Elternabend

Kurz vor Weihnachten laufen bei uns die ganzen Elternabende auf. Erst beim Kleinen, dann nochmal beim Kleinen und nun auch beim Großen. Ich bin wie jedes Mal froh, dass ich diese hinter mich gebracht habe. Doch dieses Jahr war es komplett anders.

1. Elternabend beim Kleinen

Dies war ein sehr schöner Elternabend. Was ich ja leider sonst nicht so von ihm gewohnt bin. Sonst habe ich hier immer nur gehört, was alles nicht klappt und wo es Probleme gibt.

Doch dieses Mal O-Ton Lehrerin “Ihr Sohn macht mir sehr viel Freude!” Was will man anderes hören? Ein Traum. Genauso, dass alles im Groben und Ganzen funktioniert und er genau richtig an der Schule ist. Erste Fortschritte schon eindeutig sichtbar.

Geschwisterliebe

Manchmal frage ich mich, ob die zwei spinnen. hochgradig. Sie gönnen sich oft genug noch nicht mal den Dreck unter den Fingernägeln und streiten, dass die Fetzen fliegen. Und im nächsten Augenblick spielen sie friedlich miteinander.

Wenn man sie fragt, ob sie sich mögen, sind meine Söhne sich ausnahmsweise mal einig: Eindeutig Nein.

Daher finde ich das Bild vom Kleinen so gelungen, welches er beim Fotodekatlon von Jana eingereicht hat. Licht & Schatten.

Ein Bruder bedeutet Licht und Schatten und oft ist der Schatten größer als das Licht. Dieses ist aber aus Fleisch und Blut.

Doch doch, das Bild ist richtig herum. Denn der Schatten wirft das Kind – zumindest laut dem Großen. Und gemäß dem Kleinen überwiegt der Schatten.

Nun ja.

Würde mich freuen, wenn Ihr auch wieder für den Kleinen beim Fotowettbewerb abstimmt, Teilnehmernummer 22.

Sorry hier übrigens für die vielen Fotos, doch ich habe dem Kleinen versprochen ganz viel Werbung für ihn zu machen, da er ja im Internat ist uns sich auf mich verlassen muss. Zudem möchte ich es echt unterstützen, dass er sich soweit selbst organisiert hat und 10 Fotos gesucht und gemacht hat, diese Aufgaben meist gut und treffend umgesetzt hat und dann auch noch pünktlich abgeliefert hat. Wenn er das noch in der Schule auch so umsetzen würde… dann hätten wir wohl keine Probleme.

Also muss ich und somit ihr auch durch und über Lob freut er sich sicherlich.

(mit berechtiger Kritik muss er lernen umzugehen)

Internat #1

Wie vielleicht einige von Euch wissen, geht unser Kleiner dieses Jahr in das Internat. Es handelt sich hierbei um ein Internat speziell für Kinder mit sozialen und/oder schulischen Defiziten. Wir sehen diese Schule im speziellen als einzigartige Chance für ihn an, doch noch zu einem sauberen Schulabschluss zu kommen, denn die Alternative wäre Hauptschule mit wahrscheinlichen Abstieg in die Sonderschule gewesen, obwohl er von der Intelligenz her dort überhaupt nichts zu suchen. hat.

Nun haben wir die erste Woche hinter uns und ich kann bereits einen ersten Eindruck verzeichnen:

Schulisch

Das größte Problem war ja die schulische Situation. Dass er einfach abgeblockt hat und auch bis zum Schluss nicht mehr den Anschluss gefunden hat. Als er daraufhin von den Noten befreit wurde, wurden auch die Leistungen besser. Nun soll er das Realschulniveau der Schule leisten. Nach der ersten Woche ergab sich ein Gespräch mit seiner Lehrkraft.

Es geht. Es ist nicht so schlimm wie befürchtet. Sie nimmt ihn so an wie er ist und setzt sich auch durch. Dies honoriert er bisher mit Leistung. Er probiert die Grenze aus, erkennt sie und arbeitet nun mit. Ja!

