positiv gedacht am Freitag #38

Die Kids haben ab heute Faschingsferien. Nach den letzten beiden Wochen wird diese also wieder mal recht lebhaft werden. Wenn noch genug Schnee liegt, können sie draußen spielen, doch gestern hat es einiges weggetaut. Doch nun zum Rückblick auf letzte Woche

gefreut : über sehr gute und schöne Blogbeiträge zum ersten Thema von EM-Abseits. Macht echt Spaß

gelacht: über ein paar herrlich schräge Schimpfnamen.

geschafft: ein Paar Socken fertig zu stellen, ein paar Bücher zu lesen und was neues angefangen zu Stricken

gefunden : eine neue Lieblingsautorin :-)

geholfen : Jemanden mit einem hoffentlich guten Tipp

gegönnt: Caipi – musste ja das EM-Abseits-Rezept testen. Lecker!

geplant : Vielleicht mache ich Krapfen oder so etwas ähnliches. Die gekauften schmecken mir nicht und Fasching ohne ist auch nicht das wahre

gelobt: Einige Blogger – in den Kommentaren. Meinen Mann und auch den Hund.

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Positiv gedacht am Freitag # 36

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht es ist schon Februar! Ich komme gar nicht mehr hinterher. Aber egal, Zeit für Positives Denken.

gefreut : über positive Rückmeldungen und Antworten. Das ist immer schön.

gelacht: beim Zumba, ganz viel

geschafft: mein erstes Interview zu führen. Ich bin ganz stolz drauf.

gefunden : Tolle Seiten, tolle Bücher und dass eine Veranstaltung bei uns in der Nähe stattfindet, wo ich unbedingt hin will.

geholfen : meinem Mann – jetzt lernt er tatsächlich doch ein wenig HTML

gegönnt: Bücher (Testkauf) und vielleicht Wolle

geplant : mit Freundin ratschen, lästern und EM-Abseits vorbereiten. Stricken, Lesen und Füße hoch.

gelobt: meine Freundin für die gute Formulierung eines schweren Textes.

 

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Positiv gedacht #35

Schon wieder Freitag – Wahnsinn, wie die Zeit rast. Gestern war doch noch Montag?

Wie dem auch sei, Zeit für einige positven Gedanken.

gefreut : darüber, dass wir bei EM-Abseits alle Stammspieler zusammen haben. Ich finde das ist ein guter Erfolg.

gelacht: über eine Geschichte, die Susanne beim Frauenarzt passiert ist – das soll sie Euch aber selbst erzählen.

geschafft: Buchkritik immer wieder ein Stückchen mehr einzurichten und Danke für Eure Treue dort und in Facebook

gefunden : Tolle Plugins, Möglichkeiten und Ideen. Ja, ich glaube das wird was!

geholfen : einer Kundin bei einigen Fragen

gegönnt: Urlaub gebucht 

geplant : ein hoffentlich ruhiges Wochenende.

gelobt: einige Teilnehmer beim EM-Abseits

 

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Positiv gedacht am Freitag #33

Nun ist wieder Freitag und es ist der erste Freitag in diesem Jahr, nach einer vollen Woche und auch nach einer Schulwoche. Diese Woche war für mich recht anstrengend, da ich doch einige Aufgaben abarbeiten musste und auch der Alltag mich wieder eingeholt hat.

Aber es gab auch schöne Momente

gefreut : über meinen neuen Computer. Er ist rasend schnell und der Bildschirm ist auch größer.

gelacht: beim Lesen über wirklich originelle Formulierungen.

geschafft: meine Kunden zufrieden zu stellen.

gefunden : meine Lust am Sport und einige Plugins die ich mir mal anschauen werde.

geholfen : in dem ich ein paar Fragen von verschiedenen Leuten hoffentlich zufriedenstellend beantwortet habe.

gegönnt: trotz reichlich Arbeit mir Zeit zum Lesen und für den Sport zu nehmen.

geplant : an einem neuen Projekt. Ansonsten kommt heute meine Freundin und wir werden EM-Abseits weiter bringen, lecker essen und viel plaudern

gelobt: Einen Bekannten, der mir gut geholfen hat.

 

Gespendet: wieder das unser Geld bei Kiva.org eingesetzt Es kam bereits zwei mal zurück und nun geht es in die Mongolei. Zu einer Frau, die nun ihr eigenes Geschäft eröffnen möchte und von ihrem Mann unterstützt wird.

