Das Chaos hat uns fest im Griff

Leider wird es immer noch nicht ruhiger im Hause Trampelpfade. Jedes Wochenende ist etwas neues geplant und auch während der Woche läuft nichts seinen geregelten Gang.

Und sobald man irgend eine Ahnung hat, wohin es in der nächsten Zeit wohl geht, wird ein paar Tage später durch irgendetwas alles wieder aus der Bahn geworfen. So planen wir – schmeissen um und hängen in  alle Richtungen einfach nur in der Luft.

Dies macht langsam keinen Spaß mehr, vor allem, weil es uns ja seit Weihnachten so geht.

Ach ihr wollt Beispiele?

Nun z.B. der Geburtstag vom Großen. Erst wollten wir ins örtliche Schwimmbad. Hallenbad aber auch mit großen Außenbereich und Minigolfanlage. Ideal um eine Horde 12-jähriger zu beschäftigen. Doch ein Wochenende davor – Blinddarm-OP vom Kleinen, der nun nicht mehr baden darf. Was tun? Doch alle ins Schwimmbad? Oder doch lieber etwas anderes? Wir haben lange überlegt, Alternativen gesucht – aber keine wirklichen so kurzfristig gefunden. Dann fängt auch noch der Große das Husten an. Noch fieberhafter nach Alternativen gesucht – das Ergebnis war: wir landeten im Schwimmbad. Mein Mann, der Kleine und ich im Trockenen, die Freunde vom Großen und er selbst im Wasser unterwegs. Der Husten ist zum Glück nicht schlimmer geworden.

Oder anders Beispiel.

Wir haben Probleme mit der Nordwand. Nicht unterkellert, nicht richtig isoliert – das Ergebnis: feucht und Schimmel. Seit etwa 10 Jahren kämpfen wir um die Trockenlegung. Nun soll es endlich soweit sein. Oder nicht? Doch wahrscheinlich schon Die Frage ist nur wie. Von Außen ist nicht, da wir so einen netten Nachbarn haben, der uns nicht an das Haus ranlässt. Also von Innen.Doch welche Methode? Bauteilerwärmung, Inkektionen, Isolierung?

Der erste Architekt hat sich nun auch noch das Leben genommen und wir haben einen neuen Architekten, der sich nun der Sache annimmt. Dieser muss sich aber nun komplett wieder in die Materie einarbeiten. Die erst ins Auge gefassten Pfingstferien sind nun sicher nicht mehr möglich, die Sommerferien evtl. schon. Es ist auch nicht klar, in wie weit wir die betroffenen Zimmer räumen müssen oder ob wir gar die Wohnung verlassen sollen. Wenn ja, für wie lange.

Funktioniert es dann während unserer Urlaubstage in den Sommerferien. Und diesmal haben wir leider nur am Anfang bekommen, also zur Hauptsaison. Gegen Ende der Ferien profitieren wir Bayern ja normalerweise bereits von der Nachsaison.

Natürlich haben wir bisher auch nichts buchen können.

Wir wissen ja noch nicht mal wohin!

So macht Urlaub wirklich keinen Spaß und ehrlich gesagt behagt es mir auch gar nicht, meine Wohnung zu verlassen und ich weiß dass jede Menge fremder Menschen da durch laufen. Zum Glück haben wir die Möglichkeit einen Teil der Wohnung abzuriegeln. Und ehrlich gesagt, würde ich auch am liebsten hier bleiben und notfalls im Garten zelten, wenn, ja wenn nicht auch unser Badezimmer betroffen wäre. Und Gartencamping mit Dixiekloo und Gardenadusche  ist aber auch nicht so mein Fall.

Tja, da hängen wir nun. Sollen wie die Kinder in ein Ferienlager schicken oder zusammen wegfahren? Klappt das mit dem Termin so?

Wir wissen es nicht und uns läuft die Zeit und die freien Plätze davon.

Wir leben im Chaos.

