Ferienprogramm – Pilgern auf dem Jakobsweg

Tja was soll ich sagen, ich finde einfach nur ein geiles Angebot. Sorry für die Wortwahl -aber es ist so. Seit sich Richard von außergewöhnliche Reisen in das Ferienprogramm einbringt, gehen die Kinder nicht nur öfter in die Berge (oft mit Übernnachtung oder als Nachtwanderung), nein, diesmal düfen sie sogar Pilgern.

Von Innsbruck zum Ötztal – 3 Tage zu Fuß auf dem Jakobsweg.

Unser Großer war natürlich gleich Feuer und Flamme und deshalb haben wir ihn auch angemeldet. Am Tag zuvor wurde der Rucksack gepackt, genau überlegt und gewogen. Lieber diese Hose oder jene andere. Welche ist leichter. Brauche ich wirklich Flipflops oder gehe ich barfuß, müssen 3 Socken sein? Nachdem dann endlich der Rucksack fertig war erstmals ein Blick auf die Landkarte. Ist es dort bergig oder geht der Weg eher eben am Inn entlang. Nun ja, wir werden sehen.

Am Abreisetag großes Treffen am Bahnhof. Wie viele gehen wohl mit? Es waren doch etwa 5 Kinder, alle so um die 12 Jahre alt, die sich auf den Weg gemacht haben und alle stolz ihren Pilgerausweis empfangen haben. Nun sind sie echte Pilger.

Leider ist mein Sohn entsprechend Wortkarg, wenn es um die wirklich interessanten Dinge im Leben geht. So erfahre ich nicht nur selten etwas aus der Schule, sondern auch die Informationen vom Pilgern sind sehr sehr dürftig. Hier nun seine Aufzeichnungen (die ich jetzt einfach mal ungefiltert so weiter gebe, denn dazudichten kann ich und will ich nicht):

1. Tag

  • Zug gefahren (Wasserburg – Innsbruck)
  • Innsbruck rumgegangen
  • Innsbrucker Dom angeschaut
  • Losgegangen, Pause, losgegangen
  • Restaurant, weiter
  • Inzing, Matratzenlager – Kuchen und Muffins bekommen

2. Tag

  • Morgengymnastik (?!)
  • mit Pilgerin, die sie dort getroffen haben weiter
  • gesungen, immer wieder Pausen
  • 2 Cafes
  • Kloster Stams angekommen, Cafe Besucht, Abendessen. Kosten für die Pilger 15  €, Normal 25€

3. Tag

  • Losgegangen nach Ötztal
  • Restaurant im Fass
  • Heimgefahren.

Ähm tja. Daran dass er die Preise vom Kloster sich gemerkt hat, sieht man, dass es ihm dort wirklich sehr gut gefallen hat. Dies hat er noch öfter erzählt und immer wenn er ein Kloster sieht, vergleicht er es mit Stams.  Nun ja, vielleicht ist ja sein Film ein wenig aussagekräftiger – obwohl er ist für 3 Tage Wanderung tatsächlich ein wenig kurz geraten.

 

Aber was will man mehr. Es hat ihm gefallen und für nächstes Jahr wurde Richard bestürmt, doch wieder ein Stück vom Jakobsweg anzubieten, damit weiter gepilgert werden kann. Der Pilgerausweis hat gleich einen ganz wichtigen Ehrenplatz bei den restlichen Ausweisen bekommen, denn er ist ja nun ein wichtiges Dokument.

Ferienprogramm – Nistkästen bauen und Handwerken

Vorgestern hatten beide Kinder einen sehr wichtigen Termin: sie wollten Nistkästen bauen. Bei strömenden Regen unter einer offenen Markthalle wurden von ein paar Privatpersonen! Holzbearbeitungsmaschinen aufgestellt. Die Kinder brauchten nur noch Schraubenzieher und eventuell Bohrer und Hammer mitbringen, alles andere wurde gestellt.

Und dann ging es mit Feuereifer an die Sache. Es wurde geschraubt, gesägt, gehämmert. Etwa 15 Kinder bauten was das Zeug hielt. Tatkräftig unterstützt, nicht nur von den beiden Initiatoren, sondern auch von ein paar Opas und Vätern.

Herausgekommen sind diese beiden Prachtstücke – sogar mit Kupferdach und seitlicher Klappe zum einfachen Reinigen.

Nun möchten meine Beiden ihre Schmuckstücke noch schleifen und wachsen, damit sie länger halten. Das Häuschen vom Großen hat einen Vorder- und Rückeingang und wird deshalb an einem Baum befestigt werden. Das Häuschen vom Kleinen hat einen Eingang und kommt an eine Wand.

Da die Kinder sich hier so gut geschlagen haben und der Große ja nun einen Bohrerführerschein besitzt, haben wir die Beiden auch bei unserer Renovierung eingesetzt. Der Große hilft bei Papa mit dem ganzen Bohrschmarrn und der Kleine baut mit mir zusammen die Möbel von Ikea zusammen. Dort haben wir uns ein neues Bad geholt und noch so einige neue Stücke. Das klappt echt wunderbar.