Bereits nach einer Woche liebt er seine Lehrerin heiß und innig und auch die anderen Lehrkräfte machen einen sehr netten, sympatischen und lockeren Eindruck. Auch als Mutter fühle ich mich dort angenommen und angekommen, denn wir werden für das “Nichtkönnen” unserer Kinder nicht gleich zum Versager gestempelt, sondern es wird z.B. gemeinsam nach den Ursachen geforscht, warum zum Beispiel die Hausaufgaben nicht gemacht werden konnten. So ist es Richtig und so macht es Sinn!

Sozial

Ganz besonders süß fand ich eine SMS von ihm, dass nun T2 (der gleiche seltene Name wie unser Großer) nun sein bester Freund ist. Zu Hause hat er noch von einem weiteren guten Freund erzählt, seinen Zimmergenossen mag er auch und ansonsten scheint er sich dort sehr wohl zu fühlen. Weiteres muss erst noch abgewartet werden.

Wie geht es ihm dort?

Anscheinend geht es ihm dort sehr gut. Das zeigt auch, dass er gerne wieder zurückgekehrt ist und wir relativ schnell entlassen sind, wenn wir ihn bringen. Wir dürfen nur den Koffer ausräumen und dann haben wir gefälligst zu verschwinden.

Wie geht es uns dabei?

Diese Münze hat zwei Seiten. Einerseits tut es uns schon weh, von unserem Kind getrennt zu sein. Doch andererseits muss ich mich auch zurücknehmen, wenn diese Möglichkeit die einzige und letzte Chance für ihn ist. Mit ganz schlechtem Gewissen ist man auch heimlich froh, nicht mehr das morgentliche Aufstehchaos bewältigen zu müssen und freut sich heimlich, dass man sich nicht über sein Chaos ärgern muss.

Dann wiederum vermisst man das Chaos, seine Fröhlichkeit und die kuscheligen und schönen Momente mit dem Kind.

Wie war das Wochenende?

Noch hat sich nicht alles eingespielt und wir sind auch noch unsicher wie wir uns hier richtig verhalten sollen. Erst war am Freitag schon der erste Elternabend und Abends waren wir auf Wasserburg leuchtet.  Am Samstag mussten wir einkaufen, Messebesuch etc. am Sonntag schon wieder Koffer packen, zu kleine Wäsche aussortieren und unser Kind wieder zurück bringen. Immerhin haben wir jeden Tagen ein paar Spielstunden eingelegt, bei der die Familie zusammen war.

Schwierig ist auch am Wochenende das Verhältnis zum Bruder. Unser Großer ist ja ein Alphatierchen und steht gerne im Mittelpunkt. Es ist für ihn absolut nicht leicht sich hier mal zurückzunehmen und den Kleinen den Vortritt zu lassen. Doch das wird er lernen müssen, denn gerade an den Wochenenden sollte der Kleine nicht im Schatten des Großen stehen müssen. Dieser hat uns ja die ganze Woche sonst auch.

Hier müssen wir noch daran arbeiten und mal schauen, wie sich nächste Woche zeigt. Ansonsten holen wir uns Hilfe bei seinem Psychotherapeuten.

Klappt alles?

Mehr oder weniger :-) . Die Hausaufgaben hat unser Kleiner freiwillig, ohne zu murren und selbständig erledigt – das immerhin hat schon mal geklappt. Holen und Bringen klappt. Der Große kann auch alleine bleiben, wenn sich das Abholen mit seiner Zuhause-Zeit überschneidet und das Ein- und Auspacken klappt auch. Zumindest größtenteils.

Bis auf kleinere Missgeschicke – Wenn der Vater mit dem Sohne Koffer packt. Nun ja, da muss er durch. Ich kann mich nicht klonen und lieber sortiere ich die Wäsche durch als mein Mann, denn dann wäre das Chaos perfekt.

