Experiment 52 – Woche 9

In dieser Woche hat es sich bei mir um Sport gedreht. Ich habe Zumba-Dance ausprobiert. Allerdings weiß ich noch nicht so ganz, was ich davon halten soll, deshalb später mehr dazu.

Zudem habe ich diese Woche einen Anschiss kassiert. Ich trainiere falsch. Vor allem beim Joggen bin ich mit einer viel zu hohen Herzfrequenz unterwegs und statt so Kondition aufzubauen und abzunehmen tritt der gegenteilige Effekt ein. Ich baue von mal zu mal ab und mit Abnehmen ist gar nichts. Dabei bin ich wirklich als Schnecke unterwegs!

Das Problem liegt jedoch an der Grundlagenausdauer. Das ist der Pulsbereich so um 60% Eurer Herzfrequenz.

Grundhaltung und Körperspannung

Beim Aussortieren meiner Zeitschriften bin ich über die Shape gestolpert. Diese kleine und gar nicht schlechte Fitnesszeitschrift mit jede Menge Übungen und Informationen.

Meine stammten noch aus der Zeit, als ich mich nicht ins Fitnessstudio getraut habe und doch irgend eine Gymnastik etc machen wollte. Meist zur Figurformung.

Habe ich alle aufgehoben, denn wer weiß, vielleicht mache ich die Übungen ja noch mal. Und ganz ehrlich, einen Teil habe ich auch gemacht und ausgeführt. Gerade deshalb ist mir beim Durchblättern auch etwas aufgefallen:

Es fehlte die Körperspannung. Diese Spannung, die dafür sorgt, dass die Übungen richtig ausgeführt werden und diese Spannung die eine Übung erst so richtig anstrengend macht.

Ich habe genau dies Körperspannung im Fitnessstudio gelernt, genauer gesagt in Bodypump. Du kannst keine schwere Stange eine Stunde lang in die Luft werfen, auffangen, heben und halten, wenn Du keine Körperspannung hast. Und je mehr Körperspannung, desto mehr Gewicht ist möglich. Aber auch wenn kein Gewicht aufgebaut wird, ist eine Übung doppelt so anstrengend, wenn man sie ordentlich und mit Körperspannung ausführt. Dies geschah bei mir ehrlich gesagt erst mal ab etwa einem halben Jahr. Plötzlich war er wieder da – der Muskelkater. Ohne Änderung im Gewicht, oder änderung der Übung.

Doch diese Körperspannung habe ich nur durch eben diesen Kurs und durch sehr gute Trainer erhalten. Es macht eben doch einen kleinen Unteschied, wenn der Trainer zusätzlich eine Krankengymnastin ist. Vor allem auch ein Mensch, der sich nicht scheut einen zu korrigieren und so zu einer richtigen Haltung verhilft.

Dies fehlt bei allen Übungen zu Hause. Hier gibt es Niemanden der einen sagt was falsch ist. Auch können Untrainierte keine Körperspannung aufbauen. Damals wusste ich nicht mal was das ist. Klar, kann man eine Grundstellung einnehmen, doch  etwas fehlt.

Ich sehe es auch heute bei meinen Männern. Keiner von ihnen will ins Studio gehen. Ist ja auch okay so, doch muss eben auch etwas für die Gesundheit getan werden, zur Vorsorge oder zur Minderung von Rückenbeschwerden.

Der Fitnessführerschein alleine reicht nicht aus und so haben wir uns einen Flexibar gekauft und beim durchblättern von der Shape ein paar Übungen rausgesucht. Denn die Übungen auf der beigefügten CD waren meines Erachtens gerade für meine Männer nicht geeignet. Ich selbst habe sie getestet und mir ist aufgefallen, dass auch hier eine Körperspannung verlangt wird. Und selbst mir fiel es schwer, diese die ganze Übung hindurch aufrecht zu erhalten, obwohl ich regelmäßig seit Jahren in BodyPump renne.

Nein es mussten Übungen sein, die eine Grundspannug voraussetzen, entweder um nicht gleich vom Gymnastikball runter zufallen oder um eben etwa im Seitstütz nicht zusammen zubrechen.