Heute Abend machen wir noch bei einer historischen Stadtführung mit (Eltern erlaubt höhöhö) und Morgen geht der Kleine auf Piratenfahrt.

Berichte folgen :-)

Wann zum Krankenhaus?

Bereits Wochen vor der Geburt quält werdende Mütter diese Frage und ehrlich gesagt hört es auch noch nach 12 Jahren nicht auf.  Letztes Wochenende war es wieder soweit. Statt eine schöne Fotosession zu machen, das Wetter zu genießen und endlich die Buchhaltung in Angriff zu nehmen stellte sich wieder die Frage, ob wir in das Krankenhaus fahren müssten.

Jetzt muss ich sagen, dass wir eigentlich gut versorgt sind und die Frage sich mit einem besser ist es schon – dann normalerweise auch gut lösen lässt. Was ich damit sagen möchte ist folgendes: Unser Kinderarzt wohnt am Ort und steht Notfällen gegenüber auch telefonisch bereit und auch die Praxis ist oft genug am Samstag Vormittag besetzt, gerade dann wenn mal wieder eine irgendwas ansteckendes ausgebrochen ist.

Ansonsten steht uns noch das Krankenhaus Wasserburg zur Verfügung, welches immerhin schnell für chirurgische  Dinge erreichbar ist und der Notfallbereich Rund um die Uhr zur Verfügung steht.

Aber gerade bei Dingen, die eine Kinderstation erfordern, also Internistische Angelegenheiten etc. Da müssen wir nach Rosenheim fahren. Etwa 30 Minuten. Was okay ist zum Einkaufen etc, aber nicht mehr angenehm, wenn man ein krankes Kind hinten sitzen hat, welches seinen Lieblingseimer fest umklammert hat. Da überlegt man sich oft – ist es nur falscher Alarm, ist die Fahrt nötig oder hört das Ganze von Alleine wieder auf.

Am Samstag saßen wir da und hätten unterschiedliche Entscheidungen getroffen. Im Nachhinein erschreckend. Doch was ist passiert?

Am Freitag ging es dem Kleinen schlecht. Brech-Durchfall. Okay, nichts allzu wildes, was raus muss, muss raus und dann geht es einem auch relativ schnell wieder besser. Also klebte der Kleine an der Klooschüssel und Nachmittags blieben bereits die ersten Kekse auch wieder im Kind.  Also Besserung in Sicht. Erstaunlich war nur, dass er auch Abends noch rumhing wie ein Schuck Wasser in der Kurve aber wenn der Virus mal heftig ist – noch lange kein Grund zur Sorge.

Die Nacht zum Samstag verlief recht ruhig und dem Kind war auch nicht mehr schlecht. Doch nun hatte er Bauchweh. Oder Bauchmuskelkater? Wen es schon mal richtig erwischt hat, weiß, dass das heftige Würgen durchaus mal einen Muskelkater verursachen kann. Doch der Kleine normalerweise lebhafte Kind hing immer noch in den Seilen. Auf genauere Nachfrage tat die rechte Bauchseite mehr weh und hupfen konnte er auch nicht. Dies letzte Kriterium war mir mal von einem Arzt genannt worden, wenn Verdacht auf Blinddarm besteht. Dann kann man nicht mehr hupfen.

Bei mir stand nun die Entscheidung fest – ein Arzt sollte da mal draufschauen. Mein Mann sah das noch lockerer und betrachtete mich als ein wenig überängstlich, da es nun ja heißt 30 Minuten Fahrt, Wartezeit in der Kindernotfallsprechstunde und bitte alles am Samstag Vormittag, wenn es sowieso schon überall so zugeht. Wir sind trotzdem gefahren, zwar nicht überstürzt aber relativ zügig.

Der Kinderarzt war sich auch nicht so ganz sicher. Sollte er das Kind nun einweisen oder nicht. Sicherheitshalber erst mal aufnehmen und genauere Untersuchungen durchführen. Nachmittags wissen wir dann mehr.

Mittags war ich mir dann nicht mehr sicher. Der Kleine war dann wieder recht vergnügt und lebhaft. Da er aber nun das Radio ausgiebig testen wollte und auch noch ein wenig schlafen haben wir die Zeit für ein paar Einkäufe genutzt. Als wir dann 2 Stunden später kamen, war der Kleine nun wieder richtig munter und wir hatten schon die Hoffnung, dass er vielleicht wieder nach Hause könne.

Doch das Ergebnis war anders – der Blinddarm, genauere gesagt der Wurmfortsatz am Blinddarm wäre richtig gereizt und  sollte sicherheitshalber mal entfernt werden.