Fazit nach einer Woche

Ja, es scheint der richtige Weg zu sein. Und ich fühle mich dort schon erheblich besser angenommen, als es in der Grundschule jemals der Fall war. Ich glaube, unser Kleiner teilt meine Meinung hierzu.

In unregelmäßigen Abständen werde ich Euch auf dem Laufenden halten.

 

Ferien-Aktion – Kleines Hufeisen

Die letzten drei Tage waren aufregend. Unser Kleiner wollte nun endlich einen Nachweis für sein reiterisches Können. So hat er sich in der letzten Zeit doch gut gemacht und nun auch die Pferde ganz gut im Griff. Vor allem, darf man als Hufeisenbesitzer bestimmt mehr Galoppieren, was für ihn das schönste ist.

Also haben wir ihn angemeldet. Ein paar Reitstunden vorher haben auch nicht geschadet und es wurde festgelegt, welches Pferd denn nun wer bekommt. Drei stehen zur Auswahl und 3 Kinder waren bereit. Doch welches Pferd sollte denn nun seines sein? Naomi (die bravste und ruhigste) war schon von A. belegt worden, da diese das große Hufeisen reiten wollte und auf ein braves Pferd bestand.

Blieben noch Onkel Arno und Gino übrig. Arno ist der Älteste im Stall und eigentlich schon in Altersteilzeit. Entsprechend ruhig und relaxt ist er auch. Aber er will genaue Befehle. Galopp macht ihm noch Spaß und man muss ihn nicht immer treiben. Nur… der Sattel. Unser Kleiner meint, dass dieser fürchterlich unbequem ist. Aber Galopp ohne Sattel, aber trotztdem im perfekten Sitz und leichttaben ohne Steigbügel. Nein Danke.

Blieb noch Gino. Doch der ist immer so frech! Wenn er hinter den anderen Pferden herläuft, überlegt er ständig, was er nun wieder für einen Unfug aushecken kann. Arno kurz in den Hintern zwicken? Das ist meist recht lustig. So schnell traben, dass er aufläuft, damit er wieder gebremst wird und Schritt gehen kann. Hehe, ist in der Prüfung bestimmt auch lustig. Beim Galopp findet sich doch auch immer mal wieder eine Abkürzung…..

Aber der Sattel passt und die Reitlehrerin meinte, unser Kleiner würde sein Pony schon in den Griff bekommen, auch wenn sie oft genug schon als Chaosconnection in die Stallgeschichte eingegangen sind. Pony voll im Griff

Nun, was soll ich sagen. 3 Tage Training. Und die Aufregung wuchs von Tag zu Tag. Es wurde geritten, ausgemistet, Theorie gebüffelt, die Pferde schön hergerichtet und die Mähne geflochten. Videoanalyse von den Reitübungen gemacht und die Generalprobe komplett vergeigt. Haben hier doch die Pferde einfach beschlossen, dass die Reitübung vorbei ist (Arno ist einfach stehen geblieben, als sie eh die Mitte durchquert haben), statt rückwärts zu gehen einfach umgedreht und auch ansonsten gezeigt, dass sie einfach die Nase voll haben.

Entsprechend waren die Kinder in der letzten Nacht zu Hause. Unser Kleiner war total nervös und konnte nicht schlafen. Ich musste noch alles Waschen und er hat allen Ernstes überlegt, ob er vorher nicht noch dringend zum Friseur muss.

Am großen Tag der Prüfung musste er sehr früh da sein, um den Sattel noch zu putzen und sein Pony zu striegeln. Doch ohweia. Hat sich dieses ehemals weiße Pferd in Pferdeäpfel gesetzt. Wie soll man das wieder rausbekommen. (Das ist gar nicht so einfach, Gino war auch im Sommer schon mal so richtig grün, da hilft eigentlich nur Wasser). Und das alles unter Zeitdruck.

