kleine extravagante Rundreise I

Dieses Jahr ist es komisch, alle wollen in den Süden und entsprechend voll sind die Autobahnen. Uns hingegen hat es in den Westen gezogen. Zu Städten, bei denen wir uns im Vorfeld gefragt haben: „Was gibt es da zu sehen?“

Angefangen haben wir in Ulm. Eine wirklich sehenswerte Stadt, bei der uns vor allem das Fischerviertel und vor allem das Münster sehr gut gefallen haben. Vor allem geht in das Münster rein, denn innen waren große Handwerker und Künstler am Werk. Selten so eine tolle Kirche innen gesehen. Abends haben wir im Fischerviertel bei der „Forelle“ gespeist, leckere Hausmannskost zu guten Preisen in einem gemütlichen Flair.

Nach einem Tag ging es weiter nach Straßburg. Der ursprünglich ausgesuchte Campingplatz in Straßburg war leider ausgebucht, so sind wir in Kehl gelandet. Ein sehr gepflegter Platz, wenn auch etwas altmodisch in der Ausstattung und in den Ansichten. Dennoch konnten wir einen schönen kurzen Aufenthalt genießen und es ging ein Bus direkt von Kehl nach Straßburg, für 6,80€ für 2 Personen. War gut ausgegeben, denn mit dem Auto hätten wir sicher keinen Spaß bei den vielen Baustellen gehabt und auch keinen guten Parkplatz für weniger Geld gefunden. Straßburg ist schön, aber viele, viele Touristen. Leider echt überlaufen und vor allem wirklich der Altstadtkern beeindruckend. Vor allem hat uns die Kathedrale von außen staunen lassen. Man steht davor und sagt nur Boah. Auf dem Bild seht ihr noch ein wunderschönes Haus daneben. Die Kathedrale in Strassburg ist auf jeden Fall sehenswert, auch von innen, jedoch nicht so künstlerisch hochwertig wie in Ulm. Dennoch – Strassburg ist eine Reise wert, nur sehen das viele andere Leute auch so und so war unser Aufenthalt relativ kurz, da es für uns zu Tourimäßig war. Auch die Preise sind dort beeindruckend, so dass wir lieber woanders zu Abend gegessen haben. Das Wetter war wunderschön, so dass wir dann in Kehl gemütlich am Rhein spazieren gegangen sind.

Bis zu diesen Tagen hatten wir auch total Glück mit dem Wetter. Während unser heimgebliebener Sohn von Regen berichtet hat, haben wir das trockene und teils sonnige Wetter genossen.

Am nächsten Tag sollte es weiter gehen zu dem Campingplatz Trois Chateaux etwas unterhalb von Colmar in Frankreich gelegen. Uns interessierte Colmar schon, aber wir haben auch gehört, dass Eguisheim, wo der Campingplatz liegt, sehenswert sein soll. Darüber werde ich dann das nächste Mal berichten.

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