Ups. Damit hätte ich nun gar nicht mehr gerechnet. Was als reine Vorsichtsmaßnahme anfing entwickelte sich relativ schnell fort. Um 16.00 Uhr war es soweit und unser Kleiner kam ins OP.

Das Ergebnis: Der Wurmfortsatz war sehr entzündet und schon mit Eiter gut gefüllt. Am nächsten Tag wäre er sicher durchgebrochen.

OHA!!!!!

So schnell und rapide. Damit hätten wir nie und nimmer gerechnet und jetzt können wir sagen: Puh, alles richtig gemacht.

Doch was wäre wenn wir nicht vorsichtshalber mal gefahren wären. Mittags und Nachmittags wären wir sicher nicht mehr gefahren, da er ja wieder recht munter war. Und zur Zeit geht hier anscheinend ein Magen-Darm-Virus um, welches ruhig mal 5 bis 6 Tage dauern kann also hätten wir uns nicht allzuviele weitere Gedanken gemacht.

Das wäre entweder eine heftige Nacht oder ein Notfalleinsatz am Sonntag geworden.

Auch die Ärzte machen sicherlich 3 Kreuze, denn auch für sie war es ein sehr grenzwertiger Fall, ob das Kind nun eingewiesen wird oder ob man noch abwarten könnte.

Aber andererseits – zu schnell und zu oft sollte man vielleicht auch nicht in das Krankenhaus fahren. Nicht, dass man immer übervorsichtig handelt und so auch im Notfall vielleicht nicht mehr Ernst genommen wird.

Mach dich fertig!!!!

Jeden Morgen das gleiche Drama. Der Kleine bleibt länger im Bett, tappt müde ins Bad, legt sich noch ein Runde auf der Fußbodenheizung aufs Ohr und nach viel Motivation durch die Familie (Geschimpfe) zieht er sich endlich an. Meist holt er dabei lieber die dreckige Wäsche aus dem Wäschekorb wieder raus, statt sich neue Kleidung anzuziehen. Dabei ignoriert er generell rausgelegte Kleidung.

Das heißt, wenn ich aufstehe, schaue ich gleich die Wäsche durch und schmeisse die Waschmaschine an (die geht dann nicht mehr auf, wenn der Kleine kommt ). Wenn er dann seine Kleidung sucht, wird rausgelegte – für ihn vorgewärmte auf der Fußbodenheizung glegte Kleidung verschmäht, sondern lieber sich Mut angedacht und (notfalls ins Handtuch gekuschelt) das nun kalte Kinderzimmer  (es muss ja gelüftet werden) aufgesucht und dort der halbe Kleiderschrank auf den Boden geworfen. Er findet nichts passendes zum anziehen (ein Mann!). Wenn man ihn dann aus dem eiskalten Zimmer – ja es ist Winter- gescheucht hat, und er wieder ins warme Bad getaumelt ist, liegt – oh Wunder- genau die Hose auf dem Boden, die er sucht. Schön warm und angewärmt.

Klar, dass er so meist zu spät zum Frühstück kommt. Ich als altmodische Mutter bestehe ja auf ein Frühstück. Dann will er 2 Brote (Zeit reicht für ein halbes) und dieses wird erst noch mit Buttermalereien verziert.

Spätestens dann steigt mir langsam der Dampf aus die Ohren.

Wenn jetzt nun Sommer wäre, okay FlipFlops an und los zur Schule. Doch erstens ist Winter und zweitens kann sich keiner von Euch wahrscheinlich vorstellen, wie langsam man FlipFlops anziehen kann, wenn er meinen Kleinen nicht kennt.

Also nun brauchen wir Schuhe, Jacke, Handschuhe, Mütze und Schal (lassen wir schon weg) und Schulranzen

Nun zum Schlußaktes des Dramas – der Große und der Kleine starten gleichzeitig- der Große sitzt nach 5 Minuten wartend auf dem Bett.

Der Kleine hat noch nicht mal angefangen. Dann braucht er noch Socken. Häh, hatte er die noch nicht an?!? Dann muss er noch auf die Toilette. (kann auch mit Jacke notfalls noch geschehen – und das ist der Grund warum er keinen Skianzug anhat).

Jetzt findet er keine Schuhe und der Große wird ungeduldig – seine Schule beginnt 10 Minuten früher, als die vom Kleinen.

Dann wird noch mit den Schuhen gespielt – und nicht angezogen.

Dem Großen platzt die Hutschnur und die Geschwisterstreitigkeiten nehmen ihren Lauf  – nicht nur verbal.

Wir Eltern müssen uns einmischen und den Kleinen zur Eile antreiben und den Großen maßregeln, da er zu grob war. Der Kleine nutzt die Situation aus und liefert die Show vom sterbenden Schwan.

Nun dauert alles noch länger- aber meint Ihr der Große macht es morgen nicht mehr? Pustekuchen.

Irgendwann hat man das 9 Jährige Kind wie einen 2jährigen angezogen (wird der denn nie groß) und losgeschickt – gerade noch rechtzeitig.