Positiv gedacht #2

Heute ist wieder Freitag und es wird Zeit für meinen persönlichen Wochenrückblick:

 

 

gefreut : Habe ich mich darüber, dass der Kleine die Blinddarm-OP so gut weggesteckt hat.

gelacht: Galgenhumor im Krankenhaus. Warum hört der Kleine auch kurz vor der OP “Highway to Hell” von ACDC?

geschafft: alle Tassen für die Tassenparade gesucht, gefunden, fotografiert und sogar die Bilder bearbeitet. Wer will kann sich noch bis zum 29.05. beim Chaosweib anmelden

gefunden : Neues Familienspiel. Gefällt uns allen sehr gut das Skip-Bo. Werde sicher mal drüber bloggen.

geholfen : Meinen Kindern beim Gesundwerden. Dem Kleinen bzgl. seines Blinddarms und beim Großen seinen Schnupfen.

gegönnt: ein paar Klamotten, sehr günstig und sehr schön. Endlich auch ein Badeanzug ohne Loch am Po vom Rutschen ;-)

geplant : Geburtstagsparty vom Großen im Schwimmbad – das ist jetzt nichts worauf ich mich direkt freue – aber am Sonntag besuchen wir Freunde von uns, die wir viel zu selten sehen, weil entweder bei ihnen gerade das Chaos regiert oder eben bei uns – zudem noch Schichtdienst etc…. Aber Sonntag klappt es endlich wieder!

Ich würde mich freuen, wenn möglichst viele von Euch teilnehmen würden und meldet Euch einfach in den Kommentaren, ich schaue gerne vorbei.

Vorlage findet ihr hier:

Männer und Wäsche

Wäsche soll man vorsortieren, vor allem die dreckige Wäsche, denn nicht selten hat schon eine einzelne verirrte rote Socke einen dezenten Rosa-Stich verursacht. Dies ist gerade bei den männlichen Familienmitglieder nicht besonders beliebt. Verständlich.

Daher gehe ich davon aus, dass sie in ihrem eigenen Interesse bereit sind, sich bei der Wäschetrennung mit zu engagieren.

Okay, damit sie nicht überfordert sind, reicht mir eine einfache Trennung zwischen hell und dunkel bzw. schwarz und weiß aus. Die überwiegende Farbe gewinnt.

Doch leider sieht die Realität ganz anders aus. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen männlichen Familienangehörigen eine absolute Blindheit bescheinigen. Gut, von einer Rot- Grün-Schwäche habe ich schon gehört, aber sicher nicht von einer schwarz-weiß-Schwäche.

So finde ich immer wieder mal eine einzelne schwarze Socke in der weißen Wäsche und regelmäßig weiße Wäsche in der dunklen.

Aber nachher beschweren, wenn die Sachen nicht sauber werden, bzw. einen schönen Grauschleier aufweisen.

Apropos saubere Wäsche.

Irgendeiner von den Kindern (Verdacht ist da aber noch nicht auf frischer Tat ertappt und der andere Kandidat kommt genauso in Frage), also irgendeiner will seine Wäsche nicht aufräumen. Gut, das wäre nichts Neues und mittlerweile falte ich direkt aus dem Trockner und lege es im Bad oder im Kinderzimmer so hin, dass es sofort aufgeräumt werden sollte. So ist es nie allzuviel.

Aber sogar das is anscheinend so nervig, dass alles ganz schnell aufgeräumt wird.

Vorzugsweise dort, wo es auf die Ordentlichkeit nicht so ankommt. Der Schrank kommt hierbei anscheinend nicht in Frage und so landet die frische gewaschene und ordentlich gefaltete Wäsche

wieder

in der Dreckwäsche

Ja haben die einen Knall? Warum wasche ich das Zeug überhaupt? Und nachdem es bereits eine gewisse Weile in der Dreckwäsche verbracht hat (und ich es nicht sofort entdeckt habe)…

….hat es den Geruch angenommen und ist nicht mehr sauber genug für den Schrank.

Irgendwann trete ich in Streik.

Echt jetzt.

Wann zum Krankenhaus?

Bereits Wochen vor der Geburt quält werdende Mütter diese Frage und ehrlich gesagt hört es auch noch nach 12 Jahren nicht auf.  Letztes Wochenende war es wieder soweit. Statt eine schöne Fotosession zu machen, das Wetter zu genießen und endlich die Buchhaltung in Angriff zu nehmen stellte sich wieder die Frage, ob wir in das Krankenhaus fahren müssten.

