Flying Base in Berlin

Meine Kids gehören zu den Wildfängen. Da ist es nicht verwunderlich, dass sie verrückte Sachen anziehen, wie ein süßer Kuchen die Wespen.

Als sie von Stefans Abenteuer hörten, wollten sie genau wissen, was der in Berlin erlebt hat, also hier der Original-Bericht:

Das, was man einen puren Adrenalin-Kick bezeichnet, hab ich nun am Berliner Alexanderplatz entdeckt: Auf dem Hotel “Park Inn” wurde eine Apparatur montiert, von der Mutige im freien Fall zum Boden springen können. Diese recht neue Sportart nennt sich Base Flying.

Base Flying ist im Grunde wie Fallschirmspringen, nur springt man nicht aus einem Flugzeug sondern von einem Hochhaus. Anstatt am Fallschirm wird man an ein Seil befestigt. Dabei rauscht man in horizontaler Lage mit einer Geschwindigkeit von 39 Stockwerken pro Sekunde Richtung Boden.

Der Ausblick auf den Alexanderplatz ist atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes, denn so schön der Ausblick auch sein mag, im Bauch baut sich ein sehr unwohles Gefühl der Unsicherheit auf. Jahre ist es her, als ich zum letzten Mal vom fünf Meter Brett gesprungen bin und nun muss ich 125 Meter ins Nichts springen. Nachdem ich mit Overalls und Gurten ausgerüstet wurde, betrat ich vorsichtig die Rampe. Der Wind wehte stark und das Adrenalin baute sich auf. Ein Blick nach unten, zahlreiche Schaulustige, die sich auf dem Alexanderplatz versammelt hatten und gespannt meinen Sprung erwarteten. Die Helfer zählen abwärts: “fünf, vier, drei, zwei, eins…” und Sprung!

Der freie Fall ist kaum zu beschreiben. Der Brustkorb und der Hals verkrampfen sich, man kann nicht atmen, sondern nur schreien. Das Hotel rauscht an einem vorbei, nach wenigen Sekunden scheint sich alles in Slow-Motion zu bewegen. Der Boden kommt immer näher. Nach etwa acht Sekunden kommt man auf der Landematte an und der Adrenalinrausch ist vorbei. Ich würde am liebsten noch ein Mal springen.

Ja und mein Kleiner kommt mit – oder? Oh Mann, ich glaube das steht mit noch so einiges bevor. Naja, so lange ich nicht da runter hupfen muss

Träum mal wieder

Ich träume seit etwa 10 Jahren von einem Urlaub ohne Verpflichtungen, ohne Aufpassen, einfach nur mal das machen was ich will. Was mich bisher daran gehindert hat?

Die Kids. So hart es auch klingt, so ist es doch leider war. Egal ob Urlaub oder Alltag – die Kinder stehen im Vordergrund. Ihre Interessen und Wünsche beeinflussen meine Entscheidungen. Ich würde zum Beispiel nicht unbedingt jetzt schon Essen gehen und mir vielleicht auch länger die Kirche anschauen wollen – doch ein quengelndes Etwas hindert mich daran.

Dieses Jahr sollte es endlich soweit sein. 8 Tage keine Kinder – beide gut in einem Ferienlager aufgehoben. Mein Mann in die Arbeit geschickt (er hat zur Zeit die unangenehme Eigenschaft in seinem Urlaub mir mehr Arbeit zu beschaffen :-o ). Zwar wäre ich hier zuhause in meinen eigenen 4 Wänden und auch hätte ich keinen richtigen Urlaub, denn hier im Blog wollte ich weitermachen – aber ich hätte keine Verpflichtungen. Besser gesagt nur ein Bruchteil der Verpflichtungen, denn der Hund wäre ja auch noch da. Perfekt wäre diese Woche an einem Strand im Süden – aber man kann nicht alles haben.

Anscheinend kann ich wirklich nicht alles haben, denn mein Urlaub wurde gestrichen.

Der Armbruch vom Großen hat mir einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, denn er bleibt mir zumindest erhalten.  Naja, zumindest ist ein Familienmitglied weg und ein weiteres in der Arbeit.

So träume ich weiter von einem schönen Strand an einem türkisblauen Meer in exotischer Umgebung – dort wo ich die Seele baumeln lassen kann und Erholung finde. Für nichts und niemanden zuständig bin außer für mich.