 

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Positiv gedacht am Freitag #37

Wie, ist etwa schon wieder Freitag? Die Woche hat doch erst gestern begonnen? Egal, fangen wir diesmal schon gefühlt früher an.

gefreut : mein erstes Interview ist online. Jippieh Yaeh!

gelacht: bei Zumba über einen Mittänzer. Mit Feuereifer dabei und dabei konsequent aus dem Takt.

geschafft: ein ziehmlich hartes, aber sehr gutes Buch zu lesen.

gefunden : schöne Wolle

geholfen : einer Freundin bei einer Websache

gegönnt: ein Eis. Hm lecker.

geplant : lesen. Einfach nur lesen.

gelobt: Meine Kids, weil sie so fleißig lesen.

 

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Sich nichts dabei denken….

Die Überschrift übersetzt den beliebten bayerischen Ausdruck nur unzureichend. Den Spruch “Du dearfst Dir nix dabei scheißn”. Denn dieser Spruch sagt noch viel mehr aus.

Wie es übrigens so oft im Bayerischen Dialekt ist, schaffen es die Bayern mit ein paar Worten etwas auszudrücken, welches ich im Hochdeutschen nur unzureichend übersetzen kann. Wenn ich diesen Spruch erklären müsste, würde folgendes dabei rauskommen:

  • sich nichts dabei denken (einfachste Variante)
  • nicht auf das hören, was andere Sagen
  • sich nicht um das scheren, was andere vielleicht davon halten könnten und lieber genau dass machen, was einem das eigene Gewissen vorgibt/was man selbst machen möchte. (beste Übersetung)
  • und noch ein paar Varianten, die mir momentan nicht einfallen.

Warum ich aber darüber schreiben möchte?

Sich nix dabei scheißn

lerne ich gerade im Zumba Dance. Egal wie es aussieht, egal wie viele Knoten ich in den Beinen habe. Ob ich mit den Armen meinen eigenen Stil kreiere oder einfach nicht hinterher komme. Auch egal, dass mein Hüftwackeln  eher aussieht, als ob ich dringend zur Toilette müsste. Total egal, Hauptsache ich habe Spaß.

Bei den anderen sieht es auch nicht besser aus.

Doch je lockerer man wird und je weniger man sich etwas dabei denkt, desto besser wird es.

Übertragung ins Alltagsleben

Komischerweise überträgt sich diese Einstellung auch langsam in mein normales Leben. Mir egal, was andere davon halten oder über mich denken. Ich bin so wie ich bin und das ist okay so. Mein Konzept zu Buchkritik ist das was ich machen möchte und mehr als nein sagen kann ein Interview-Partner nicht, wenn ich frage. Die Welt geht davon nicht unter und dass ich keine normale Fragen stellen werde ist wohl allen klar – und wenn nicht, dann sind sie in meinem Blog entweder falsch oder sie lernen eine ganz andere Seite kennen.

Auch in der Kindererziehung ist es mir mittlerweile vollkommen egal, was andere machen. Ich bin ich und mache es so, wie ich es für richtig halte. Genauso wie meine Kinder so sind wie sie sind und nicht wie andere, passe ich mich auch an die Eigenheiten dort an.

Sich einfach dabei nichts denken und locker flockig sein Ding durchziehen.  Nach seinen Bedürfnissen, Wünschen, Vorstellungen und Fähigkeiten.

Ja, das werde ich machen.

Anerkennung in der Gesellschaft

Die ist wie üblich nicht da. Da wird man angeschaut “ih, die passt in keine Schublade” oder man wird bewundert “schau mal, die ist aber toll”. Es ist mir egal. Anecken bin ich mittlerweile gewohnt, über Bewunderung würde ich mich freuen.

Dass ich dabei aus der Masse heraussteche – tja, das ist halt so. Ich habe jahrelang versucht unsichtbar zu werden. Es hat nie funktioniert. Auch alleine schon durch meine Kids nicht (der Große ist bekannt wie ein bunter Hund). Also warum dann nicht einfach das machen was man will. Anpassen funktioniert bei mir in vielen Bereichen sowieso nicht. Einmal weil ich meine Klappe nicht halten kann und zum anderen, weil ich eine eigene Meinung habe. Denn mein Kopf ist nicht zum Schminken und für eine schöne Frisur da (hier bin ich eher ein Versager), sondern auch um mein Gehirn zu benutzen.