Jetzt muss ich sagen, dass wir eigentlich gut versorgt sind und die Frage sich mit einem besser ist es schon – dann normalerweise auch gut lösen lässt. Was ich damit sagen möchte ist folgendes: Unser Kinderarzt wohnt am Ort und steht Notfällen gegenüber auch telefonisch bereit und auch die Praxis ist oft genug am Samstag Vormittag besetzt, gerade dann wenn mal wieder eine irgendwas ansteckendes ausgebrochen ist.

Ansonsten steht uns noch das Krankenhaus Wasserburg zur Verfügung, welches immerhin schnell für chirurgische  Dinge erreichbar ist und der Notfallbereich Rund um die Uhr zur Verfügung steht.

Aber gerade bei Dingen, die eine Kinderstation erfordern, also Internistische Angelegenheiten etc. Da müssen wir nach Rosenheim fahren. Etwa 30 Minuten. Was okay ist zum Einkaufen etc, aber nicht mehr angenehm, wenn man ein krankes Kind hinten sitzen hat, welches seinen Lieblingseimer fest umklammert hat. Da überlegt man sich oft – ist es nur falscher Alarm, ist die Fahrt nötig oder hört das Ganze von Alleine wieder auf.

Am Samstag saßen wir da und hätten unterschiedliche Entscheidungen getroffen. Im Nachhinein erschreckend. Doch was ist passiert?

Am Freitag ging es dem Kleinen schlecht. Brech-Durchfall. Okay, nichts allzu wildes, was raus muss, muss raus und dann geht es einem auch relativ schnell wieder besser. Also klebte der Kleine an der Klooschüssel und Nachmittags blieben bereits die ersten Kekse auch wieder im Kind.  Also Besserung in Sicht. Erstaunlich war nur, dass er auch Abends noch rumhing wie ein Schuck Wasser in der Kurve aber wenn der Virus mal heftig ist – noch lange kein Grund zur Sorge.

Die Nacht zum Samstag verlief recht ruhig und dem Kind war auch nicht mehr schlecht. Doch nun hatte er Bauchweh. Oder Bauchmuskelkater? Wen es schon mal richtig erwischt hat, weiß, dass das heftige Würgen durchaus mal einen Muskelkater verursachen kann. Doch der Kleine normalerweise lebhafte Kind hing immer noch in den Seilen. Auf genauere Nachfrage tat die rechte Bauchseite mehr weh und hupfen konnte er auch nicht. Dies letzte Kriterium war mir mal von einem Arzt genannt worden, wenn Verdacht auf Blinddarm besteht. Dann kann man nicht mehr hupfen.

Bei mir stand nun die Entscheidung fest – ein Arzt sollte da mal draufschauen. Mein Mann sah das noch lockerer und betrachtete mich als ein wenig überängstlich, da es nun ja heißt 30 Minuten Fahrt, Wartezeit in der Kindernotfallsprechstunde und bitte alles am Samstag Vormittag, wenn es sowieso schon überall so zugeht. Wir sind trotzdem gefahren, zwar nicht überstürzt aber relativ zügig.

Der Kinderarzt war sich auch nicht so ganz sicher. Sollte er das Kind nun einweisen oder nicht. Sicherheitshalber erst mal aufnehmen und genauere Untersuchungen durchführen. Nachmittags wissen wir dann mehr.

Mittags war ich mir dann nicht mehr sicher. Der Kleine war dann wieder recht vergnügt und lebhaft. Da er aber nun das Radio ausgiebig testen wollte und auch noch ein wenig schlafen haben wir die Zeit für ein paar Einkäufe genutzt. Als wir dann 2 Stunden später kamen, war der Kleine nun wieder richtig munter und wir hatten schon die Hoffnung, dass er vielleicht wieder nach Hause könne.

Doch das Ergebnis war anders – der Blinddarm, genauere gesagt der Wurmfortsatz am Blinddarm wäre richtig gereizt und  sollte sicherheitshalber mal entfernt werden.

