Was ist ein guter Kommentar?

Das heutige Thema beim Webmasterfriday ist bei mir hier im Blog gerade im Kommen. Denn Buchwichteln sei Dank, habe ich nun ein paar Leser mehr und vor allem Leute, die bei mir kommentieren.

Es ist ja auch gut zu kommentieren, denn bei jedem hinterlassenen Kommentar, habe ich die Möglichkeit auf meinem Blog selbst ja auch aufmerksam zu machen. Entweder, weil ich einen so tollen Kommentar hinterlassen habe und/oder weil ich einen zusätzlichen weiteren kostenlosen Link ergattert habe.

WordPress hat allerding als – ich sag mal kleine Gemeinheit – alle Kommentarlinks automatisch auf no-follow gesetzt. Dies macht vor allem dann Sinn, wenn man viel mit Spam zu kämpfen hat und man die Spammer nicht stärken möchte. Außerdem kann es vorkommen, dass wenn von meiner Seite aus sehr viele Links weggehen und nur wenige reinkommen, meine Seite von den Suchmaschinen nicht so anerkannt wird. Im Normalfall ist das alles nicht so schlimm, denn wenn ich einen guten Artikel habe, bei dem oft kommentiert wird, bekomme ich ja in der Regel auch viele Links wieder drauf. Bestes Beispiel hier im Blog – die Buchwichtelei. Viele Komentare raus, aber auch viele Links dazu rein.

Doch wenn dann noch Spammer mitmischen, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, kann sich das Verhältnis zu meinen Ungunsten ändern. Deshalb wurde von WordPress automatisch  Nofollow eingesetzt. Davon halte ich aber überhaupt nichts!

Klar, muss man den Spam ein wenig eingrenzen, doch wenn sich hier jemand die Mühe macht, meinen Artikel liest und dazu noch einen sinnvollen Kommentar abgibt…. Dann soll dieser auch einen Link bekommen! Jawoll!!!!

Doch mache ich es Euch auch wieder nocht so leicht :-) Bei mir ist NoFollow Free, ein Plugin, im Einsatz, welches die Kommentarlinks erst ab einer gewissen Anzahl von Kommentaren auf Do-Follow setzt. Das bedeutet, dass so Einmalfliegen, die einen kleinen Kommentar wie „ach super Blog, schau mal bei mir vorbei“ gleich auf nofollow lässt.

Andere, die hier immer wieder mal was schreiben (bei mir ist die Hürde wirklich nicht hoch) bekommen relativ schnell ihr Do-Follow als Belohnung.

Apropos, was ist eigentlich ein sinnvoller Kommentar? Und überprüfe ich auch die Links? Der oben zitierte Kommentar fällt wohl nicht in „unter besonders wertvoll“. Doch irgendwie freue ich mich auch über kurze Kommentare, wie etwa „Danke, dass das mal jemand ausgesprochen hat“. Ich bin zwar dann misstrauisch, doch dann denke ich mir – was solls, bei meinem Plugin hat er als Eintagsfliege eh nur nofollow, und wenn er öfter liest und ein wenig schreibfaul ist, dann ist das so und er braucht deswegen sich nicht noch irgendwelche Zeichen auf der Tastatur abringen. (Merkt man, dass ich mit mundfaulen Männern zusammenlebe?Da wird auch nur das nötigste gesagt und vor allem geschrieben).

Misstrauisch werde ich natürlich immer dann, wenn der Kommenator „Babypuder“ heißt, sein Link babypuder.de und der Kommentar so ähnlich wie „gut gemacht“ lautet. Dieser würde wahrscheinlich fliegen.

Ihr seht schon, die Grenze hierbei ist fließend. Am einfachsten ist es wohl immer, wenn zumindest auch auf den Text ein wenig eingegangen wird. Oder eben bei einer Aktion mitgemacht wird, dann werde ich relativ großzügig. Den Namen Babypuder finde ich zwar immer noch nicht so toll, doch andere haben ja auch ihren Nickname. Wenn er oder sie (warum rede ich eigentlich immer von er?) so heißen will.