Peinlichkeiten überstehen

Das war der Grund, warum ich unsichtbar sein wollte. Schämen und fremdschämen war meine Spezialität. Davon löse ich mich langsam. Warum sollte ich mich schämen? Warum sollte ich mich fremdschämen? Als ich das mal gefragt wurde, fiel mir kein wirkliches Argument ein und seitdem baue ich diese Tätigkeiten nach und nach ab und lerne (z.B. über Zumba) dass ich mir nix scheißn brauch. So lange ich ehrlich und autentisch bin. Nur verbiegen lassen sollte ich mich nicht (mehr).

Und die Welt ist bei Peinlichkeiten noch nicht untergegangen. Entweder man steht auf und lacht darüber – dann merkt es sich kein Mensch mehr – oder man versinkt im Erdboden und macht so erst recht auf sich aufmerksam. Denn jeden von uns sind schon Peinlichkeiten passiert, denn wir sind alle Menschen und keiner von uns ist perfekt.  Wobei der Perfektionismus auch so ein Problem ist.

So, nun bin ich fertig und gehe jetzt Po-Wackeln.

Positiv gedacht am Freitag #34

uhuhuh bin ich aber spät dran. Gestern total übersehen *schäm*

Jetzt aber los mit den positiven Gedanken.

gefreut : darüber, dass ich etwas gesucht und auch gefunden habe

gelacht: über witzige Übersetzungen und Versprecher

geschafft:  ein Projekt abgeschlossen, ein neues angefangen.

gefunden : einige Plug-Ins für mein neues Projekt

geholfen : einer Kundin bei einem Problem. Habe ihr eine einfache Lösung angeboten

gegönnt: noch nicht, aber wir haben eine Nacht in Salzburg gebucht. Und zwar dann, wenn die Kids mit der Patentante eine Lesenacht veranstalten. Teilnehmer noch gesucht.

geplant :  Familienwochenende – einfach auch mal ein wenig entspannen

gelobt: meinen Mann, weil er sich gerade mit Joomla auseinandersetzt.

 

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Draußen ist Winter

Draußen ist nun endlich der Winter  gekommen. Lieber spät als nie kann man sagen.

Nein, ich möchte mich jetzt nicht über das Wetter beschweren, ändern kann ich es sowieso nicht und wenigstens tötet die Kälte das Ungeziefer ein wenig ab. Also passt es schon. Trotzdem macht mich das Wetter auch ein wenig- hm melancholisch. Obwohl Melancholisch das falsche Wort ist. Eher denke ich langsam an den Frühling. An den Sommer. Wir haben Urlaubspläne, der Kleine fährt an Ostern zum Zelten nach Kroatien, wir möchten im März nach Salzburg (ach gibt es dort ein empfehlenswertes Restaurant?) und bei all diesen Plänen spielt Schnee eine eher untergeordnete Rolle.

Vielleicht liegt meine Stimmung auch an einem Buch, welches ich lese. Es ist super geschrieben und alles, doch weigere ich mich wirklich in die Geschichte einzutauchen. Zu aufwühlend, zu bedrückend, zu….. mir fehlen die Worte. Es handelt sich um “Jeder stirbt für sich alleine” von Hans Fallada. Kennt ihr es? Absolut lesenswert – aber auch sehr frustrierend. Nicht vom Lesen her, sondern das Thema.  In Buchkritik.org gibt es hierzu sicher mal einen ausführlichen Artikel. Doch erst möchte ich dieses Buch lesen.

Auch ansonsten läuft es im Moment recht ruhig hier ab. Es tut sich nichts bewegendes, mein Gewicht bleibt leider stabil, Sport macht Spaß, kleine Fortschritte sind sichtbar, Auto nicht in Sicht, Schulisch alles im Lot – mehr oder weniger und Arbeitsmäßig viel zu tun. Aber nichts besonderes.

Passt eigentlich zum Wetter so gesehen, alles von einer dämpfenden Schneedecke umhüllt.

Mein Leben hat sich etwas beruhigt

Ja, das ist mir gerade aufgefallen, als ich über einen neuen Artikel nachgedacht habe. Wo sie früher die Ereignisse überschlagen haben und fast jeden Tag oder zumindest jede Woche ein neuer Aufreger oder etwas anderes bemerkenswertes mein Leben gehörig durcheinander gewirbelt hat. So wird es langsam wirklich ruhiger.

Nein noch nicht wirklich ruhig, aber nicht mehr so emotional.

