Februar 18 2018

Isst Du genug Gemüse?

Obwohl ich durch meine Allergien recht eingeschränkt bin und alleine schon dadurch öfter in die Gemüsekiste greife, esse ich definitiv zu wenig Grünzeug. Wobei ich Obst und Gemüse fröhlich mische und meine Regel ist – Gemüse oder Obst.

Einzig nicht dazu zählen für mich Kartoffeln und Getreide, sowie Reis.

Alles andere zählt, genauso wie frische Maiskolben.

Trotzdem schaffe ich die von der Gesellschaft für Ernährung vorgeschlagene Menge hinten und vorne nicht.

Daher heißt es in der Fastenzeit für mich nicht „Verzicht auf….“ sondern Obst und Gemüse futtern. Ziel ist es jeden Tag mindestens 500g der gesunden Ernährung zu schaffen.

Dies ist jedoch nicht so leicht. Während der Woche schaffe ich es alleine durch mein Obst und Gemüse zum Mittagessen relativ leicht, jedoch am Wochenende merke ich schon, dass sich das fehlende Mittagessen bemerkbar macht. So gab es gestern statt Chips zum Fernsehen Weintrauben. Ist auf jeden Fall gesünder und hat auch lecker geschmeckt.

Ich bin neugierig wie es weiter geht in der Hinsicht, vor allem, da wir auch in der Zeit einen Kurzurlaub planen und zum Essen eingeladen sind.

Januar 13 2018

KW 2/2018 Rückblick und Ausblick

Seit Tagen habe ich einen Blogartikel im Kopf. Also zumindest die Idee dazu. Doch hat sich auch so viel wieder zwischendurch ereignet, dass ich auch darüber schreiben möchte. Hmmm – 3 kurze Blogartikel oder lieber einen Blogartikel?

Ich habe mich für einen Artikel entschieden, denn 3 Blogartikel machen auch viel Arbeit.

Zeiteinteilung in der Woche

 

Fakt ist, dass ich mehr bloggen möchte. Fakt ist aber auch, dass ich bei meinem normalen Tagesablauf morgens um 6:00 Uhr aufstehe und bis etwa 19:30 bis 20:00 Uhr immer in Action bin, ohne große Pause. Sprich, wenn ich tatsächlich Zeit zum Bloggen finden möchte, dann habe ich maximal meine Mittagspause (die ich aber gerne im Kreis meiner Kollegen verbringe) oder die 15 Minuten, die ich früher als mein Mann zu Hause bin. Falls ich dann nicht Wasche, oder Koche oder sonstige Haushaltsdinge erledige.

Ihr seht, während der Woche habe ich kaum Zeit zum Bloggen. Also muss ich mich tatsächlich auf das Wochenende beschränken 

 

Ein Grund warum ich auch so wenig Zeit habe ist, dass ich vermehrt Sport mache. Seit einigen Jahren h

 

abe ich immer wieder mal Rückenschmerzen. Diese verschwinden immer dann, wenn ich auf die Bewegung achte. Also Joggen gehe oder dergleichen. So gut, so schön, wenn nur nicht das schlechte Wetter wäre, oder dass es Abends recht schnell dunkel wird. So war ich ab November recht faul, denn im Dunkeln Joggen gehen – nö. Ich laufe nicht gerne durch die Straßen zwischen den Autos entlang.

Im Dezember habe ich die Rechnung bekommen. Rückenschmerzen, dass ich in der Nacht kaum noch schlafen konnte. War ich tagsüber aktiv – alles in Ordnung. Sprich – viel zu wenig Muskeln und insgesamt zu wenig

 

Bewegung. 

Als Maßnahme habe ich mir täglich mind. 30 Minuten Sport verordnet. Und es hilft. Da es immer noch nicht heller geworden ist, mache ich nun abwechselnd ein Ganzkörpertraining, Liegestütze und Situps, gehe joggen und mache Zumba. Zusätzlich mache ich morgens 5 Minuten Yoga – Sonnengruß. Seit dem habe ich zwar noch weniger Zeit, aber auch keinerlei Rückenschmerzen mehr. Wenn man so leicht der Gesundheit auf die Sprünge helfen kann, ist es mir das auch wert.