Jetzt stehen die Kinder wirklich früh genug auf.

Zu früh? Doch wenn ich sie noch länger schlafen lasse – dann kommt der Kleine wahrscheinlich zur 2. Stunde an, denn der wird nicht schneller, auch auf dem Schulweg nicht. Den lässt es kalt, wenn er zu spät kommt -kein Ehrgefühl.

Und ich bin jeden Tag froh, wenn sie endlich weg sind…..

P.S. Ich weiß, dass ich das Thema schon mal hatte – doch Änderungen sind keine in Sicht, egal ob wir mit Belohnung, Strafe oder sonstigen Mitteln arbeiten. Auch ins “kalte Wasser schubsen” und später aufstehen und sogar zu spät kommen hilft nichts. Davon abgesehen – wenn der Kleine eh schon auf dem Kieker ist, darf man nicht noch provozieren.

Irgendwann verzweifeln wir noch  – Noch 9 Jahre, dann ist er Erwachsen und für sein Tun selbst verantwortlich *Countdown*

Ferienprogramm – Gummibärchen selbst gemacht

Die örtliche Apotheke hat mit den Kindern zusammen Gummibärchen fabriziert. Meine Beiden waren auch dabei. Der Kleine eine Woche früher mit Orangen-Bärchen und eine Woche später nun auch der Große mit Limetten-Geschmack.

Beiden Kindern hat es sehr viel Spaß gemacht und der Große hat sogar das Rezept ergattert:

Herstellen von Gummibärchen gemäß der Jakobs-Apotheke Wasserburg:

1. Herstellen von Invertzuckerlösung

- 130 g Zucker in Wasserbad – Topf

- 33 g Wasser (35 ml )

- 33 g Fruchtsaft (20 ml )

beides in Zucker geben

umrühren

1 Messerspitze Weinsäure dazu

auf Platte 30 Minuten bei 100 °C köcheln lassen

2. Herstellen von Gelatine

60 g Gelatine

+ 100 g Wasser in Cromargan-Topf quellen lassen : 15 Minuten

3. Herstellen von Zuckerlösung

160 g Zucker

25 g Fruchtsaft

25 g Wasser

Alles zusammen im 2. Cromargan-Topf verrühren

Platte zunächst auf 100 °C einstellen, unter permanenten Rühren Zucker lösen.

Zum Schluss Lösung bei 140°C die Lösung auf 115 °C erwärmen

Lösung erst herstellen, wenn Gelatine fertig gequollen ist.

4. Gelatine bei 60 °C unter ständigen Rühren erwärmen, nicht kochen! Maximal 75 °C

5. Lösung 3 in Lösung 1 geben, dnn Gelatine untermengen

6. Abfüllen

Leider kann ich Euch kein Gummibärchen mehr zeigen, denn die waren schneller vernascht als ich sie fotografieren konnte. Ich kann nur sagen, sie schmecken erheblich fruchtiger als normale Gummibärchen.

Und wer jetzt auch überlegt, was ein Cromargan-Topf ist – es ist eine eingetragene Marke von WMF siehe rechts

Geht in der Pubertät das Sprachvermögen verloren?

Unser Großer ist nun in der Pubertät so richtig angekommen und zeigt die meisten Verhaltens(un)auffälligkeiten Gleichaltriger. Neben schräger Kleidung ist mir vor allem eines aufgefallen:

Seine Sprache wird immer schlechter.

Damit meine ich neben dem typischen Jugendslang auch dass er immer mehr Grammatikfehler macht und vor allem immer neue Wortkreationen aus ihm heraussprudeln.

Meist so hanebüchen wie im Kindergarten. So sollte er aber doch mittlerweile seinen Wortschatz erweitert haben und muss nicht mehr z.B. faszerativ zu faszinierend sagen (dies Beispiel ist meinem Hirn entsprungen, aber seinen verqueren Wortschöpfungen recht ähnlich).

Liegt es an der Schule? Verschiedene Sprachen und vermehrte Fremdwörter, so dass Jugendliche nun überfordert sind? Oder ist es ein normaler Entwicklungsschritt?

Ich meine zweiteres, denn anscheinend macht es in diesem Alter auch jede Menge Spaß mit der Sprache zu spielen. Oder woher sollten sonst der Jugendslang kommen.

Unser Großer sagt z.B. zu Zeit gerne statt “Was?” nun “Wasch”.

Okay, ich nehme ihn dann beim Wort und verweise dezent auf die Wasser und Seife im Bad…

Was wenn Kinder in der Schule Angst haben

Zur Zeit ist leider Mobbing mal wieder ein Thema. Nicht nur beim Kleinen, sondern nun auch beim Großen.

Mist.

Dass der Kleine gequält wird ist ja leider schon länger so und wenn ein Kind die folgende Aussage trifft, muss man als Mutter schon wirklich schlucken:

Vielleicht kann ich mich in der Schule auch deshalb nicht so gut konzentrieren, weil ich immer Angst habe.