Ups. Damit hätte ich nun gar nicht mehr gerechnet. Was als reine Vorsichtsmaßnahme anfing entwickelte sich relativ schnell fort. Um 16.00 Uhr war es soweit und unser Kleiner kam ins OP.

Das Ergebnis: Der Wurmfortsatz war sehr entzündet und schon mit Eiter gut gefüllt. Am nächsten Tag wäre er sicher durchgebrochen.

OHA!!!!!

So schnell und rapide. Damit hätten wir nie und nimmer gerechnet und jetzt können wir sagen: Puh, alles richtig gemacht.

Doch was wäre wenn wir nicht vorsichtshalber mal gefahren wären. Mittags und Nachmittags wären wir sicher nicht mehr gefahren, da er ja wieder recht munter war. Und zur Zeit geht hier anscheinend ein Magen-Darm-Virus um, welches ruhig mal 5 bis 6 Tage dauern kann also hätten wir uns nicht allzuviele weitere Gedanken gemacht.

Das wäre entweder eine heftige Nacht oder ein Notfalleinsatz am Sonntag geworden.

Auch die Ärzte machen sicherlich 3 Kreuze, denn auch für sie war es ein sehr grenzwertiger Fall, ob das Kind nun eingewiesen wird oder ob man noch abwarten könnte.

Aber andererseits – zu schnell und zu oft sollte man vielleicht auch nicht in das Krankenhaus fahren. Nicht, dass man immer übervorsichtig handelt und so auch im Notfall vielleicht nicht mehr Ernst genommen wird.

Positiv gedacht #1

Es ist wichtig und gut, wenn man sich über die kleinen Dinge im Alltag freut. Doch das ist oft gar nicht so leicht, wie man meint, denn gerade diese kleinen Dinge gehen viel zu oft in der Hektik und im Alltag unter.

Deshalb wird es ab jetzt am Freitag einen kleinen Rück- und Ausblick der Woche geben. Damit das ganze leichter wird und nur die positiven Dinge Eingang finden möchte ich mich an folgenden Punkten orientieren

gefreut - steht für die kleinen Freuden

gelacht - kleine witzige Gegebenheiten oder ein guter Witz zaubern oft ein Lächeln oder ein Lachen ins Gesicht und heben spürbar die Stimmung – und Schadenfreude ist die ehrlichste Freude

geschafft – steht für den Stolz über einen Erfolg

gefunden – sei es die langvermisste Nadel im Heuhaufen oder einfach nur eine tolle Sache.

geholfen – für das Miteinander ist es sehr wichtig auch mal eine helfende Hand zu reichen – dies ist auch ein sehr positives Gefühl

gegönnt - sich selbst im Alltag nicht vergessen

geplant - ohne Ziele ist das Leben langweilig.

Wie ihr seht, für jeden Tag einen positven Gedanken. Da aber nicht jeder Tag gleich verläuft, teilt es Euch einfach so ein wie ihr wollt.

Ich fände es super, wenn nicht nur ich positiv denke, sondern auch viele von Euch mitmachen, daher habe ich einen Banner für Euch und auch ein Formular. Einfach kopieren und selbst auf Eurem Blog einen kurzen Beitrag zum Wochenende verfassen:

 

gefreut : __________

gelacht: ___________

geschafft: ____________

gefunden : _____________

geholfen : _____________

gegönnt: ______________

geplant : _______________

Hier kommt nun meine Woche:

gefreut - habe ich mich, dass beim Zahnarzt keine Beanstandungen waren – bei allen Vieren

gelacht - über den Großen, der nun kurze Haare hat und nun weiße Streifen im Gesicht hat, wo vorher die Haare hingen. Außerdem sein “Gschieß” mit seiner neuen Frisur

geschafft -am Sonntag den Wasserburglauf

gefunden – Birnenschmaus und Apfelschmaus in einem Geschäft. Warum gibt es die Dinger hier nicht?

geholfen – einer Freundin mit einer Idee und bei der Umsetzung eines Projektes

gegönnt - Ein Buch von Patricia Cornwell – Totenbuch Mal schauen, ob es wirklich so schlecht ist wie die Rezessionen versprechen ;-)  

geplant - grillen und Völlerei am Samstag

Buchwichteln

Letztes Jahr im Dezember lief hier auf diesen Blog das Weihnachts-Buchwichteln. Dieses hat erstaunlich gut geklappt und es sind meines Wissens alle Bücher angekommen.