Wenn solche Übungen beschrieben sind, dann können sie sogar von einer Zeitschrift oder einer CD nachgemacht werden. Wenn man keine Zeit oder Lust oder Geld für ein Fitnessstudio hat.

Am sinnvollsten ist es als Laie, Anfänger jemanden zu fragen, der schon eine Weile Sport macht, und sich mit dem Thema ein wenig beschäftigt, ob diese Übung gut und sinnvoll auszuführen ist und man selbst dies vielleicht sogar richtig oder falsch macht. Dabei sollte man aber schon darauf achten, nicht gerade einen Skifahrer zur Schwimmtechnik zu befragen oder einen Radfahrer zur Gymnastik.

Und ansonsten empfehle ich den Fitnessführerschein in einem Studio. Die Krankenkasse übernimmt hier einen Großteil der Gebühren und man selbst lernt in 10 Kurseinheiten alles wichtige zu den einzelnen Sportthemen. Zudem hat man kompetente Ansprechpartner, die einem die wichtigsten Fragen beantworten.

Ist der innere Schweinehund erziehbar?

Wer kennt ihn nicht, den inneren SchweineHund. Dieses Untier, welches uns immer von allen möglichen guten Dingen ablenkt. Beispielsweise dem Sport und uns dafür zum Genuss hinführt.

Doch kann man den Schweinehund zähmen? Oder verjagen?

Nee, glaube ich nicht, aber wie jeden anderen Hund müsste man ihn doch erziehen können.

Vor einigen Jahren war ich noch ein richtiger Couchpotatoe. Also mein Schweinehund und ich. Wir waren der Meinung, dass Sport gleich Mord ist und er uns sicher nicht fehlt. Diäten schaffen auch die überflüssigen Pfunde – sofern man sich daran hält und da wir Genusstiere sind, der Schweinehund und ich sahen wir auch das eher locker.

Dann kamen die Rückenschmerzen und die schrieen lauter als der Schweinehund. So kam ich dann zum Sport. Meinen Schweinehund habe ich dann mit Leckerlis bestochen, damit ich was für meine Gesundheit tun darf. So waren es am Anfang kleine Genußmomente, die es sonst nicht gibt – etwa ein Glas Wein am Abend-  oder auch bald die ersten Erfolge. Es ist einfach ein schönes Gefühl ein oder mehrere Kilos zusätzlich auflegen zu können und die Übung trotzdem noch zu schaffen. Auch wenn dann die ersten Pfunde purzeln ist es einfach toll. Der Schweinehund war auch bald damit einverstanden und wurde süchtig nach diesen kleinen Erfolgen.

Und jetzt ist mir aufgefallen, dass ich meinen Schweinehund erzogen habe. Er will jetzt in den Sport und redet mir sofort ein schlechtes Gewissen ein wenn ich mal nicht kann. Auch wenn ich sterbenskrank im Bett liege will er in den Sport – denn er ist ja fit.

So kann man mit kleinen Belohnungen den inneren Schweinehund sehr wohl erziehen und somit gut in Schach halten. Jetzt müssen wir nur noch die Ernährung anpassen und mein Schweinehund und ich werden ein unschlagbares Team .

Da sieht man wieder – nicht gegen die Schwächen ankämpfen sondern sie gut nutzen *ggg*

Flying Base in Berlin

Meine Kids gehören zu den Wildfängen. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie verrückte Sachen anziehen, wie ein süßer Kuchen die Wespen.

Als sie von Stefans Abenteuer hörten, wollten sie genau wissen, was der in Berlin erlebt hat, also hier der Original-Bericht:

Das, was man einen puren Adrenalin-Kick bezeichnet, hab ich nun am Berliner Alexanderplatz entdeckt: Auf dem Hotel “Park Inn” wurde eine Apparatur montiert, von der Mutige im freien Fall zum Boden springen können. Diese recht neue Sportart nennt sich Base Flying.

Base Flying ist im Grunde wie Fallschirmspringen, nur springt man nicht aus einem Flugzeug sondern von einem Hochhaus. Anstatt am Fallschirm wird man an ein Seil befestigt. Dabei rauscht man in horizontaler Lage mit einer Geschwindigkeit von 39 Stockwerken pro Sekunde Richtung Boden.

