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	<title>Kommentare zu: Einfach nur gut II</title>
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	<description>Schleichwege durch den Familienalltag</description>
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		<title>Von: Mella</title>
		<link>http://www.trampelpfade.com/2010/02/einfach-nur-gut-ii/#comment-257</link>
		<dc:creator>Mella</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 17:19:59 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Karla,
Danke für Deinen Kommentar und willkommen hier im Blog!

Ja, ich glaube mit der Erziehung kann man wirklich viel machen, doch hier denken die Kinder bereits um. Ich hab mich das letzte mal wirklich amüsiert, wie ein Gruppe von Kindern über ein anderes Kind gelästert hat, da es alles hat und alles bekommt. Keiner fand das gut. 
Doch dass der eine sich ein Supertolles Handy selbst erspart und erkauft hat - das fanden alle cool. Viel cooler übrigens, als wenn die Eltern es finanziert hätten........</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Karla,<br />
Danke für Deinen Kommentar und willkommen hier im Blog!</p>
<p>Ja, ich glaube mit der Erziehung kann man wirklich viel machen, doch hier denken die Kinder bereits um. Ich hab mich das letzte mal wirklich amüsiert, wie ein Gruppe von Kindern über ein anderes Kind gelästert hat, da es alles hat und alles bekommt. Keiner fand das gut.<br />
Doch dass der eine sich ein Supertolles Handy selbst erspart und erkauft hat &#8211; das fanden alle cool. Viel cooler übrigens, als wenn die Eltern es finanziert hätten&#8230;&#8230;..</p>
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		<title>Von: Karla</title>
		<link>http://www.trampelpfade.com/2010/02/einfach-nur-gut-ii/#comment-256</link>
		<dc:creator>Karla</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 15:50:32 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

interessanter Beitrag, auch wenn er schon etwas älter ist. Da muss ich auch gleich mal meinen Senf dazugeben ;) Aaalso, ich finde das Thema relativ schwierig. Aus folgendem Grund: Wir erwachsenen mögen zum Großteil ein so ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben, dass uns Trends und dergleichen am A**** vorbeigehen. Bei Kinder ist es oftmals aber was anderes. Haben sie die angesagte Markenkleidung, die neuesten Konsolen oder das aktuelle Pokemon-Sammelalbum nicht, werden sie nicht selten von ihren Klassenkameraden, etc. aufgezogen. Und das ist sicherlich nicht Sinn der Sache! 

Ich finde es absolut bewundernswert, wenn ich hier lese, dass es den Kleinen egal ist, was sie anziehen, etc. Aber das ist bestimmt nicht immer so. Ich kenne aus meinem persönlichen Umfeld eine Vielzahl an Kindern, die noch nicht so &quot;stark&quot; sind, als das sie mit dem stetigen Druck klarkommen würde. Und das finde ich absolit erschreckend. Meiner Meinung nach, muss da ein Umdenkprozess in der Gesellschaft stattfinden: Weg vom Markenterror, hin zu einem gesunden Verhältnis zum Konsum. Ich denke, durch eine bewusste Erziehung kann man da vieles in die &quot;richtige&quot; Richtung lenken. Zum Beispiel durch ein selbstständiges Einteilen des Taschengeldes oder, wie oben schon beschrieben, durch die Wahloption &quot;Eine große Anschaffung oder viele Kleine&quot;. Ich finde es schön zu lesen, dass sich auch andere Eltern dessen bewusst sind. 