Die meisten haben sogar gute Bücher bekommen und insgesamt kann man es wohl als Erfolg verzeichnen.

Deshalb möchte ich diesen Sommer ein Liegestuhlwichteln veranstalten, da mir schon wieder die Lektüre ausgegangen ist.

Aber nicht hier, sondern auf meinem anderen Blog nachsitzen.org. Denn wie bereit geschrieben, möchte ich gerade solche Sachen gerne von hier weg auslagern.

Ich würde mich freuen, wenn ihr dort auch teilnehmt.
Liegestuhlwichteln

Diesmal können übrigens auch Fachbücher gewichtelt werden.

 

Sportlich sportlich

Waren die letzten Tage für uns. Wie bereits letztes Jahr habe ich am Wasserburger Stadtlauf teilgenommen. Und diesesmal wurde ich NICHT überrundet! Ja! Auf den letzten Metern musste ich zwar noch richtig Gas geben, damit das auch so bleibt, doch ich habe es geschafft.

Aber nicht nur ich!

Nein, mein Mann ist auch mitgelaufen. Er und ich sind jeweils 3,1 km gejoggt und okay, im hinteren Drittel angekommen. Aber das ist egal, denn wir sind erst seit Februar im Training und es ging eh nur um die goldene Ananas, da hier keine Zeitabnahmen genommen wurden.

Die Kids sind natürlich auch gelaufen. Der Große hat sich von den 9,3 km verabschiedet und ist die 6,2 km gelaufen. Auch eine ordentliche Leistung! Vor allem, wenn man bedenkt, dass er in der ersten Runde eines der schnellsten Kinder war (hat einen erwachsenen sehr sportlichen Bekannten getroffen und ist mit dem gelaufen.) Als “Ausgleich” ist er in der zweiten Runde ein wenig gegangen und ist dann auch im hinteren Feld angekommen. Aber das ist auch okay so.

Der Kleine hingegen hat an seinen 3,1 km festgehalten. Vor dem Lauf war er ziehmlich aufgeregt und ihm war regelrecht schlecht. Ob ihm das schlechte Gewissen geplagt hat, da er so Trainingsfaul ist und auch immer wieder im Training geht, obwohl wir eigentlich durchlaufen? Nun gut, diese Phase war schnell vorbei, als er einen Klassenkameraden getroffen hat und die zwei dann zusammen gelaufen sind.  Natürlich standen unsere Kids in der ersten Reihe und sind anscheinend auch schnell weg gekommen. Der Kleine war nach seinem Freund das zweitschnellste Kind auf den 3,1 km. Zumindest nach seiner Aussage, die ich sogar glaube. Nun ist er zurecht stolz.

Zum Schluss noch ein paar schöne Infos für die Statistiker:

der Jüngste Teilnehmer: 1 Jahr und 1 Tag (hat ein ganz süßes Riesenschäfchen bekommen) – Natürlich beim Zwergerllauf gestartet

der Älteste Teilnehmer: Baujahr 1937 – als Walker unterwegs. Hab gar nicht mitbekommen ob er die 9,3 km gelaufen ist. Trotzdem – Hut ab. Auch er hat einen Preis bekommen.

Was nun die stärkste vertretene Firma war – habe ich gar nicht mehr mitbekommen. Meggle habe ich sehr oft gesehen, genauso wie die Firma Bauer oder die Hauptschule. Aber es waren auch noch andere da.

Die Realschule läuft wie letztes Jahr seperat, da 1300 Schüler doch den Rahmen etwas sprengen würden.

Obwohl das Wetter eher durchwachsen, aber trocken war, waren mehrere 100 Läufer da. So genau konnte ich sie nicht zählen. Leider waren es im Vergleich zum letzten Jahr erheblich weniger, was vielleicht vor allem am Wetter lag.

Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei, denn erstens ist die Strecke wirklich wunderschön und zum Zweiten kommt das Geld einem Guten Zweck zugute. Und zwar dem Mehrgenerationen-Haus.