Und dann die Prüfung.

Ich muss sagen, sie haben es echt gut gemacht und die Pferde waren auch richtig brav. Unser Kleiner hat nicht gezappelt, war total steif und ernst und Gino war von diesem Ehrgeiz so beeindruckt, dass er keinen Schabernack gemacht hat.

Sie haben alle Drei bestanden und die Erleichterung war danach riesengroß. Entsprechend ausgelassen waren alle danach.

Prüfung Kleines Hufeisen

von links nach rechts: Gino, Naomi und Arno

 

Mag ich die Sprache?

Ich selbst bin nicht besonders sprachbegabt. Das ist meine persönliche Umschreibung für  ”ich bin zu faul um Vokabeln zu lernen” .

Je nach Lust und Laune waren in der Schule meine Noten in dieser Hinsicht bei den Sprachen wohl eher mau. Vor allem in Französisch, konnte man am Schuljahresanfang bereits die 5 fest im Zeugnis verankern.

Leider beobachte ich gerade so etwas ähnliches beim Großen. Vokabeln – brauche ich doch nicht! Ihr schreibt am Donnerstag Schulaufgabe – da ist ja noch lange Zeit hin, reicht wenn ich am Mittwoch anfange zu lernen. So war es bisher. Nun hat er seit diesem Schuljahr auch Französisch, zu Englisch dazu.

Komischerweise hat diese Sprache bei ihm einen ganz anderen Wert und hier ist er viel aktiver und fleißiger und die Noten entsprechend besser. Okay, er steht noch am Anfang, doch man kann es schon eindeutig sehen, dass er diese Sprache mag. Also von mir hat er das nicht.

Doch warum ist das so?

Englisch ist doch eigentlich viel wichtiger und auch ständig im Gebrauch? Er kann es doch auch schon besser und wendet es doch auch an? Warum mag er diese Sprache nicht – sie ist doch leichter?

Typisch Kind

Die Aufgabe von Jana – Menschenskinder ist nicht ganz einfach. Was machen Kinder typischerweise? Wo findet man Kinder? Zum Zeitpunkt des Fotos waren noch Ferien und unser Kleiner musste ja noch alle Bilder machen, da er ja teilnimmt und nicht wir.

Fakt ist, es war ganz schön schwierig ein wirklich gutes Bild zu bekommen. Denn obwohl er oft auf dem Spielplatz war, kamen keine guten Bilder dabei raus – musste wohl selbst spielen.

Doch beim Inndammfest die Gelegenheit. Mehrere Jungs gehen ihrer Lieblingsbeschäftiung nach: Steine flippern am Inn.

Und was uns ganz besonders gut gefällt – die Verbindung von alt und modern. Dieses uralte Spiel mit den Jungs in den Lederhosen und dabei noch der Fussballer dazu.

Die Abstimmung läuft diesmal bis einschließlich Montag

Neonazis

Es gibt Situationen in der Erziehung, da könnte es zu spät sein. Vorherige Anzeichen sind so gering, dass sie schnell übersehen werden. Und wenn man doch glücklicherweise den Anzeichen nachgeht, dann tun sich manchmal erschreckende Abgründe auf. Vor so einen Abgrund stand ich vor einer Zeit beim Großen:

In der Schule hatten sie einen Film über Hitler/Nazis, keine Ahnung was, gesehen. Dieser Film hieß “Der Junge im Pyjama”. Ich kenn den Film leider nicht und in der Schule wurde zum Schuljahresende die Klasse mit dem Film ruhig gestellt und das Thema nicht wirklich besprochen. Anscheinend wurden zum Ende des Films einige Leute in die Gaskammer geführt.

Zum Mittagessen kam irgendein blöder Witz vom Großen zum Vergasen. Auf meine Frage, ob es wirklich so lustig sei, hat er zwar verneint, aber im darauffolgenden Gespräch kam heraus,dass er nicht daran glaubt, dass dies wirklich so geschehen sei.