Dann lasse ich oft alle fünfe grade sein.

Ich rede mich aber auch noch leicht, denn bisher wurde ich von großen Spam noch verschont und mein Blog ist noch relativ klein.  Oder liegt es vielleicht doch an dem Plugin, welches mir viel Ärger erspart? Ich weiß es nicht.  Werde aber an meiner Lösung festhalten.

19 thoughts on “Was ist ein guter Kommentar?

  1. Für mich als Anfänger in diesen Themen ist das interessant zu lesen. Ich kämpfe zwar mit Begriffen und Überlegungen, die für mich als „Ich-tippe-so-vor-mich-hin-Blogger“ vollkommen neu sind, aber ich finde es superinteressant (bezieht sich auch auf den Artikel davor).

    Danke !

    1. Hi Sylvia,
      schön, dass es Dich interessiert.
      Wenn ich denn nur wüsste, wo genau das Wissen fehlt, fällt es mir leichter diese Lücken zu schließen :-)
      Also an Alle: schickt mir Eure Fragen, wo fehlt das Grundwissen und ich könnte hier im Blog die Antworten liefern.
      Dadurch, dass ich mit Webseiten angefangen habe und erst später zum Blog gekommen bin, habe ich mir das Wissen anders aufgebaut. Daher weiß ich nicht, wo bei Euch die Grundlagen fehlen……

      Also her mit den Fragen!

  2. hmm vielleicht ist wordpress doch nicht so doof??…
    wohlmöglich gibt es viele plugins die für wordpress und gegen blogspot sprechen. hmmm…

    ich finde das gut wie du das handhabst und hoffe das dein blog riesengroß wird (das hofft ja irgendwie jeder von uns – allerdings dauert so was seine zeit )

    1. Ne, mit WordPress bin ich sehr zufrieden. Ein extrem flexibles und nach genau Deinen Wünschen erweiterbar. Da bleibt wirklich fast kein Wunsch offen.
      Blogspot kenne ich persönlich nicht, doch was mich halt auch überzeugt hat, dass es bei WordPress eine riesen Nutzergemeinde gibt und Du somit immer Hilfe bekommst.
      Mein Mann mag aber Joomla lieber…

      Kommt also drauf an was Du willst – ein Grundsystem, was Du beliebig erweitern kannst und auch am Anfang musst – oder
      lieber wie bei Joomla am Anfang von den Möglichkeiten erschlagen werden und dann schön abschalten…
      Ich glaube da kann man lange diskutieren :-)

  3. naja blogspot klebt sogesehen direkt an google dran, ich überlege grad warum ich blogspot auserwählt habe…

    mit wordpress habe ich mich noch nicht versucht…
    es gibt aber so einiges an gadgets/widgets/plugins bei wordpress wo ich denke „boah das will ich auch“
    dann denke ich mir wieder „hmm bei wordpress muss man ja so viel ahnung von php usw. haben…“

    ich wollte zwar eigentlich auch meine eigene domain hochkloppen, aber bisher habe ich nur eine weiterleitung auf meinen blog geschafft

    ich beobachte einfach mal weiter

    1. Bei WordPress brauchst Du erst mal gar keine Ahnung haben, auch nicht von PHP.
      Wenn Du ein absolutes Anfänger-Buch suchst, kann ich Dir „WordPress für Kids“ empfehlen. So bin ich auch bei WordPress gelandet und es ist darin wirklich alles super erklärt. Schritt für Schritt.
      Wenn Du dann noch weiter machen willst, kannst Du dich immer noch mit PHP und Fachbüchern für Erwachsene beschäftigen.