Wir Läufer haben natürlich noch Freikarten für das Badria bekommen, inklusive Sauna und bei der Tombola haben die Kinder noch eine CD und ein cooles Kappi gewonnen.

Vielleicht stellt ja meine Freundin ein Beweisfoto hier rein, denn sie hat ein paar Fotos gemacht, was uns ja diesmal eher nicht möglich war:-) Und bei der Fotostrecke haben sie mich diesmal zum Glück nicht erwischt

Ha, nun noch das Foto:

Zeit zu Zweit im Bregenzerwald

[Trigami-Review]

Im stressigen Familienalltag geht oft die Liebesbeziehung verloren. Vor allem dann, wenn man sich zu wenig Freiraum für die Zeit zu Zweit schafft. Dies belegen leider auch die Scheidungszahlen. Doch wie kann man sich ein wenig Zeit nur für sich alleine mit seinem Partner verschaffen? Gerade zu Hause ist dies doch leider viel zu oft schwierig oder fast unmöglich.

Eine passende Alternative bietet das Kuschel- und Genießerhotel Gams im Bregenzerwald. Ein kleiner Kurzurlaub ohne Kinder. Keine Verantwortung und vor allem eine gehobene und schöne Atmosphäre. Das 4 Sterne Hotel bietet neben sehr schönen und kuscheligen Suiten mit Himmelbett, Whirlpool und eigenen Kamin auch einen wunderbaren Wellnessbereich an. Hier kann man sich mal so richtig verwöhnen lassen und die Seele baumeln lassen. In dem mit 3 Lilien ausgzeichneten Spa haben es mir vor allem die Saunen angetan und das, obwohl ich doch sonst kein so Saunagänger bin. Aber hier. Einfach nur schön! Und dann aus der Sauna raus in den Hotspot, der unter der Erde liegt, aber nach oben geöffnet ist. So hat man einen wunderbaren Blick ins Freie. Fast habe ich es bedauert, dass es nicht geschneit oder geregnet hat, denn dann wäre noch mehr Romantik aufgekommen.

n Blick auf unsere Suite mit dem davorliegenen unterirdischen Hotspot

Ein Blick auf unsere Suite mit dem davorliegenen unterirdischen Hotspot

So aber haben wir das schöne Wetter an unserem Kuschelwochenende genossen und haben uns die Cruiser-Räder und eine der beiden Vespas ausgeliehen. Die schwarze war weg, doch ich finde die rosa Vespa sowieso kultiger. Ich wusste gar nicht, dass Vespa fahren so viel Spaß machen kann. Für das Cabrio hatten wir dann leider keine Zeit mehr. Ach übrigens, die Vespa und die Räder und das Cabrio stehen den Gästen dort kostenlos zur Verfügung. Dies ist auch ein Teil des ganz besonderen Services, welches das Hotel bietet. Neben den klassischen Angeboten und einer hervorragenden Küche (jeden Abend 6 Gänge!) macht das Hotel eben auch sein besonderes Konzept aus:

Spezielle Angebote für die Zeit zu Zweit.

Viele kleine Details im Service, wie zum Beispiel:

  • kostenlose Gummibärchen in der Lobby,
  • Beschriftete Bademäntel “Kuschelteam 162″
  • Versenden und frankieren der Postkarten
  • genügend Handtücher im Wellnessbereich
  • kostenlose Tees im Spa

und noch vieles mehr. Auch empfinde ich es sehr charmant, wie die Angestellten und das Hotel die Gäste betreut. Als besonders gelungen finde ich den Brief an unseren Hund, den wir eigentlich erst mitnehmen wollten. Zum Glück haben wir aber eine gute Betreuung zu Hause gefunden, doch für ihn war auch schon alles hergerichtet. Aber nun zum Brief direkt an unseren Hund: Hierin wird er direkt angesprochen und auf sehr nette Art und Weise gebeten an der Leine zu gehen und beim Essen unter dem Tisch zu sitzen etc. Eine geniale Lösung mit dem doch oft so heiklen Thema umzugehen. Genauso auch wie viele andere Kleinigkeiten so nett und elegant dort gelöst wurden.