Irgendwann wird dieser Traum wahr – ich glaube ganz fest daran und werde so die nächsten Jahre überstehen.

Ja, ich träume mal wieder und halte mich mit schönen Bildern so lange über Wasser. Die Bilder finde ich zum Beispiel auf Rhomberg Reisen Da sieht man wenigstens etwas Natur.

Ist der echt?

Das war die zentrale Frage am Geburtstag vom Kleinen.

Doch fangen wir von Vorne an. Wir sind mit den Kindern zum Bauerngolf gefahren. Hierbei wird ein kleiner Fussball mit Hilfe eines Schlägers, der in der Form eines Holzschuhes geformt ist, eine Art Maxi-Golf gespielt. Also Minigolf in XXL-Format. Der Große durfte auf den Schläger verzichten, da er sonst mit dem Armbruch gar nicht teilnehmen hätte können. So hat er halt Fussball gespielt.

Also mussten wir nun diesen doofen Ball (sorry) in das weit entfernte Loch bringen. Hört sich leicht an, ist aber verteufelt schwer und tückisch. Dass dabei noch Reifen getroffen werden mussten, Strohballem umspielt und der Ball durch Rohre gelotst werden sollte, hat das ganze nicht einfacher gemacht.

Zum Schluss stand dann nun ein Sieger fest und dieser bekam den:

Skorpion-Lolli, den ich damals bei Yomoy mitbestellt hatte.

Die zentrale Frage war dann, ob der Skorpion denn nun wirklich echt ist oder nicht.

Die Antwort darauf wurde heftig diskutiert, den Weg zur Hochries (im Sessellift bis zur Mittelstation) und den Weg zu Fuss wieder runter. Dann im Auto und auch bei uns Zuhause.

Eine Einigung wurde nicht erzielt, doch war der Lutscher natürlich der Knaller und ist bei den Jungs wirklich gut angekommen.

Hatte ich doch recht, kleine Männer stehen auf sowas und der Sieger hat allen Ernstes überlegt, ob er den Lutscher nun essen soll oder nicht. Gut dass ich noch normalen Ersatz dabei hatte.

Trotzdem, die Überlegung beteht noch…..

Skorpion-Lolli

Kinderzimmeraktion

Alle Jahre wieder stellen wir das Kinderzimmer um bzw. verändern es Richtung Jugendzimmer. So sind die Kids mittlerweile für die Kindersessel wirklich zu groß und so können diese raus.

Der Große wünscht sich ein Jugendbett, doch daraus wird im Moment wohl noch nichts werden, da nur ein Stockbett in das Zimmer passt. Vielleicht in ein paar Jahren mal, wenn wir eventuell bereit sind unser Schlafzimmer zu opfern, dann…. Doch im Moment gibt es solchen Luxus noch nicht vor allem da das Bett groß genug für eine Person ist und eine Freundin noch nicht hier übernachten sollte….

Der größte Streitpunkt ist im Moment der Schreibtisch. Er muss unbedingt drin bleiben, da der Große dort ja Hausaufgaben machen möchte. Ich frage mich nur, wie er bei diesem Saustall auf dem Schreibtisch es schafft ein Heft glatt hinzulegen. Dies ist schlichtweg nicht möglich. Daher sitzt er ja auch immer auf der Terrasse oder doch am Esstisch. Trotzdem soll der Schreibtisch bleiben

- als Müllhalde?????

Man könnte den Platz auch anders nutzen.

Nun ja, dann steht wohl unser alljährlicher Ausflug zum Ikea bald auf dem Programm und dann werden wir mal schauen, ob es dort nicht gute Ersatzmöbel für diesen Streitpunkt gibt.  Auch brauchen die Jungs langsam etwas “erwachsenere” Bettwäsche. Der Mondbär kommt wohl langsam nicht mehr so gut.

Dann ist der Schritt zum Jugendzimmer für dieses Jahr wohl wieder erledigt und nächstes Jahr können wir wieder weiter machen.

Neid, Missgunst und nur auf den eigenen Vorteil bedacht

Das sind sicherlich keine sonderlich positiven Eigenschaften. Und leider treffen wir in letzter Zeit gehäuft auf Personen, die zumindest eine dieser Eigenschaft aufweisen.