Nur weil nicht wirklich die Schauspieler für den Film getötet wurden, heißt das noch lange nicht, dass dies nicht doch so passiert sei.

Aber…..

Ja aber Eltern glaubt man nicht.

Am nächsten Tag, vor dem Rathaus eine Kunstskulptur mit offenen Armen. “Wow, schau mal der Hitlergruß!” Aber erstens war er das nicht und wieso und überhaupt, wie kommst Du darauf.

Diese kleinen Anzeichen liesen mich aufhorchen und ich dachte ein wenig Infos zu dem Thema könnten nicht schaden.  Nun ist es aber so, dass ich jetzt kein Geschichtslehrer bin, ich auch nicht weiß, wie ich diese schwere Kost kindgerecht – äh 12-jährigengerecht vermitteln soll. Oma/Opa haben den Krieg als Kind eher beschützt/behütet erlebt und sonstige Informanten haben wir nicht.

Als ich etwa in seinem Alter war, haben wir in der Schule “Als Hitler das rosa Kaninchen stahl” gelesen. Ich dachte, es wäre eine schöne kindgerechte Möglichkeit ihn an das Thema heranzuführen. Doch wie das Schicksal so spielt, war es gerade in der Bibliothek ausgeliehen. Wir hatten aber das Glück an eine wirklich nette un hilfsbereite Bibliothekarin zu geraten, die uns weitere Literatur dazu anbot.

Eines der Bücher möchte ich demnächst hier noch genauer vorstellen. Es war ein Buch über die Naziparolen und wie man diese wiederlegt. Dies habe ich irgendwo aufgeschlagen und dem Großen in die Hand gedrückt. Hat Hitler wirklich Menschenversuche gemacht?

Ich habe mich noch mit der Bibliothekarin unterhalten und unser Großer hat bereits in der Bibliothek angefangen zu lesen und hat zu Hause das Buch nicht aus der Hand gelegt.

Der Abgrund den ich anfangs erwähnte, zeigte sich als ich ihn fragte, ob er einige dieser “Thesen” kennt und von ihm ein “Ja, einige” kam.

Fazit

12-jährige bekommen schon vieles über die Nazizeit  mit, viele Unwahrheiten, halbwahrheiten und sie reimen sich auch vieles zusammen. Zudem liegen viele Taten außerhalb ihres Vorstellungsvermögens unserer Kinder, so dass sie wirklich der Meinung seien, dass sei Fantasie. Ein Gruselmärchen, aus Filmen, Videospielen oder Büchern entsprungen. Sie sind deshalb oft empfänglich für Neonazi-Parolen.

In der Schule wird das Thema erst ab der 9. Klasse behandelt. Viel zu spät um eventuell schon gekeimte Samen und falsch beeinflusste Kinder wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Dies alles ist vor den Sommerferien passiert. Unser Großer hat sich eingehend mit dem Buch weiter beschäftigt und noch ein zwei andere Bücher zu dem Thema mal angeblättert. Es ist ihm klar geworden, dass es damals wirklich eine schreckliche Zeit war und nach einigen Beiträgen im Fernsehen, die zufälligerweise zu dieser Zeit liefen, war es ihm auch klar, dass dies anscheinend wirklich so passiert ist. Ich glaube und hoffe jetzt mal, dass wir die Kurve noch rechtzeitig gekratzt haben und wichtig war wohl auch, dass wir das Thema nicht hochgespielt haben, denn dann wäre es wohl wirklich interessant geworden.

Internat #2

Nun haben wir auch unser erstes Schulwochenende hinter uns gebracht. Es war schon komisch, dass unser Kleiner 12 Tage am Stück nicht da war – zum Glück gibt es Telefon – oder auch nicht….

