Das Kind von Sebastian Fizek

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Diese Woche durfte ich beim Fellmonsterchen blind in das Regal greifen und habe sogar ein Buch erwischt, welches ich sowieso Rezensieren wollte. Also warum nicht jetzt.

Vorher noch der Hinweis, dass man alternativ auch ein Buch erwürfeln dürfte – doch die Anleitung war so kompliziert geschrieben, das ich die Blind-Reingreif-Nummer gewählt habe.

Das Kind von Sebastian Fizek

Bei diesem Buch handelt es sich um einen Psychothriller, der den Namen auch mal wieder verdient hat. Er führt uns in die Abgründe der menschlichen Moral und ich habe oft gedacht, dass dies wohl so hoffentlich nicht wahr ist. Leider befürchte ich das Gegenteil.

Inhalt


Robert Stern ist Strafverteidiger. Nach außen hin souverän und gelassen, doch innerlich durch den frühen Tod seines Kindes zerissen.

So fällt ihm erst mal schwer das Mandat eines geheimnisvollen Klienten anzunehmen, der sich al 10 jähriger Junge entpuppt. Erst recht, als dieser behauptet bereits mehrere Männer getötet zu haben. Und zwar vor 15 Jahren. Als dann aber doch menschliche Überreste an genau diesen Orten findet bleibt Robert nicht allzuviel übrig. Er ahnt dabei aber nicht, dass der Tod sein ständiger Begleiter wird und er selbst und persönlich in die Schusslinie gerät.

Meine Meinung zu diesem Buch

Was anfänglich wie ein Fantasymärchen klingt entpuppt sich als sehr spannender und gut gemachter Psychothriller.  Er geht auf die Frage ein, ob es ein Leben nach dem Tod gibt und ob eventuell das Kind von Robert noch lebt. Dies macht den noch immer traurigen Vater sehr verwundbar und der Mörder schafft es durch ein sehr perfides Spiel den Anwalt zu manipulieren und führt uns Leser in die tiefsten Grauen der menschlichen  Vorstellungskraft. Wurde das Kind vielleicht nach der Geburt vertauscht? Oder doch Wiedergeburt? oder etwa ist es doch tot? Kinderhandel? Und wer waren die Männer, die der 10-jährige umgebracht haben soll? Waren es wirklich nur böse Leute, wie er behauptet? Und muss er noch einen Mord ausführen, ist er deswegen zurückgekommen?

Was mir zum Schluss hin sehr gut gefallen hat, ist, dass der Autor es schafft eine vernünftige und klare Erklärung zu finden und nicht alles im Übersinnlichen versinkt, denn dafür bin ich ehrlich gesagt nicht sehr empfänglich.

Das Buch hat mich wirklich gefesselt und wird zum Schluss hin immer besser. Weil ich aber am Anfang nicht sofort eingetaucht bin, gibt es hier

4 Raben
Das klingt vielleicht ein wenig pingelig, doch für 5 Raben muss es bei mir 100 % passen.

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