Oh Gott. Da wundert es mich ehrlich gesagt schon, dass er überhaupt noch in die Schule geht. Und ich fühle mich so machtlos. Ich kann meinem Kind nicht helfen. Ein Scheißgefühl ist das. Oh ja, ich könnte in die Schule gehen und dem Lehrer bescheid geben. Klar. Doch was soll der gegen die Halbe Schule schon tun?

Beim Großen ist es anders. Er wird gehänselt. Gehänselt dafür, dass er Fussballfan eines schwachen Vereins ist und dass er gerne Hüte trägt. Gehänselt dafür, dass er sich absichtlich nicht der Norm anpasst und seinen eigenen Weg geht. Da ist es leicht seinem Kind den Rücken zu stärken. Er wird das ganze im Kummerkasten mitteilen und diejenigen die ihn hänseln, hatten eh schon wegen Mobbings diversen Ärger. Zudem handelt es sich um die Jungs, die in den Hauswirtschaftszweig gehen wollen. Nichts gegen Hauswirtschaftszweig und nichts gegen Jungs, die in den Hauswirtschaftszweig gehen – aber ehrlich – es sind doch eigentlich die Looser der Schule. Denn der Hauswirtschaftszweig ist angeblich der leichteste und wenn dann gehen dort eher Mädchen rein, die sich für Ernährung und Nähen etc. interessieren. Die meisten Jungs zieht es entweder zum Technik- Wirtschafts- oder Fremdsprachenzweig.  Ist nun mal so.

Der Große kann da ganz gut drüber stehen, vor allem da er auch von den Noten besser ist und immerhin ein paar gute Freunde in der Schule besitzt.

Im Gegensatz zum Kleinen.

Mir tut mein Kind wirklich leid und als ob wir nicht schon genug Probleme und Sorgen hätten und Belastung.

Wir haben nun einen Kalender eingrichtet. Wir hatten sowieso noch einen übrig.

Es sind noch 107 Schultage in diesem Schuljahr und noch 29 Schultage bis zu den nächsten Ferien.

Die schaffen wir auch noch und nächstes Schuljahr gibt es sowieso einen Haufen Veränderungen – es kann nur noch besser werden!

Hexenwasser

Gestern war es hier recht ruhig, was auch damit zusammenhängt, dass wir uns das Hexenwasser angeschaut haben. Dies ist eine geniale Einrichtung mitten in den Kitzbüheler Alpen (von uns etwa eine Stunde Fahrzeit). Erst fährt man mit der Gondel zur Mittelstation und dann gibt es verschiedene Wanderwege, durch den Wald, am Bach entlang etc. Diese sind recht gut zu erlaufen und überall sind kleine Stationen aufgebaut, wie etwa ein betreutes Lagerfeuer, an dem die Kinder Stockbrot backen können oder ein Bienenhaus.

Am besten hat uns allerdings der Barfußweg gefallen. Raus aus den Wanderschuhen und rein in den kleinen Bach. Wenn das Wasser zu kalt wird, weiter entlang auf verschiedenen Untergründen, wie Holz, Steine, Tannenzapfen, Mulch etc. Wo kein Wasser fließt marschiert man barfuß auf dem Waldboden entlang und kann in verschiedenen Plätzen seine Füße durch Moor oder etwa Steinöl führen. Erstaunlicherweise finde ich barfuß gehen erheblich entspannter, als mit Schuhen. Dies gilt vor allem Bergab.

Unser Kleiner konnte gar nicht genug vom barfußlaufen bekommen.

Gestern bei dem schönen Wetter war es ein idealer Ausflug, vor allem viele Familien mit kleineren Kindern waren anwesend. Wobei ich auch ehrlich zugeben muss, das die ganze Wasserpritscheleien wirklich auf Kinder zwischen 3 und etwa 10 Jahren zugeschnitten ist.

Wir werden also kein zweites Mal dorthin fahren. Obwohl uns Erwachsene der Barfußpfad auch sehr gut gefallen hat. Vielleicht finden wir ja noch einen anderen, den wir mal testen können.

Schulneuigkeiten

Bei vielen von Euch neigt sich das Schuljahr dem Ende zu. Bei uns in Bayern dauert es zwar noch ein wenig länger, doch die Entscheidungen für das nächste Jahr fallen bereits jetzt. Besser gesagt sie sind gefallen. Bestimmt interessiert ihr Euch brennend, wie es bei dem Kleinen weitergeht:

Schulform speziell für ADHS

Diese ist bei ihm bitterlich nötig und wie ich bereits angekündigt habe, brauchen wir eine spezielle Schule, da er mittlerweile einfach keinen Bock mehr hat und im Unterricht nicht mehr mitmacht. So kann er nur noch auf die Hauptschule und dort wird es sicher nicht besser.  Also hatten wir uns ja über das Jugendamt im Landschulheim Elkofen beworben.