Der Ausblick auf den Alexanderplatz ist atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes, denn so schön der Ausblick auch sein mag, im Bauch baut sich ein sehr unwohles Gefühl der Unsicherheit auf. Jahre ist es her, als ich zum letzten Mal vom fünf Meter Brett gesprungen bin und nun muss ich 125 Meter ins Nichts springen. Nachdem ich mit Overalls und Gurten ausgerüstet wurde, betrat ich vorsichtig die Rampe. Der Wind wehte stark und das Adrenalin baute sich auf. Ein Blick nach unten, zahlreiche Schaulustige, die sich auf dem Alexanderplatz versammelt hatten und gespannt meinen Sprung erwarteten. Die Helfer zählen abwärts: “fünf, vier, drei, zwei, eins…” und Sprung!

Der freie Fall ist kaum zu beschreiben. Der Brustkorb und der Hals verkrampfen sich, man kann nicht atmen, sondern nur schreien. Das Hotel rauscht an einem vorbei, nach wenigen Sekunden scheint sich alles in Slow-Motion zu bewegen. Der Boden kommt immer näher. Nach etwa acht Sekunden kommt man auf der Landematte an und der Adrenalinrausch ist vorbei. Ich würde am liebsten noch ein Mal springen.

Ja und mein Kleiner kommt mit – oder? Oh Mann, ich glaube das steht mit noch so einiges bevor. Naja, so lange ich nicht da runter hupfen muss

Wochenende – Yeah

Das Wochenende ist vorbei und obwohl es keine wirkliche Erholung im klassischen Sinne gab, war es doch ein schönes Wochenende. Am Samstag haben wir, wie angekündigt beim Atteler Lauf teilgenommen. Alle 4 sind wir die 5 km -Strecke gejoggt. Nun ja, beim Kleinen eher gegangen. Irgendwie war er wohl lustlos, ihn hat wohl nur der Gutschein für die Gärtnerei gelockt. Doch wir anderen haben erfolgreich durchgehalten.  Ich selbst bin mit meiner Leistung eher weniger zufrieden, denn letztes Jahr war ich schneller und habe im Ziel auf dem Foto auch nicht gar so fertig ausgesehen. Dieses Jahr liegt es wohl daran, dass es mir insgesamt nicht so gut geht. Nun ja. Irgendwann wird es dann sicher wieder besser und dann kann ich auch an meine alten Leistungen anknüpfen und ansonsten nehme ich einfach was kommt.

Doch mein Mann und mein Großer haben ja wohl einen Schlag. Mein Mann ist die 5 km mal so locker unter 30 Minuten (genau 29:25) gelaufen. Und das obwohl er immer jammert, wenn wir zuhause 4,8 km laufen wollen und uns dabei etwa 35 Minuten Zeit lassen. Er ist mit recht absolut stolz auf sich.

Doch das ist gar nichts gegen unseren Speedy Conzales. Der Große ist die 5 km in 27:55 Minuten gesaust. Mal so eben. Kein Wunder dass er immer jammert, dass ich ihm zu langsam bin. Hrmpf.

Doch leider hat er so gar keine große Lust am Laufen bekommen und möchte am liebsten wieder aufhören. Dies passt mir widerum gar nicht, denn ich finde die Jungs brauchen einen gewissen “Auslauf”, bzw. sollten sich regelmäßig auspowern. Nun ja, wir werden sehen. Bei mir ist ehrlich gesagt die Motivation zur Zeit auch nicht sehr hoch, doch ich weiß, dass mir der Sport ansich gut tut.

Bei diesem Lauf in Attel gibt es als Belohnung für die Teilnahme einen Gutschein von der angeschlossenen Gärtnerei. Diese wird von Behinderten Menschen betrieben und die Qualität ist hier sehr gut. Wir haben uns dort mit allerlei Pflanzen eingedeckt. Der Große ist im Kräuterfieber und ich wollte lieber mal etwas exotisches, deshalb bin ich nun Besitzer eines Limobusches. Echt war und die daraus gewonnene Limonade ist sehr lecker und erfrischend.  Der Kleine hat sich Blümchen gekauft.