  4. Ich bin nun schon so lange dabei und immer noch komme ich mir vor wie ein blutiger Anfänger, ein „Ich tippe so vor mich hin Blogger“…ebenso wie Sylvia!
    Gerne kommentiere ich bei Artikel zu denen ich eine Meinung habe von der ich denke „das könnte jemanden interessieren“!
    Doch niemals habe ich eine Absicht damit verbunden, niemals kommt es mir in den Sinn möglichst viele Leser zu meiner Seite zu locken. Sicherlich ich freue mich über Leser wobei ich mich oft über viele Leser wundere.

    Kommentare sind mir auf meinem Blog wichtig, nur habe ich leider oft das Gefühl das Kommentare so dahin geschwemmt werden.
    „Oh wie schön“, „Toll“….Ernste Kritik, oder Diskussionspunkte werden nicht aufgegriffen…der Weichspülfaktor herrscht vor…alles easy alles super wir haben uns alle lieb….der Neidfaktor spielt oft auch eine Rolle und so kommentieren viele gar nicht, oder einfach nicht ehrlich….
    Schade eigentlich…stelle ich mich doch schließlich auf einer Plattform dar um genau das zu erhaschen….jeder Blogger ist ein Stück weit ein Exhibitionist, wenn er ehrlich ist entblößt er Teile von sich und WILL ein Feedback!
    …..
    :oops:
    Sind mit mir die Pferde durchgegangen?…..*schnurr*…. alles esay alles locker!

    –> Besucht einfach meine Seite und sag mir die Wahrheit ins Gesicht..auch wenn sie mir weh tun könnte…ihr seid ganz sicher vor euren Rechner!
    ….
    liebe Grüße Bonafilia

    1. Hey Bonafilia,
      das ist doch super und ich glaube, das wollen eigentlich auch die meisten Blogger so. Doch dieses „wir haben uns alle lieb“ wurde doch durch ein paar wenige ausgelöst, die Übertreiben.
      Das sind entweder so Trolle (die hier zum Glück noch nicht waren) oder auch die mit Hintergedanken. Denn wer klickt denn schon bei mir drauf, wenn ich sehr kritikfreudig bin.
      Meistens schreibe ich auch einen Kommentar, wenn ich etwas zu sagen habe, doch könnte sich bei mir auch mal ein kleiner Hintergedanke reinschleichen, wenn ich einfach mal „DANKE für den Artikel sage“. Denn wie heißt es so schön – wenn mir etwas gefällt sage ich es 1 Person. Wenn ich mich über etwas ärgere erfahren es 10 Personen.

      Warum also nicht doch mal Danke sagen und gleich noch einen Link abstauben.

      Wenn gewünscht, gibt es mal einen Artikel über ein paar Grundgedanken zum Thema Links

  5. hmm ich kriege gar nicht so viele kommentare auf meinen blog… liegt wohl daran das ich meinen noch nicht genug nach außen getragen habe…

    letztens war ich allerdings ein bisschen vor die nase gestubst, als es auf einem blog hieß, wir blogspoter (oder wie es da hieß: blogspötter) wollen nichts mit wordpresslern zu tun haben und verlinken nicht gern wordpress blogs…
    da werde ich dann auch ein wenig komisch…

    ich finde kritik sogar besser als dieses typische „netter blog, guck doch mal bei mir vorbei“ da klicke ich dann schon mit absicht nicht.

    (das wollte ich eigentlich vorhin noch in den kommentar tippeln, aber ich war wieder zu vorschnell mit dem senden-button…)

    1. Das ist schon irgendwie lustig, dass die verschiedenen System-Nutzer sich nicht mögen. Bei manchen Blogger- Blogs habe ich Probleme zu kommentieren. Da kommt mein Kommentar einfach nicht an. Weiß auch nicht, woran das liegt.

      Aber das mit dem Bekanntmachen und vernetzen und der Kommentaranzahl das ist schon eine Wissenschaft für sich.
      Manche starten von 0 auf 100 und manche brauchen einen längeren Anlauf. Wichtig ist doch eher das Durchhaltevermögen.