Das soll&#039;s von meiner Seite aus erst mal gewesen sein. 
Alles Gute 
Karla</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>interessanter Beitrag, auch wenn er schon etwas älter ist. Da muss ich auch gleich mal meinen Senf dazugeben ;) Aaalso, ich finde das Thema relativ schwierig. Aus folgendem Grund: Wir erwachsenen mögen zum Großteil ein so ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben, dass uns Trends und dergleichen am A**** vorbeigehen. Bei Kinder ist es oftmals aber was anderes. Haben sie die angesagte Markenkleidung, die neuesten Konsolen oder das aktuelle Pokemon-Sammelalbum nicht, werden sie nicht selten von ihren Klassenkameraden, etc. aufgezogen. Und das ist sicherlich nicht Sinn der Sache! </p>
<p>Ich finde es absolut bewundernswert, wenn ich hier lese, dass es den Kleinen egal ist, was sie anziehen, etc. Aber das ist bestimmt nicht immer so. Ich kenne aus meinem persönlichen Umfeld eine Vielzahl an Kindern, die noch nicht so &#8220;stark&#8221; sind, als das sie mit dem stetigen Druck klarkommen würde. Und das finde ich absolit erschreckend. Meiner Meinung nach, muss da ein Umdenkprozess in der Gesellschaft stattfinden: Weg vom Markenterror, hin zu einem gesunden Verhältnis zum Konsum. Ich denke, durch eine bewusste Erziehung kann man da vieles in die &#8220;richtige&#8221; Richtung lenken. Zum Beispiel durch ein selbstständiges Einteilen des Taschengeldes oder, wie oben schon beschrieben, durch die Wahloption &#8220;Eine große Anschaffung oder viele Kleine&#8221;. Ich finde es schön zu lesen, dass sich auch andere Eltern dessen bewusst sind. </p>
<p>Das soll&#8217;s von meiner Seite aus erst mal gewesen sein.<br />
Alles Gute<br />
Karla</p>
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	<item>
		<title>Von: Frau_Mahlzahn</title>
		<link>http://www.trampelpfade.com/2010/02/einfach-nur-gut-ii/#comment-255</link>
		<dc:creator>Frau_Mahlzahn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 07:55:03 +0000</pubDate>
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		<description>Oh ja, das mit dem Handy... Auch Thema bei uns, denn Mutze ist definitiv die einzige in ihrer Klasse, die kein Handy hat (bzw. zwar hat, aber nie mitnimmt, weil es eh nur telefonieren und smsen kann, und das ist ja bei einem Handy völlig uninteressant.)...  _Wir_ sind da Prinzipienreiter, und sie ist zu sparsam, um selber ihr Taschengeld zu investieren...  _Ich_ finde, damit ist die Frage beantwortet, Mutze dagegen... Nun ja.

Ja, ich denke schon, das gewisse Einkommen spielt bei der Erkenntnis eine große Rolle und die Gewichtung der Interessen.  Wir könnten uns ein tolles Handy für Mutze leisten, aber _uns_ erscheint es unsinnig.  Wir könnten uns einen riesigen Flachbildfernseher leisten, aber _wir_ wollen nicht, dass der Fernseher das Zentrum unseres Wohnzimmers ist.

Etc.

Mir scheint, dass es für die Familien, die alle diese tollen Dinge haben, sie sich aber eigentlich nicht leisten können, eine Art Trost darstellt.  Und der ist ihnen wichtiger als all die anderen Dinge, die für uns wichtig sind.  Mir ist es z.B. völlig unverständlich, wie man einerseits alle Familienmitglieder mit tollen Handies ausstatten kann, aber das Geld für den heißgeliebten Turnverein nicht aufbringen will.  

Übrigens scheint mir mein Sohn ein gutes Beispiel für meine These zu sein:  als er noch relativ wenig Taschengeld bekam, hat er es sofort rausgehauen, meistens für sinnlosen Plödder, einfach nur, um die Transaktion gemacht zu haben.  Jetzt bekommt er relativ viel (und ich habe erst komplett mit meinem Mann geschimpft, dass er ihm so viel gibt) -- und plötzlich ist er das sparsamste Kind der Welt und überlegt sich gut, wofür er sein Geld ausgeben will.  Selbst wenn er genügend für zwei Teile hätte, kauft er nur mehr eines, denn er mag das Gefühl, noch Geld im Sackerl zu haben, *ggg*.  Keine Frage, dass er jetzt auch mehr genießt.