Gestern waren wir noch auf einem Flohmarkt und hier haben sich die Kinder mit dem Kaktusfieber angesteckt. Denn dort hat einer einen Kaktus veredelt, mit Pfropfen. Dies hat einen sehr lustigen Effekt ergeben – unten glatt und grün, dann der gepfropfte Kaktus mit braunen Stacheln und oben der neue Austrieb mit hellgelben Stacheln. Ach was Stacheln, es ist ein Flauschkaktus. Ganz weich.

Desweiteren haben sie sich noch einen Kaktus geholt, der blüht und noch einen mit etwa 15 Kindern. Dies haben sie ganz stolz der Oma erzählt und gleich noch deren Fensterbank geplündert. Da gerade Johannisbeersaft fertig geworden war, wurde dieser auch kurzerhand “konfisziert”. Nun hat gestern der Große noch Marmelade gemacht. und zwar Johannisbeergelee mit Felsenbirnen und Minze. Eine exklusive aber leckere Mischung.

Tja, alles in allem ein gelungenes Wochenende.

Hallo Du Schweinehund!

Der Frühling kommt die Hose kneift. Menno, jedes Jahr das Gleiche.

Erschwerend kommt dieses Jahr hinzu, dass ich ein Frust- und Streßfresser bin. Dabei eigentlich weniger dass ich mich mit der Menge vollstopfe. Nein eher so als kleines Genußhäppchen. So als Pausenbrot – also statt der früheren Zigarette. Und gerade jetzt zu der Zeit, wenn wir von Ungewissheit und Sorgen gebeutelt werden. Vom Umschwung und Veränderung und in keinen Bereich eine Ahnung haben, in welche Richtung unser Leben weiterführt.

Und gerade jetzt fühle ich mich zu allem Überdruss so richtig unwohl in meiner Haut. Keine Kondition, dafür nen Bauch. Keine Zeit – oder besser ich nehme mir keine Zeit.

Doch das werden wir jetzt ändern. Es ist wichtig rauszukommen, sich zu bewegen, etwas für sich selbst zu tun. Und Zeit ist da, sie wird nur anders genutzt (zum Essen vielleicht).

Wenn da nur nicht dieser Köter wäre. Dieses Riesenkalb von Schweinehund. Der, der immer einen Teller in den Pfoten hält, mit lauter leckeren Sachen drauf und der der so gerne und bereitwillig zum Kühlschrank läuft und mir zuflüstert – “nach diesem anstrengenden Tag hast Du eine Belohnung verdient”

Zähmen oder erziehen kann man den nicht. Zumindest ich nicht und in diesem Zustand nicht. Eine Hundeschule für innere Schweinehunde habe ich noch nicht gefunden, also muss ich mit ihm leben. Doch damit nicht bald meine Hose gesprengt wird, werde ich vermehrt Sport machen. So richtig, denn da habe ich mich gut im Griff und da meckert eher der innere Schweinehund, wenn ich mal nicht gehe.

Gut also werde ich jetzt wie üblich weiter ein mal die Woche  in mein heißgeliebtes Bodypump marschieren. Doch da das anscheinend nicht reicht, noch zusätzlich meine Kondition und gleichzeitich auch meinen Stoffwechsel auf Trab bringen.

Und da mein innerer Schweinehund so gerne im Wohnzimmer sitzt, werde ich diesen Raum verlassen und Joggen gehen. Mit Mann und Maus (äh Kind) aber ohne Hund! Nein, Lucky darf auch nicht mit. Einerseits, weil er mittlerweile eine Schnecke geworden ist (Rentner halt) und zum anderen, weil er so viele Toilettenpausen einlegt.

Dafür darf der Schweinehund von meinem Mann mit. Also nicht falsch verstehen, mein Mann ist nicht der Schweinehund, sondern sein Faultier äh innere Schweinehund darf nun Gassi. Er wird mitlaufen, damit er mit den Kids im Sommer wieder Fussballspielen kann. Und nachdem die Kinder zur Zeit so wenig Auslauf haben, kommen diese auch mit!

Schadet keinen von uns, sich mal wieder mehr zu bewegen und auszupowern. Ist ja auch ein guter Ausgleich. Für alle. Für mich genauso wie für meinem Mann. Der Große kann sich auch auspowern und der Kleine hat eh zuviel Energie, die oft in den falschen Bahnen landet.