  6. naja ich selbst hab weder mit dem einen och mit dem anderen blog-system-nutzer meine schwierigkeiten…
    aber ich bin da schon aus allen wolken gefallen das es da so weite schluchten gibt…
    also zu hause nutze ich ausschließlich opera und damit habe ich manchmal auch meine problemchen einen kommentar zu hinterlassen… viele user geben ihre kommentare auch erst nach kontrolle frei und bei manchen ist das fensterchen „ihr kommentar wird nach kontrolle freigegeben“ leicht zu übersehen ;)

    ich denke mal das viele ihre leser schon im eigenen freundeskreis sammeln können…

    ich selbst habe 2 regelmässige leser und irgendwie ist mir das ein bisschen zu peinlich extra in meiner sidebar mit meinen beiden lesern anzugeben ;)
    aber ich hätte auch gern so 50 leser oder so :)

    also noch viel zu tun und vor allem erst mal den richtigen weg finden :)

  7. Huch, ich wußte gar nicht, dass Blogger sich danach beurteilen, bei welchem Anbieter sie sind *g*. Wenn ich irgendwo über einen Link oder einen Tipp „stolpere“, dann klicke ich den an – weil mir ein Kommentar gefällt, weil ich den Blognamen nett finde oder weil jemand, den ich mag, dieses Blog empfiehlt.

    Wenn ein Blogtitel total anschreckend ist, und/oder die Startseite mich abschreckt, verlasse ich die Seite natürlich wieder.

    @ Mella: Ich kann gar nicht sagen, wo’s bei mir fehlt, ich fürchte, an allem . Ich kämpfe mit Fremdwörtern, an die ich mich langsam gewöhne (Plug-in, Gadget), stolpere über Zusammenhänge, die mir vollkommen fremd sind/waren (z.B. nofollow – das hast du schön erklärt, bisher habe ich das einfach ignoriert, denn ich kommentiere ganz ohne Hintergedanken. Das wird sich aber (mit einem anderen Blog) vermutlich ändern, deshalb helfen mir deine Ausführungen auf jeden Fall, auch wenn ich mich dabei sooooo doof fühle !) Und ich war mal vor rund 20 Jahren das erste Mädchen in der Informatik-AG, das kommt noch erschwerend hinzu. Jetzt bin ich ein DAU, Hilfe, mit mir geht’s abwärts , Hirn im Kreißsaal gelassen oder so !

    1. Das mit den Blogsystemen war mir auch fremd, kann ich mir aber in der Szene leider vorstellen – manchmal ganz schöner Kindergarten.
      Das ganze mit dem Nofollow etc. hat mit dem was wir vor 20 Jahren mal in der Schule mitbekommen haben überhaupt nichts mehr gemeinsam. Das was ich jetzt mache und alles was in den Bereich Verlinkung und Domains und so weiter ist erst in den letzten etwa 10 Jahren hier in Deutschland gekommen. Wenn Du jetzt also nicht ganz up-to-date bist, hat Dir bisher anscheinend nur der Zugang dazu gefehlt.
      Im Computerbereich hat sich so viel geändert, dass sich bei den Meisten bisher nur ein anderer Schwerpunkt ergeben hat.
      Leider ist es aber so, dass sich der Bereich Verlinkung und Seo und Blogs etc. immer mehr Richtung Grundwissen verschiebt.
      Deswegen nochmal
      Fragt, ich versuche zu erklären.

  8. ja die groß- und kleinschreibung… hmm dann muss ich mich wohl doch mit einer hand voll lesern zufrieden geben, denn ich rebelliere gegen diese.

    @sylvia ich wusste es auch nicht.

    ja auch im hobby muss man lernen, ob man will oder nicht… wenigstens habe ich jetzt schon mal rausgefunden wie man einen blogroll anlegt.

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