Ich rufe zum Monat der Toleranz auf

Wie ich ja schon angedeutet habe, möchte ich diesen Monat dazu nutzen, mir ganz bewußt bei allen Menschen was positives zu sehen. Carl hat unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen, der mich daran erinnert hat, dass es dabei auch vor allem um Toleranz geht.

Hapert es bei mir an Toleranz? Was ist mit Leben und Leben lassen?

Ups. ich glaube, da habe ich teilweise wirklich ein Problem. Nicht, dass ich das jetzt gerne zugebe.  Aber ehrlich wie ich bin – ja, rücksichtslose und egoistische Menschen – da fehlt es oft bei mir an Toleranz. Aber ehrlich – warum eigentlich.

Diese Frage geht mir seit ein paar Tagen im Kopf umher. Was stört mich eigentlich wirklich daran. Daran, dass sie so viel Platz im Schatten verbrauchen, mitten auf der Straße stehen bleiben um zu plaudern und mir dabei den Durchgang erschweren. Oder dass sie massenhaft das Sonderangebot aufkaufen.

Nun gut, vielleicht hätte ich auch gerne noch das Sonderangebot gehabt, oder mag es nicht mich durchzudrängeln. Aber hey – was schadet es mir, wenn ich nicht die Schokolade habe oder was schadet es mir, wenn ich höflich bitte, dass ich durch darf.

Nix? Mist- genau das hatte ich befürchtet.

Okay – im August steht folgendes auf dem Plan:

positives an den Menschen sehen und nicht mehr lästern

Toleranz üben

Macht ihr mit? Meint ihr, es bringt uns allen menschlich etwas?

Ich würde mich gerne über Erfahrungen austauschen. Reagieren unsere Mitmenschen auf uns anders, wenn wir toleranter und positiver sind? Was meint ihr? Macht ihr mit?

Gemeinsam im Monat der Toleranz

Ich würde mich echt freuen

und fange morgen gleich mit einer Herausforderung an: Nachtflohmarkt – hui, da wird es wieder total zugehen 

7 thoughts on “Ich rufe zum Monat der Toleranz auf

  1. Ich finde, man darf Toleranz nicht damit verwechseln, sich freundlich lächeln alles gefallen zu lassen, was rücksichtslose Zeitgenossen mit größter Selbstverständlichkeit und ohne jegliche Selbstreflektion so durchziehen. Darum bin ich gegen Toleranz aus Prinzip, so lange mir und meinen Bedürfnissen nicht auch tolerant begegnet wird. Und um bei deinem Schwimmbadbeispiel zu bleiben, so finde ich es äußerst intolerant, wenn jemand bewusst mein Bedürfnis nach Schatten nicht toleriert und den gesamten Schatten für sich beansprucht. Will sagen: Toleranz bekommt von mir, wer sie selber auch zeigt und in der Lage ist, sich in andere reinzuversetzen und nicht nur auf dem Egotrip zu sein. Sie darf niemals einseitig sein, indem man z.B. eine Kultur toleriert, was auch gerne und selbstverständlich angenommen wird, von dieser aber in keinster Weise toleriert wird. Insofern stehe ich dann je nach Situation auch mal zur Intoleranz.

    1. Wenn kein Schatten mehr für mich da wäre, werde ich in Zukunft einfach höflich bitten, sich etwas kleiner zu machen. Wir jedoch hatten noch genug Platz.
      Mein Problem ist, dass ich oft im stillen Kämmerlein oder bei meiner Familie über diese Personen schimpfe, aber nichts daran ändere, oder mich ggfs. im Ton vergreife. Daher werde ich für mich erst mal runter fahren, schauen, ob es mich wirklich stört oder beeinträchtigt und dann eben höflich auf den Umstand hinweisen. Wenn dann nicht reagiert wird – weiß ich nicht was ich dann mache – ich werde es sehen und daraus lernen, hoffe ich

      1. Hallo Mella,

        genau DAS mache ich auch immer. Und ich kann es auch nicht leiden, wenn die Personen vor mir plötzlich stehen bleiben und ich fast in sie hineinlaufe. Das nervt mich einfach. Oder wenn man an der Kasse steht und nicht einmal ein „Hallo“ bekommt, von „Bitte“ und „Danke“ ganz zu schweigen. Und ich saß schon an der Kasse und weiß, dass es auch anders geht.

        Ich mache ürbigens mit bei diesem Monat „Positives sehen und nicht lästern“. Ich bin schon sehr gespannt, ob ich dadurch meine Negativität ablegen kann und positiver werde.

        Lg Mel

        1. Ja, ich bin auch auf die Veränderungen gespannt, auch ob ich die Toleranz schaffe. Heute Abend gleich Härteprüfung – Nachtflohmarkt

  2. Da brauchst du neben Toleranz noch jede Menge Selbstbeherrschung und das wäre für mich glaube ich das eigentliche Problem. Bin gespannt, was du so erlebst im August! Berichte mal bitte.
    LG Iris

    1. Ach tröste Dich, aller Anfang ist schwer und es dauert wohl eine Weile, bis man sich umgestellt hat, wichtig ist nur nicht aufgeben und immer wieder dran denken

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