seine “Kurzhaarfrisur genossen und im Winter sind seine Haare dann wieder lang, so daß er nicht friert.

Auch wenn er jetzt wie ein gerufptes Hu(h)n(d) aussieht.