Wir durften die Traumtage Quicky testen, da wir es zeitlich nur für ein Wochenende einrichten konnten. Nach einer etwas nervigen Anfahrt (Stau) kamen wir etwa um 17 Uhr im Hotel an. Dort wurden wir zuerst mit einem Begrüßungscocktail empfangen. Auch hier gleich ein warmer Waschlappen zum Frischmachen mit dabei. Ich habe mich bereits ab hier sofort im Urlaub gefühlt und bereits diese kleine Geste hat es geschafft, dass ich mich entspannt habe. Nachdem wir dann unsere Suite bekommen haben und ganz fasziniert waren, sind wir auch recht bald zum Essen gegangen. Ich bin immer noch restlos begeistert von den sehr leckeren und ansprechenden Speisen. Besonders gefallen hat mir, dass sehr auf die Regionalität geachtet wird.

Nach diesen bereits sehr entspannenden Stunden haben wir den Abend mit einem gemütlichen Kaminfeuer ausklingen lassen. Den nächsten Tag haben wir nach dem sehr leckeren Frühstück mit Prosecco, genutzt um uns Bezau ein wenig anzuschauen und natürlich das Spa ausgiebig zu testen.  Auch an diesem Abend war das Essen sehr exquisit und leider ging dieser Tag viel zu schnell zu Ende. Vor dem Schlafen gehen haben wir noch den Champagner und die Schokolade aus unserem Arrangement genossen. Leider hieß es am Sonntag schon wieder Abschied nehmen, aber nicht bevor wir noch einmal in der Sauna waren!

Nach einer relativ ruhigen Rückfahrt kamen wir noch sehr entspannt zu Hause an und ich muss sagen, jede Sekunde hat sich gelohnt. Selbst jetzt noch, eine Woche nach der Rückkehr merke ich noch eine tiefe Entspannung in mir, die normalerweise erst nach 14 Tagen Urlaub auftritt. Auch unserer Beziehung hat die reine Zeit zu Zweit so richtig gut getan. Nicht, dass wir vorher Probleme gehabt hätten, doch nun ist es fast wieder, wie vor 18 Jahren, als wir uns kennen gelernt hatten.

Ach ja, die Kinder waren in der Zwischenzeit gut versorgt bei den Großeltern. Und eines weiß ich auch, ich spare für meinen nächsen Besuch in diesem wirklich außergewöhnlichen Kuschel- und Genießerhotel Gams.

Zum Kuschelhotel.

 

BOOMBUZ Flips 100% nature

[Trigami-Review]
Im Sommer sind FlipFlops geradezu ideal. Der Fuß kommt an die Luft und oft genug sehen sie auch noch richtig stylisch aus. Kein Wunder also, dass nicht nur ich, sondern vor allem auch die Kinder diese Schuhe lieben. Wenn sie auch noch gut passen, hat man sogar noch erstaunlich viel Halt darin.

Leider ist es aber so, dass wir meist nach diesen paar Sommerwochen die Schuhe schon gleich wieder entsorgen müssen. Nicht, weil die Kinder rausgewachsen wären, nein so schnell ändert sich bei uns die Schuhgröße nicht mehr. Sondern eher deshalb, weil die Schuhe meist schon so “dahergeschlampt” sind, dass man sie bei besten Willen nicht mehr tragen kann.

So geht es wahrscheinlich vielen von uns und die Schuhberge wachsen in den Himmel. Wusstet Ihr, dass die meisten Schuhe 300 bis 500 Jahre brauchen, bis sie verrottet sind? Und meistens kann man sie noch nicht mal verrotten lassen, weil sie so mit Chemikalien vollgestopft sind, dass sie eigentlich als Sondermüll gelten müssten.  Schreckliche Vorstellung, in was wir teilweise unsere nackten Füße tagtäglich stecken. Dies gilt übrigens auch schon für die Lederschuhe, denn diese sind ja meistens auch behandelt und gefärbt.

Zum Glück hat sich nun ein Hersteller etwas cleveres einfallen lassen:

Schuhe aus 100 % Natur. 100% biologisch abbbaubar und kompostierbar.

Also ganz normal tragen, runterschlampen und dann auf den Kompost und in ein paar Jahren damit die Blümchen düngen. Eine herrliche Vorstellung.