Gestern gings los. Damit wir uns auch nicht gleich überfordern, ganz brav nach Trainingsplan und ganz brav nach Herzfrequenz. Denn das ist mir wichtig. Ich hab mal den Fehler gemacht zu früh zu schnell zu viel zu wollen. Dann hing ich irgendwann fest, weil eben die Grundlagen fehlten. Mein Mann ist auch so einer der zu schnell startet. Dann hat er Rückenschmerzen.

Nein diesmal langsam. Ganz langsam, dafür ziehen wir es aber durch!

Dann kann ich auch mal ohne schlechtes Gewissen mit meinem Schweinehund zusammen den Kühlschrank inspizieren und die Hose wird trotzdem nicht mehr kneifen, mein Mann kann die Kids im Fussball fertig machen und die Kids sind wohl auch ausgeglichener.

Packen wir es an!

Ach ja Essen. Ganz auf die Leckereien werde ich nicht verzichten und ich werde auch keine Diät machen. Doch auf gesunde, abwechslungsreiche und nicht zu kalorienlastige Ernährung achte ich sowieso. Meistens. Ich werde aber hier wieder vermehrt drauf achten, aber eben ohne Zwang, denn dies halte ich sicher nicht durch und dann mache ich meistens wieder gar nichts. Lieber dann so, denn diese Veränderung können wir noch gut im Alltag einbauen und verkraften.

Boxen

Normalerweise ist Boxen im Fernsehen oder gar live genauso interessant wie – ja wie… Mist mir fällt einfach kein Vergleich ein, was ich genauso uninteressant finde. Formel 1 vielleicht, denn die fahren nur im Kreis rum oder Grashalme wachsen sehen. Doch da ist Boxen echt noch fast interessanter, aber nicht viel.

Doch irgendwie hat mich die neue Stunde im Fitnessstudio magisch angezogen: Fitness-Boxen.  Ich als Frau boxen. Klar, etwas was ich auch total uninteressant, brutal und grob finde. Warum will ich da unbedingt hin?

Keine Ahnung, nur eine grobe Vorstellung, dass da körperlich einiges abverlangt wird, gut für Agressionsabbau ist und mit der schwachen Hoffnung beim Fitnessboxen nie derjenige zu sein, auf den eingeschlagen wird. Dazu gibt es hoffentlich diesen hübschen Sandsack.

Gestern war es dann soweit. Meine erste Boxstunde.

Es war cool¹!

Und ich hatte recht, es ist körperlich anstrengend. Ich habe einen Monstermuskelkater!

Und es ist super für den Agressionsabbau, sofern ich denn momentan welche hätte. Agressionen meine ich. Ich bin viel zu friedfertig und harmonisch im Moment um richtig zuschlagen zu können. Die Grenze zu überwinden und richtig draufzudreschen. Aber wartet, bis wieder was in unserem Leben passiert, was mich wieder umhaut. Dann schlage ich zurück!

Ja, Boxen ist echt cool¹!

1= sofern man nicht andere Leute verprügeln muss, außer sie haben diese Schutzdinger auf die man einschlagen muss, dann sieht die Sache schon wieder anders aus……

Am Sonntag ist es soweit…..

Da startet in Wassererburg der Lauf für das Mehrgenerationenhaus. Also ein Lauf für einen guten Zweck und der Teilnahmebeitrag wird auch zu 100% gespendet.

Die Strecke ist recht schön gelegen und führt zu einen großen Teil am Inn entlang. Oft auch mit Schatten. Man hat die Wahl ob man die Strecke einmal, zweimal oder dreimal läuft, also die Auswahl zwischen 3,1 km, 6,2 km und 9,3 km .

Eigentlich wollte ich ja die 6,2 km laufen, doch in den Osterferien habe ich nicht so trainiert wie ich wollte und zuhause bzw. mit der Familie haben wir uns jetzt auf eine 3,8 km lange Trainingsstrecke geeinigt. Zumindest vorerst. Doch glaube ich nicht, dass ich von jetzt auf gleich fast die doppelte Strecke laufen kann, vor allem, weil man bei einem Lauf auch gleichzeitig meist schneller als normal unterwegs ist.