Denn am Montag hatte er schon ein wenig Heimweh, wie es schien. Doch danach hat er alles komplett abgestritten – nein, er hat doch kein Heimweh… Als Mutter macht man sich dann schon ein paar Gedanken.

Tja, was haben die Kids an diesem Schul-Wochenende gemacht?

Tapferer Hund

Unser Hund ist einerseits ein reinrassiger Angsthase, aber andererseits auch wieder mutig. Vor allem dann, wenn es über Hängebrücken, Treppenroste und auch über andere hundeungeeignete  Wege geht. Wichtig dabei ist ihm nur, dass eine vertraute Person vor ihm hergeht. Vorzugsweise eines seiner Miniherrchen.

Das muss wahre Hundeliebe sein. Und welches Foto passt wohl besser in die Kategorie Liebe und Freundschaft als eine Liebe, die sogar Grenzen überwindet?

Genau und aus diesem Grund hat unser Kleiner dieses Bild ausgewählt um bei Janas Fotowettbewerb teilzunehmen. Wenn Euch das Bild mit Lucky gefällt, der dem Großen folgt, dann stimmt doch hier dafür ab! Danke.

Tapferer Hund

Gibt es 10 Gründe für Häfft-Hefte?

Dies ist ein Gastartikel von meinem Großen:

So lautete die Frage meiner Mutter, als ich sie nach einem weiteren Häfft-Vokabelheft gefragt habe. Un cih habe nach kurzem Überlegen welche gefunden:

1. Alle zwei Zeilen hellblau

Dies dient dazu, dass ich beim Lernen nicht in einer Zeile verrutsche.

2. nach 5 Zeilen erfolgt eine Leerzeile

Dies hat eigentlich zwei Vorteile: es macht übersichtlich und es spornt an – (es sind nur noch 5 Wörter)

3. 9-Kästchen-Lernsystem

Ist ganz vernünftig, bei jedem Mal, wenn ich etwas richtig habe, kreuze ich eines an. Beim neunten Mal kann ich es dann sicher.

4. Grammatik im Häfft

In der Mitte des Heftes sind Grammatik-Seiten, die irregular Verbs, und noch nützliches zum Lernen. Dadurch habe ich in einem Heft alles wichtige drin.

5. Landes- und Sprachinformationen

Vor den Grammatikseiten sind Landes- und Sprachinfos, damit ein bißchen z.B. über die USA oder England bescheid weiß.

6. die letzte Seite für die schwierigsten Wörter

Hier kann ich die schwierigsten Wörter eintragen, so gehen sie nicht unter und ich kann sie immer wiederholen.

7. Hält zwei Jahre lang.

Bei mir hat das Vokabelhäfft zwei Jahre lang gehalten! Und dass obwohl wir in der 5. und 6. Klasse doch einiges an Wörtern gelernt haben.

8. Coole Informationen

Unten am Häfft-Rand stehen immer wissenswerte Texte und lustige Sprüche. Zum Beispiel das treffende Zitat zum Vokalbel lernen:

Der Unterschied zwischen dem richtigen Wort und dem beinahe richtigen, ist derselbe wie zwischen Blitz und Glühwürmchen.

9. Das Häfft  ist vielseitig.

Es gibt 2 bis 3-spaltige Hefte, kleine und große formatierte Hefte und in verschiedenen Sprachen.

10. cooles Design

Es sind witzige Zeichnungen von Brot und Schwein im Heft und es ist der schönste Umschlag von allen Heften, die ich sonst habe. Deshalb nutze ich hier am liebsten einen durchsichtigen Heftschoner.

Für die 7. Klasse brauche ich jetzt noch das Französisch Vokabelhäfft und für Englisch kann ich hoffentlich das Universale Sprachenhäfft hernehmen.

Also Mama, ab ins Geschäft!

Okay, okay, wenn er tatsächlich dafür einen Blogbeitrag schreibt. Meinetwegen. Warten wir jetzt nur noch ab, welche Formate von den Lehrern gewünscht werden…..