So darf zum Geburtstag vom Kleinen ein Kind nicht kommen, weil es der Mutter nicht passt, dass wir mit den Kindern in die Berge gehen und die Zeit ist ihr zu früh und das Kind feiert an einem Sonntag und überhaupt. Ich weiß leider nicht genau, was ihr nicht an unserer Einladung gefallen hat, denn sie hat eine Ausrede an die andere gehängt. Von Arbeiten müssen, bis andere Einladung und keine Transportmöglichkeit zu uns war so ziehmlich alles dabei.

Soweit ich weiß, wollte das Kind gerne kommen, doch leider durfte es nicht. Diese Mutter ging sogar soweit, uns vorschreiben zu wollen, wie wir den Geburtstag von unserem Kind zu feiern haben.

Das ist leider nur ein Beispiel. In Ebay wollten wir ein Teil aus dem Kinderzimmer loswerden. Hier hatten wir leider einen Käufertypus, der mit allen Mitteln versucht hat den Preis zu drücken. Oder der andere Kanditat aus Hitflip. Tauscht ein Buch ein, welches noch so gut wie neu aussieht. Natürlich ist es einmal gelesen und nicht ganz neu. Beim Lesen ergeben sich halt am Buchrücken normale Knickspuren. Schon bekommen wir eine schlechte Bewertung, weil das Buch diese Knickspuren hat. Es war halt wie neu und nicht ganz neu (beide Optionen wählbar). Aber es war nicht verhunzt und so weiter.

Okay, da kann man sagen blöde Leute gibt es überall und dem stimme ich auch zu, doch leider treten sie zur Zeit gehäuft auf und schrecken auch vor Schlägen unter der Gürtellinie nicht zurück. So ist in unserer Umgebung anscheinden jemand ziehmlich sauer auf uns und hat gemeinen Rufmord angezettelt.

Ab diesem Punkt kann man nicht mehr nur sagen: “Doofe Leute gibt es überall und lass sie reden”.

Nein, ab hier muss man irgendwie handeln oder erst mal durch den Mist durch, den diese Personen einen angetan haben. Doch wie das nun weitergehen soll?

Keine Ahnung, ich muss nur aufpassen, nicht paranoid zu werden.

Doch warum das Alles? Gibt es diesen Menschen eine persönliche Befriedigung, wenn andere Leiden müssen? Oder sind sie dann glücklicher? Was ist das Motiv? Warum kann man dem anderen nicht ein bisschen Glück oder Freude gönnen?

Wie man Wandtatoos befestigt

Ich habe ja schon ein paar mal über Wandtatoos berichtet, deshalb freut es mich heute besonders, einen Gastartikel zu haben, der uns genau erklärt wie man so ein Teil richtig befestigt.

Wandtattoos sind ja in der heutigen Zeit wieder langsam aber sicher im Kommen. Dabei ist es sehr wichtig, dass man sorgfältig vorgeht, wenn man ein Motiv an der Wand befestigen will. Ist man nämlich ein wenig unachtsam und beachtet die wichtigen Punkte nicht, so kann es durchaus passieren, dass das Bild bereits nach kurzer Zeit wieder von der Wand abfällt und vielleicht auch noch ein Stückchen Tapete mitnimmt.
Obwohl man sich früher eher auf Bilder und geometrische Figuren beschränkt hat, so ist es heute im Trend, dass man Wandtattoo Zitate oder besondere Sprüche in verschiedenen Schriftarten an die Wand heftet.
Bevor man nun solch ein Tattoo an die Wand anbringt muss man zunächst darauf achten, dass die Fläche sauber ist und so gut wie keine Unreinheiten vorweist. An diesen Stellen kann der Klebstoff nämlich zu einem späteren Zeitpunkt an Haftkraft verlieren.
Ist dieser Schritt erledigt kommt es zur eigentlichen Arbeit.

Besonders sollte man beim Abziehen des Bildes aufpassen, denn wie bei jedem Sticker oder Abziehbild können die klebenden Flächen einander sehr schnell berühren, weil sich das Papier einringelt.
Die beste Technik ist es, den oberen Teil des Tattoos von der Haftschicht zu trennen und an der Wand zu befestigen. Das regelmäßige Glattstreichen ist besonders wichtig, damit es nicht zur Blasenbildung kommt, denn diese kann man im Nachhinein so gut wie gar nicht entfernen, ohne das Motiv zu beschädigen.
Nun drückt man das Wandtattoo nach und nach von oben nach unten (oder umgekehrt) an die Wand, bis die gesamte Fläche an der Wand festgeklebt wurde. Fertig.
Nun kann man sich eigentlich schon an der Schönheit des Motivs erfreuen. Gereinigt werden kann es ganz normal mit einem feuchten, aber nicht nassen Tuch. Üblicherweise kann es auch recht einfach abgezogen werden, ohne dabei die Tapete dahinter zu beschädigen.
Grundsätzlich ist die Oberflächenbeschaffenheit der Wand nicht ganz so wichtig.