Also habe ich meine Länge schon mal vorsichtig nach unten korrigiert. Der Große übrigens auch. Denn dieser wollte ja unbedingt die 9,3 km laufen. Doch nachdem er auch nur die 3,8 km trainiert und eher auch mal bereit ist das Training zu schwänzen, hat er sich jetzt auf die 6,2 km eingeschossen. Mein Mann und der Kleine wollten von Anfang an nur die 3,1 km laufen.

Da es hier ja auch um nichts geht und die Zeit sowas von Egal ist, herrschen eigentlich gute Voraussetzungen für einen Lauf. Vom Training her sind wir auch so weit, dass wir die 3,8 km mittlerweile locker durchlaufen können und nach dem Lauf werden wir wohl auch die Strecke erweitern. Das heißt ich werde erweitern und die anderen laufen mit. Denn der nächste Lauf steht auch schon fest: Attel

Dann mit Zeitnahme und für uns 5 km lang. Der Große will da 10 km laufen. Nun gut, nach dem Wasserburger Lauf ist dann sicher auch die Trainingsmoral wieder besser und sie werden dann wohl auch Blut geleckt haben und sich auf einen richtigen Lauf freuen.

Ich freue mich jetzt erst mal auf den Sonntag und hoffe dass das Wetter einigermaßen mitspielt. Und danach wird es wohl auch bei mir mit der Trainingsmoral wieder besser werden.

Ich werde dann über den Lauf berichten :-)

(Sponsoren könnten sich noch melden…..)

Hilfe, ich bin ein Walker

Ich oute mich jetzt:

Ich bin ein Walker.

So eine Schande, denn eigentlich wäre ich ja schon viel lieber ein Jogger. Denn Jogger sind viel cooler und schneller und fitter und sportlicher und und und .

Doch warum bin ich dann eigentlich keiner?

Ganz einfach, mein Puls rast in die Höhe, obwohl ich im Schneckentempo vor mich hinkeuche. (O-Ton vom Großen – “Schau mal ich kann neben dir gehen, wenn Du läufst….) Ein möglicher Beobachter würde sich in dem Moment wohl gefragt haben, ob meine rote Gesichtsfarbe von der Anstrengung beim Laufen herkommt. Oder weil ich gerade mühsam den Impuls unterdrücke den Großen ungespitzt in den Boden zu rammen.

Sie kommt vom Laufen. (Der Große lebt noch!)

Also nochmal Grundlagentraining. Jetzt mache ich das schon seit 3 Monaten und komme keinen Schritt weiter. So ein Mist aber auch.

Heute dann die erschreckende Erkenntnis – beim Walken alles kein Problem. Ich kann so schnell gehen wie ich laufe und mein Puls ist schön im Normbereich. Also auf Deutsch – ich bin genauso schnell unterwegs wie vorher, doch nun ist alles okay und sogar noch im Tempo steigerbar.

Na, dann bin ich halt ein Walker.

Uncool und unsportlich. Ne, nicht unsportlich, es schaut nur so aus, denn ich bin sportlich.

Menno, an dem Image muss ja wirklich gearbeitet werden. Jetzt, wo ich auch dazu gehöre. Und nein ich bin KEIN Nordic-Walker. Zumindest kann ich mich mit dieser Gruppe wirklich nicht identifizieren.

Aber das hat jetzt gar nicht mal was mit der Sportart ansich zu tun (außer dass diese Stöcke beim Gassigehen doch wohl wirklich stören). Das hat was mit dem Image der Gruppe selbst zu tun. Diese komischen Trainingsanzüge, das Stöckegeklapper, diese Spaziergängermentalität, die man doch sehr oft sieht. Verzeiht mir, wenn ich jetzt mal nur von der Masse spreche. Ich weiß, in dieser Gruppe gibt es einige, die wirklich sportlich sind, und die auch locker so manchen Jogger abhängen, doch die Masse prägt ja leider das Image und nicht die Ausnahmen.

Womit wir auch gleich generell bei den Walkern wären. Was unterscheidet Walker eigentlich vom Spaziergänger? Nur der neuenglische Ausdruck und dass nicht mehr die Bundhose angezogen wird, sondern ein Jogging-Anzug? (Obwohl dieser mittlerweile eher Walkeranzug heißen müsste, denn Jogger tragen coole enge Klamotten – aber das Thema hatten wir ja schon).