So long,
Corinna</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh ja, das mit dem Handy&#8230; Auch Thema bei uns, denn Mutze ist definitiv die einzige in ihrer Klasse, die kein Handy hat (bzw. zwar hat, aber nie mitnimmt, weil es eh nur telefonieren und smsen kann, und das ist ja bei einem Handy völlig uninteressant.)&#8230;  _Wir_ sind da Prinzipienreiter, und sie ist zu sparsam, um selber ihr Taschengeld zu investieren&#8230;  _Ich_ finde, damit ist die Frage beantwortet, Mutze dagegen&#8230; Nun ja.</p>
<p>Ja, ich denke schon, das gewisse Einkommen spielt bei der Erkenntnis eine große Rolle und die Gewichtung der Interessen.  Wir könnten uns ein tolles Handy für Mutze leisten, aber _uns_ erscheint es unsinnig.  Wir könnten uns einen riesigen Flachbildfernseher leisten, aber _wir_ wollen nicht, dass der Fernseher das Zentrum unseres Wohnzimmers ist.</p>
<p>Etc.</p>
<p>Mir scheint, dass es für die Familien, die alle diese tollen Dinge haben, sie sich aber eigentlich nicht leisten können, eine Art Trost darstellt.  Und der ist ihnen wichtiger als all die anderen Dinge, die für uns wichtig sind.  Mir ist es z.B. völlig unverständlich, wie man einerseits alle Familienmitglieder mit tollen Handies ausstatten kann, aber das Geld für den heißgeliebten Turnverein nicht aufbringen will.  </p>
<p>Übrigens scheint mir mein Sohn ein gutes Beispiel für meine These zu sein:  als er noch relativ wenig Taschengeld bekam, hat er es sofort rausgehauen, meistens für sinnlosen Plödder, einfach nur, um die Transaktion gemacht zu haben.  Jetzt bekommt er relativ viel (und ich habe erst komplett mit meinem Mann geschimpft, dass er ihm so viel gibt) &#8212; und plötzlich ist er das sparsamste Kind der Welt und überlegt sich gut, wofür er sein Geld ausgeben will.  Selbst wenn er genügend für zwei Teile hätte, kauft er nur mehr eines, denn er mag das Gefühl, noch Geld im Sackerl zu haben, *ggg*.  Keine Frage, dass er jetzt auch mehr genießt.</p>
<p>So long,<br />
Corinna</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Mella</title>
		<link>http://www.trampelpfade.com/2010/02/einfach-nur-gut-ii/#comment-254</link>
		<dc:creator>Mella</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 06:09:45 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem mit den Kids habe ich zum Glück weniger. Kleine Jungs haben eher weniger &quot;In-Zeugs&quot; als Mädchen und ich hatte auch immer das Glück auf Flohmärkten entsprechende Must-Haves zu finden. Wie etwa yo-gi-oh-Karten. Da bekommt man eine ganze Sammlung oft schon für 15 €, so das meine ganz gut mitreden können. 

Dem Kleinen ist das alles sowieso irgendwie egal, bzw. er zeigt nicht, ob er mitmachen will. Der Große ist ein anderer Typ. Der ist so selbstbewust und &quot;cool&quot; dass er einfach sagt, dass das was er hat jetzt &quot;in&quot; ist. 
Am deutlichsten sieht man das an den Wollsocken. Er findet sie cool und lässt sich da auch nichts reinreden. Es ist jetzt eher so, dass andere ihn beneiden. 
Man darf aber auch nie vergessen, dass ich den Kindern oft die Wahl gelassen habe:
Ich habe folgendes Budget. Davon bekommt ihr ein teures Teil für xx € oder ihr bekommt viele Teile für jeweils x €. Ihr könnt wählen was wichtiger ist. 
So konnte er ein entsprechendes Selbstbewusstsein entwickeln und macht nun eigene Trends. &lt;img class=&#039;wpml_ico&#039; alt=&#039;&#039; src=&#039;http://www.trampelpfade.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif&#039; /&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem mit den Kids habe ich zum Glück weniger. Kleine Jungs haben eher weniger &#8220;In-Zeugs&#8221; als Mädchen und ich hatte auch immer das Glück auf Flohmärkten entsprechende Must-Haves zu finden. Wie etwa yo-gi-oh-Karten. Da bekommt man eine ganze Sammlung oft schon für 15 €, so das meine ganz gut mitreden können. </p>
<p>Dem Kleinen ist das alles sowieso irgendwie egal, bzw. er zeigt nicht, ob er mitmachen will. Der Große ist ein anderer Typ. Der ist so selbstbewust und &#8220;cool&#8221; dass er einfach sagt, dass das was er hat jetzt &#8220;in&#8221; ist.<br />
Am deutlichsten sieht man das an den Wollsocken. Er findet sie cool und lässt sich da auch nichts reinreden. Es ist jetzt eher so, dass andere ihn beneiden.<br />
Man darf aber auch nie vergessen, dass ich den Kindern oft die Wahl gelassen habe:<br />
Ich habe folgendes Budget. Davon bekommt ihr ein teures Teil für xx € oder ihr bekommt viele Teile für jeweils x €. Ihr könnt wählen was wichtiger ist.<br />
So konnte er ein entsprechendes Selbstbewusstsein entwickeln und macht nun eigene Trends. <img class='wpml_ico' alt='' src='http://www.trampelpfade.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_cool.gif' /></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sylvia</title>
		<link>http://www.trampelpfade.com/2010/02/einfach-nur-gut-ii/#comment-253</link>
		<dc:creator>Sylvia</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 11:44:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.trampelpfade.com/?p=1380#comment-253</guid>
		<description>Ob ich dazu einen KURZEN Kommentar schaffe &lt;img class=&#039;wpml_ico&#039; alt=&#039;&#039; src=&#039;http://www.trampelpfade.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif&#039; /&gt;?