Heizung

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Januar 7 2018

Umbruch und Bloggen und Vollzeit

Vor einigen Jahren war ich noch ein sehr fleißiger Blogger. Es war neben meinen Kindern und meinen Tätigkeiten, die ich eher Teilzeit ausgeübt habe, auch eine meiner Hauptbeschäftigungen.

Dann fing ich wieder an Vollzeit zu arbeiten. Gleich in München, mit einem Arbeitsweg von etwa 1 h bis 1,5 Stunden einfach. Er st dachte ich, ich könnte im Zug Bloggen, das war aber nicht das wahre. Auch habe ich die Eintönigkeit unterschätzt, und dass man eben nichts erzählen darf, was so abläuft, hinter den Kulissen. Ich hatte mich zwar beim Bloggen noch bemüht, aber es verlief im Sande. Hier fand man immer mehr „positiv gedacht“, bis der Blog fast nur noch aus diesen Beiträgen bestand.

Ein Grund dafür war, dass ich mich nicht wirklich wohl gefühlt habe, an diesem Arbeitsplatz. Die Arbeit ansonsten hat viel Spaß gemacht, auch wenn sie anstrengend war, aber das Umfeld war frustrieren. Immer nur befristete Arbeitsverträge, lange Arbeitszeiten, missgünstige und neidische Kollegen, bis hin zum Mobbing.

Als sich dann die Gelegenheit gab, bei Freunden bei italien.de mitzuarbeiten, habe ich die Chance ergriffen. Aber auch hier war es nicht wirklich das Wahre und die Zusammenarbeit ging auch nicht zu lange gut, auch weil sich der Erfolg nicht so eingestellt hat, wie erhofft.

Am Ziel angekommen?!

Ich musste mir also wieder einen Job suchen. Wichtig war mir, dass ich möglichst nicht mehr nach München fahren Lesen Sie weiter

September 4 2016

Plünderung von Bücherschränken

Auf dem Flohmarkt fallen mir vermehrt Buchhändler auf. Diese lassen sich nicht selten Bücher schenken und verkaufen diese für viel Geld weiter. Meist sind diese Stände leider sehr gut besucht, auch wenn mir diese Geschäftspraxis nicht gefällt.

Noch weniger gefällt mir, dass es sehr auffällig ist, dass während der Flohmarktsaison in den Bücherschränken generell nur alte Schinken zu finden sind und alles was ansatzweise nach Krimi oder neuerer Literatur aussieht nicht mehr vorhanden ist. Ich verdächtige diese „Händler“ ja, dass sie sich auch gerne mal an den Bücherschränken an den neuen Büchern bedienen und ihren Schrott dort ablegen.

Das finde ich sehr schade, denn so wird eventuell der normale Bücherschrank, der von den Anwohnern bedient wird leider verkommen und manchmal, wenn es keine Pflege gibt, dieser einfach richtig verkommt.

Leider und sehr schade.

Dabei finde ich Bücherschränke super. Oft findet man dort tolle Bücher und ich stelle dort auch gerne Bücher ab, die ich gerade ausgelesen habe. Es ist ein geben und nehmen und ich versuche dabei immer fair zu bleiben und stelle dort natürlich auch neuere Bücher rein.

Doch diese Mitnahmementalität und dann teuer zu verkaufen – das geht mir gegen den Strich.

Wenn es Leute gibt, die Euch die Bücher schenken – okay, aber verkauft sie nicht weiter.

Das Gleiche gilt auch für Bücher vom Welttag des Buches. Diese wurden an Euch verschenkt und daher dürfen sie höchstens weiterverschenkt werden aber nicht verkauft oder gegen andere Bücher eingetauscht.

Bookcrossing ist toll. Aber es ist ein Buch zum Verschenken. Ich tausche solche Bücher nicht. Schenkt sie her, vor allem, wenn ihr sie auch gefunden habt. Denn die Bücher von Bookcrossing und vom Welttag des Buches sind Markiert, bzw. Sondereditionen. Das zu Verkaufen ist absolut unfair, da ich nie auf die Idee kommen würde, genau diese Bücher gegen Geld oder andere Bücher herzugeben!