Der erste Besuch dort verlief recht positiv und die Schule macht einen guten Eindruck. Das Gebäude ist schon relativ alt und hat etwas Schlossartiges. War früher ein Lungensanatorium. Die Zimmer sind gemütlich eingerichtet und jede Gruppe hat einen Frühstücks und Aufenthaltsraum. Ach ja, es handelt sich um ein Internat, nur zur Info. Die Klassen sind klein und jedes Kind hat einen Einzeltisch. Während des Unterrichts (brav aufpassen), für die Hausaufgaben und für besondere Leistungen können Punkte verdient werden, die dann in Belohnungen eingetauscht werden. Da ich weiß, dass unser Kleiner darauf recht positiv reagiert, sehe ich hier wirklich eine Chance.

Während des Bewerbungsgespräches hat unser Kleiner mit der Rektorin einen Deal ausgehandelt, bei dem er sich nun in der Grundschule mehr anstrengen muss, um zu beweisen, dass er wirklich Realschulreif ist. Dies zeigen seine Noten bisher nämlich nicht.

Zwischendurch hat das Jugendamt seine Zustimmung gegeben und letzte Woche waren Probetage. Von Mittwoch über den Feiertag am Donnerstag bis zum Freitag ging es für ihn zum Probewohnen. Leider erzählt unser Sohn von Haus aus recht wenig, außer dass es ihm super gefallen hat und auch der Ausflug am Vatertag gut war und die Schule angeblich sooooo leicht. Ah ja. Trotzdem hat er uns gleich überrascht, da er freiwillig das Hausaufgabengedicht gelernt hat. Und zwar selbständig!!!! Das ist bisher noch nie vorgekommen.

Am Dienstag kam dann der erlösende Anruf, dass unser Sohn in das Internat aufgenommen wird. . Sobald wir das schriftlich haben köpfen wir eine Flasche Sekt!

Nun heißt es für uns den Gürtel enger schnallen und Schmalhans wird wieder Küchenchef, denn die Zuzahlungen sind leider auch nicht ohne, obwohl das Jugendamt einen Großteil der Finanzierung übernimmt. Doch geht es uns im Vergleich zu manchen anderen Eltern richtig gut zu Sylvia.

Als Tageskind wollte ich ihn nicht unterbringen, obwohl wir auch “nur” 45 Minuten Autofahrt entfernt wohnen, da bei ihm gerade das Sozialleben problematisch ist und in den gemeinsamen Gruppen vieles unternommen wird und hier an den Defiziten gearbeitet wird.

Neue Wege in der Realschule

Auch beim Großen stehen Entscheidungen an, und zwar welchen Zweig er wählen wird. Zur Auswahl steht Technisch, Wirtschaft, Hauswirtschaft und Sprache.  Da ich erst vor kurzem erfahren habe, dass nicht jedes Bundesland diese Möglichkeiten bietet, hier kurz die Info: In Bayern wird zur 7. Klasse eine Differenzierung geboten. In der Realschule und im Gymnasium. Die Kinder haben nun die Chance gemäß ihren Neigungen und Vorlieben einen entsprechenden Zweig zu wählen und die Schwerpunkte in den Fächern werden entsprechend gelagert. So gibt es im Sprachzweig in der Realschule ein zweite Fremdsprache oder im Wirtschaftszweig Buchhaltung.

Unser Großer hingegen hat es in die Talentklasse verschlagen. Dies ist anscheinend ein Pilotprojekt in unserer Schule (die ist ja groß genug), in der zwei Zweige zusammengefasst werden. Und zwar den mathematischen und den sprachlichen Zweig. Er bekommt nun eine zweite Fremdsprache, und zusätzlich die höheren Anforderungen im Mathebereich und zusätzlich noch technisches Zeichnen. In dieser Klasse wird auf Gymnasial-Niveau unterrichtet, so dass er nach Abschluss der 10. Klasse entweder auf das Gymnasium wechseln oder über die FOS sein allgemeines Abitur nachholen kann.

Allerdings kann nicht jeder in die Talentklasse. Die besten Schüler haben eine schriftliche Einladung bekommen und die Wackelkandidaten konnten sich so bewerben. Grundvoraussetzungen ist ein Notendurchschnitt von maximal 2,5 und in den Hauptfächern möglichst nur Zweier oder Einser.

Unser Großer gehörte zu den Wackelkandidaten und hat seit dem wir ihn angemeldet haben noch mal so richtig Gas gegeben. Statt 2,6 steht er nun auf 2,4 im Notendurchschnitt und in den Hauptfächern hat er sich überall verbessert. Die aktuellen Schulaufgaben werden  entscheiden, ob er eine Zwei im Zeugnis hat oder eher eine Drei in den Zwischenzeugnissen stand er überall auf 2,x mit Tendenz zur Drei. Doch hier hat er sich auch gut verbessert. So steigt seine Chance nicht in die Probezeit der Talentklasse zu müssen. Denn die Anforderungen sind hier angeblich schon um einiges höher als im normalen Zweig. Immerhin werden ja auch zwei Zweige zusammengefasst und um den Mehrstoff zu bewältigen wurde ein Nebenfach (gesunde Ernährung) gestrichen und er hat zwei mal die Woche Nachmittagsunterricht, was seine restlichen Schulkollegen nicht haben.