Ich denke im Grundsatz ähnlich, obwohl unsere technische Ausrüstung etwas umfangreicher ist. Das liegt aber daran, dass meine Kinder erstens älter und zweitens einer mehr sind. Zu dritt spart man sich die Wii oder die Playstation einfach schneller an, das klappt bei ihnen gut. Rechner haben sie zur allgemeinen Verfügung (also keinen eigenen), aber auch nur relativ alte, eben die abgelegten von mir. Der Flachbildfernseher ist bewußt nur durchschnittlich groß oder klein (je nach Geschmack), und nur deshalb hier, weil die alte Röhre nach Erreichen der Volljährigkeit kaum noch funktioniert hat. Und so weiter eben &lt;img class=&#039;wpml_ico&#039; alt=&#039;&#039; src=&#039;http://www.trampelpfade.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif&#039; /&gt;.

Die Frage aber war: &quot;Braucht man ein gewisses Einkommen für die Erkenntnis nicht alles haben zu müssen???&quot;

Ich denke, ja, da ist sehr viel dran. Manchmal. Es ist sicher auch Typsache, aber nicht nur.

Erstens kommt es auf die Peergroup an. Als meine Töchter im Kindergartenalter waren, war eine bestimmte, recht teure, Puppe total in. Irgendwann waren sie, die eigentlich gar nicht wirklich mit Puppen gespielt haben, definitiv die EINZIGEN der Kindergartengruppe ohne dieses blöde Teil. Und sie fühlten sich dabei mies, vor allem, weil in ihrem recht wohlhabenden Kindergartenumfeld viele Kinder nicht nur die Puppe, sondern gigantische Mengen von (vollkommen gruseligem und überteuerten) Zubehör hatten. Man kann auch auf diesem Wege zeigen, was man hat - und wenn es nur spendierfreudige Großeltern sind.

Meine Töchter bekamen die blöde Puppe. Natürlich war diese nur kurz interessant, aber sie genossen das Gefühl, endlich mitreden zu können.

Ich finde das verständlich.

Inzwischen sind es keine Puppen mehr. Bei Teenies geht es um das &quot;richtige&quot; Handy, den &quot;richtigen&quot; Mediaplayer, den eigenen Computer, und, und, und. Meine Töchter sind sehr vernünftig und wägen ab. Aber vollkommen unbeeinflußt sind sie nicht. Aber zum Glück sind sie inzwischen umgeben von relativ bodenständigen Freundinnen, da lästert niemand, wenn der IPod kein solcher ist, sondern ein &quot;normaler&quot; Player durchschnittlicher Preisklasse.

Manche der Wünsche aus der Kindergartenzeit, als wir in einem Umfeld der Erben gewohnt haben, hätten wir nicht erfüllen können. Und auch heute noch sind wir weit entfernt von den Möglichkeiten der Erbenfamilie in unserer nächsten Verwandtschaft. Die Kinder verstehen das inzwischen. Damals aber tat es mir manchmal weh. Es ist ein Unterschied, ob ich das &quot;In-Geschenk&quot; einfach nicht kaufen kann, weil ich nicht so viel Geld habe und/oder weil ich dann DREIMAl einen entsprechenden Betrag ausgeben müßte, oder ob ich das könnte, aber nicht will.

Das Nicht-Können nagt sicher an vielen Menschen. Deshalb sind meiner Meinung nach diejenigen, die den Flachbildschirm auf Kredit kaufen, viel verführbarer als diejenigen, die das Geld eigentlich nur vom Sparbuch holen müßten, aber nicht wollen.

