
In der 4. Woche wurde mir vom Fellmonsterchen ein Thema versprochen, bei dem die meisten Teilnehme wohl wirklich gut mitreden könnten.
Nur ich nicht.
Nein, dieses Thema liegt mir überhaupt nicht, denn in meinen Büchern gibt es keinen schönsten Satz. Es gibt gute Geschichten, spannende Handlungen – aber keinen einzelnen Satz.
Warum ich trotzdem schreibe?
Das Zitatproblem
Ich zitiere nicht gerne. Und wenn man es doch machen möchte, dann muss man jede Menge Vorschriften beachten. Ich möchte mich jetzt nicht wiederholen, denn das Fellmonsterchen hat es hier im Artikel zum Urheberrecht sehr gut zusammengefasst.
Und darin liegt auch genau mein Problem. Ich weiß tatsächlich einen Satz auswendig, der in meinem Gedächtnis hängengeblieben ist. Ich weiß sogar aus welchem Buch er ist.
Und erst hatte ich den Plan das Buch bzw. die Reihe auch vorzustellen.
Doch ich bin jetzt wirklich und ehrlich gesagt viel viel zu faul um die Seite rauszusuchen, auf der dieser Satz steht. Deshalb verzichte ich auf dieses Zitat und suche mir lieber einen Klassiker, denn alles, bei dem der Urheber mindestens 70 Jahre tod ist – darf zitiert werden:
Mein Weg
Bei Buchrezensionen schreibe ich ja meist ein wenig vom Inhalt. Dabei orientiere ich mich am Klappentext – also vom Inhalt her – der Rest stammt von mir, bzw. wird von mir neu formuliert.
Ich finde es zwar auch immer interessant, wie der Schreibstil ist und finde es klasse, wenn ein Absatz zitiert wird. Habe auch überlegt, ob ich das nicht auch machen sollte – und habe es auch schon getan, doch werde ich es nur noch dann einsetzen, wenn ich das Buch vom Schriftsteller oder vom Verlag zur Rezension bekommen habe und der Text dort auch vorgelegt wird. Ansonsten nicht mehr.
Ja es ist nicht einfacher für uns Blogger geworden, wenn man keine Angst haben möchte abgemahnt zu werden (jetzt wisst Ihr auch, warum es hier so wenige Bilder gibt…)
Deshalb jetzt trotzdem ein Zitat von Tacitus (ca 120 nach Christus), der wohl lange genug bereits tot ist aber immer noch Recht hat:
Früher litten wir an den Verbrechen, heute an Gesetzen.




