Tiere retten und andere Spielchen

Der heutige Webmaster-Friday greift ein Thema auf, welches momentan ein wenig für Diskussion hier im Hause sorgt.

Spielen im Internet

Es ist nicht so, dass ich gar nicht spiele. Wenn ich spiele, dann oft Denkspiele oder Kartenspiele oder so kleine Spielchen, wie Pet Rescue. Dazu reichen mir die kostenlosen Varianten über Facebook locker aus und ich brauche keine weiteren Spiele.

Doch Sohnemann will nun auch vermehrt im Computer spielen. Meistens bin ich heilfroh, dass er noch den älteren Laptop von mir besitzt, so dass die Grafikkarte für seine Wunschspiele nicht ausreicht und das ist auch genau der Grund, warum er keinen neueren Computer bekommt. Pst, aber nicht verraten.

Denn was mir gar nicht gefällt, sind diese Spiele mit Panzern und schießen und so Zeugs. Ich mag sie nicht, weil sie mit Gewalt zu tun haben und ich mich in diesem Bereich viel zu wenig auskenne, um zu unterscheiden, was noch okay ist und was nicht mehr.

Dafür spielt er nun stundenlang am Smartphone. Heute werden wieder mal alle seine Fische verhungern, weil ich das Handy eingezogen habe. Tja, er könnte ja auch die lebendigen im Aquarium füttern, aber werden gekonnt ignoriert.

Neben der Diskussion, dass ich gemeine Mutter das Smartphone eingezogen habe (wegen nicht erledigter Aufgaben übrigens) stellt sich auch die Frage, ob die schulischen Leistungen nicht darunter leiden. Momentan noch nicht und die Diskussion kenne ich noch aus meiner Jugendzeit. Okay, da waren es nicht gerade Computerspiele, sondern eher das Weggehen, doch diese Diskussionen sind bei Teenagern wohl absolut normal.  Und so lange ich keine schlechten Noten sehe, greife ich auch nicht wirklich durch. Sondern lasse den „Spießer“ raushängen.

Nintendo und Co wurden bei beiden Kindern schon immer begrenzt und mittlerweile verstehen sie genau warum, da sie genügend schlechte Vorbilder sehen, wo eben unbegrenzte Spielzeit am Computer und Konsole zur Verfügung steht. Ihr müsstet die da mal lästern hören – Jungs wohlgemerkt.

Offline-Spiele

Ja, wir spielen noch Brettspiele und Co. Die Kinder mehr als wir Eltern, was aber auch leider am Zeitmangel liegt. Siedler von Catan liegt ganz weit vorne auf der Liste und Nox, Uno, SkipBo und Arschloch. Ein witziges kleines Kartenspiel mit einfache Regeln und wo man die Eltern hemmungslos als Arschloch bezeichnen darf. Sorry, das Spiel heißt nun mal so .

Es macht allen in der Familie immer großen Spaß und wir werden sicher noch länger spielen. Auch Mensch ärgere Dich nicht ist immer sehr beliebt, vor allem mit den Erweiterungen wie noch mehr Ärger oder Ärgere Dich schwarz.

5 thoughts on “Tiere retten und andere Spielchen

  1. Ich habe damals bei meinen Kindern PC – Spiele nicht verboten und auch nichts eingezogen, da es für mich keine bedenklichen Spiele waren und auch genügend Zeit für die Schule blieb. Es gab von daher eine Zeit lang sehr viel Spielzeit am PC. Irgendwann hat sich das aber von selbst erledigt und heutzutage spiele ich mehr als die Kinder.

    1. Momentan reglementiere ich auch relativ wenig, achte aber darauf, dass wirklich ihre Aufgaben und Schule erledigt werden und bei schönen Wetter draußen gespielt wird. Fand es einmal so schrecklich, wie mehrere Kinder sich gegenseitig bei super schönem Wetter besucht haben und alle zusammen im Zimmer saßen, jeder hinter seinem Nintendo. Sorry, aber da brauchen sie sich nicht zu besuchen

  2. Anscheinend ist es so, dass Kinder am Computer spielen MÜSSEN. Dafür MÜSSEN sich die Eltern darüber aufregen und viel mit ihnen darüber diskutieren und reglementieren.
    Und NUR dann wird alles gut.
    Aber warum weiß ich nicht. Bei uns ist es so gewesen und ich war stellenweise soooo verzweifelt.
    Du machst das also ganz richtig ;-)
    LG
    Sabienes

    1. Das muss so sein, damit sie sich von den Eltern abgrenzen können und wir Eltern müssen uns auch von den Kindern lösen. Sie werden halt doch groß und Erwachsen und irgendwelche Reibungspunkte muss es immer geben. Früher war es die Musik, die eignet sich heute kaum noch dafür. Also Computerzeit, die gab es damals noch nicht.

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