Bleibt jetzt nur noch die Frage, ob die Dinger etwas aushalten. Damals als die ersten ansatzweisen “Ökoschuhe” auf den Markt kamen, ich meine hier die Espandrillos, haben die ja meistens eher nichts bis wenig ausgehalten und schadstoffarm waren sie wohl auch nicht so.

Die Boombuz machen hier zum Glück einen ganz an deren Eindruck. Sie sehen aus wie normale Flip-Flops, fühlen sich auch so an. Nur stinken sie nicht so wie die meisten Schuhe, sondern riechen eher neutral.  Die Form ist auch gut gelungen die Sohle ist nicht so platt wie sonst oft. Vom Fußbett und von der Form her machen sie einen guten Eindruck und sie sind für Flips erstaunlich bequem.

Meine Söhne und ich tragen zur Zeit alle etwa die Größe 38 und die Schuhe sind so neutral geformt, dass sie genauso für Jungs wie für Mädchen geeignet sind. Ebenso wie für den sehr breiten Fuß vom Großen oder den sehr schmalen Fuß vom Kleinen.

Seht mal, wie viel Spaß wir mit den Schuhen haben:

Bei soviel Ökologie und Bio – kommt bei mir automatisch die Frage nach dem Preis auf. Dieser ist erstaunlich gering und die Boombuz kosten auch nicht mehr als ein paar gute Flips, nur halt, dass sie erheblich besser für die Umwelt sind.  Schaut doch mal auf die Homepage von Boombuz!

Wer jetzt noch richtig sparen will, kann die Flips auch bei Facebook noch gewinnen!

 

Am Sonntag ist es soweit…..

Da startet in Wassererburg der Lauf für das Mehrgenerationenhaus. Also ein Lauf für einen guten Zweck und der Teilnahmebeitrag wird auch zu 100% gespendet.

Die Strecke ist recht schön gelegen und führt zu einen großen Teil am Inn entlang. Oft auch mit Schatten. Man hat die Wahl ob man die Strecke einmal, zweimal oder dreimal läuft, also die Auswahl zwischen 3,1 km, 6,2 km und 9,3 km .

Eigentlich wollte ich ja die 6,2 km laufen, doch in den Osterferien habe ich nicht so trainiert wie ich wollte und zuhause bzw. mit der Familie haben wir uns jetzt auf eine 3,8 km lange Trainingsstrecke geeinigt. Zumindest vorerst. Doch glaube ich nicht, dass ich von jetzt auf gleich fast die doppelte Strecke laufen kann, vor allem, weil man bei einem Lauf auch gleichzeitig meist schneller als normal unterwegs ist.

Also habe ich meine Länge schon mal vorsichtig nach unten korrigiert. Der Große übrigens auch. Denn dieser wollte ja unbedingt die 9,3 km laufen. Doch nachdem er auch nur die 3,8 km trainiert und eher auch mal bereit ist das Training zu schwänzen, hat er sich jetzt auf die 6,2 km eingeschossen. Mein Mann und der Kleine wollten von Anfang an nur die 3,1 km laufen.

Da es hier ja auch um nichts geht und die Zeit sowas von Egal ist, herrschen eigentlich gute Voraussetzungen für einen Lauf. Vom Training her sind wir auch so weit, dass wir die 3,8 km mittlerweile locker durchlaufen können und nach dem Lauf werden wir wohl auch die Strecke erweitern. Das heißt ich werde erweitern und die anderen laufen mit. Denn der nächste Lauf steht auch schon fest: Attel

Dann mit Zeitnahme und für uns 5 km lang. Der Große will da 10 km laufen. Nun gut, nach dem Wasserburger Lauf ist dann sicher auch die Trainingsmoral wieder besser und sie werden dann wohl auch Blut geleckt haben und sich auf einen richtigen Lauf freuen.

Ich freue mich jetzt erst mal auf den Sonntag und hoffe dass das Wetter einigermaßen mitspielt. Und danach wird es wohl auch bei mir mit der Trainingsmoral wieder besser werden.

Ich werde dann über den Lauf berichten :-)

(Sponsoren könnten sich noch melden…..)