Der Unterschied bei denen, die das ernsthaft betreiben ist wohl echt das Tempo und dass sie regelmäßig losziehen und nicht nur am Sonntag bei Sonnenschein. Walker schwitzen auch. Spaziergänger brauchen auch Pausen und eine gemütliche Bank zum Ausruhen. Walker gehen daran vorbei.  Also zumindest die ernsthaften Walker, die so wie ich entweder nicht vorankommen oder einfach die Gelenke schonen müssen oder wollen. Das sind die, die trotzdem raus wollen und auch die Power brauchen.

Vielleicht sind es aber auch diejenigen, die sich nicht in eine Gruppe pressen lassen wollen, denen das Image auch egal ist, die die unabhängig sind und einen eigenen Trend kreieren. Ist das so? Ernsthafte Walker ohne Stöcke sind unabhängig und frei? Hm, wenn ich mich vielleicht auch von diesem Schubladendenken befreien kann …….

So, neues Trainingsziel für das Laufband – in meinem Fall Walk-Band:

Steigung 3,5 %

Tempo 6,8 – keine Ahnung wie schnell das ist, noch schaffe ich die Geschwindigkeit beim gehen nicht und beim Laufen leider auch nicht.

Und alles im Pulsbereich von 135 bis 140 Schlägen pro Minute.

Na, das ist wohl ein Ziel:

Ach ja, nur mal so zum Vergleich:

Tempo 6,2 Steigung 1%

Laufen Puls zwischen 140 und 150 – 155 Schlägen pro Minute.

Gehen Puls zwischen 138 und 140 Schlägen pro Minute.

Mist also wirklich Walker

Also werde ich jetzt das Image der Walker verbessern und ich bin auch cool, jawoll

Überwindung

Obwohl ich in den Sommerferien zumindest einmal in der Woche zu BodyPump gegangen bin, hat es mich heute ganz schöne Überwindung gekostet, auch wieder mit dem normalen Sport anzufangen.

Am besten wäre es wohl gewesen, wenn ich gar keine Pause gmacht hätte – doch ich wollte auch etwas von den Ferien haben.

Nun habe ich den Einstieg zumindest wieder angefangen und das nächstemal wird schon wieder leichter fallen. Doch viele haben noch ganz andere Probleme beim Wiedereinstieg. Da stellt sich dann oft die Frage, wohin mit dem Handy beim Sport.  Zum Glück gibt es auch hier Lösungen

Während man Sport betreibt, möchten viele Menschen das Handy eher ungern abgeben. Es könnte immer mal was passieren und gerade Geschäftsleute müssen teilweise 24 Stunden am Tag erreichbar sein und schon allein deshalb ihr Handy an jeden Ort mitnehmen. Dabei ist es beim Joggen, oder auch beim Muskeltraining eher im Weg. Darüber haben sich die Handyhersteller auch ihre Gedanken gemacht. Es wurden Taschen auf den Markt gebracht, die man fast überall befestigen kann. Für den Oberarm, als Brust, oder Bauchtasche und ebenso für die Fußgelenke. Einige Kleidung hat sogar schon eine Tasche mit eingebaut, so dass man sich keine zusätzlichen Dinge mehr kaufen muss. Wenn dann eine Kurzmitteilung hereinkommt, kann man auf diese sehr schnell antworten. Dabei nutzen viele die kostenlose SMS ohne Abo, indem sie über ihr mobiles Internet eine der Internetseiten öffnen, die kostenlose SMS verschicken lassen. Dabei wird das Handy dazu genutzt, wozu normalerweise der Computer zuständig ist. Eine SMS zu verschicken ist auch eine willkommene Pause während des Sports, allerdings sollten diese nicht zu oft vorkommen, da der Sport sonst weder im Muskelaufbau, noch bei der Gewichtsreduktion den gewünschten Erfolg bringt. Wer sich während des Trainings nicht stören lassen möchte, sollte das Handy jedoch entweder zu Hause lassen, oder aber im Fitnessstudio in einem Spint einschließen. So hat man für die Zeit seine Ruhe und kann danach mit dem Handy wieder loslegen.