Ernährung – von den Eltern geprägt?

Wie ihr sicher mitbekommen habt, ernähren wir uns größtenteils doch recht gesund. Viel Obst und Gemüse, wenig Fleisch und nicht allzu viel Süßes.  Diese Ernährung sind unsere Kinder von Anfang an gewöhnt.

Doch was ist die Faschingszeit ohne Krapfen? Oder Berliner wie sie woanders heißen. Jedoch ist die Qualität der von den Bäckern angebotenen Teilen in den letzten Jahren immer schlechter geworden, so dass wir beschlossen haben, dieses Jahr selbst tätig zu werden.

Leider wurde von mir übersehen und vom Kind nicht bedacht, dass man ab und an das Tuch beim Fettabtupfen austauschen sollte.  Deshalb waren unsere Teile zwar sehr lecker, aber sicher auch kalorienreich und eben fettig.

Was hat das nun mit den Eltern zu tun?

Wie meine Figur vermuten lässt, habe ich von meinen Eltern keine gute Ernährung mitbekommen. Im Gegenteil das Essen war eher Fett und Kalorienreich.  Mein Mann wurde schon gesünder ernährt.

Wenn ich nun einen Krapfen gegessen habe, hat zwar das schlechte Gewissen mächtig gedrückt, aber ich hatte keine körperlichen „Erscheinungen“. Sondern wenn höchstens eine Gewichtszunahme. Aber keine Beschwerden.

Bei meinem Mann war es so, dass er sich eher schon ein wenig unwohl gefühlt hat – was aber definitiv nicht am schlechten Gewissen lag.

Jedoch bei den Kids war es auffällig. Sie die eine gesunde Ernährung gewöhnt sind haben teilweise sogar richtig mit Kopfweh und Übelkeit gekämpft, als sie die Krapfen gegessen haben.

Fazit

Ich glaube, dass das Elternhaus einen ganz entscheidenden Einfluss auf die spätere Ernährung hat. Ich muss wirklich aufpassen und ständig darauf achten, während meine Kinder wohl immer freiwillig gesund essen, weil ihnen eben das andere Essen nicht bekommt.

Allerdings sehe ich dann mit großer Sorge die momentane Ernährung vieler Kinder, die ich so sehe. Da ist eine Packung Chips ein Mittagessenersatz und Energiedrinks bei den 10-jährigen die bevorzugte Flüssigkeitsaufnahme.  Ich hoffe, dass das mal gut geht und achte alleine schon deshalb darauf, dass die Kids nicht in diese Gruppe reinfallen.

4 thoughts on “Ernährung – von den Eltern geprägt?

  1. Genau wie du bin ich mir sicher, dass Eltern die Ernährungsgewohnheiten der Kinder prägen und das sicherlich eine Prägung fürs Leben ist, aus der man sich nur schwer befreien kann. Wo. als in Elternhaus, bekommen die Kinder denn sonst auch das Essberhalten vorgelebt bzw. sind ihm u.U. ausgeliefert. Bis sie da ein eigenes Bewusstsein entwickeln und eventuell was verändern wollen, sitzen sie ja erstmal lange Zeit mit den Eltern am Esstisch.

    Selber pflege ich einen eher lockeren Essstil, den auch meine Kinder übernommen haben, von allem etwas, aber nirgendwo dogmatisch und sicherlich auch alles andere als konsequent gesund. Das hat den angenehmen Effekt, dass meine Kinder eigentlich über all klarkommen und auch nicht wie deine körperliche Beschwerden haben, wenn es mal etwas Ungewohntes oder Ungesundes gibt. Als kochende Mutter, die das übrigens nicht aus Überzeugung, sondern eher aus Notwendigkeit tut, fand ich es immer sehr unschön, wenn Gastkinder irgendwie rummäkelten, Fremdes nicht probieren wollten oder gar mit einem altklugen Gesundheitsspruch rüberkamen und nicht essen wollten. Das finde ich dann auch übertrieben und ziemlich unhöflich, denn niemandem kann, außer bei einer Allergie oder so, ein einmalig genossenes ungewohntes Lebensmittel derart schaden.

    1. Ach meine Futtern auch alles und sind zum Glück wenig pingelig. Aber Du hast recht, es ist immer sehr unangenehm, wenn so ein pingeliger Esser am Tisch sitzt und sogar bei Nudeln mit Tomatensoße meckert. Aber nun ja, Gegessen wird was auf dem Tisch kommt und wer keine Lust dazu hat, geht halt hungrig ins Bett.

  2. Die Mischung machts: Eine ausgewogene Ernährung gewöhnt den Körper an alle Nahrungsmittel. Zoe fordert sich fürs Kiga-Frühstück immer Obst, Gemüse-Rohkost und ein paar ungesunde Sachen an – und isst alles davon gerne.
    Bei Bea sieht die Sache ganz anders aus, für sie mache ich z.B. Sonntags meist Extra-Rüheei mit großzügig Fett und Beacon, aber bei sind wir über jedes Gramm Gewichtszunahme froh – ca. 25kg mit 13 Jahren.

    1. Klar macht es die Mischung. Bei uns gibt es normal auch alles in alle Richtungen – nur eben etwas mehr in die gesunde Richtung als in die ungesunde. Meine Kids gehen genauso zum Schachtelwirt, wie es auch zu Hause mal eine Schüssel Salat gibt. Der Nachtisch fällt halt dann ein wenig größer aus. Solange die Figur und Gesundheit stimmen – ist doch alles okay :-)

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