Trotzdem finde ich diesen Weg gut und er ist intelligent genug um den Stoff zu bewältigen. Einzig seine Faulheit hat bisher bessere Noten verhindert und seitdem er diese reduziert hat steigen die Noten auch gut an.

Tina und ihr Sohnemann haben sich für ein Gymnasium entschieden, welches ein sehr interessantes Lernkonzept bietet. So etwas wird es hier in Bayern erst mal lange nicht geben, doch immerhin werden die ersten Neuerungen durchgeführt.

Ich erhoffe mir für alle unsere Kinder, dass sie Spaß an der Schule haben und dass ihnen das Schulkonzept zusagt. Meines Erachtens soll Lernen Spaß machen und vielen macht das Lernen erst richtig Spaß, wenn sie gefordert werden und auch ihr Wissen anwenden dürfen. Andere hingegen brauchen eher den Freiraum und ich finde es gut, dass nun für die verschiedenen Typen endlich auch entsprechende Beschulungen angeboten werden. Und nicht nur über die Privatschiene, sondern eben auch staatlich. Obwohl die Privatschulen hier oft noch eine Vorreiterrolle einnehmen, wie etwa Waldorfschulen und Montessori für diejenigen die Freiraum bieten oder die teilweise kirchlichen Schulen oder aber das SchulCentrum Augustinum, welches auch der Träger vom Landschulheim Elkofen ist, für die Kinder die eine spezielle Förderung brauchen.

Doch darf man auch nie die Kinder vergessen, denen das Lernen leicht fällt und die einen Anreiz brauchen um überhaupt etwas zu tun und nicht nur im Wachkoma mit Noten zwischen 2 und 4 ihre Schulzeit verschlafen. Hier rede ich aus eigener Erfahrung und finde es toll, dass nun auch der Große geforder und gefördert wird. Mit mehr Stoff und auch bilingualen Unterricht.

Endlich tut sich was!

Das Warten neigt sich dem Ende zu. Jetzt muss es nur noch ruhiger werden auf unserem Trampelpfad, hier in Kürze mehr dazu.

Langsam wird es ernst

Dieses Jahr steht bei den Kindern eine schulische Änderung ins Haus.

Während es beim Großen wie üblich völlig unproblematisch ablaufen wird. Sieht es beim Kleinen da schon wieder ganz anders aus. Typisch.

Also fangen wir mal beim einfachen Thema an. Der Große kommt dieses Jahr in die 7. Klasse (außer er würde wegen Religion und Erdkunde sitzen bleiben – jaja, das Lernen halt – sieht aber nicht so aus) und es stellt sich die Frage nach dem richtigen Zweig.  Hier in Bayern gibt es verschiedene Zweige in den Realschulen und Gymnasien, die unterschiedliche Schwerpunkte legen. Wir haben die Auswahl zwischen den Technischen, Wirtschaftlichen, Sprachlichen oder Hauswirtschaftlichen Zweig in unserer Schule.

Der große Unterschied liegt wohl im Mathebereich – zumindest ist das das Fach in der 6. Klasse, woran man sich am besten orientieren kann.

Im Technischen Zweig muss man kapieren, warum man so rechnet, im Wirtschaftlichen Zweig zumindest die Rechnungen sinnvoll anwenden können und im sprachlichen Zweig herrscht die Sprachbegabung vor. Im Hauswirtschaftichen Zweig geht es hingegen mehr um Soziale Kompetenz.

Beim Großen ist es klar – Technischer Zweig – immerhin hat er schon 2 mal die beste Klassenarbeit in diesem Jahr abgeliefert. *stolzbin* . Laut Mathelehrer wäre auch jeder andere Zweig “eine Sünde”

Nun der Kleine.

Da steht der Wechsel von der Grundschule in die nächsthöhere Schule an. Wenn ich nach seinen Noten gehe, dann bleibt “nur” Hauptschule übrig. Wenn ich nach seinem Potential und seinen Wünschen gehe, dann wäre es Gymnasium oder Realschule.

Erschwerend kommt seine bisherige Schullaufbahn mit zu vielen Lehrerwechseln und vielen Motivationsproblemen und somit einem erheblichen Rückstand hinzu. Teilweise wurde er schon als nicht mehr Regelschulfähig eingestuft. Doch in einer Sonderschule ist er auch nicht richtig aufgehoben, zumindest nicht in einer herkömmlichen Förderschule. Er bräuchte in unseren Augen schon eine Sonderschule, und zwar speziell für ADHS-Kinder ausgerichtet.