Beim Kleinen sind es nun Kleinigkeiten, wie wenn wir Sonntagabend erfahren, dass unser Kind seit Wochen keine Hausschuhe mehr hat – okay, dann muss er noch eine Woche ohne auskommen, denn Sonntag Abend gibt es nun mal mehr keine. Die Noten sind gut, Beschwerden kommen keine. Also alles im Lot.

Ja, das eine Auto gehört in die Reparatur, das Andere keucht vor Alterschwäche. Doch noch fahren beide und sind Verkehrssicher. Also warum im Moment aufregen. Bringt eh nichts.

Der Große kommt in die Pupertät und muss mit den Konsequenzen leben, wenn er sich im Ton vergreift. Schadet ihm auch nicht. In der Schule ist alles okay. Was will ich mehr?

Unser Nachbargebäude wird umgebaut und sie haben den Schutz zu unserem Garten vergessen. Nun prasseln Steine herab. Kaputt ist noch nichts, im Januar nutze ich den Garten sowieso nicht und außerdem soll hier die Hausverwaltung die Verhandlungen führen. Also auch hier wieder eigentlich nichts für mich.

Gesundheitlich habe ich letztes Jahr einen Dämpfer erlitten. Das hieß eine Wanderung von Arzt zu Arzt. Wir wissen immer noch nicht woher es kommt und es ist unwahrscheinlich, dass wir dies erfahren. Okay, die schlimmen Faktoren wurden ausgeschlossen, das Problem hat sich von selbst erledigt und verrückt machen lohnt sich nicht. Ich habe in paar Dinge geändert und hoffe nun das Beste.

Die Ruhe nutzen

Dafür arbeite ich nun vermehrt. Buchkritik.org, mein neues Projekt entwickelt sich schön, es macht Spaß, aber es ist auch arbeitsintensiv. Ich lerne täglich etwas dazu und ich verändere noch sehr viel Das ist okay so aber wirbelt mein Leben auch so nicht wirklich durcheinander.

Die größten Änderungen finden beim Experiment 52 statt und in anderen kleineren Bereichen. Ich selbst werde langsam gelassener und selbstbewußter. Ich finde nun langsam meinen Platz und stehe vermehrt zu mir.

Ich genieße nun die Ruhe

denn wer weiß, wann es wieder turbulenter wird. Ich genieße sie auch, weil ich in den letzten Jahren genug Unruhe im Leben hatte. Auch wenn sie ungewohnt ist, weiß ich sie eben dadurch erst recht zu schätzen.

Nur für Euch ist es doof. Denn ich kann nicht mehr so viele Themen schreiben. Denn wie gesagt mein Leben verläuft im Moment ruhig.

 

 

Alt und doch jung

Ich bin mittlerweile 37 Jahre alt. Das ist ein komisches Alter. Einerseits sicher noch in mancher Hinsicht jung. Doch in anderer Hinsicht komme ich mir wieder alt vor. Man steht so zwischen den Stühlen.  Du verstehst sicher was ich meine, oder?

Nein nicht?

Okay, hier ein paar Beispiele:

  • Meine Kids sind 12 und 10 und der Große wird 13 Jahre alt. Wenn man es sich so überlegt, bin ich sicher eine jüngere Mutter.
  • Ich bin dieses Jahr 15! Jahre verheiratet. BOAH, wie alt klingt das denn!!!!
  • Ich habe keine Falten – in der Hinsicht fühle ich mich Jung.
  • Ich habe keine grauen Haare, die ich übertönen müsste. In der Hinsicht fühle ich mich auch jung und dadurch sehe ich bestimmt auch jünger aus als viele Altersgenossen.
  • Apropos. Ich sehe wirklich jünger aus. Wenn ich Leute treffe, denke ich mir oft, Du bist sicher ein paar Jahre älter als ich. Wenn ich dann das Geburtsdatum erfahre ist es oft umgekehrt.

Ich sag doch, ein ganz komisches Alter zwischen Jung, jung geblieben und langsam werde ich alt. Denn es ist schon so, dass ich langsam meinen Körper spüre. Wenn ich nicht brav mein Gesicht eincreme, sieht man schon Knitterfalten. Auch nehme ich nicht leicht ab und brauche länger, bis ich beim Sport Ergebnisse sehe.

Andererseits bin ich noch sehr gut leistungsfähig und bereit neues zu lernen und mich auch auf neue Situationen einzulassen. Ich kann noch jede Menge Abenteuer erleben und mit den Kids zumindest teilweise mithalten. Ich stoße zwar eher an meine Grenzen, aber alt fühle ich mich noch lange nicht.

Jung allerdings auch nicht mehr.