All das ist sowieso nur ein Teilaspekt, finde ich, das Thema würde Bücher füllen &lt;img class=&#039;wpml_ico&#039; alt=&#039;&#039; src=&#039;http://www.trampelpfade.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif&#039; /&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ob ich dazu einen KURZEN Kommentar schaffe <img class='wpml_ico' alt='' src='http://www.trampelpfade.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_wink.gif' />?</p>
<p>Ich denke im Grundsatz ähnlich, obwohl unsere technische Ausrüstung etwas umfangreicher ist. Das liegt aber daran, dass meine Kinder erstens älter und zweitens einer mehr sind. Zu dritt spart man sich die Wii oder die Playstation einfach schneller an, das klappt bei ihnen gut. Rechner haben sie zur allgemeinen Verfügung (also keinen eigenen), aber auch nur relativ alte, eben die abgelegten von mir. Der Flachbildfernseher ist bewußt nur durchschnittlich groß oder klein (je nach Geschmack), und nur deshalb hier, weil die alte Röhre nach Erreichen der Volljährigkeit kaum noch funktioniert hat. Und so weiter eben <img class='wpml_ico' alt='' src='http://www.trampelpfade.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif' />.</p>
<p>Die Frage aber war: &#8220;Braucht man ein gewisses Einkommen für die Erkenntnis nicht alles haben zu müssen???&#8221;</p>
<p>Ich denke, ja, da ist sehr viel dran. Manchmal. Es ist sicher auch Typsache, aber nicht nur.</p>
<p>Erstens kommt es auf die Peergroup an. Als meine Töchter im Kindergartenalter waren, war eine bestimmte, recht teure, Puppe total in. Irgendwann waren sie, die eigentlich gar nicht wirklich mit Puppen gespielt haben, definitiv die EINZIGEN der Kindergartengruppe ohne dieses blöde Teil. Und sie fühlten sich dabei mies, vor allem, weil in ihrem recht wohlhabenden Kindergartenumfeld viele Kinder nicht nur die Puppe, sondern gigantische Mengen von (vollkommen gruseligem und überteuerten) Zubehör hatten. Man kann auch auf diesem Wege zeigen, was man hat &#8211; und wenn es nur spendierfreudige Großeltern sind.</p>
<p>Meine Töchter bekamen die blöde Puppe. Natürlich war diese nur kurz interessant, aber sie genossen das Gefühl, endlich mitreden zu können.</p>
<p>Ich finde das verständlich.</p>
<p>Inzwischen sind es keine Puppen mehr. Bei Teenies geht es um das &#8220;richtige&#8221; Handy, den &#8220;richtigen&#8221; Mediaplayer, den eigenen Computer, und, und, und. Meine Töchter sind sehr vernünftig und wägen ab. Aber vollkommen unbeeinflußt sind sie nicht. Aber zum Glück sind sie inzwischen umgeben von relativ bodenständigen Freundinnen, da lästert niemand, wenn der IPod kein solcher ist, sondern ein &#8220;normaler&#8221; Player durchschnittlicher Preisklasse.</p>
<p>Manche der Wünsche aus der Kindergartenzeit, als wir in einem Umfeld der Erben gewohnt haben, hätten wir nicht erfüllen können. Und auch heute noch sind wir weit entfernt von den Möglichkeiten der Erbenfamilie in unserer nächsten Verwandtschaft. Die Kinder verstehen das inzwischen. Damals aber tat es mir manchmal weh. Es ist ein Unterschied, ob ich das &#8220;In-Geschenk&#8221; einfach nicht kaufen kann, weil ich nicht so viel Geld habe und/oder weil ich dann DREIMAl einen entsprechenden Betrag ausgeben müßte, oder ob ich das könnte, aber nicht will.</p>
<p>Das Nicht-Können nagt sicher an vielen Menschen. Deshalb sind meiner Meinung nach diejenigen, die den Flachbildschirm auf Kredit kaufen, viel verführbarer als diejenigen, die das Geld eigentlich nur vom Sparbuch holen müßten, aber nicht wollen.</p>
<p>All das ist sowieso nur ein Teilaspekt, finde ich, das Thema würde Bücher füllen <img class='wpml_ico' alt='' src='http://www.trampelpfade.com/wp-content/plugins/wp-monalisa/icons/wpml_bye.gif' /></p>
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