Leider ist es nicht so einfach, so eine Schule zu besuchen – also Elternwille zählt nur dann, wenn die Kosten komplett übernommen werden können. Leider wohnen wir in der Hinsicht am A… der Welt und somit kommt eigentlich nur ein Internat in Frage. Das nächstgelegen Internat nimmt allerdings nur Kinder auf, die vom Jugendamt “empfohlen” wurden.  Dies ist auch bei anderen ähnlichen Einrichtungen so.

Nun läuft bei uns also da Prozedere an.:

  • Termin beim Jugendamt machen – mit der Frage was braucht ihr genau. – Erledigt
  • Da aktuelles Gutachten nach den ICD10 mit allen 6 Achsen (fragt mich nicht was das ist) gebraucht wird – Termin in der Neuropädiatrischen Tagesklinik in Vogtareuth gemacht – bereits Ende November erledigt – Wartezeiten sind immer lang
  • Gestern nun den Termin für nächste Woche bekommen. Das bedeutet wieder ca 2 Wochen Therapieblock – mit Schule nachholen, Großen entsprechend “fernversorgen” und Fahrerei. Zum Glück haben wir es nicht weit und ich bin heilfroh, dass wir nun so schnell einen Termin bekommen haben
  • Vorher noch alle möglichen Berichte, Gutachten, Zeugnisse, Lehreraussagen etc. einfordern und einsammeln, bzw. Vordrucke abgeben und dann holen…. Apropos, gleich diesen blanko Lehrervordruck suchen, den wir noch vom letzten Mal haben…
  • Dann im Februar das Gespräch mit dem Jugendamt
  • Anmeldung in der von uns erhofften Schule – Vorraussetzung ist, dass das Jugendamt sich vorstellen kann, dass unser Kleiner da hingeht.
  • Alternativschulen suchen
  • Alternativanmeldungen machen, falle es nicht klappt
  • Zu Ostern dann evenutell Probetage
  • Im Juli dann die Entscheidung
  • Absagen der anderen Schulen oder hoffen dann da auch wirklich reinzukommen.

Wenn das mit unserer Wunschschule nicht klappt, stehen wir ehrlich gesagt ziehmlich auf dem Schlauch. Es gibt zwar noch ein paar Internate nicht allzuweit entfernt, doch sind das eher “Reiche Kinder” Schulen und nicht speziell für unseren Keks. Spezialschulen für ihn wäre nur noch so möglich, das Mama-Taxi mit jeweils einfacher Fahrt von 1 Stunde möglich ist. Direkverbindungen nicht vorhanden. Das hieße dann für mich 1 Stunde hin, 1 Stunde zurück, Mittags auch.

Zur Hauptschule habe ich ein zwiespältiges Verhältnis. Es kann supergut gehen (es gibt dort tolle Klassen mit etwa 18 Schülern und guten Lehrern) oder es gibt genau das Gegenteil Ich weiß von Kindern, die in der Hauptschule erst mal so richtig abgebaut haben. Die Luft nach unten ist leider bei uns nicht mehr vorhanden. Zudem kommt es beim Kleinen sehr auf die Lehrkraft an. Wenn er jemanden hat, der auf ihn eingeht – kann alles gut gehen, wenn nicht……

Als weitere Alternativschule wäre noch Waldorf möglich. Ich weiß nicht, ob das für unser Kind der richtige Weg ist, da hier erst recht die “Anleitung” fehlt. Er braucht noch sehr viel Führung.

Tja, das sind die uns momentan bekannten Alternativschulen, da werden wir wohl noch suchen und nach einer zweiten Nadel im Heuhaufen graben müssen. Wir waren ja schon über die erste Nadel froh.

Doch auch diese hat nicht unerhebliche Nachteile. Einerseits wäre es ein Internat – mit all seinen Vor- und Nachteilen. Zum Anderen kommen dort noch zustätzlich ganz andere Kosten auf uns zu, als bei einer Regelschule. Gerade spezielle ADHS-Schulen haben einen sehr hohen personellen Aufwand, der sich in den Schulkosten niederschlägt. Auch wenn dann das Jugendamt einen Teil übernimmt, wurde ich doch schon vorgewarnt, dass noch erhebliche Kosten auf uns zukommen werden. Diese erfahren wir allerdings erst bei der Anmeldung oder noch später, bei der Zusage. Aber wie gesagt – wirkliche Alternativen kann ich eben auch nicht sehen.

Auch ist wegen der bisherigen Schullaufbahn des Kleinen leider kein Platz mehr für Experimente – “so jetzt geh erst mal in die Hauptschule und wenn es nichts ist, dann wechselst Du halt.” Dieser Zug ist abgefahren und jeder Wechsel verschlechtert nur noch seine Möglichkeiten.

Nun ja, wir werden sehen. 2011 wird in dieser Hinsicht zumindest spannend.

To be continued……