Die Liste könnte man noch um Leseexemplare und Rezensionsexemplare erweitern. Schenkt solche Bücher weiter, wenn ihr sie nicht behalten wollt. Aber Bereichert Euch nicht daran.

Etwas Fairness – manchmal vermisse ich es doch schon sehr.

Und dann wundern, wenn es keine Rezi-Exemplare mehr gibt oder die Bücherschränke verkommen

August 28 2016

warum sind die Bayern so unbeliebt?

Hmm, als Bayer kann ich das kaum verstehen , dennoch hatten wir zuletzt ein Erlebnis, bei dem ich es zumindest ansatzweise nachvollziehen kann.

Bayern ist ein Urlaubsland, es kommen viele Touristen und Tagesausflügler her, was ich ehrlich gesagt immer besser verstehen kann. Bayern ist unbestritten schön und wenn wir selbst in den Urlaub fahren, stellen wir immer mehr fest, in welch einer touristischen Gegend wir leben. Gerade der Alpenrand bietet extrem viel. Von Kultur (Schlösser, Ausstellungen, Konzerte Museen) über Natur (Berge, Seen) über Städte und hübsche Dörfer. Dabei nie langweilig, sondern abwechslungsreich und vor allem meist mit sehr kurzen Wegen. Wir z.B. sind innerhalb von einer Stunde locker in den Bergen (Anfahrt etwa 30 Minuten), an verschiedensten Seen (bis Chiemsee 30 Minuten, schönere nähere Seen etwa 5 Minuten, wobei wir immer die Qual der Wahl haben), auch der Starnberger See ist innerhalb einer Stunde gut zu erreichen. In etwa 1 Stunde sind wir locker in München, Knapp in Landshut, in Rosenheim (30 Minuten) Kufstein (etwa 50 Minuten) oder Mühldorf, Traunstein oder Dorfen. Alles mittelgroße bis große Städte. Auch Sehenswertes gibt es in nächster Umgebung, wie etwa das Schloss Herrenchiemsee, das Kloster Seeon, diverse Burgen, Salinen, Silberbergwerk oder das Salzbergwerk oder Zoos, Schwimmbäder, wie die Therme in Erding oder oder die längste Burg Europas in Burghausen.

Bei der Auflistung habe ich bestimmt noch einige wichtig Dinge vergessen und ja, es ist eine absolut bevorzugte Gegend. Die meisten Städte sind auch im zweiten Weltkrieg verschont geblieben, so dass auch viel historische Bausubstanz vorhanden ist. Dazu ein gutes Straßennetz und der nahe Flughafen in München. Da erstaunt es wenig, dass sich hier viele Urlauber einfinden.

Doch daran liegt auch oft das Problem. Manchmal ist es einfach zu viel. Gerade hier in Wasserburg kann man die negativen Auswirkungen schön beobachten. Es ist eine kleine Stadt, ziemlich original gotisch erhalten. Ohne viel Schnickschnack, ohne „Disney-Kitsch“ (damit meine ich diese Malereien an den Häusern, die zwar heute mit Mittelalter verbunden werden, aber nicht original sind). Wasserburg lockt einige Tagesausflügler an. Sie kommen in Bussen, laufen durch die Stadt, verstopfen die Bürgersteige und sammeln am Inndamm Pflanzen. Geld wird leider von diesen Besuchern hier in der Stadt nicht gelassen, denn in 2 Stunden geht es ja schon weiter, zu dem gebuchten Gasthaus. Geschäfte – uih wie schön, aber kaufen? Nein. Dafür wird sich eher beschwert, warum hier die Häuser so wenig geschmückt sind. Hallo – so war es nun mal im Mittelalter. Einheimische werden angemosert, wenn sie mit ihren Hunden Gassi gehen und wenn man es eilig hat – dann steht bestimmt der halbe Reisebus auf der Straße.

Jetzt sind wir noch mehr oder weniger ein Geheimtipp. Zu uns kommen meist Busse oder Radtouristen, wenige sonstige Tagesausflügler, dennoch merke ich an mir, wie ich manchmal wenig Geduld aufbringe.