Bei einer rauen Stofffasertapete ist es aber sehr wahrscheinlich, dass das Wandtattoo nicht wirklich daran haften bleibt. Bei allen anderen Arten sollte es jedoch nicht wirklich zu Komplikationen kommen und das schöne Motiv kann im Anschluss für sehr lange Zeit genossen werden.

Danke für diese tollen Infos, die man im Eifer des Gefechts doch gerne mal vergisst.

Ferienprogramm

Auch dieses Jahr hat sich unsere Stadt wieder viel für die Kinder einfallen lassen. Von Englischkursen bis Theater, Ausflügen zu Freizeitparks oder zum Flughafen bis zu allerhand lehrreichen wie das Ausprobieren von verschiedenen Ballsportarten, ErsteHilfe-Kurse, Sprachen, Kochen Tänzen ist wieder alles geboten.

Dabei kommt der Spaß und das Spiel auch dieses Jahr bei keiner Veranstaltung zu kurz.

Ich finde es toll, was engagierte Bürger und Vereine sowie Firmen hier auf die Beine stellen. So stellt ein Küchenhersteller seine Räume den Kindern zum Kochen zur Verfügung, oder ein anderer organisiert alle möglichen Ausflüge. Auch glaube ich, dass der Busunternehmer bei diesen Ausflügen nicht besonders reich wird, denn die Ausflugspreise sind alle unschlagbar günstig.

Obwohl zumindest der Kleine 2 Wochen in den Ferien im Urlaub ist, haben sich doch einige Veranstaltungen gefunden, bei denen ich ihn heute Anmelden kann. Sogar der Große mit seinem gebrochenen Arm hat einige Ausflüge entdeckt, bei denen er teilnehmen kann. Besonders freut er sich auf die Schnitzeljagd rund um die Erste Hilfe von den Johannitern oder auf den Fotokurs. Der Kleine freut sich mehr auf die Piratenfahrt oder auf den Bayernpark. Zusammen werden sie dieses Jahr nur an der Nachtwanderung auf den Spitzstein teilnehmen.

Also darf ich heute wieder ab 11.00 Uhr in der Stadt sitzen und es mir dort bis 14.00 Uhr gemütlich machen, damit wir auch ja noch alles buchen können, denn der Andrang ist bestimmt wieder riesengroß.

Leider fällt das Feriencamp für den Großen nun doch ins Wasser. Nachdem 2 Ärzte der Meinung sind, dass mein Herr Sohnemann doch zu wild ist und das Risiko zu groß ist, werden wir schweren Herzens nun doch darauf verzichten. So fällt leider auch mein Urlaub von den Kindern ins Wasser.

Ich hätte eigentlich nicht gedacht, dass der Große zu wild ist, da er doch im Verglich zum Kleinen recht ruhig wirkt .

Aber anscheinend fällt er im Vergleich zu der Mehrheit anderer Kinder doch in die Kathegorie: Wildfang.

Und unser Kinderarzt hat leider recht. Wenn alle anderen Kinder laut kreischend über eine Wiese toben, kann man es unserem Großen wirklich nicht zumuten gemütlich hinterher zu stiefeln.

Der Bruch ist da leider noch zu frisch. Wenn es 14 Tage später wäre, ja dann sähe die Sache schon besser aus. Doch so bleibt uns nur und das Ausweichen auf ein bischen Ferienprogramm.

Digitalkamera

Wir leben sozusagen im Luxus, da wir 3 kleine Digitalkameras unser Eigen nennen. Doch wirklich zufrieden sind wir mit keiner einzigen davon. Unser Großer hat eine uralte Minolta, soweit ich weiß mit etwa 3 Millionen Pixel. In der heutigen Zeit ja wirklich sehr wenig. Doch macht die Kamera die besten Fotos von den Farben und auch sonst. Warum sie uns trotzdem nervt? Sie ist ein Batteriefresser. Bevor wir die Eneloop entdeckt haben, konnten wir mit nigelnagelneuen Batterien etwa 10 Fotos machen und dann war es das schon. Den Rest des Beitrags lesen »