Gips – Gibt´s jetzt hier

Sonntag Mittag, der Kleine liest Micky Maus, der Große ist mit Freunden auf dem Spielplatz.

Das Wetter ist trocken und nicht zu warm, wir Eltern sitzen am Computer und möchten ein paar Dinge aufarbeiten. Ruhe und Frieden.

Doch plötzlich klingelt es und eine andere Mutter steht mit unserem weinenden Kind vor der Tür. Er hat sich am Arm verletzt. Sein Rad wird von den andern Kindern später in den Garten gebracht.

Also auf zur Notaufnahme.

Zum Glück müssen wir nicht allzulange warten und kommen sofort dran.

Der Armb ist gebrochen. Ein Knochen durch, der andere angebrochen. Leider ist der durchgebrochene Knochen etwas verschoben. Also auch noch aushängen oder bald operieren.

Wir entscheiden uns erst mal für das Aushängen.

Dann der Gips. Von den Fingern über den Ellbogen bis kurz unter der Achsel. Ein Mordstrum, wie der Bayer sagt.

Heute ist dann Gipskontrolle und mitte dieser Woche entscheidet sich, ob wir um eine Operation herumkommen.

Der Gips bleibt dem Großen aber mindestens 4 bis 6 Wochen erhalten.

In 2 Wochen sind Ferien. In der ersten Ferienwoche ist er im Zeltlager. Er darf nicht baden…..

Na, das wird noch alles was werden.

Die Ruhe am Sonntag war dahin, aber die meisten Eltern werden wohl solche Situationen kennen. Das gehört schon fast zu einer lebendigen Kindheit dazu, praktisch ist sozusagen der Preis dafür. Und fast alle Erwachsenen, die ich kenne, hatten irgendwann, wenn es total unpassend war, einen Gips oder eine andere Verletzung….

Da muss er durch, auch wenn er mir leid tut.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.