Verschiedene Kulturen

Dazu kommen noch die verschiedenen Kulturen. In Bayern geht man nicht mit offenen Armen auf andere zu. Bussi hier und Bussi da, dazu Umarmung – ist hier eigentlich fremd. Auch wird gleich mal „geflucht“. Kruzinesn – geh halt weiter – wird bei Urlaubern sicher schnell als Beleidigung aufgefasst, dabei ist es hier halt einfach die Übersetzung von „Ach – macht mal bitte zu“

Dazu auch noch verschiedene Umgangsformen. In Bayern wird schnell geduzt. Nur Leute, die man nicht mag, oder die Oberen, die werden gesiezt. Auch das führt leicht zu Missverständnissen. Auf dem Berg würde mir nie einfallen, dass ich Sie zu jemanden sage. Kommt mir gar nicht in den Sinn.

Dies führt auch alles leicht dazu, dass Bayern als unfreundlich gelten.

Bauernschlau und geschäftstüchtig

Das sind die Bayern auch. Auch das führt oft zu Ärger und manchmal sogar zurecht. Eingangs hatte ich erwähnt, dass auch wir ein unerfreuliches Erlebnis hatten. Wir waren auf dem Rückweg vom Urlaub und wollten die Partnachklamm in Garmisch besuchen. Parkplatz mit Parkschein – okay, Partnachklamm offen – gut, können wir ja hingehen. Fussweg etwa 20 Minuten. Obwohl wir uns alle Schilder angeschaut haben, hatten wir nach 20 Minuten eine unerfreuliche Überraschung. Die Klamm kostet Eintritt. Ja Himmelherrgottnochmal – könnt ihr das nicht früher hinschreiben? Lasst uns da 20 Minuten durch die Gegend ziehen und dann das! Dabei geht es mir gar nicht um den Eintritt. Den verstehe ich sogar sehr gut, denn die Wege und die Sicherungen müssen unterhalten werden und klar kostet das Geld. Doch schreibt es halt vorher hin! Vor allem, weil es noch verschiedene andere Wege und Alternativen vor der Klamm gibt und ich vielleicht sonst eher auf den Gipfel gegangen wäre (oder mit Seilbahn) oder zur Alm abgebogen wäre. Aber dann das!

Dumm war, dass wir zusätzlich noch einen Tag erwischt haben, an dem es extrem zuging und etwa 200 Leute vor uns angestanden sind. Das haben wir nicht mitgemacht, denn wenn man in der Partnachklamm im Gänsemarsch durchgeschleust wird, macht es doch auch keinen Spaß. Wir werden sie ein andermal besuchen, denn Garmisch ist etwa 3 Stunden Fahrzeit von uns entfernt.

Erkenntnis 

Die Geschäftstüchtigkeit und Bauernschläue kann wirklich zu Ärger führen und ich kann mir vorstellen, dass einige Touristen daher die Bayern nicht mögen. Dennoch könnt ihr mir glauben – Bayern sind nett und gastfreundlich. Nur muss man halt das bärbeißige verstehen und nicht gleich beleidigt sein, wenn man geduzt wird.

Bayern ist wirklich wunderschön und nach diesem Erlebnis in der Partnachklamm haben wir angefangen in unserer näheren Umgebung die Berge zu entdecken. Im Artikelbild könnt ihr einen Ausblick von sehen, der für uns nicht ungewöhnlich ist, da wir diese Blicke meist beim Wandern genießen dürfen.

Es wird wieder schön werden, das ist mir klar. Auch beim Berg gehen am letzten Freitag wurde wieder bestätigt was Sache ist. Wir waren auf dem Almgipfel bei den Hütten (unserem Ziel) angelangt. Leider werden die Hütten nicht mehr, bzw. nur am Samstag oder Sonntag bewirtschaftet. Das wussten wir nicht. Wir haben einen gefragt, der gerade zu der Hütte kam um nach den Kühen zu schauen. Folgender Dialog:

Wir: Servus

Bauer: Grias Eich (Grüß Euch)

Wir: Ist eine Hütte bewirtschaftet?

Bauer: Na (nein). Aber wenn Ihr was trinken mögst, kann ich Euch auch was geben.

 

Gastfreundschaft, Freundlichkeit, ohne dass danach gefragt wurde.